Kurs:Meeresbiologie
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Durchgeführt vom Institut für Meeresbiologie am Fachbereich Biologie.
Hier entsteht ein Wikiversity e-teaching Kurs. Kooperatoren sind sehr herzlich eingeladen.
Es existiert parallel ein weiterer Kurs: Kurs:Biologie der Antarktis.
Faculty Patron: Uwe Kils (credentials) (Studenten Bewertung)
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Meeresbiologie
Die
Meeresbiologie ist eine wissenschaftliche Disziplin der Biologie und eine Spezialform der Ökologie. Sie befasst sich mit den Lebewesen und Lebensvorgängen in marinen Lebensräumen, also in den Ozeanen und Meeren. Kennzeichnend für marine Lebensräume sind die Faktoren Wasser und Salzgehalt. Folgende Großbiotope können unterschieden werden:
-
- Freies Wasser (Pelagial) mit der Lebensgemeinschaften (Biozönosen) des
Planktons und des Nektons - Meeresboden (Benthal) und -ufer (Litoral) mit der Lebensgemeinschaft des Benthos'
- Freies Wasser (Pelagial) mit der Lebensgemeinschaften (Biozönosen) des
Die Feldforschung in der Meeresbiologie wird insbesondere mit Forschungsschiffen durchgeführt. Auch die Fischerei liefert mit ihren Beifängen Material für wissenschaftliche Untersuchungen. Die oberen Wasserzonen des Meeres können auch durch Tauchgänge erschlossen werden. Für direkte Beobachtungen in tieferen Meeresschichten werden U-Boote und Tauchroboter eingesetzt.
[Bearbeiten] Institute
- Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
- Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
- IFM - Leibniz-GEOMAR Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel
- Woods Hole Oceanographic Institution
- Scripps Institution of Oceanography
[Bearbeiten] Forschungsschiffe
[Bearbeiten] Zeitschriften
[Bearbeiten] Nahrungskette im Meer
Im Meer spielen größere Pflanzen nur eine untergeordnete Rolle, da sie sich nur in einem schmalen Küstenstreifen halten können (mit Ausnahme der Sargasso Algen). Im Meer dominieren sehr kleine Formen, das
Phytoplankton. Dieses wird direkt gefressen von kleinem
Zooplankton das oft über bemerkenswerte Filtermechanismen verfügt. Die bemerkenswertete Gruppe sind die
Copepoden, deren Gesamtbiomasse als die größte der Welt angesehen werden. Das Leben am Boden wird in der Ozeanographie als
Benthos bezeichnet, hierunter befinden sich viele filtrierende Organismen wie die
Muscheln.
[Bearbeiten] interessante Projekte
Longterm Ecological Observatory
[Bearbeiten] Spezielle Themen
[Bearbeiten] Traditionelle Forschungsmethoden
Traditionell werden zur Erforschung der Meereswelt häufig Netze eingesetzt und über Sensoren werden z.B. Salz- und Sauerstoffgehalt gemessen.
Sauerstoffmangel kann in aquatischen Lebensräumen gravierende Auswirkungen haben.
[Bearbeiten] Neue Forschungsmethoden
Als neuer Forschungsansatz wird bsw. das so genannte
ecoSCOPE verwendet, dass wiederum Projekte wie
Longterm Ecological Observatory ermöglicht.
[Bearbeiten] Übungen
- interaktives Virtuelles Mikroskop
- Bestimmungsübung: Fische (gestartet von einem Studenten aus Uwe's Gruppe, Rainer Froese)
- Bestimmungübungen: Plankton Underwater Field Guide Antarctica
[Bearbeiten] Literatur
- Biological Oceanography - An Introduction 1997 Lalli C M & Parsons T R, Butterworth Heinemann 1 - 314

