Kolloquium Philosophie/Archiv/2006-2008

Aus Wikiversity

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zusammenarbeit mit dem "WikiProjekt Philosophie" bei Wikipedia

Bei Wikipedia gibt es ein sehr aktives WikiProjekt Philosophie, dessen Ziel "die Koordination, die Qualitätssicherung und Verbesserung der Artikel im Bereich Philosophie einschließlich der damit verbundenen Allgemeinbegriffe" ist. Unter anderem wird an einer "Kategoriensystematik des Bereichs Philosophie in der Wikipedia" gearbeitet. Außerdem gibt es eine Liste von Experten zu einzelnen philosophischen Themen bzw. Spezialgebieten, die gewiss auch im Zusammenhang mit Wikiversity-Fragen ansprechbar sind. --Almeida 10:10, 29. Sep 2006 (UTC)

[Bearbeiten] Frage zur formalen Logik

Hallo ihr Philosophen; Wissenschaftstheorie und Logik ist (zu mindest an unsrer Uni) der philosophischen Fakultät untergliedert, desshalb stelle ich meine Frage mal hier rein:

Wie funktioniert eine formale Logiksprache mit unendlich vielen Zuständen (bzw. Wahrheitswerten)? --elis 23:00, 7. Nov. 2006 (CET).

Ungefähr so ähnlich wie Wahrscheinlichkeitsrechnung.--Sterling 17:32, 11. Feb. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Afrikanische Philosophie

In der englischen Wikiversity habe ich ein Projekt zum Thema Afrikanische Philosophie begonnen. Zunächst soll dort eine kommentierte Bibliographie erstellt werden. Wer neugierig ist, ist herzlich eingeladen, daran mitzuarbeiten.Nannus 22:58, 18. Feb. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Gehirn und Sprache

[Bearbeiten] Vorausplanung

Hallo, Philosophen, vielleicht habt ihr bei den Wikibooks (Philosophie) schon meinen Essay "b:Gehirn und Sprache" gesehen, der nun schon so gut wie fertig ist. Seit kurzem führe ich darüber eine interessante Diskussion mit Patrick, einem studierten Linguistiker. Da meine Gedanken am Fundament der Linguistik nagen, verteidigt Patrick die linguistische Theorie gegen meine umstürzlerischen Versuche. Ich habe schon viel dabei gelernt und kann meine Meinungen auf dem Prüfstand seiner Kritik gut überdenken.

Nun fänden wir es beide noch besser, wenn mehr interessierte Leute an unserem "Streitgespräch" als Mitstreiter teilnehmen. Ein Mathematiker, ein Philosoph, ein Hirnforscher, oder auch nur interessierte Wikinger, das Thema ist ja als Grundlage der menschlichen Existenz für alle Menschen von Bedeutung. Wir dachten also beide, daß b:Gehirn und Sprache und unsere bisherige Diskussion eine gute Grundlage für ein Kolloquium hier in der philosophischen Fakultät sind.

Im Vergangenen wurde hier über die Existenz Gottes debattiert, natürlich ohne verbindliches Ergebnis. Eine Überleitung für die Diskussionsteilnehmer in das neue Thema kann ich mir mit folgendem Gedanken vorstellen: Ob es einen Gott, wie auch immer, gibt, können wir nicht entscheiden. Ob es aber einen sprachfähigen Gott gibt, der alle an ihn gerichteten Gebete hören und verstehen kann, und der zu Abraham und Moses in der Wüste hebräisch sprach, zu Mohammed arabisch, und im Paradies zu Adam und Eva paradiesisch, das ist weitere überlegungen wert. Diese angebliche Sprachfähigkeit eines Gottes ist die eherne Grundlage der drei "Offenbarungsreligionen" (Juden,Christen,Islam). "Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort"... (Johannes1).Ein Grund, sich mit der Sprachfähigkeit genauer zu beschäftigen, oder?

WEr hält was davon?--Elser 22:19, 20. Feb. 2007 (CET)

Ich bin Studierender nicht studierter Linguist...--Patrick 15:20, 21. Feb. 2007 (CET).

Pardon, ich dachte, weil Du schon so gut bescheid weißt.... und die Mehrzahl von Dir sind sicher Linguisten, nicht Linguistiker, das zeigt wieder einmal deutlich, daß wir oft Sprache unter Mißachtung der Regeln bilden und trotzdem verstanden werden. Wie erklärt die linguistische Theorie, daß wir Sprache alltäglich gegen die formalen Regeln benutzen und uns damit trotzdem gut verständigen können? Mit der atomistischen, regelorientierten Auffassung von Sprache müßte jeder Fehler zu Mißverständnissen führen, was aber nicht der Fall ist, wenn wir mit Kleinkindern, Ausländern oder in Dialekten reden. Eine ganzheitliche Analyse und Synthese mit "pars pro toto"-Funktion sehe ich eher dazu in der Lage, Unvollständigkeiten zu ergänzen und Fehler zu korrigieren. So, damit haben wir unsere weitere Diskussion hierher verlagert, und wer daran teilnehmen möchte, kann sich unseren bisherigen, sehr wichtigen und interessanten "Schlagabtausch" hier ansehen.http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Elser --Elser 11:58, 23. Feb. 2007 (CET)

Nun, die Frage sollte leicht zu beantworten sein: Linguisten machen einen Unterschied zweischen "akzeptablen" und "grammatischen" Fehlern. Was Dialekte angeht, nun, ein Dialekt ist definiert durch unterschiedliche Regeln, die ihn von der "Hochsprache" unterscheiden, maw das Ding heisst "Dialekt", eben weil best. Regeln anders sind. Dir sollte aber auch auffallen, dass wir z.B. im Gespräch mit einem "Ausländer" (sagen wir der politikal Korrektness halber mal "Nichtmuttersprachler") und mit Kindern sehr viel mehr Zeit brauchen, das hängt mit Verarbeitbarkeit zusammen, wir müssen das gehörte im Kopf analysieren und die Wahrscheinlichste aller Interpretationen ausfiltern (also nichts mit "atomisiert" (bzw. "atomistisch") und "regelorientiert", "optimal design" heißt das Zauberwort der Linguistik an dem derzeit fieberhaft geforscht wird, erkundige dich mal nach der sog. "Optimalitätstheorie", z.B. in René Kager (1999) "Optimality Theory", Cambridge Textbooks in Linguistics, ISBN 0521589800 ist als Einführung dazu sehr zu empfehlen. -- nimm aber nicht den Wikipediaartikel zu diesem Thema, der ist noch mies!).
Im Übrigen; "Linguistiker" wäre rein morphologisch betrachtet sogar das "richtige" Derivat, das Morphem -er wird standardweise an ein Verb rangehängt, um ein Substantiv draus zu machen (Vgl. Arbeit-er, Schül-er von schul(en) mit Umlaut); dass es ein alternatives Wort für den die Linguistik Ausführenden gibt, liegt daran, dass "Linguistik" ein griechisches Fremdwort (und nebenbei: kein Verb!) ist--Patrick 15:05, 23. Feb. 2007 (CET).

Nachtrag: ganz nebenbei; Gehe in der Linguistik (wie in allen Geisteswisssenschaften) niemals davon aus, dass eine Theorie "richtig" oder "falsch" ist, es gibt immer nur ein "mehr" oder "weniger" plausibel; Welcher theorie du nun folgst hängt von dir ab. Das erste, was du im Studium lernst, ist, dass man vor allem selbstkritisch sein muss, eine Idee kann noch so gut sein, man muss sie aber noch lange nicht übernehmen, erst Recht, wenn sie über- bzw. untergeneriert (das heißt mehr oder weniger zulässt, als es Evidenz (= beobachtbare Entsprechungen) dafür gibt)--Patrick 15:05, 23. Feb. 2007 (CET).

nochmal Nachtrag; nein, der wirkliche "Schlagabtausch" (Sprich die kritische Auseinandersetzung mit deiner Theorie) hat noch gar nicht angefangen, ich wollte nur erstmal ein paar Grundverständnidsse ge/er-klärt haben/wissen--Patrick 20:58, 23. Feb. 2007 (CET).

Das sehe ich auch so, und ein Ringrichter wird schon noch dazukommen. Bei >Dialekt< fällt mir ein: Alle haben einen, nur mir Sachsen ham geen. Ich kann Dir nicht zustimmen, daß die Verständigung mit Kindern oder NMS (Nichtmuttersprachler) mehr Zeit erfordert. Sie kann sogar unter Umgehung der Grammatik ("Hund böse, Hund beißen") schneller sein als mit manchem korrekt sprechenden Zeitgenossen ("Sie müssen wissen, dieser arme Hund bla bla bla..., eine Seele von Hund, aber bla bla bla...). Um die Optimalitätstheorie will ich mich gleich mal kümmern, --Elser 22:19, 23. Feb. 2007 (CET) Nun habe ich doch auf die Schnelle erst mal bei WP nachgeschaut und mit Freude gelesen, daß die OT sich nicht so sehr an starren Regeln orientieren will, sondern an Beschränkungen, die für mich ein anderes Wort für Grenzen sind. Da kommen wir uns schon näher! Zu dem Beispiel "lied" denke ich, daß da die Schreibweise durch den Plural gerechtfertigt ist und für die Unterscheidbarkeit von "Lieder" und Liter" sorgt. --Elser 22:39, 23. Feb. 2007 (CET)

Hm, naja, vorsicht, auch in generativen Gramatiken gibt es Beschränkungen, nur sind sie im Gegensatz zur OT unverletzbar. Was deine Erklärung von "Lied" angeht, wie gesagt, unterscheide stets zwischen Schreibsprache und Schriftsprache. (Das) "Rad" wird im Deutschen /rat/ ausgesrochen, genau wie (Der) "Rat", die Zugrundeliegende Struktur unterscheidet sich aber bei beiden (das merkst du, wie du gemerkt hast) an den Pluralrealisierungen (genau wie an allen anderen Kasus) Aber genau das ist dopch ein Argument, Regeln (oder durch das Ranking verletzbarer Beschränkungen ausgewählter optimaler Realisierungen) der Vorstellung, alles sei einer abstrakten "C-Zahl" zugeordnet, vorzuziehen, oder?
(Das mein ich, wie schliesst du die falschen Formen einer Sprache aus, die in einer anderen richtig sind, z.B. Die Verbstellung in englischen und deutschen Nebensätzen, deutsch hat hier (normalerweise) SOV, englisch hat hier SVO (mit S=Subjekt, V=Verb, O=Objekt))...--Patrick 04:12, 24. Feb. 2007 (CET)

Wie kommst Du mit Regeln zu einer bildlichen Vorstellung? Beispiel: >Eifelturm< gibt mir hauptsächlich eine visuelle Vorstellung. Bei dieser Frage kann mir die "Scheinwerfersteuerung auf der dunklen Bühne" durch Wörter, die wie C-Werte im MM-Algorithmus wirken, als anschauliches und mathematisch einfach zu beschreibendes Modell eine konstruktive Antwort bieten. Auch der Vergleich mit den Samen (den die Linguistik nie aufgegriffen hat) bringt mir mehr Verständnis für die Wirkung der Wörter. Von der Linguistik habe ich den Eindruck, daß sie sehr stark am Satz interessiert ist, seine Struktur bis ins kleinste zerlegt, aber die Wörter und deren Bedeutung dabei als nebensächlich ansieht. So mußte ich z.B. über diesen Satz von Dir etwas länger nachdenken:"unterscheide stets zwischen Schreibsprache und Schriftsprache". Der ist grammatisch korrekt, aber von Dir wahrscheinlich ganz anders gedacht, sagt mir meine Auslegung.--Elser 23:22, 24. Feb. 2007 (CET)

Zu deiner Frage; Wer sagt denn, dass eine Menge nur abstrakte Merkmale enthällt? Eine Regel ist nichts andres als eine Abbildung ("wenn ein A gegeben ist, mach ein B draus"), es spricht nichts dagegen, dass das "B" eine visuelle Assoziation sein kann... Was aber meine Frage(n) noch immer nicht beantwortet--Patrick 05:15, 25. Feb. 2007 (CET).

Ja, wenn das so einfach wäre, wie mit A und B von Dir beschrieben, dann könntest Du sicher bald mit Deinem PC richtige Gespräche führen, nachdem Du ihm etliche Software-DVDs auf die Festplatte gebracht hast. Aber weder Microsoft noch IBM können bisher auch nur einen Schritt in diese Richtung vorweisen, obwohl sie den Traum noch nicht aufgegeben haben und viel darin investieren können. Das liegt daran, daß es weder in der Wirklichkeit noch in der Sprache identische, völlig gleiche Objekte gibt, die so einfach zu handhaben sind, wie Du es mit A und B machst. Die Realität hat nur unendlich viele Gestalten, die einem A ähnlich sind, und für B und C gilt das genauso. Die erste Schwierigkeit, die uns leicht fällt, aber den Computer scheitern läßt, ist die Auffindung von "invarianten" bzw. Gestalten. Wenn Du einmal mit einem Automaten am Telefon verbunden bist, wirst Du die Grenzen dieser "Sprache" schnell erkennen. Bleiben wir beim Beispiel "Eifelturm": Wenn das "Lexikon" eine Gestalt einwandfrei als Morphem identifiziert hat, fangen die Probleme erst richtig an: Es beginnt mit dem Morphem "Ei", wie mein tägliches Frühstück, und das Lexikon erwartet nun alle möglichen Verbindungen (Eierbecher, Eilöffel, Eigelb). Aber nichts davon, es folgt "Fel". Mit dem Ei läßt sich da nichts in Verbindung bringen, aber als "Fell" bringt das Lexikon wieder ein Morphem hervor, das vielleicht mit der Pelle des Eies gemeint ist, vielleicht ein Dialekt, der die Eipelle meint. Als Alternative bietet mein Lexikon noch die Eifel, ein Gebirgszug im Westen Deutschlands. Eifel wird noch bestätigt durch das folgende Morhem, den Turm, der ja gut in die Eifel paßt. Warum denke ich trotzdem sofort ohne zu Zögern an Paris? Es sind noch viele Fragen ohne Antwort. Kannst Du bitte die Frage, die Dir hier wichtig ist, noch einmal formulieren?

Mal ganz Langsam, "Eifelturm" ist ein Eigenname und steht als Lexem im Lexikon (wie alles, was konkrete Dinge oder Individuen bezeichnet, ebenso "Freiheitsstatue" oder "Moskau" oder "Peter"). Zwar kannst du sie in einzelne Morpheme zerlegen ("Eifelturm" in "Eifel" -- ein Name, nämlich der des Konstrukteurs -- und "Turm"), aber die kombination dieser beiden ergibt ein ideomatisiertes Kompositum. Das funktioniert übrigens auch mit Phrasen ("Satzfetzen"), z.B. "Den Teufel an die Wand malen" hat in dieser Wortkombination eine andere Bedeutung als seine Einzelteile (vgl. "Den Teufel auf die Leinwand malen"). Was im Übrigen die Assoziation von Worten/Lexemen/Sätzen mit real existierenden Dingen angeht, das ist Aufgabe der Pragmatik, das zu klären, und die ist Schnittstelle zwischen Linguistik und Philosophie.
Aber ich wiederhol nochmal den Kern meiner Frage: Wie soll es funktionieren, dass wie komplexe Ausdrücke verstehen, nur weil sich im kopf eine "Zahl" ändert (Das ominöse "C") und wie erklärst du, dass eine Struktur in einer Sprache richtig ist, wo sie in einer anderen falsch ist (und, wenn du annimmst, es gäbe keine Struktur, wieso ist es dann trotzdem möglich, zwei Sprachen ineinander zu übersetzen)? Wie erklärst du mit deiner Theorie, dass sich Sprache beständig ändert (Ein Beispiel, noch vor 15 Jahren hätte niemand mit "Handy" was anfangen können)? Wenn ich deine Theorie richtig verstehe, müssten alle sprachlichen Gebilde, die wir zu bilden in der Lage sind, von Anfang an im Kopf sein und zwar alle Sprachen, alle Dialekte und alle offenen Möglichkeiten, wie unsere Sprache in Zukunft aussehen wird. --Patrick 15:43, 25. Feb. 2007 (CET).

[Bearbeiten] Kern der Theorie

Gut, ich wills mal etwas ausführlich versuchen. Ich muß aber meine Terminologie dazu benutzen, die sich mit Deiner nicht immer zur Deckung bringen läßt.

Wir gehen von der Annahme aus, daß unser Gedächtnis sich auf einen physiologischen „Apparat“ stützt, der ihm gewisse Leistungen ermöglicht. Von dieser Apparatur müssen wir einige Eigenschaften verlangen, ohne welche die Leistungen des Gedächtnisses nicht möglich sind. Zunächst ist festzustellen, daß das Gedächtnis nicht ein einfacher Informationsspeicher mit einem Zugriffsapparat im Sinne des Speichers in einem Computer ist. Zusätzlich muß eine leistungsfähige Analyse der angebotenen Informationen auf ihre Ähnlichkeit mit bereits gespeicherten Informationen geleistet werden. Ohne diese Ähnlichkeitsanalyse wären wir nicht in der Lage, zu lesen oder einen Menschen zu erkennen. Wenn ein Apotheker das Gekritzel von Ärzten lesen kann oder man einen Schulfreund nach vierzig Jahren sofort wiedererkennt, dann geht das nicht ohne eine vielseitige Fähigkeit der „Invarianzanalyse“.

Das Gedächtnis muß lernfähig im Sinne des bedingten Reflexes sein, das heißt: Es muß häufig gleichzeitig angebotene Informationen so speichern, daß bei Darbietung eines Elementes der Kombination auch die anderen Elemente aktiviert werden. Aber auch einmalig angebotene Informationen muß es sofort (wie der Computer) behalten, wenn diese mit großer Wichtigkeit auftreten.

Eine Fixierung der Gedächtnisspuren kann durch das Wachstum von synaptischen Verbindungen in objektspezifischen Nervenensembles (Hebb) verständlich gemacht werden. Diese synaptischen Verbindungen wachsen besonders stark in der Kindheit, aber in geringerem Umfang noch bis ins hohe Alter.

Die hervorragende Gedächtniseigenschaft im Vergleich zu den technischen Speicherverfahren ist der sogenannte „assoziative Zugriff“, der noch über den bedingten Reflex hinausgeht, indem bei Darbietung einer bestimmten Information noch ein endloser „Rattenschwanz“ von naheliegenden Daten bereitgestellt wird.

Während die technische Gestalterkennung (Gesichtserkennung auf Flughäfen usw.) mit großem Aufwand kleine Fortschritte erzielen konnte, existiert noch keine technische Realisierung dieser „assoziativen“ bzw. „pars pro toto“-Speicherung, die auch Grundlage der Sprache ist. Alle technischen Konzepte (Lernmatrix, Holographie, „neuronale Netze“, Parallelcomputer) haben sich als ungeeignet erwiesen, die „assoziative Speicherung“ zu simulieren, mit der wir jede Information in ein „Sinn-Ganzes“ integrieren.


Man muß also unterscheiden zwischen der reinen Speicherfähigkeit, die durch das Wachstum der synaptischen Verbindungen realisiert wird, und der Organisation der Speicherinhalte, die nach einem bisher unbekannten Prinzip alle Informationen nach ihrer Ähnlichkeit sortieren und miteinander in ganzheitliche „assoziative“ Verbindung bringen kann.

Damit wird Deine Befürchtung hinfällig, daß alle Sprachen und Dialekte bereits von Geburt an im Kopf vorhanden sein müssen, denn die lebenslang erhaltene Speicherfähigkeit für neue Eindrücke hängt nur von der gut untersuchten synaptischen „Plastizität“ ab, nicht von der Organisationsform des Speichers. Diese spezielle Organisationsform ist ja bei der Geburt wie die berühmte tabula rasa noch ohne Information, sie wächst erst langsam in Monaten und Jahren wie die MM durch ewige, rhythmische Wiederholung einer strukturgebenden Herstellungsvorschrift.

Die MM hat als Modell für diese Gedächtnisorganisation den Vorteil, daß ihre unendlich vielen selbstähnlichen Strukturen zu einer automatischen Ähnlichkeitsanalyse benutzt werden können und ihre „pars pro toto“ Eigenschaft den assoziativen Zugriff auf das „Sinn-Ganze“ und jeden Teil davon anschaulich macht. Wenn dabei Zahlenfolgen, der C-Wert (C steht hier für Controll) für den Zugriff auf die Strukturen nötig sind, dann sehe ich darin keinen großen Unterschied zu den Lautfolgen. Es ist ja z.B. kein Problem, Buchstabenfolgen in Zahlenfolgen zu codieren, das macht jeder PC auf Tastendruck. Ein schlimmes Beispiel für Zahlenfolgen, die als Etiketten an Stelle der Namen gedient haben, gab es in den "Konzentrationslagern", wo jeder Häftling nur noch mit der auf seinen Arm tätowierten Nummer angesprochen wurde.

Wie ich mir die konkreten Vorgänge im Kopf vorstelle, soll am beliebten Beispiel >Apfel< demonstriert werden:

Der erste Einduck vom Apfel ist sicher ein optischer, der durch die Augen in Nervensignale verwandelt und bis in den optischen Cortex geleitet wird. Auf dem Weg dorthin werden die Nervensignale durch Kontrastverstärkung (Laterale Hemmung) zu abgrenzbaren Gestalten, Wellenlängen des Lichtes werden im optischen Cortex zur subjektiven Farbempfindung. Ich sehe also eine rote Kugel. Auch wenn mir die Wörter „Kugel“ und „rot“ noch gar nicht geläufig sind, ist damit ein spezifischer Gestalt-Eindruck in meinem optischen Cortex erschienen, der die aktivierten Pyramidenzellen zur Bildung eines speziellen Netzwerkes anregt, das bedeutet: Wachstum von synaptischen Kontakten untereinander, für jede Gestalt in einer speziellen Kombination.

Nun nehme ich die rote Kugel in die Hand und fühle ihr Gewicht und ihre glatte Oberfläche, indem von den Rezeptoren meiner Hände Eindrücke wiederum in Nervensignale verwandelt in den somatosensorischen Bereich des Cortex gelangen, dort spezifische Empfindungen erzeugen und spezifische Nervenzellensembles zur Speicherung dieser Eindrücke bilden.

Als Nächstes rieche ich daran und beiße hinein, und beide Tätigkeiten hinterlassen wieder eine spezielle Empfindung und eine spezielle Netzstruktur im Cortex.

Die Projektionsgebiete in der Hirnrinde sind zwar voneinander abgrenzbar, aber sie stehen gleichzeitig in inniger Verbindung, das heißt: Die speziellen Netzmuster, die der Apfel in jedem Projektionsgebiet erzeugt, bilden zusammen ein gemeinsames Muster, in dem jede Aktivierung eines Teils gleichzeitig das ganze Netzmuster aktiviert (pars pro toto).

So kann es mir später passieren, daß ich beim Duschen an Äpfel denke, weil das Shampoon mit diesem speziellen Duft ausgestattet ist. Ich kann einen Apfel aber ebenso mit verbundenen Augen erkennen, wenn ich ihn in die Hand nehme oder hineinbeiße, immer werden durch eine Teilaktivierung alle anderen Sinnesqualitäten gemeinsam mitaktiviert, so wie wenn ich brenzligen Geruch wahrnehme, und sofort weiß, daß irgendwo etwas kokelt.

Der Apfel gibt keine Laute von sich, aber Papa oder Mama haben mir verraten, mit welcher Lautfolge sie dieses Ding verbinden, wenn sie darüber reden, und die habe ich mir gut gemerkt, im akustischen Gedächtnis gespeichert und ab und zu versuche ich sie mit meiner Stimme zu imitieren. Diese Lautfolge muß auch wieder auf dem Weg in den akustischen Cortex zuerst in die Form der Nervenerregungen transformiert werden, dann durch Kontrastverstärkung zu einer "Lautgestalt" (Invariante) verdichtet werden, um schließlich zu den bestehenden, optischen, taktilen, olfaktorischen und haptischen Netzwerken noch ein akustisches Ensemble hinzuzufügen.

Spezifische Lautfolgen können von den Menschen in beliebigen Variationen jederzeit und überall leicht mit den „Stimmwerkzeugen“ (Atem, Stimmbänder, Zunge) erzeugt werden. Wegen dieser leichten Verfügbarkeit eignen sie sich gut zur „Etikettierung“ von Objekten. Alternativen sind aber überall da denkbar, wo der Mensch leicht beliebige Variationen von Mustern erzeugen und erkennen kann, z.B. durch Handzeichen in Verbindung mit Gesichtsmimik (Taubstumme), Flaggensignalfolgen, Blindenschrift, Buschtrommeln, usw.

Die Wahl der Etiketten ist demnach willkürlich, es können beliebig viele (auch fremdsprachliche) Etiketten für das runde, rote Objekt hergestellt und gespeichert werden: Apfel, Appel, apple, auch ein A als Abkürzung ist vorstellbar, hauptsache: man ist sich einig darüber, mit welchem Objekt die kurzen Lautgestalten in Verbindung zu bringen sind.

Der Hinweis, daß in anderen Sprachen die Stellung der Satzteile im Satz anders als im Deutschen ist, deutet wohl darauf hin, daß auch diese grammatischen Regeln „arbiträr“ sind. Um darüber mehr zu sagen, fehlen mir die Kenntnisse in der vergleichenden Sprachwissenschaft.

Ich hoffe, daß wieder ein wenig Mißverständnis beseitigt wurde, Gruß, Steffen--Elser 15:15, 26. Feb. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Auseinandersetzung

Gut, ich sehe das Problem doch an einer Anderen Stelle... Zunächst mal; Deine Theorie ist sicherlich geeignet, assoziative Vorgänge im Gehirn zu bechreiben (das zu beurteilen soll ein Neurologe machen), speziell das Phänomen "Sprache" zu erklären, reicht sie aber bei weitem nicht aus.

Sprache bestht aus mehr als Wörtern, die Dinger heissen dann "Sätze", und die haben eine bestimmte Struktur. Die Frage, die sich die Linguistik stellt ist nun die: "Wie muss diese Struktur aussehen, dass wir eine Sprache so schnell lernen können obwohl es keine evidenz dafür gibt?" (Chomsky hat das als "Platos Problem" bezeichnet) Menschen machen Fehler, aber nur bestimmte, was sind die Gründe dafür, dass manche Fehler beim Sprechen passieren und andere, viel offensichtlichere nicht? Warum können wir Sätze verstehen und bilden, die wir vorher nie gehört haben? MaW es muss ein festes "Regelwerk" ("Regel" hier bitte nicht im sinne von Phrasensprukturregel verstehen sondern allgemein!) im Kopf geben, was beim lernen einer Erstsprache nur aktiviert wird, und zwar entsprechend der Sprache. Evidenz dafür: Beim lernen einer Zweitsprache entsteht meist etwas, was "Akzent" genannt wird, das ist nichts anderes als das übertragen von phonologischen Regeln einer (Erst-)Sprache in die andere, z.B. w:Auslautverhärtung bei Englischsprechenden Deutschen Muttersprachlern.

Diese Regeln zu finden und zu formulieren ist Frage der Linguistik. Aber auch deine Theorie kann diese Fragen nicht beantworten imho...--Patrick 17:50, 26. Feb. 2007 (CET).


Lieber Patrik, schön, daß Du etwas für die Übersichtlichkeit getan hast. Sehr schön, daß Du meine Ausführungen geeignet zur Beschreibung des assoziativen Gedächtnis findest. "Wie können wir Sätze verstehen und bilden, die wir vorher nie gehört haben?" ist eine wichtige Frage, die schon Humboldt und Chomsky bewegt hat. Dir wird nicht entgangen sein, daß ich in meinem Essay selbst viele Sätze dieser Art gebildet habe. Ich möchte vorschlagen, daß wir die Auseinander-oder Zusammensetzung nun systematisch betreiben und kapitelweise dabei vorgehen, noch einmal jeden Satz überprüfen, ob er an dieser Stelle sinnvoll ist, oder nicht.

--Elser 11:12, 2. Mär. 2007 (CET)==== erstes Kapitel ====

Ich habe das erste Kapitel gerade noch einmal genau gelesen und fasse den Gedankengang hier einmal kurz zusammen: Ausgehend vom Phänomen der sprachlichen Abkürzungen komme ich durch den Vergleich mit der Technik auf den Begriff der Datenreduzierung bzw. Komprimierung. Durch den Vergleich der Wörter mit den Samen gelange ich mit den Begriffen "Bauanleitung" bzw. Algorithmus auf einen Weg (besser: Trampelpfad), die komprimierende Wirkung der genetischen wie der sprachlichen Sequenzen verständlich zu machen. Ich habe den Text ja schon oft gelesen und immer wieder kleine Korrekturen gemacht. Nun erscheint mir jeder Satz sachlich und stilistisch passend, aber ich kann natürlich "betriebsblind" sein und deshalb ist Kritik, die mir die Augen öffnet, immer willkommen. --Elser 23:43, 26. Feb. 2007 (CET)

Ergänzung: Das biblische Gleichnis vom Säämann sollte sicher nicht nur einen Vergleich mit einzelnen, zusammenhangslosen Wörtern bilden. Jesus wollte damit erreichen, daß seine ganze Botschaft, Satz für Satz, "auf guten Boden fällt und viele Früchte hervorbringt" Unser heutiges Wissen von den Genen steht nicht im Widerspruch zu dieser Deutung. Die genetische Substanz erzeugt ja als Bauanleitung nicht nur einzelne Eiweißkörper(entsprechend den Wörtern), sondern sorgt auch für deren Zusammenhang in speziellen Zellstrukturen(~Sätze), die sich wiederum unter dem Diktat der DNS innerhalb einer Zellmembran zum Organismus "Zelle" (~Kapitel) verbinden. Schließlich sorgt der genetische Algorithmus noch für die identische Kopie der Zelle und steuert die Entstehung des mehrzelligen Organismus (~Buch). Der ganze Bauplan des Lebens ist also eingeteilt wie ein Buch in Wörter, Sätze, Abschnitte, Kapitel.

Diese Ähnlichkeiten von genetischen Produkten und Sprachprodukten beruhen auf prinzipiellen Eigenschaften, die allen Algorithmen zu eigen sind und hier aufgezählt werden sollen:

1. Algorithmen bestehen aus beliebig vielen Einzelschritten, von denen jeder in der Reihenfolge genau festgelegt ist.

2.Diese gegliedert verbundenen Tätigkeiten sind final gerichtet auf Ergebnisse, das heißt auf die Realisierung bestimmter Strukturen.

3. Jedes Ergebnis kann als Zwischenergebnis gesehen werden. So können an jeden Algorithmus (wie an jeden Satz) weiterführende Schritte geknüpft werden.

4. Verschiedene Algorithmen können zu gleichen Ergebnissen kommen, z. B. in der Algebra: 4x4=16 oder 2x8=16 oder 3+5+8=16 oder 2+4+6+7-3=16. Dem entspricht die Tatsache, daß durch unterschiedliche Sprachfolgen der gleiche Sinn "verpackt" werden kann, Z.B.: "Die Sonne geht gerade auf" oder "just in diesem Moment erhebt sich das Tagesgestirn" oder "der Tag beginnt" oder "die Strahlen der Sonne durchbrechen die Nacht". In der Natur finden wir auch manche Eigenschaften, die auf ganz (genetisch)verschiedene Art und Weise realisiert werden, z.B. die Fähigkeit zum Sehen, Giftproduktion als Waffe usw.

Facit: Der Begriff "Algorithmus" kann nicht nur für einzelne Wörter, sondern für alle miteinander verknüpften Sprachprodukte Verwendung finden. --Elser 16:29, 27. Feb. 2007 (CET)

Hm... Also, mal, was ich als ehemaliger Informatiker unter dem Begriff "Algorythmus" zu lernen hatte:
"Ein Algorithmus ist eine präzise, das heißt in einer festgelegten Sprache abgefasste, endliche Beschreibung eines allgemeinen Verfahrens unter Verwendung ausführbarer Verarbeitungsschritte zur Lösung einer Aufgabe.", maw es sind endlich viele Einzelschritte (nicht beliebig viele!) und ein Algorythus ist eine Handlungsbeschreibung, keine Problembeschreibung, d.h. seine Ergebnissmenge ist nicht offen sondern festgelegt, entscheidend ist der Weg. Es wäre also Falsch zu sagen, dass ein und derselbe Algorythmus verschiedene Ergebnisse bei gleichem Input bringt... Es ist also genau falsch, dass ein Algorythmus alle möglichen Sätze produzieren kann (die in der Anzahl bekanntermaßen unendlich sind). [1]--Patrick 20:19, 27. Feb. 2007 (CET)

Gut, ein interessanter Begriff, der Algorithmus. Auch wenn er endlich ist, kann er trotzdem beliebig lang sein. Er kann aber auch "unendlich" sein in dem Sinn, daß er vom Ergebnis wieder auf einen vorangegangenen Schritt zurückgeführt und in dieser Schleife ewig wiederholt (iteriert) wird. Der einfachste Algorithmus dieser Art ist das Zählen: 1. Schritt: Nenne eine Zahl. 2. Schritt: zähle Eins dazu. 3.Schritt:Nenne die Ergebniszahl. Es folgt die endlose Wiederholung von Schritt 2 und 3. Endlos wie das Zählen ist auch das Erzählen! Beide machen "unendlichen Gebrauch von endlichen Mitteln" (W.v.Humboldt).

Ebenso endlos und fast ebenso einfach wie das Zählen ist die Herstellungsvorschrift für die Mandelbrot-Menge.

Normalerweise hat ein Algorithmus nur ein Ergebnis, da stimme ich Dir zu. Es gibt aber in der Chaos-Theorie viele nichtlineare Algorithmen, auf die diese Feststellung nicht zutrifft. Die Parallele zur Sprache sieht so aus: Normalerweise ergibt ein Satz auch nur einen bestimmten Sinn (Ergebnis). In der ziemlich chaotisch organisierten Sprache der Menschen kann manch ein Satz aber auch mehrere sinnvolle Auslegungen haben, wie z.B.: "Sie haben sie gesehen". Dieser Satz hat mindestens fünf verschiedene Auslegungen.

Umgekehrt haben wir auch die Parallele, daß ein und der gleiche Sinn mit verschiedenen Sätzen ausgedrückt werden kann, wie auch eine Zahl das Ergebnis von verschiedenen Berechnungen sein kann. Es führen ja auch viele Wege nach Rom!

--Elser 00:01, 28. Feb. 2007 (CET)

Ein "terminierender" (also nach endlichen Schritten abbrechender) Algorithmus tritt im Zusammenhang mit Turingmaschinen auf. Dort heißt es u.a.:
"Eine Berechnungsvorschrift zur Lösung eines Problems heißt genau dann Algorithmus, wenn eine zu dieser Berechnungsvorschrift äquivalente Turingmaschine existiert, die für jede Eingabe, die eine Lösung besitzt, stoppt."
Für andere Modelle, zB. der "Sequential Abstract State Machine" wird die Forderung nach Terminierung aufgehoben. Dies ist zB. sinnvoll, wenn es um die Ermittlung von Primzahlen geht (siehe auch "Sieb des Eratosthenes"). --Exxu 08:29, 28. Feb. 2007 (CET)


Die ersten Algorithmen hast Du in der Schule gelernt, als es ans schriftliche Multiplizieren und Dividieren ging. Diese schriftlichen Rechenmethoden mit den arabischen Ziffern und der Null wurden von dem Perser Abu Jafar Mohammed Ibn Musa al Charismi (780-850)in Lehrbüchern beschrieben, die auch nach Europa kamen und hier langsam die römischen Zahlen ablösten (gegen den Widerstand der Kirche). Dafür war keine Turingmaschine nötig, Bleistift und Papier genügen dem Mathematiker. Heute wird der Begriff oft umfassender benutzt, auch für ein Kuchenrezept, einen Krawattenknoten oder ein Strickmuster. Ein geometrischer Algorithmus ist z.B.das "Haus vom Nikolaus". Du kennst vielleicht diese Aufgabe, ein Haus mit acht Strichen zu Zeichnen, ohne dabei abzusetzen. Auch für diese Aufgabe gibt es zwei Wege, die zum gleichen Ergebnis führen. Eine Turingmaschine kann damit wahrscheinlich nichts anfangen, weil sie Algorithmen nur berechnen kann, aber nicht kreativ neue Algorithmen erfinden kann, wie wir.--Elser 12:17, 28. Feb. 2007 (CET)

Hm, is natürlich ne erkenntnisstheoretische Frage, ob Algorythmen "erfunden" oder gefunden werden... Imho sind sie einfach da, sie müssen nur formuliert werden. Das nur am Rande...--Patrick 13:26, 28. Feb. 2007 (CET)

Beides ist möglich. in der Natur finden wir Algorithmen, Paradebeispiel: Gene. Ein Waschprogramm für eine Waschmaschine oder "das Haus vom Nikolaus" werden wir aber in der Natur nicht finden, die müssen wir selbst erfinden, so wie auch eine Melodie, die ja auch ein Algorithmus ist. Die Partitur einer Sinfonie ist ein stundenlanger Algorithmus für Dirigenten und Orchester, Sekunde für Sekunde, Takt für Takt mehr oder weniger strenge Vorschrift. Wo kann man so etwas finden? Nur in den Köpfen von Menschen. --Elser 19:10, 28. Feb. 2007 (CET) Um wieder auf die Essenz des ersten Kapitels zurückzukommen, habe ich eine Frage an Dich: Hast Du in der linguistischen Theorie eine plausible Erklärung für das Phänomen der "Abkürzungen" (Abbreviaturen) gefunden, die meine Gedanken widerlegen oder eine bessere Alternative dazu liefern?--Elser 21:48, 28. Feb. 2007 (CET)

Ist die Partitur der Algorythmus oder das Lesen und interpretieren derselben? Nur so nebenbei... Zu deiner Frage: Abkürzungen sind eine von vier Formen der Wortbildung (die anderen sind Derivation, Konversion und Komposition), d.H. es sind Wörter, die sich aus Stämmen ableiten lassen, Anders ausgedrückt, die Sprachwissenschaft geht davon aus, dass den Abkürzungen Langausdrücke (allgemein eine "Basis") zugrundeliegen (die wiederum Wortbildungen sein können). Wenn ich deine Theorie bis hierhin richtig verstanden hab, gehst du vom Gegenteil aus, die Langwörter basieren bei dir auf den Abkürzungen. Erklärungen für das Benutzen von Kurzformen liegen in der OÖkonomie des Sprechens, man versucht so viel an Informationen wie möglich in so wenig Arbeit (im Sinne des Sprechvorganges, d.H. Reduzierung der Zeit des Sprechvorgangs, Reduzierung der Bewegungen in den Artikulationsorganen) wie nötig zu stecken. Weiterhin ist zu unterscheiden zwischen Verkürzungen schriftlicher Ausdrücke, wie etc. für et cetera (lat: "und weiteres"), Abs. für "Absender" u.s.w .(für "und so weiter") und Kurzwörtern, welche Sprachliche Ausdrücke quantitativ verkleinern (Ufo für "Unbekanntes Flugobjekt", NATO für "North Atlantic Treaty Organization" etc.). Man erkennt die Zusammengehörigkeit best. Abk. an der Art, wie sie ausgesprochen werden: erstere spricht man der Entsprechung entsprechend aus(also nicht als Kurzform, man sagt nicht /ʔeː.'tʰeː.tseː/ sondern "et cetera"), letztere dagegen als Abkürzung (/naː.toː/ anstelle des Langwortes oder /ʀa.daʀ/ anstelle von "Radio Detection and Ranging"). Genaueres kann ich ggf. noch nachreichen, für's erste sollte das reichen...[2]--Patrick 04:43, 1. Mär. 2007 (CET).

O nein, das kann nicht sein, die Komprimierte Form kann nicht der entpackten Form vorausgehen, da hast Du mich falsch verstanden. Auch hier ist ja wieder der "pars pro toto"-Zusammenhang gegeben.

Wie ich die Sprachwissenschaft so im Verständnis der Abkürzungen verstehe, dann ist sie da auf dem Stand, wie es die Genetik vor der Entdeckung der DNS-Doppelhelix (Watson,Crick) war. Man wußte davor schon, daß die Gene der Vererbung der Eigenschaften "zu Grunde liegen", hatte aber noch keine genaue Vorstellung, wie dieses "zu Grunde liegen" tatsächlich funktioniert. Dieses genaue Verständnis brachte das MODELL der Doppelhelix, die auch als ein ziemlich einfacher Algorithmus aufgefaßt werden kann, der unendlichen Gebrauch von endlichen Mitteln macht(wie auch die Sprache). Allein dieses MODELL hat die Genetik in den letzten 50 Jahren auf einen ungeahnten Erfolgskurs gebracht. Solche Wirkung erhoffe ich von meinem Essay für die Sprachwissenschaft inclusive Mathematik und Musik, wenn seine Wörter auf "fruchtbaren Boden fallen". Erst seit wenigen Jahren ist der mathematische Vorgang der Datenreduktion bzw. Komprimierung und Entpackung durch die Technik in das Bewußtsein der Menschen gelangt und hat den Boden so vorbereitet für ein neues, mathematisches Modell der sprachlichen Abkürzungen. --Elser 15:11, 1. Mär. 2007 (CET)

Du hast doch selbst geschrieben, dass Kürzungen sich nicht beliebig wiederholen lassen, ohne, dass Sinn verloren geht; auch eine Abkürzung kannst du nicht weiter abkürzen (bleibt die Frage, ob das stimmt, letztlich ist alles eine Frage der gemeinschaftlichen Akzeptanz, wenn alle menschen auf einmal anfangen, e. anstelle von etc. zu schreiben, wird das "e" genauso verwendet werden wie das "etc." heute; oder "N" anstelle von "NATO" meinetwegen-- ich überlass deiner Phantasie, warum man sowas aber irl nicht macht), wenn eine MM sich aber nun unendlich in immer wiederkehrende Strukturen "zerlegen" lässt, halte ich diesen Vergleich für unpassend... Zum thema "MODELL"; was vestehst du unter "Modell"? Eine Vereinfachung reeller Sachverhalte oder eine fundierte Beschreibung, wie etwas aussehen könnte?--Patrick 16:46, 1. Mär. 2007 (CET).

Ein interessantes Phänomen sind die Abkürzungen, finde ich, je mehr ich darüber nachdenke. Zum Beispiel bin ich bei dem Gebrauch der Abkürzung >MM< einfach zu faul zum Schreiben, weil der Begriff oft verwendet wird, da erspare ich mir jedes Mal 14 Tippbewegungen. Im Gespräch würde ich aber immer den vollen Namen benutzen. Hat das nicht auch viel mit der Kategorie >Pragmatik< zu tun? Es gibt ja auch viele Abkürzungen im technischen Bereich, die Menschen benutzen, ohne den ganzen Begriff zu kennen, z.B. ISDN, USB, DSL.

Die Pragmatik der Abkürzungen zeigt sich deutlich in der Chemie. Da gibt es viele Bandwurmwörter wie z.B. Paradimethylaminoazobenzol oder Hexamethylentetramin, aber Abkürzungen gibt es nur für diejenigen, die besonders wichtig sind und oft in wissenschaftlichen Arbeiten erwähnt werden,z.B. ATP (Adenosintriphosphat), ASS (Acetylsalicylsäure) oder die häufig genannte DNA.

Beim Thema >Modell< fragst Du wieder nach einer dualen Einteilung: "Vereinfachung realer Sachverhalte oder fundierte Beschreibung, wie etwas aussehen könnte". Auch hier denke ich: Beides ist in diesem Begriff faßbar. Als Knabe habe ich mit Automodellen gespielt, später habe ich auch elektrische Schaltpläne und biologische Regelungsmechanismen als Modelle kennengelernt. Für mich ist ein Modell ein Ding, das ein anderes Ding anschaulich macht, auch wenn diese andere Ding noch gar nicht existiert. Modelle können passend oder unpassend sein, z.B. beschreibt das Kugelmodell die Erde zutreffend, die Scheibe nicht. --Elser 00:02, 2. Mär. 2007 (CET)

Was verstehst du unter "Pragmatik"?--Patrick 00:33, 2. Mär. 2007 (CET).

Deine Worte: "Was im Übrigen die Assoziation von Worten/Lexemen/Sätzen mit real existierenden Dingen angeht, das ist Aufgabe der Pragmatik, das zu klären, und die ist Schnittstelle zwischen Linguistik und Philosophie".--Elser 11:12, 2. Mär. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Quellenverzeichniss

  1. [1]
  2. "Abkürzung". In: Helmut Glück (Hrsg) Metzler Lexikon Sprache. J.B. Metzler'sche Verlagsbuchhandlung & Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH Stuttgart, ISBN: 3-476-20256-8

[Bearbeiten] Poincare: Wissenschaft und Hypothese

Ich habe versucht eine kleine Zusammenfassung zu Poincaré Buch und seinen Konventionaismus zu machen. Wo bleiben Fragen offen. Gibt es noch gute Beispiele die man nennen kann? Was kann man noch verändern?

Poincaré & Konventionalismus

  • Konventionalismus:Bezeichnung für jede Meinung, die die wissenschaftlichen Gesetze und Theorien als Konventionen [Übereinkünfte] in Abhängigkeit von der mehr oder weniger freien menschlichen Wahl zwischen alternativen Wegen d. Beschreibung von Sachverhalten ansieht.
  • der eigentliche Begründer ist Poincaré
  • bei ihm spielen keine synthetischen Erkenntnisse a priori, sondern Konventionen eine Rolle [synthetisches Wissen a priori* können nicht mit rein log. Mitteln bewiesen werden]
  • Entwicklung im 19. Jahrhundert hat Allgemeingültigkeit der euklidischen Geometrie ins wanken gebracht.-->auch nicht euklidische Geometrien sind widerspruchsfrei denk- und konstruierbar
  • Poincaré stellt fest, dass keine Erfahrung jemals mit der euklidischen o. nicht euklidischen Geometrie in Widerspruch sein könnte
  • euklidische Postulate nicht mit Erfahrung beweisbar -->Geometrie ist keine Erfahrungswissenschaft
  • es sind auf Übereinkünften beruhende Festsetzungen, die nur durch die Notwendigkeit begrenzt ist, Widerspruch zu vermeiden
  • nach Poincaré sind Axiome und Definitionen Konventionen
  • Poincaré befindet frage nach Wahrheit der geometrische Axiome als sinnlos, da Frage es eine Frage der Bequemlichkeit sei
  • bequem bedeutet bei Poincaré*
  • einfach
  • in der Geometrie* das sie sich hinreichend gut den Eigenschaften d. natürlichen Körper anpasst
  • Theorie legt nahe, eine bestimmte Theorie zu bevorzugen, ohne diese zu erzwingen
  • bessere Übersetzung mit „konform“
  • äußert sich aber nicht genau zu „bequem“, kann nicht wirklich erklären was es bedeutet
  • Poincaré behauptet, dass Wissenschaft nur Aufgrund von Übereinkünften möglich ist
  • Mechanik
  • beruht auf Erfahrung
  • man bildet Postulate
  • sind nicht willkürlich
  • sondern durch Experimente bewiesen
  • den Prinzipien der Mechanik liegen Experimente zu Grunde, diese können sie aber nie umstoßen (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 88.74.138.109 (DiskussionBeiträge) 15:08, 7. Mär. 2007)


Ich kann nicht den Zusammenhang zu der vorangegangenen Diskussion entdecken oder sonstigen Sinn in dem Beitrag finden. --Elser 23:09, 8. Mär. 2007 (CET)


[Bearbeiten] Dialektik

Wenn ich schon mal dabei bin... Der Dialektik-artikel ist erst im Aufbau begriffen - immer noch. Deshalb interessiert mich: Wie steht ihr zur Dialektik? Was habt ihr unter diesem Begriff beigebracht bekommen? Je nach Auslegung ist Dialektik nämlich etwas völlig unterschiedliches, einmal Verfahren, einmal Prinzip. Einmal wichtig und einmal ... na ja Hegel. (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von Benutzer:Thomas Arnold (DiskussionBeiträge) 22:38, 16. Apr. 2007 (CEST))

[Bearbeiten] Forschungsprojekt Logik

Hallo Kollegen!

Ich hätte große Lust, ein Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Logik anzustoßen. Ich habe dabei einen neuen Logikkalkül im Auge, der die Aussagen- und Prädikatenlogik harmonischer verknüpft, als das in der alten Begriffslogik oder der neueren Quantorenlogik möglich ist.

Mit der ganzen Wiki-Technik kenne ich mich überhaupt nicht aus - aber da kann mir vielleicht jemand weiterhelfen und mir zeigen, wie man so ein Forschungsprojekt reinstellt. (Die vielen Hilfeseiten haben mir da nicht viel geholfen). Vielleich wäre es vorher sinnvoll, zu klären, ob überhaupt jemand Interesse hat, an so einem Projekt mitzuarbeiten. Was mir gefallen würde, wäre eine Unterabteiling "Logik" im Fachbereich Philosophie, wo sich an philosophischer Logik Interessierte zum Gespräch finden könnten. Da könnte man über den Sinn eines solchen Projektes diskutieren.

Wie lebendig ist übrigens der Fachbereich Philosophie? Ich habe den Eindruck, dass hier kurzzeitig rege über Gottesbeweise etc. diskutiert worden ist und dann ist das Ganze wieder eingeschlafen. --mer 18:18, 3. Jun. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] Forschungsprojekt Logik (Exposé)

[Bearbeiten] Aussagen- und Prädikatenlogik

Die Idee, einen gemeinsamen Kalkül für die Aussagen- und Prädikatenlogik zu schaffen drängt sich auf, wenn man die strukturellen Gemeinsamkeiten beider Logiken studiert. Diese Gemeinsamkeiten sind in den gängigen quantorenlogischen Kalkülen bis zur Unkenntlichkeit verwischt. In den erläuternden (Wahrheitswerte-)Tabellen und (Venn-)Diagrammen werden sie augenfällig.

Für n Sätze gibt es 2n mögliche Verteilungen der Wahrheitswerte. Diese 2n Verteilungen entsprechen den 2n Zeilen der Wahrheitswertetabelle eines komplexen Satzes aus n Teilsätzen. Dieselbe Struktur finden wir im Gebietekalkül, einer Vorstufe der Prädikatenlogik und Mengenlehre. Jede Ebene wird durch n sich gegenseitig überschneidende Gebiete in 2n Teilgebiete unterteilt. (Wobei die Grenze der tatsächlichen graphischen Darstellungsmöglichkeiten schon bei vier Begriffen und 16 Teilgebieten erreicht ist). Diese 2n Teilgebiete entsprechen genau den 2n möglichen Verteilungen der Wahrheitswerte.

Im Venn-Diagramm werden die 2n Gebiete durch ein Kreuz oder durch Schraffur bewertet. Schraffur bedeutet Leerheit oder Nicht-Existenz, ein Kreuz bedeutet Nicht-Leerheit oder Existenz. Hier tritt also der wesentliche Unterschied zur Aussagenlogik zutage. Während diese nur die beiden Werte w (wahr) und f (falsch) kennt, muss die Prädikatenlogik als dreiwertige Logik formuliert werden. Jedes Gebiet enthält entweder ein Kreuz (Existenz) oder ist schraffiert (Leerheit). Viele Gebiete tragen aber keine Kennzeichnung und symbolisieren einen dritten Wert, der als Nichtwissen oder Unbestimmtheit oder Möglichkeit charakterisiert werden kann.

Dieser Zusammenhang legt es nun nahe, die Prädikatenlogik als eine spezielle dreiwertige Aussagenlogik auszudrücken. Wenn wir den Wert w für die Prädikatenlogik als „existiert“ und den Wert f als „existiert nicht“ interpretieren, reicht die Einführung eines dritten Wertes u für „unbestimmt“ um die volle Prädikatenlogik erster Stufe auf rein junktorenlogischer Basis zu rekonstruieren. Der Gewinn ist ein einheitlicher Kalkül für die beiden grundlegenden logischen Disziplinen.

Die technischen Probleme, den Kalkül so zu bauen dass die üblichen Syllogismen im Kalkül beweisbar sind, sind nicht besonders schwierig. Viele neue Formen, die in der Umgangssprache keine Rolle spielen, aber nichtsdestotrotz gleichwertige logische Strukturen darstellen, ergeben sich ganz von selbst. Schwerer wiegt das Problem, das singuläre Urteil oder die Elementbeziehung („Sokrates ist ein Mensch“) auf diesem Weg darzustellen, ohne zu allzu gekünstelten Interpretationen zu greifen. Ob auch der Relationenlogik auf diese Weise beizukommen ist, ist noch ganz offen.

Die Schwierigkeiten mit dem singulären Urteil sind womöglich aufschlussreich für eine neue Beurteilung der Russell-Paradoxie. Der Kern dieser Paradoxie scheint mir weniger in einem widersprüchlichen Begriff der Menge zu liegen, als vielmehr im Begriff des Elements. Beziehungen zwischen Mengen sind völlig unproblematisch. Erst die Einführung der Elementbeziehung (des singulären Urteils) führt zu paradoxen Ergebnissen.

unseriöser Zusatz: Für weitergehende Spekulationen wäre an dieser Stelle auch an die „Quantenlogik“ zu denken. --mer 23:27, 3. Jun. 2007 (CEST)

Bin beim Schlendern über den Campus über diese Stelle gestoßen. Habe mich selbst ein wenig mit Logik beschäftigt. Ich finde es sehr schön, dass es immer noch Leute gibt, die nach neuen Wegen in der Logik suchen.
Den Problemen bei den Syllogismen habe ich mich über die Mengenlehre genähert. Der Modus darapti hat es mir besonders angetan, denn er kann sehr einfach über Mengenalgebra zum Widerspruch geführt werden. Deshalb glaube ich auch, dass ein Übergang von abzählbaren zu überabzälbaren Mengen (singuläres Urteil/Element) die Probleme nicht beseitigen. Vielmehr liegt es meiner Ansicht nach an der grundsätzlichen Existenz der leeren Menge. Sie ist zwar Bestandteil jeder Menge, aber eben nicht Element jeder Menge. Das gilt natürlich auch für überabzählbare. Ein sehr interessanter Ansatz sind die Arbeiten von Prof. Franke (Sequentielle Systeme, Vieweg Verlag). Dort wurden die Shegalkin Polynome auf sehr interessante Weise erweitert.
Auch eine Logik die mit Quanten arbeitet muss sich der Mengenlehre beugen. In diesem Fall sogar der mit abzählbaren.

--Heuerli 18:29, 9. Sep. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] Anspruch auf Autonomie und Menschenwürde

Hat ein verstorbener Mensch noch einen normativen Anspruch auf Autonomie und auf die Respektierung seiner Würde? Isabelle, 12.6.07 (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 84.73.169.48 (DiskussionBeiträge) 16:04, 12. Jun. 2007 )


Die Frage ist ja die grundsätzliche Frage nach der Autonomie eines Menschen. Man sollte die Wünsche eines/r Gestorbenen nach den gleichen Voraussetzungen, nach denen man die Wünsche eines/r Lebenden erfüllen würde erfüllen. Wie mit jedem Wunsch sollte derjenige/diejenige ihre Wünsche noch zu Lebzeiten mit den Erfüllern besprechen. Manou 16:32, 16. Aug. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] Yin und Yang (und ungestörte Diskussionen)

Hallo! Ich bin noch recht neu hier. Und ich würde gerne wissen ob es einen Platz gibt (bzw. ob man einen solchen Platz einrichten kann) an dem man ungestört über EIN Philosophisches Thema diskutieren kann. Also eine eigene Diskussionsseite für solche Dinge wie die "Kann man Beweisen dass es Gott gibt" Seite. Wenn dafür nämlich keine eigenen Seiten eingerichtet werden, dann geht es hier bald drunter und drüber. Vielleicht kann man soetwas ja als Projekt machen? Ich würde nämlich gerne eine andere Diskussion starten, aber wiegesagt nicht hier, da man sich sonst andauernd in die Quere kommt. Mein Lieblingsthema ist nämlich Yin und Yang, bzw. das Problem von Gut und Böse, sowie das Prinzip von Ordnung und Chaos. Ich persönlich wäre dafür solche Diskussionen als Projekte abzuhandeln, aber ich kenne mich (wie gesagt) hier nicht so gut aus. -- Gamayun13:29, 27. Aug. 2007 (CEST)

Hi Gamayun,
ja leider is' wirklich nur sporadisch was los in diesem Fachbereich.
Ich hatte schon mal angesprochen, dass man den Fachbereich ein wenig aufräumen sollte und eine Idee dazu ist es, eine FAQ zu erstellen, wo mögliche Antworten auf bestimmte Fragen gegeben werden. Ein Thema wäre zum Beispiel die Beweisbarkeit Gottes.
Zu deinem Wunsch eine Disskusion zu starten, schreib mich mal an (meine Disskusionsseite), wenn der Wunsch noch immer aktuell ist, dann werd' ich mich mal ransetzen und versuchen den Fachbreich zu strukturieren und ein wenig aufzuräumen.
Dann könnten wir eine Unterseite in Projektvorschläge oder einem neuen Bereich erstellen.
--M.Nießen 09:48, 4. Dez. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Philosophie für alle

Meine Güte, hier scheint aber wirklich nciht viel los zu sein, na was soll's.

Philosophie ("Warum bin ich auf der Welt?" & co.) ist ja bekanntermassen etwas das jeder für sich selbst herausfinden muss. In der Schule lernt man in solch einem Fach nur die Meinungen bekannter Philosophen, was könnten sie einem auch anderes beibringen? Na vielleicht könnte man die Leute zum Denken anregen. Die Ideen berühmter Philosophen zu hören mag zwar recht interessant sein, aber wir haben ja such unsere Meinung deshalb wollte ich vorschlagenob man nicht, vielleicht als Projekt, einen Ort einrichten kann wo wir uns selbst und miteinander philosophische Ideen überlegen. Wo man sich, anstatt philosophische Lehren zu lesen selbst welche ausdenken kann. Wo man mit anderen die Fehler seiner Weltanschauung entdecken und für sich den richtigen Weg finden kann.

Was meint ihr? --Gamayun 09:44, 2. Okt. 2007 (CEST)


Meinst du so was:
Das Buch des Monats Oktober 2006 bei Wikibooks:
Sei doch vernünftig! – Ein Crash-Kurs
--M.Nießen 09:51, 4. Dez. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Organisation des Fachbereiches Philosophie

Hallo,

Ich bin neu bei Wikiversity und beim Stöbern über den Fachbereich Philosophie gestolpert.

Dabei konnte ich sehen, dass an dieser Stelle schon fleißig disskutiert und gearbeitet wird, aber dass die Plannung und Organisation in diesem Fachbereich noch nicht genauer angesprochen wurde, deshalb mein Vorschlag:

  • Aufräumen
z.B.: enthällt der Bereich Projektentwürfe einen Interessante Idee zum Thema "Praxen der Gerechtigkeit". Abklären wie weit die Entwicklung in diesem Bereich ist. Dem Projekt einen Platz zuweisen -> eigenen Kurs öffnen?
FAQ erstellen in der präsentable Antworten auf immer wieder gestellte Fragen (Gibt es ein Beweis für Gott?) gegeben werden.
Das Kolloquium pflegen um immer aktuelle, neue Denkansätze zu produzieren und nicht in älteren Diskussionen zu ersticken.
  • Eine Einleitung zum Fachbereich erstellen
Begrüssung des Besuchers
Vorstellung des FBs
  • Eine Todo-liste erarbeiten, die sich zur Aufgabe macht, dem Fachbereich ein Gesicht zu geben in dem der Besucher sich gut und schnell zurecht finden kann.
Aufteilung in einzelne Disziplinen(siehe Vorschlag von Almeida in der Disskusion der Hauptseite)?
Kurzer Kurs zur Einleitung (Was kann Philosophie sein?), um Interessenten näher mit dem FB vertraut zu machen?


Ich bin bereit an der Organisation (und auch sonst) mitzuarbeiten, muss aber an dieser Stelle anmerken, dass ich kein Experte des Bereiches Philosophie bin. Also definitiv Unterstützung brauche um dem Fachbereich ein interessantes, aussagekräftiges Äußeres zu geben, mit dem sich ein Besucher wohl fühlt. Hoffe auf Unterstützung --M.Nießen 20:08, 16. Feb. 2007 (CET)

Hallo M.Nießen,
ich stimme dir voll und ganz zu - wir brauchen mehr Ordnung im Fachbereich Philosophie!
Viele Mitglieder haben bereits tolle Projektentwürfe und Beiträge entworfen und so finde ich es doch schade, auf diese nicht gleich von der Hauptseite des Fachbereichs aus zugreifen zu können! Daher unterstütze ich deine Pläne von einer besser strukturierten Fachbereich-Seite vollkommen!
Ich wäre bereit dich in deinen "Aufräum-Arbeiten" und auch allen anderen Projekten, die das Webdesign betreffen, zu unterstützen. Ich weiß aber nicht, in wie weit du bereits etwas geändert hast und Ich etwas ändern darf/soll (ich bin neu bei der Wikiversity und mir bei solchen Dingen immer recht unsicher). Wenn du mir eine kurze Nachricht mit Anweisungen, Vorschlägen oder sonstigem zukommen lassen würdest, könnte ich sofort loslegen.
Danke nocheinmal für deine Vorschläge!
Gruß,
--Nathaneal 18:07, 1. Apr. 2007 (CEST)
Hey,
auch ich bin neu in der Wikiversity und interessiere mich für Philosophie. Ich halte diese Seite hier allgemein für eine großartige Plattform, aber ganz besonders für die Philosophie, welche ja schon immer den offenen Gedankenaustausch, um den es in der Wikiversity geht, zur Grundlage hatte.
Mit Erschrecken musste ich jedoch feststellen, dass die meisten Beiträge im Kolloquium (das auf den ersten Blick nach reger Diskussion aussieht) schon vor geraumer Zeit gemacht wurden und seitdem nicht mehr viel passiert ist. Ich habe mir daher erlaubt dieses Thema nach oben zu stellen. Bei Gelegenheit sollte man vielleicht auch die alten Themen archivieren.
Ich kann mir vorstellen, dass wenn in den Fachbereich mehr Organistation und Struktur reinkommen neue Besucher vielleicht eher daran denken würden sich zu melden und mitzumachen, daher biete ich mich auch an bei den anliegenden Arbeiten mitzuhelfen. M. Nießen, du hast wie ich sehe die Hauptseite schon recht schön hingekriegt, jedoch sind einige Punkte deiner eigenen Liste (der ich übrigens zustimme) noch nicht mit integriert. Diese wären also schon mal Ansatzpunkte.
Da wir auch eine eigene Seite für Organisation haben, werde ich diese, wenn hier keiner widerspricht bzw. sich überhaupt keiner meldet, einfach mal aktualisieren und einige Punkte der TODO-Liste in die Tat umsetzen. --Lukas 19:21, 3. Jun. 2008 (CEST)

[Bearbeiten] Neues Banner

Damit meine Initiative (s.o.) hier nicht wie ein leeres Versprechen aussieht, habe ich einfach schon mal einen Punkt in die Hand genommen und ein eigenes Banner für den FB erstellt:

Philosophie Banner.png

Herzlich willkommen im

Wikiversity-Fachbereich
Philosophie

„Ein philosophisches Problem hat die Form: Ich kenne mich nicht aus.“ - Ludwig Wittgenstein
(Benutzer:Lukas422/Philosophie_Banner)

Kommentare, Anregungen, Stimmen für und wider das Übernehmen auf die Hauptseite sind unbedingt erwünscht!

Mit freundlichen Grüßen, Lukas 19:21, 3. Jun. 2008 (CEST)

Philosophie Banner Vorschlag 2.png

Herzlich willkommen im

Wikiversity-Fachbereich
Philosophie

„Ein philosophisches Problem hat die Form: Ich kenne mich nicht aus.“ - Ludwig Wittgenstein


Ich stelle das aktuelle Banner mal drunter, dass man besser vergleichen kann. ----Erkan Yilmaz benutzt den Wikiversity:Chat (versuch's mal) 22:06, 4. Jun. 2008 (CEST)

Hallo Lukas, ich finde die Farben vom ersten Banner ansprechender, wärmer (das Blaue wirkt kälter). Bin mir noch nicht sicher, aber die vielen Köpfe - vor allem den Hintergrund verdeckend, dicht gepackt und auf selber Höhe - empfand ich nicht so gut. Da gefällt mir die Variation vom zweiten Banner besser. Ansonsten gäbe es ja auch die Möglichkeit, beide Banner rotierend (pro Zeitintervall/per Zufall) darzustellen. Auf jeden Fall ein liebes Danke schön für deine Mühe. Weiter so ! ----Erkan Yilmaz benutzt den Wikiversity:Chat (versuch's mal) 12:10, 8. Jun. 2008 (CEST)
Hey Erkan, erst mal danke für dein Feedback! Hatte mir auch schon gedacht, dass es wahrscheinlich etwas überfüllt wirken könnte. Vielleicht schmeiß ich Wittgenstein (Mitte) noch raus. Ich hatte ihn zwar eigentlich mit reingenommen, um einen bedeutenden, modernen Philosophen mit dabei zu haben und so die wichtigsten Epochen abzudecken, aber so wichtig ist das auch nicht. Das Problem dabei ist nur, dass dann die Zusammenstellung nicht mehr so gut aussieht, da er der Einzige ist, der direkt nach vorne schaut.
Vielleicht sieht's aber auch schon besser aus, wenn ich die Größenverhältnisse der Köpfe angleiche. Es wäre zwar auch möglich einfach die ganze Grafik zu vergrößern und so eine bessere Verteilung zu erreichen, aber der Banner ist eh schon ziemlich groß. Dass alle Köpfe auf einer Höhe sind finde ich aber eigentlich schon ganz gut so.
Dass mit dem Zufallsbanner find ich nicht so toll, da das zum einen den Wiedererkennungswert des Fachbereichs mindern würde und der alte Banner zum Andern nichts mit Philosophie zu tun hat.
Was ich hingegen im Zusammenhang mit Zufall gut fände wäre ein Zufallszitat, da es da sehr viele gute gibt und es somit die Attraktivität der Seite erhöht. Geht das mit den installierten Erweiterungen? --Lukas 18:20, 9. Jun. 2008 (CEST)
Hallo Lukas, schau mal unter Kurs:Wissenstest Linux/gewusst nach. Dort werden zur Zeit 30 verschiedene Texte je nach Sekunde der Aufrufzeit generiert. Die Wirkungsweise kannst Du testen, indem Du in Kurs:Wissenstest Linux/LPIC1-101 eine der Testeinzelfragen aufrufst. Bei einem wiederholten Aufruf der gleichen Frage ändert sich dennoch der Eintrag in der "gewusst"-Box. Gruß --Exxu 19:37, 9. Jun. 2008 (CEST)
Hi, Lukas! Freut mich, dass du im Philobereich das du mir beim organisieren, bzw. gestalten hilfst.(Bin im Prüfungsstress deswegen erst jetzt eine Reaktion meinerseits!)
Zum Banner: ich persöhnlich bin gegen eine Rotation verschiedener "Bild-Banner". Weil ich denke, dass sich die Besucher mit dem Banner Identifizieren sollten und ein Wiedererkennen des Nutzers hilft nur, diesen an unser Angebot zu binden. Die Idee mit der Spruchrotation ist jedoch sehr gut und sollte in die TODO aufgenommen werden.
Dein Baner selbst, sieht schon recht gut aus, aber vielleicht kannst du noch ein transparenten Erdton über die Köpfe legen, damit alles ein wenig weicher wirkt. Außerdem sollte man vielleicht die Köpfe etwas mehr zusammenlegen eine leichte überschneidung anstreben damit das Banner nicht "auseinanderfällt".
Wenn noch Fragen aufkommen oder neue Versionen auftauchen schreibt mir auf meiner Diskussionsseite nenen kurzen "Ping" Banner_Philo. Danke und bis die Tage
--M.Nießen 14:47, 10. Jun. 2008 (CEST)
So, ich hab jetzt mal was neues fertiggemacht. Zunächst einmal hab ich die Idee mit den Zufallszitaten umgesetzt. Danke Exxu für den Code! Zu finden sind jene unter Vorlage:Zufallszitat Philosophie.
Für die Grafiken habe ich alles was oben angeregt wurde mal ausprobiert und dabei herausgekommen sind 2 Versionen. Im alten Banner hatte ich ja die "Schule von Athen" als Hintergrundbild, was man jedoch nicht wirklich gut erkennen konnte, da ich oben in der Mitte noch ein Bild der Sonne drübergelegt hatte. Dieses soll übrigens anspielen auf das Sonnengleichnis von Platon mit der Sonne als "die Idee des Guten". Da beides zusammen aber einfach zu überladen wirkt, ich mich aber auch nicht dafür entscheiden konnte was wegzulassen habe ich mal 2 Vorschläge gemacht:
Philosophie Banner Vorschlag 1.png

Herzlich willkommen im

Wikiversity-Fachbereich
Philosophie

„Ein philosophisches Problem hat die Form: Ich kenne mich nicht aus.“ - Ludwig Wittgenstein
Hier habe ich auch wie von M.Mießen vorgeschlagen einen leichten Sepia Effekt auf die Köpfe angewandt.


Philosophie Banner Vorschlag 2.png

Herzlich willkommen im

Wikiversity-Fachbereich
Philosophie

„Ein philosophisches Problem hat die Form: Ich kenne mich nicht aus.“ - Ludwig Wittgenstein

Allgemein habe ich die Köpfe von der Größe her angeglichen und leicht umpositioniert, der Hintergrund ist jetzt besser zu erkennen. Stärkere Überschneidung habe ich zwar ausprobiert, sah aber nicht so toll aus.

Wäre nett, wenn ihr schreiben würdet welche Version ihr besser findet oder ob ihr noch was ändern würdet. Ich persönlich kann mich nicht so recht zwischen beiden entscheiden --Lukas 02:06, 15. Jun. 2008 (CEST)

Gedanken zu den beiden neuen Vorschlägen:
  • bei Bild:Philosophie Banner Vorschlag 1.png verschwimmen die Köpfe zu sehr mit dem Hintergrund (ähnliche Farben), da ist Bild:Philosophie Banner Vorschlag 2.png besser, da schwarzer Hintergrund
  • Die Sonne hinter Wittgenstein ruft bei mir eine Assoziation mit einem Heiligenschein hervor - bei euch auch ? Ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss jeder selbst beurteilen :-)
  • Wäre es möglich, Wittgenstein im zweiten Bild statt grau auch mit einem warmen Farbton darstellen ? Sieht mir zu sehr nach Zombie aus (bei Aristoteles passt's eher, da Figur aus Stein/Keramik)
  • Könnte man bei Kant ein Bild nehmen, bei dem er - wie die andren nicht nach unten schaut ? Sieht so verdächtig aus, wenn er einen nicht anschaut :-) Ein oder zwei Bilder von commons könnte man evtl. benutzen
Also, wenn mir jetzt einer die Pistole an die Schläfe halten würde, würde ich wohl eher Bild:Philosophie Banner Vorschlag 2.png bevorzugen. ----Erkan Yilmaz benutzt den Wikiversity:Chat (versuch's mal) 02:32, 15. Jun. 2008 (CEST)
Sieht schon ganz gut aus. Einige Anmerkungen:
  • Köpfe von Vorschlag eins (Kant ändern)
  • Hintergrund ähnlich wie in Vorschalg zwei(wirkt aufgeräumter/ruhiger und lädt zum verweilen ein)
  • !ohne Sonne! (die ist mir zu esoterisch, für den FB Philo)
  • Das Schriftstück hinter Aristoteles nach rechts verblassen lassen, so dass eine stärkere Bindung zwischen Banner und Begrüßungstext entsteht.
Ansonsten schon sehr schön. --M.Nießen 13:28, 16. Jun. 2008 (CEST)
Okay habe von Vorschlag 2 ne neue Version hochgeladen, da ich nicht den Server jedesmal mit nem neuen Dateinamen zumüllen wollte. Da ihr beide das zweite Bild für besser befunden habt, denke ich auch, dass wir Vorschlag 1 erstmal vergessen können.
  1. Sonne hab ich rausgenommen, obwohl ich eigentlich fand, dass sie dem Bild das gewisse etwas gab - verstehe aber eure Bedenken dabei
  2. Wittgensteins Farbton habe ich, leicht verändert und den Kontrast leicht vermindert - schaut nu hoffentlich nich mehr so Zombie-like aus
  3. Das Kant Bild finde ich im Gegensatz zu euch sehr gut, da ich es irgendwie langweilig fände, wenn alle in eine Richtung schauten und diese Nachdenklichkeit in seinem Ausdruck sehr schön zur Philosophie passt - ich habe trotzdem mal nach einem besseren Bild in Commons geschaut und es kommen höchstens zwei andere in Frage:
    • Commons-logo.svg Dieses finde ich nicht so toll, da es eine Statue ist
    • und Commons-logo.svg dieses ist schlechter getroffen als das aktuelle
  4. Das Buch habe ich nach rechts verblassen lassen
  5. Zusätzlich habe ich noch einen ganz weichen Reliefrahmen außenrum gelegt um das Bild besser nach links, oben und unten abzugrenzen
-- Lukas 21:49, 29. Jul. 2008 (CEST)
Hi, sorry, war nach dem Prüfungsstress 'ne Weile im Urlaub deswegen verspätete Meldung. Also gefällt mir, was du da gezaubert hast. Von mir aus können wir 'nen Testlauf mit der aktuellen Version starten und das Banner auf der Hauptseite einbinden.
Wer macht 's?
--M.Nießen 00:13, 5. Sep. 2008 (CEST)
Persönliche Werkzeuge