Kolloquium Philosophie/Archiv/Gott-2007
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[Bearbeiten] Gottesdiskussion
[Bearbeiten] Kann man beweisen, dass es Gott gibt, oder dass es ihn nicht gibt?
Kann man beweisen, dass es Gott gibt oder dass es ihn nicht gibt? PHILO 09:24, 18. Jan. 2007 (CET)
Meiner Meinung nach, kann man weder beweisen, dass Gott existiert, noch dass er nicht existiert. Es ist nun aber schwer, ein Argument zu formulieren, welches besagt, dass man nicht beweisen kann, dass Gott existiert oder dass er nicht existiert.
Ich formuliere ein einfaches Argument:
1. Es wurde bis jetzt kein stichhaltiges Argument gefunden, das beweist, dass Gott existiert. 2. Es wurde bis jetzt kein stichhaltiges Argument gefunden, das beweist, dass Gott nicht existiert. 3. Die Philosophen suchen schon lange nach einer Antwort auf die Frage über die Existenz Gottes. 4. Gäbe es ein Argument, das beweist, dass Gott existiert oder dass er nicht existiert, wäre es längst gefunden.
K: Es ist unmöglich, zu beweisen, dass Gott existiert oder dass er nicht existiert.
Dieses Argument ist natürlich nicht stichhaltig, da die Tatsache, dass bis jetzt noch kein stichhaltiges Argument gefunden wurde, das beweist, dass Gott existiert oder dass er nicht existiert, nicht bedeutet, dass kein solches Argument mehr gefunden werden kann. Ausserdem ist nicht sicher, dass noch kein solches Argument gefunden worden ist und wir es nur nicht wissen oder es nicht als solches erkennen können.
Ich habe mir daher gedacht, dass es auch nicht möglich ist, zu beweisen, dass man nicht beweisen kann, dass Gott existiert oder dass er nicht existiert. Somit bleibt uns die Frage nach der Existenz Gottes - oder eben, ob man beweisen kann, dass es ihn gibt oder es ihn nicht gibt - und bringt uns weiterhin zum Grübeln...
Da dies der erste Eintrag ist, freue ich mich auf Erwiderungen oder neue Versuche, auf die Frage zu antworten.
I däm sinn, ä liäbä gruess vom pascal a aui =)
Pascal 18:59, 18. Jan. 2007 (CET)
- Mit der Konklusion von Pascal bin ich einverstanden, aber mit Prämisse 1 überhaupt nicht. Was ist denn mit diesen Gottesbeweisen (Teleologischer Gottesbeweis, Kosmologischergottesbeweis und ontologischergottesbeweis)?
- Diese Argumente sind einfach zum zurückweisen, aber sie würden die Existenz Gottes beweisen. Deshalb versiche ich ein anderes Argument aufzustellen.
- 1.Der einzige Beweis Gottes Existenz zu beweisen ist, der eigene glaube.
- 2.Wer an Gott glaubt, hat keine Interesse daran ihn zu beweisen.
- 3.Wer nicht an Gott glaubt, will nur beweisen, dass es Gott wirklich nicht gibt.
- 4.Etwas zu beweisen, dass man nicht sehen, hören oder fühlen kann ist für alle Wissenschaftler ein Problem.
- ________________________________________________________________________________K. Gottes Existenz kann entweder bewiesen noch wiederlegt werden.
- Viu Spass am argumentiere... u liebi Grüess Lena27
- Lena27 20:44, 18. Jan. 2007 (CET)
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- Antwort an Lena27: Ich widerlege in meinem Eintrag mein Argument selbst. Dies war nur ein Beispiel, wie ein Argument formuliert sein könnte, das beweist, dass man die Existenz Gottes weder beweisen noch widerlegen kann.
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- Pascal 22:42, 18. Jan. 2007 (CET)
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- Tja wo du recht hast, hast du recht.
- Ein stichhaltiges Argument gibt es einfach nicht...
- Lena27 19:42, 19. Jan. 2007 (CET)
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Es gab schon viele Philosophen, die versucht haben, die Existenz Gottes zu beweisen. Der erste, der dies gewagt hat, war Anselm von Canterberry. Wenn auch sein Beweis, mit einem Gebet anfängt - was sicherlich nicht für die geboetene Objektivität spricht. Dennoch scheint mir sein Beweis formal richig. Notwendig ist die Annahme, dass Gott vollkommen ist, und dass Vollkommenheit auch Existenz impliziert. Also ist für die Vollkommenheit Gottes seine Existenz notwenig. Wenn nicht, wäre Gott nicht vollkommen und damit nicht vollkommen und damit nicht existent. Ist für mich und meine Religionsauffassung sehr hilfreich... (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 212.80.234.53 (Diskussion • Beiträge) 17:56, 19. Mär. 2007)
Wenn ich Kant richtig verstanden habe, lässt sich über so Dinge wie Gott überhaupt nichts aussagen. Sie liegen außerhalb der mit Sinnen erfahrbaren Welt. Ich kann Hypothesen in diesem Bereich aufstellen, diese sind aber nicht beweisbar. Die Ideen in diesem Bereich haben einzig einen praktischen, ethischen Zweck. Der Gottesbeweis von Canterburry ist formal(logisch) vollkommen korrekt. Jedoch kann man dann noch viele weitere Nachfragen stellen. Beispielsweise: Kann man das Prädikat groß überhaupt auf Gott anwenden? Hat dieses Wort in diesem Zusammenhang überhaupt eine Bedeutung? Wenn ja, welche? Mein Eindruck von Canterburrys Beweis ist, dass er gezeigt hat, dass man Gott als existent denken muss, wenn man ihm die zuvor zugewiesen Eigenschaften, die man auch noch genauer untersuchen müsste. --Marcus Leip 20:21, 10. Jun. 2007 (CEST)
... wie wäre es wenn.... Nun, der Mensch ist Körper - Seele - und Geist, das habe ich nicht erfunden das ist Sach. Das heutige Problem ist vorallem, die Uneinsichtigkeit diesbezüglich, gehört bereits zu einem weltmännischen Gehabe. Der moderne Mensch ist sich grade mal seinem Körper bewusst, Wellnesen ist die Auswirkung davon gepaart mit Zaster! Was ist aber wenn die Gottheit die eigentliche Entwicklung des Menschsein ist? Sich seiner Seele und dem Geiste bewusst zu werden hat nichts, aber auch gar nichts mit einer Hochschule´am Hut, und schon grad gar nichts mit Mann oder Frau sein. Die Auseinandersetzung damit eröffnet diese Wege, diese Fragen die zuvor als unauffindbares Gut in uns drinnen verborgen sind.Aber es ist halt wie mit dem Sonnenblumenkern: Hat einer von Euch es ferig gebracht, diesen zum Blühen zu bringen ohne den besagten Kern in die Erde zu stecken?? Mit NichtsTun bleibt man schon in der Schule sitzen, Tun als Zauberwort und der Mensch,mit senem hohen Potenzial was seine Genialität anbelangt, wird sich dann halt nicht mehr mit Banalitäten die Zeit um die Ohren hauen. Die Herausvorderung findet dann beim Menschen statt, und nicht nur beim Auto, bei den Landmaschinen und so weiter und so fort! 11. Januar 2008 Kathrin (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 85.3.95.16 (Diskussion • Beiträge) 13:44, 11. Jan. 2008)
[Bearbeiten] Ist es sinnvoll zu beweisen, dass es Gott gibt oder dass es ihn nicht gibt?
Frage: Ist es sinnvoll zu beweisen, dass es Gott gibt oder dass es ihn nicht gibt?
Es macht keinen Sinn zu beweisen, dass es Gott gibt, denn der überzeugte Atheist wird auch durch mehrere Beweise, seine Meinung zu Gott nicht ändern. Er wird immer neue Erwiderungen auf die verschiedenen Beweise finden und somit die Beweise zurück weisen. Er kommt vielleicht sogar zum Schluss, dass Gott erst recht nicht existieren kann, da die Menschen so viele Beweise aufzustellen versuchen, und für etwas das wirklich existiert, sollte ein einziger Beweis genügen. Einem Atheisten zu beweisen, dass es Gott nicht gibt, ist auch sinnlos, da er ja schon glaubt, dass es Gott nicht gibt. Es macht auch keinen Sinn einem gläubigen Menschen zu beweisen, dass es Gott gibt, denn er glaubt ja schon daran, dass es Gott gibt. Und einem gläubigen Menschen zu beweisen, dass es Gott nicht gibt, ist ebenso sinnlos, da er so überzeugt ist von seine Glauben, dass er die Beweise ignorieren wird. Neben dem Atheisten und den gläubigen Menschen, gibt es noch solche, die an eine höhere Macht glauben, sich aber nicht sicher sind, ob diese Macht Gott ist, und solche Menschen, die gar keinen Glauben haben. Aber auch hier macht das Beweisen keinen Sinn, da es bis jetzt keinen stichhaltigen Beweis für oder gegen die Existenz Gottes gibt. Schlussfolgerung: Es macht also in keiner Weise Sinn zu beweisen, dass es Gott gibt oder dass es ihn eben nicht gibt.
Ä liäbä Gruäss, a aui vo mirä PPP-Klass (Gym- Neufeld)!!
„Billabeeri 21:04, 18. Jan. 2007 (CET)“
- Zeitverschwendung. Patho 01:06, 19. Jan. 2007 (CET)
- Vielleicht nur als Hinweis, verweise ich mal auf folgenden Wikipedia-Artikel Gottesbeweis. Ich kann mich erinnern, dass wir das im Reli-Unterricht mal durchgesprochen haben. Es gab seinerzeit eine ganze Reihe von möglichen Gottesbeweisen, die auf mich alle "seltsam" wirkten. Entweder man weiß, dass es Gott gibt, die Alternative kann ich mir nicht vorstellen... --Nutzer 2206 10:05, 19. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Gottes Existenz kann nur durch den Glauben an ihn bewiesen werden
Ich denke, dass Gottes Existenz alleine durch den Glauben an ihn bewiesen werden kann und stimme somit der ersten Prämisse Lenas27 zu. Ich dachte, dass ein weiterer Beweis die Bibel sei. Sie beweist seine Existenz durch Berichte von Menschen, die ihn gesehen oder seine Stimme gehört haben. Aber trotz der Bibel und ihre eindeutigen Beweise, glauben viele Menschen nicht an Gott. Sie ist somit kein stichhaltiges Argument für seine Existenz. Der Glaube bleibt also der einzige Beweis für seine Existenz. Solange Menschen an ihn glauben, ist seine Existenz bewiesen. Dass viele Menschen nicht an ihn glauben ändert nichts an dieser Tatsache. Es reicht sogar wenn nur eine Person an ihn glaubt, denn für sie ist seine Existenz bewiesen, egal was Andere sagen. Man kann noch so stichhaltige Argumente gegen seine Existenz aufstellen, dass heisst noch lange nicht, dass man den Glauben an ihn verlieren wird, im Gegenteil, sie könnten sogar dazu führen, dass man noch stärker an ihn glaubt. Und man kann ebenfalls noch so stichhaltige Argumente für seine Existenz aufstellen, dass heisst noch lange nicht, dass jeder an ihn glauben wird. Es ist eine Frage des persönlichen Glaubens. Ich denke somit, dass Gottes Existenz bewiesen werden kann und zwar durch den eigenen Glauben an ihn.
Gruess a aui u bis am mänti!
Alex 16:09, 20. Jan. 2007 (CET)
- Erwiderung an Alex: Seit wann kann man durch Glauben die Existenz von etwasem Beweisen? Wenn man an etwas glaubt, heisst das nicht, dass dies auch wirklich existieren muss. Wenn du auf diese Weise argumentierst, müsste die Existenz aller Götter von allen verschiedenen Religionen der Welt als erwiesen betrachtet werden, da an sie geglaubt wird. Wenn man böse sein will, sogar die Existenz des Osterhasen und des Samichlaus', weil auch an sie (zumindest von Kindern) geglaubt wird =). Noch eine Bemerkung am Rande: Ein Argument kann nicht "noch so stichhaltig" sein, entweder ist es stichhaltig oder nicht.
- Liäbä Gruess, Pascal
- Pascal 01:02, 21. Jan. 2007 (CET)
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- Erwiederung an Pascal: Etwas wahres hat dein Gegenargument ja schon, aber man könnte bei alex statt nur den Glaube, den EIGENEN Glauben einfügen und dann sähe die Sache von mir aus gesehen schon ganz anders aus... Ich weis nicht ob das für dich auch so aussieht...
- Liebi Grüess Lena27
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- Lena27 20:19, 21. Jan. 2007 (CET)
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- Frage an Lena27: Das verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht ganz... Könntest du erklären, was du damit meinst? Merssi und ä Gruzz, Pascal
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- Pascal 23:32, 21. Jan. 2007 (CET)
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- An Pascal: Ich nehme mal an, du hast früher ich weiss nicht wie viel früher, an den Osterhasen oder an den Samichlaus geglaubt. Das tut ja fast jedes Kind... Und zu dieser Zeit, als du oder die anderen Kinder an diese Figuren geglaubt hast/glauben, brauchtest du/ brauchen sie KEINEN Beweis um die Existenz vom Osterhasen und dem Samichlous zu beweisen, daraus folgt, der eigene Glaube war dir/ist ihnen Beweis genug... Ich hoffe du verstehst es jetzt besser.
- Liebi Grüessli Lena27
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- Lena27 20:02, 22. Jan. 2007 (CET)
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- An Lena27: Merssi, jetzt verstehe ich was du meinst. Ich bin aber nicht ganz damit einverstanden: Wenn du an etwas glaubst, wie als Kind an den Samichlous, stellst du dessen Existenz nicht in frage. Es ist also für dich klar, dass das, woran du glaubst auch existiert. Der Glaube daran beweist aber nicht endgültig die Existenz. Es muss nicht unbedingt sein, dass etwas, woran du glaubst auch wirklich existiert... Ich würde so deinen Einwand eher als "Persönlichen Beweis(durch Glauben)" bezeichnen, aber nicht als endgültigen.
- Liäbä Gruess, Pascal
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- Pascal 23:12, 22. Jan. 2007 (CET)
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- Ich stimme dem Argument von alex zu. Für die Menschen, die an Gott glauben, existiert er auch. Genauso bin ich auch der Meinung von Billabeeri: es hat keinen Sinn einem Atheisten bei zu bringen an Gott zu glauben. Ich denke diese beide Argumente beweisen bzw. widerlegen, dass es Gott (tatsächlich) gibt.
- Zudem sollten wir uns auch die Frage stellen: Ist es nötig zu beweisen, dass es Gott gibt?
- Denn, Gott existiert (odr eben nicht), um den Menschen Zuflucht&Hilfe zu bieten. Menschen beten zu Gott, damit sie eine Antwort auf ihre Fragen finden. Warum sollte dann unbedingt bewiesen werden, ob es Gott wirklich gibt? Auf jedem Fall existiert Gott in den Herzen der Menschen, somit ist meiner Meinung nach die geistliche Existenz Gottes bewiesen.
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- Nun bin ich gespannt, ob mein Beitrag erwidert wird. Freue mich auf Gegenargumente;)
- Es liebs Grüessli a mini Klassekollege.
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- Nadia 09:07, 29. Jan. 2007 (CET)
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[Bearbeiten] Kann man beweisen, dass es Gott gibt oder dass es ihn nicht gibt?
Ich denke nicht, dass man beweisen kann ob es Gott gibt oder nicht. Für mich ist der Glaube an Gott mehr ein Gefühl. Man kann sich nicht einreden, dass es Gott gibt, aber man kann es sich auch nicht ausreden, dass er existiert. Der Glaube, der jemand in sich trägt wird durch kein Argument geändert. Es wird nie ein Argument geben, mit dem sich Gläubige und Ungläubige zufrieden geben, weil jeder an das glaubt, an dass er glauben will. Auf jedes Argument würde immer Gegenargumente gefunden werden. Also finde ich es nicht sehr sinnvoll darüber zu diskutieren ob es Gott gibt, weil sich kein Gefühl so schnell ändern lässt. Ausserdem haben auch nicht alle genau dieselbe Vorstellung von Gott. Desshalb finde ich, Gott ist ein zu weiter Begriff um zu diskutieren ob er existiert. Man sollte zuerst einmal den Begriff "Gott" definieren. Aber selbst eine eindeutige Definition Gottes wird es nie geben, da, wie schon gesagt, alle eine leicht differenzierte Vorstellung von Gott haben.
und no ä hööölllläää liebä gruess ad PPP-Klass vom Nöifäud und viu spass bi den sächs Zile shribe!grüüessliii Lenchn 13:57, 21. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Erwiderung auf die Erwiderung von Pascal
Erwiderung auf die Erwiderung von Pascal: Ich denke sehr wohl, dass man etwas, sei es jetzt Gott oder sogar der Osterhase, durch den Glauben an ihn beweisen kann. Glaube ich beispielsweise an Feen, dann heisst das für mich, dass sie existieren. Das Gleiche gilt auch für den Osterhasen: Ich glaube an ihn und denke somit, dass er existiert. Das kann ebenfalls für alle Götter verschiedener Religionen gelten. Ein Kind, das an den Osterhasen glaubt, ist fest von seiner Existenz überzeugt. Erzählt man ihm nun, dass Osterhasen nicht existieren, so wird es lange daran zweifeln, ob es stimmt, was sie sagen. Das Gleiche gilt für Gott: Da wir an ihn glauben, glauben wir an seine Existenz. Für UNS ist sie bewiesen. Es geht nicht darum, was Andere wissen oder sagen, sondern was WIR denken. Das Kind, das an den Osterhasen glaubt, glaubt an seine Existenz. Für das Kind ist sie bewiesen. Dass er nicht existiert, weiss es ja nicht, ähnlich könnte es mit Gott sein: wir wissen nicht, ob er tatsächlich existiert, aber für Leute, die an ihn glauben, existiert er, für sie ist die Existenz bewiesen. Mit dem "noch so stichhaltigen Argument", hast du jedoch Recht. Ich wollte nur damit sagen, dass es oftmals sehr viel braucht, um jemanden etwas auszureden.
Hoffe, mein Argument überzeugt dich noch ;-) Liebe Grüsse
- Erwiderung auf die Erwiderung der Erwiderung :o): Nun, wie es scheint, hast du unsere Diskussion nicht ganz aufmerksam durchgelesen oder hast meinen Teil nicht verstanden. Was du hier in deiner Erwiderung schreibst, ist eigentlich nochmal dasselbe, was schon im Argument steht, von dem wir ausgehen und von dem ich auch schon geschrieben habe. Nur habe ich darauf erwidert, dass diese Argumentation nicht zu einem ENDGÜLTIGEN Beweis führt, sondern nur zu einem "persönlichen" Beweis für jene, die an Gott oder den Osterhasen oder den Samichlous usw... glauben.
- Stell dir vor, jemand fragt einen Gläubigen, ob er ihm beweisen könne, dass Gott existiert. Dann antwortet der Gläubige: "Ach, das ist ganz einfach: Ich glaube an Gott, also gibt es ihn." Der Fragende wird nun sicher sagen:"Huiiii, da hast du recht. Wenn das so ist, dann muss es Gott geben. Och, wie dumm von mir."
- Ich hoffe, du hast verstanden, was ich damit sagen will... :o).
- Liäbä Gruess
- Pascal 11:49, 27. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Vergessen zu unterschreiben
Habe vergessen zu unterschreiben! (Ha no chli schwirigkeitä mit laptops...)
Alex 18:12, 24. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Kann man beweisen dass es Gott gibt oder dass es ihn nicht gibt?
Ich denke solange man nicht beweisen kann, dass Gott in Wirklichkeit nicht existiert, kann man auch nicht ausschliessen dass es Gott gibt. Um zu beweisen, dass es keinen Gott gibt, müsste man wissen was vor dem Urknall war. Und das ist mit der heutigen Wissenschaft noch nicht belegt worden. Somit denke ich, dass man es nicht beweisen kann. Und weil es nicht beweisbar ist, ist es eine Glaubenssache. Entweder man glaubt an Gott oder man glaubt nicht an ihn. Deshalb ist es auch sinnlos es zu beweisen. Jemand der an Gott glaubt, braucht keinen Beweis, dass es ihn gibt, weil er ja schon daran glaubt. Hingegen jemand der nicht an Gott glaubt, braucht weder einen Beweis, dass es ihn gibt, noch einen Beweis dass es ihn nicht gibt, weil Gott dann keine Bedeutung für ihn hat.
ä liebe gruess Dönis 22:14, 24. Jan. 2007 (CET)
- Vieleicht sollte man erstmal definieren, was ein "Gott" überhaupt ist? Nachtrag: Ich meine, wenn man sagen kann, wer/was ein "Gott" ist, dann ist seine Existens als abstrakte Begrifflichkeit ja bewiesen, theoretisch. Alles weitere ist eine Frage des Glaubens, wie schon gesagt wurde...--elis 22:00, 27. Jan. 2007 (CET).
[Bearbeiten] Kann man beweisen ob es Gott gibt oder nicht
Ich stimme Dönis zu, es ist unnötig die Existenz Gottes beweisen zu wollen. Bis jetzt wurden verschiedene Gottesbeweise oder Beweise gegen die Existenz Gottes gefunden, wie der Cosmologische, Ontologisch und Teologische oder das Argument gegen die Existenz Gottes. Keines hat den Menschen aber ausgereicht.
Was genau wird denn als Gott bezeichnet? Stellt Gott das dar, woran die Menschen Glauben, also eigentlich der Glaube selbst, steht ausser Frage das er exististiert. Um überhaupt zu versuchen seine Existenz zu beweisen, sollte man zuerst herausfinden von welchem Gott man spricht,was man unter diesem Begriff versteht. Denn schon über diese Frage streiten die Menschen. Da man sich nicht einig ist wer oder was Gott überhaupt ist, denn jeder hat ein anderes Bild von ihm und gestaltet ihn so wie er es sich vorstellt oder wünscht, denke ich, es ist unmöglich die Existenz Gotttes zu beweisen. Die Antwort auf diese Frage, wird auch von der Geschichte des Menschen selbst beantwortet, die seit Jahrhunderten kriegen, welcher Gott als der wahre bezeichnet werden kann, oder welche Religion er vermittelt. Gruss Rosarot 86.118.124.56 08:52, 29. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Ist es sinnvoll zu beweisen, dass es Gott gibt oder dass es ihn nicht gibt?
Es macht keinen Sinn zu beweisen, ob es Gott gibt oder nicht, weil wenn jemand an Gott glaubt, weiss er auch, dass er existiert. Wenn jemand nicht an Gott glaubt, spielt es für ihn keine Rolle ob Gott existiert oder nicht, da Gott für ihn keine Bedeutung hat. Deshalb braucht niemand einen Beweis, dass Gott existiert oder nicht. Wenn jemand doch einen Beweis braucht, damit er glauben kann, wäre dieser Glaube kein richtiger Glaube, weil glauben ja heisst, dass man keinen Beweis hat, sondern für sich selbst weiss, dass das woran man glaubt existiert. Denn auch wenn es einen Beweis für oder gegen die Existenz Gottes geben würde, würde das, von ihrer Meinung überzeugte Menschen, nicht von ihrer Meinung abbringen, also gar nicht viel verändern. Zudem würde man mit einem Beweis gegen Gottes Existenz die Hoffnung von Millionen von Menschen zerstören und das würde nichts bringen.Rugu 18:59, 29. Jan. 2007 (CET)
Ich bin deiner Meinung! Ich denke es macht keinen Sinn, darüber zu streiten ob es jetzt Gott wirklich gibt oder nicht. Das fängt schon beim Wort "Glauben" an, denn es heisst ja "Glauben" und eben nicht "Wissen". Wir "wissen" nicht ob es Gott gibt oder nicht, und werden dies wahrscheinlich auch nie wissen. Die Existenz Gottes oder anderer Götter von anderen Religionen lässt sich nicht wissenschaftlich beweisen. Es gibt keine eindeutigen Beweise, keine Argumente die nicht widerlegt werden können. Doch das ist auch nicht nötig, weil für den Glauben die Existenz nicht bewiesen werden muss. Das ist ja auch der Sinn vom Glauben. Wenn ich an etwas "glauben" will, dessen Existenz bewiesen ist, kann ich auch an den Mond, einen Baum oder was auch immer glauben. Aber das macht keinen Sinn, weil der Glaube einem Erklärungen für sonst unerklärliche Dinge liefert, Sachen die man ohne Glauben vielleicht nicht verarbeiten könnte.
jajaaa.. und iz ha o iig no mi sänf drzue abgää.. grüeesslii. und wünsche üs (PPP-klass) wunderbaari sportwuche Sabine 21:49, 30. Jan. 2007 (CET)
Schön und gut, aber so funktionieren Religionen nun mal nicht. Warum hat sich denn die Kirche so aufgeregt, als Kopernikus herausgefunden hat, dass die Erde nicht der Mittelpunkt der Welt ist? Doch, weil die Kirche eben den Anspruch hatte, zu wissen, wie die Welt ist - und natürlich erst recht, daß es Gott gibt. Und wenn jemand behauptet, beweisen zu können, es gebe Gott nicht, dann wird das eben zumindest in bestimmten Kontexten als Angriff auf Religion oder auf bestimmte religiöse Gemeinschaften verstanden, auch heute noch. Eure Argumentation ist extrem eurozentrisch. Diese Idee, daß Glauben Privatsache ist und jeder da ganz individuell entscheiden muß, die ist doch nicht universell! Und wie kommst du eigentlich darauf, daß die Existenz des Mondes "bewiesen" ist, die Existenz Gottes aber nicht? Doch, weil das eine die Wissenschaft behauptet (die Naturwissenschaft noch dazu!), das andere die Religion. Vielleicht sollten wir in einem kontemporären Philosophieforum, wie es diese wohl sein soll, nicht davon ausgehen, daß die (westlich geprägte) Wissenschaft die einzig glaubhafte Quelle von Wissen ist... --91.16.251.226 20:32, 3. Jan. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Zu: "kann man beweisen ob es Gott gibt oder nicht"
Auch ich bin der Meinung,dass es nicht unbedingt notwendig ist zu bewiesen ob es Gott gibt oder nicht.Menschen,die an Gott glauben,denen gibt der Glaube Kraft,Hoffnung und vielleicht auch Sicherheit da sie wissen(oder eben glauben),dass immer noch jemand für sie da ist.Menschen,die nicht an Gott glauben,haben für sich selbst vielleicht ihren eigenen Glauben oder eine andere Kraft resp. Hoffnung.Ich denke,dass jeder Mensch für sich selbst entscheiden muss,ob er an Gott glaub oder nicht(und da es ja "der Glaube an Gott" heisst,finde ich muss man nicht wissen ob er existiert).Ich denke auch nicht,dass man beweisen kann ob es Gott gibt oder nicht.Beweise sind nur im Zusammenhang mit Apekten des Wissens möglich. Glaubensfragen lassen sich nicht,wie ich meine,durch Beweise lösen resp. beantworten. Noch an Rosarot: du hast geschrieben,dass wir Gott zuerst definieren müssen.Dies haben wir ja scho gemacht.Wir haben im Unterricht Gott als allmächtig,allgütig und allwissend definiert.So glaube ich wird er auch in der Bibel definiert und es basiert demnach auf tratitioneller Basis,dass wir ihn so definieren.(Aber ist es denn wirklich auch die richtige Art ihn so zu definieren?)=)(Ad Nöifäudlüüt: ganz liebi Grüess a aui u gniesset de öiä Wintersporttag...=)) Gioanna 19:58, 30. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Ist es notwendig die Existenz Gottes zu beweisen?
Nach dem man sich ziemlich schnell einig geworden ist, dass man die Existenz Gottes nicht beweisen kann, schreibe ich jetzt auch meine Meinung zur Notwendigkeit eines Gottesbeweises. Es gibt Menschen die an Gott glauben und andere, die nicht an ihn glauben. Der Glaube an Gott schenkt vielen Menschen Trost und Hoffnung. Wenn man jetzt beweisen könnte, dass Gott nicht existiert, würde man diesen Menschen das Leben zerstören. Was bringt es einem Atheisten zu wissen, dass es Gott gibt? Ich denke dieser Atheist würde es nicht schaffen plötzlich an Gott zu glauben. Ich bin also auch der Meinung, dass die Existenz Gottes zu beweisen nicht nötig ist. Ein Beweis für die Existenz Gottes würde den Menschen gleichgültig sein oder Leid auslösen. Keinem würde also ein Gottesbeweis etwas bringen. Entweder man glaubt an Gott oder man glaubt nicht an ihn. Das darf jeder selbst entscheiden. 62.203.190.18 14:11, 31. Jan. 2007 (CET)
So, ig wünsche aune us dr PPP-Klass morn e schöne Wintersportag. Liebe Gruess Irini
[Bearbeiten] Kann man beweisen, dass es Gott gibt, oder dass es ihn nicht gibt?
Zuerst möchte ich erwähnen, dass ich wie alle anderen auch der Meinung bin, dass es nicht sinnvoll ist, wenn man beweisen könnte, dass Gott existiert oder eben nicht (Aus den Gründen, die schon erwähnt sind)...Ich finde, man sollte jedem seinen Glauben lassen, denn könnte man beweisen, dass Gott existiert, wären die, die nicht an Gott glauben, trotzdem nicht überzeugt von der Existenz Gottes. Ich meine, man glaubt an Gott, weil man denkt, dass er existiert und weil man daran glauben will. Aber einer, der nicht an Gott glaubt, der würde auch nach einem Gottesbeweis nicht an Gott glauben wollen und dies auch nicht tun.
Ebenso bin ich der Meinung von Pascal, dass man nicht beweisen kann, ob es Gott gibt, oder nicht. Denn man kann nicht durch den Glauben etwas beweisen. Man will einen allgemein gültigen Beweis, und nicht nur einen, der für die einen zählt und für die anderen nicht. Zu Rosarot: du hast geschrieben, dass den Menschen die verschiedenen Gottesbeweise nicht genügt haben. Ich denke, sie genügen nicht, weil sie nicht unbedingt stichhaltig sind. Wir haben im Unterricht verschiedene Prämissen angegriffen, wenn diese also nicht wahr sind, ist auch die Konklusion nicht wahr, also ist das Argument nicht überzeugend und nicht stichhaltig, und das muss es sein, wenn etwas bewiesen werden soll. Ich denke, Gottes Existenz ist erst bewiesen, wenn ein Argument aufgestellt ist, bei dem die Prämissen von sämtlichen Menschen als wahr anerkannt werden. Und da niemals alle Menschen auf der Welt die Prämissen anerkennen werden, kann man auch nicht beweisen, dass es Gott gibt. Ausserdem gibt es auch mindestens ein Argument, das die Nicht-Existenz Gottes beweisen soll. Da könnte man sich ja auch fragen, warum dieses Argument den Menschen, die an Gott glauben, nicht genügt, dass sie daran glauben, dass es Gott nicht gibt.
so, ig has o no gschafft...;) wünsche morn aune ganz ä schöne "wintersporttag" u liebe gruess Tämifan 18:15, 31. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Erwiederung zu "Ist es notwendig die Existenz Gottes zu beweisen"
Es ist sehr Wohl notwendig die Existenz Gottes zu beweisen! Oder da wir es wohl nicht können, wäre es sinnvoll und es würde der Welt viel Leid erübrigen. Seit Jahrtausenden ist dies die Zentrale Frage, die den Menschen beschäftigt und über die er deshalb auch streitet. Die meisten Kriege sind genau durch diese Diskussion ausgelöst worden. Dabei muss ich präzisieren, dass dieser Kampf nicht unbedingt zwischen Gläubigen und Atheisten ausgetragen wird, sonder viel mehr unter den Gläubigen selbst. Könnte man jetzt aber die Existenz Gottes beweisen und ihn deshalb charakterisieren, wäre klar, wer von den verfeindeten Parteien in einem Glaubenskrieg im Recht ist und wer nicht. Das würde dazu führen, dass ein Krieg wegen Gott völlig sinnlos würde. Wenn bewiesen werden könnte, dass Gott nicht existiert, würde man herausfinden, das alle Kriege die seinetwegen geführt wurden grundlos waren und deshalb ebenfalls sinnlos wären. Ein berechtigtes Gegenargument auf diese Aussage könnte sein, dass Glaubenskriege sowieso sinnlos sind! Dabei stimme ich absolut zu, aber ich denke das sie durch einen Beweis von Gott verhindert werden könnten. SocaWarrior 18:41, 31. Jan. 2007 (CET)
Ich kann dir überhaupt nicht zustimmen. Denn ich denke es wäre höchst problematisch Gott zu charakterisieren. Denn die Gläubigen, deren Gottesvorstellung er dann nicht ensprechen würde, würden es nicht akzeptieren. Es würde wieder Streit ausbrechen! Und, immer wenn eine der beiden Parteien "verliert", ist diese Partei der anderen unterlegen. Ich denke die Menschen würden nicht begreifen, oder begreifen wollen, dass ein Glaubenskrieg sinnlos ist. Ich denke deshalb, das ein Gottesbeweis und eine damit verbundene Definition wie Gott "wirklich" ist eher noch grösseres Leid hervorrufen würde.
Ich kann beiden von euch nicht zustimmen und zwar aus politischen Gründen. Ich bin der Meinung, dass die Religion nie(nie, nie, nie) der wirkliche Grund für ein Krieg ist, oder war, sondern einfach nur ein Vorwand ist um die Misstaten die man im Krieg begeht zu entschuldigen oder sogar der Krieg selbst zu entschuldigen. Wer in 'gottes Namen' ein Krieg führt, der ist seiner bezeichnung als Gläubiger nicht würdig. Gott ist bezeichnungsgemäss allgütig, und nie würde er wollen dass man in seinem Namen ein Krieg führt. Eigentlich möchte ich nur sagen, dass es nicht darauf ankommt, ob nun bewiesen ist oder nicht ob es Gott gibt oder nicht, die Kriege in aller Welt würden putzmunter weitergeführt werden, denn Gott ist nicht der Grund für ein Krieg sondern nur der Vorwand.
liebi gruessli anifan
- an anifan: Mit deiner Aussage hast du nicht ganz Recht, denn in der Bibel steht, dass Gott selber Kriege geführt hat.
- Doch mit den Kriegen die "heute" geführt werden, sind wie du gesagt hast, nicht um des Glaubens Willen und von mir aus gesehen völlig sinnlos! Ich finde auch, dass man doch jeden seinen Glauben leben lassen soll. Könnte es nicht auch sein, dass einige Religionen eigendlich den gleichen Gott haben, aber eine andere Person als Gott sehen? Und so nur die Rollen der Personen vertauschen?
- Liebi Grüssli Lena und schöööööni Ferie u vorauem gniesset se!!!!
- Lena27 21:39, 2. Feb. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Erwiderung auf die Erwiderung "es ist nicht nötig Gottes Existenz zu beweisen"
Es stimmt dass es oft Kriege um den Glauben gibt. Diese finden auch meistens unter Gläubigen selbst statt. Aber ich denke nicht dass diese Kriege mit einem Gottesbeweis verhindert werden können! Im Gegenteil. Wir haben Gott als "allmächtig", "allgütig" und "allwissend" definiert. Dies ist aber eine Definition nach christlichem Glauben. So würden wir nur "unseren" Gott beweisen. Die meisten Kriege finden jedoch statt,weil es verschiedene Glauben gibt,weil keiner den Glauben der anderen verstehen und akzeptieren will/kann. So würde es meiner Meinung nach nur noch zu grösseren Differenzen zwischen den einzelnen Völker geben,denn man würde die einten damit ins Recht stellen. Man würde mit einem Gottesbeweis Menschen mit anderem Glauben durcheinander bringen. Denn jemand der nicht an Gott glaubt wie wir in definiert haben, muss nicht automatisch keinen Glauben haben. Daher glaube ich, dass es nicht nötig ist, Gott zu beweisen,es ist eher sinnlos. Denn die Existenz Gottes ist eine Glaubenssache und hat nichts mit Wissen zu tun. Jeder sollte das glauben,was für ihn das Beste ist.
eja, liebs grüessli a aui Nektarine 21:02, 31. Jan. 2007 (CET)
Erwiderung an Nektarine : Ich bin der Meinung das der Gottesbeweis einige von den Kriegen, die aufgrund von verschiedenen Glaubensgemeinschaften geführt werden, wahrscheinlich verhindern würde. Doch dies würde nicht dazu führen, dass es weniger Kriege gäbe. Der Mensch würde sicher viele andere Gründe finden um er streiten kann.
Aber ich denke auch nicht dass Gottes Existenz oder eben gerade das Gegenteil bewiesen werden kann. Dafür stelle ich folgendes Argument auf: 1. Man kann die Existenz von etwas das man sehen oder anfassen kann beweisen. 2. Bei etwas, das man weder sehen noch anfassen kann, ist es unmöglich zu beweisen, das es existiert. Da etwas, das weder gesehen noch angefasst werden kann, von jedem Menschen anders interpretiert wird, es also auch einfach in seinem Geiste existieren kann. 3. Von etwas, das im Geiste existiert, kann keine allgemeine Existenz bewiesen werden, sondern nur die Existenz für sich selber.. 4. Gott ist weder anfassbar noch sichtbar.
5. Die Existenz Gottes, ob Gott existiert oder nicht, ist also nicht beweisbar.
Auso, itz ha igs ou no gschafft, wünschenech morn viu spass am Wintersporttag, brächetnech nüt! ;) Grüessli, Viviane
Ehmmm.....wir alle wissen ja das es Luft gibt, aber wir können sie weder sehen noch anfassen, oder? Und was ist mit Molekülen?die können wir auch icht sehen und trotzdem basiert eine ganze Wissenschaft darauf.
LG anifan
(wieso isch mi name umrahmet????)
[Bearbeiten] Die ursprüngliche Frage nicht vergessen!
Hey, an alle, die darüber philosophiert haben, ob es sinnvoll ist oder eben überhaupt nicht, die Existenz Gottes beweisen zu wollen. Unsere Frage ist: Kann man beweisen, dass es Gott gibt oder dass es ihn nicht gibt? Und nicht, ob es sinnvoll ist oder nicht! Es sind zwar interessante Beiträge entstanden, aber das war nicht die Frage. Ausserdem wiederholen sich die Argumente und Gedanken häufig. Vielen Dank.
Gruess
Pascal 22:30, 31. Jan. 2007 (CET)
lieber pascal.
ja du hast eigentlich recht, aber ich denke die meisten von uns denken im etwa das gleiche und zwar, da es weder konkrete Beweise noch Gegenbeweise für oder gegen die Existenz Gottes gibt, also kann man nicht beweisen ob es ihn gibt oder nicht.
anifan
[Bearbeiten] Gottesbeweis
Um einen Nachweis zu führen, ob es Gott gibt oder nicht, braucht man erstmal einen Ausgangspunkt, eine Definition Gottes. Ist Gott die personifizierte Vorstellung höherer Ideale, könnte man ihn als nachgewiesen ansehen, sobald man auf solche bei einem Menschen trifft. Ist Gott aber mehr ein Prinzip, eine Art Feldtheorie wird es schon schwieriger. Man könnte die Theorie des Allharmoniebewusstsein in Erwägung ziehen oder ähnliches, wird dabei aber erfolglos bleiben. Gehen wir von der Bibel und den Apokryphen aus, die uns wohl die meisten Informationen über einen christlichen Gott geben, so ist Gott etwas, das den Menschen nach seinem Ebenbild schuf. Also vielleicht ein Genforscher, welche nachweisbar existieren.
Es gibt viele Definitionen von Gott, wahrscheinlich so viele, wie Menschen auf der Erde existieren, sei es auch nur die, dass es etwas ist, woran viele glauben, das aber nicht wirklich existiert.
Gott kann somit nur individuell bewiesen werden, so denke ich, dass jeder selbst den Beweis antreten muss, wenn er denn will.
Vielleicht ist Gott auch nur die "Tatsache", dass der Geist Herr über die Materie ist. Vielleicht ist Gott auch nur die gesteigerte Form von Autosuggestion.
Alles Liebe, liebe Alles
muka
PS: In einer hermeneutischen Disziplin über Be- und Nachweise zu spekulieren erscheint mir von Grund auf fraglich XD
(Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 217.229.41.200 (Diskussion • Beiträge) 04:05, 5. Feb. 2007)
- Für die gesamte Diskussion kann es nur einen dicken fetten FNORD! geben... --217.230.221.145 18:31, 6. Feb. 2007 (CET)
Gut dass endlich mal jemand nach einer Definition fragt!!!
Aber vielleicht kann man sich ja auf eine einigen? ZB rein organisatorisch betrachtet ist Gott nichts anderes als ein Diktator.
--Sterling 17:45, 11. Feb. 2007 (CET)
ps: dass Philosophie eine rein(!) hermeneutische Disziplin ist stimmt aber heutzutage Gott(?) sein Dank nicht mehr (oder nur noch an irgendwelchen schlecht geführten Fachbereichen)
[Bearbeiten] Kann man beweisen, dass es Gott gibt oder dass es ihn nicht gibt?
Habe mir jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen, daher einmal unabhängig davon meine Meinung..für mich ist es sowohl unmöglich als auch irrelevant die Existenz eines Gottes zu beweisen. Ich persönlich halte nichts von einer personifizierten Gottheit, die nach dem Tod "erlöst" oder "bestraft", oder ähnliches. Die Frage sollte daher nciht "Gibt es einen Gott?" lauten sondern "Glaubst du an Gott?" Mit der jeweiligen Antwort würde sich auch die erste Frage von selbst beantworten. Für jene, die an Gott glauben, existiert er auch, für die, die nicht an ihn glauben exisitiert er nicht (und ist auch seine Existenz nicht relevant). Das alles ist natürlich auf der Grundlage zu sehen, dass man in Gott eine Idee unseres Geistes, unserer Gedanken sieht, eine Hilfestellung und eventuell moralische Instanz, aber keine person, die im Himmel sitzt und auf unsere Ankunft wartet.
Tephos 23:49, 6. Feb. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Gottesdiskussion 2
[Bearbeiten] Neues Futter für die Götter
Liegt es nicht in der Definition von Gott, wie auch immer die ansonsten sein mag, dass er die Sphäre des Menschlichen, speziell des Denkens übersteigt, auf gut Deutsch eben transzendent ist? Dabei brauch man gar nicht zu diskutieren, ob es einen "Gegenstand" gibt, der dem Wort "Gott" entspricht, man untersucht einfach das Wesen des Angenommenen (ganz phänomenologisch). Daraus ergibt sich doch, dass ein Gott, der beweisbar oder sogar bewiesen ist, eben keiner mehr ist; oder nicht? --84.159.237.217 22:26, 16. Apr. 2007 (CEST)
[Bearbeiten] Wort Gottes
Vorsicht mit Zitaten, die nicht eigentlich auf Deutsch sind. Faust geht zwar in seiner Übersetzung der fraglichen Bibelstelle etwas weit, aber das griechische "Logos" heißt eben nicht bloß "Wort". Ganz grob gesagt heißt es als logischer Ausdruck, in Abgrenzung zur kosmologischen oder religiösen Verwendung, in etwa "ideelle (platonisch gesprochen) Struktur" und beim Menschen eben die Fähigkeit solche Strukturen zu bilden. Das soll nur eine allgemeine Anmerkung sein. Die Fragestellung wird dadurch strkturell nicht angegriffen.--Thomas Arnold 22:35, 16. Apr. 2007 (CEST)
[Bearbeiten] Ein paar Links zur Gottesdiskussion
Eine Zusammenfassung der naturwissenschaftlichen Argumenten für und gegen die Existenz Gottes findet sich hier:
Eine Zusammenstellung verschiedener Gottesvorstellungen findet sich hier:
Eine Zusammenstellung von Gottesvorstellungen, an die man als rationaler denkender Mensch noch glauben kann, finden sich hier:
MfG Benutzer:Rho