Projekt:Otto Namenlos Universumstheorie

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Beobachten: URV abklären, Zielsetzung, Format? --Michael Reschke 11:08, 30. Nov. 2008 (CET)

Die Otto Namenlos - Universumstheorie

Diese Theorie geht einen ganz neuen Weg zur Interpretation der Vorgänge im Universum. Sie löst den Konflikt zwischen Äther-Theorien und Vakuum-Theorien des Kosmos. Der Weltraum wird von ihr angesehen als erfüllter neutraler Energieraum, entstanden durch die Vereinigung eines kosmischen elektrischen Feldes mit einem magnetischen Feld universumsweit mit sich neutralisierend aufhebender Wirkung. Die so entstandene neutrale, kosmosweite Raumenergie ist Medium der elektromagnetischen Wellen und im Flusszustand der elektrische Strom. Alle Seinserscheinungen beruhen auf elektromagnetischen Wellen bzw. in sich verbundenen elektromagnetischen Dauervibrationszuständen, so auch die Elementarteilchen. Da die Größe des Weltraumes und auch die Zeitgeschwindigkeit darin von der Dichte dieser neutralen Raumenergie abhängt, wird sie als kosmische Raumzeitsubstanz bezeichnet. Sie ist der leere kosmische Raum an sich und zugleich der Stoff aller Seinserscheinungen. Setzt man Raum-außen mit (selbstunbewusstem) Bewusstsein-innen gleich, so lässt sich zugleich die menschliche Psyche in Struktur und Ablauf als getreues Abbild des Universum-im-Kleinen davon ableiten. Diese Theorie erklärt erstmals wissenschaftlich widerspruchsfrei und lückenlos alle Vorgänge und Seinserscheinungen im Kosmos. Als vollkommenes Daseinserklärungsmodell gibt sie die Begründung und Erklärung für selbst so “astrophysikalisch entfernte“ Gebiete wie die Ethik und Ästhetik, als auch wie für Psychologie und Religion. So beantwortet sie letztlich auch die ewige Frage nach dem letzten Sinn des Menschseins. Nachfolgend ein Auszug aus dem Buch: „Selbstvollendungs-Technik im alten China“(ISBN 978-3-8370-6164-2), oder auch weitere Information unter www.ottonamenlos.de

Buchtext:

1.2.1 1.2.1 Struktur der Seinserscheinungen im Kosmos

Das Universum ist einheitlich gestaltet, besteht einfach aus einem dreidimensionalen Raum und der Zeit. Alle Vorgänge laufen überall gleich nach denselben Naturgesetzen ab. Die Seinserscheinungen darin bestehen aus Wellen, insbesondere den elektromagnetischen wie das Licht, und aus Materie. Diese Materie besteht aus den Atomen der Elemente und den Molekülen daraus. Inzwischen wissen wir, dass auch die Atome aus noch kleineren Teilchen zusammengesetzt sind, den Quarks und den Strings, die Elementarteilchen, aus denen sich seine Protonen, Elektronen und Neutronen zusammensetzen. Man geht mittlerweile davon aus, dass es über 200 verschiedene solcher kleinster Elementarteilchen gibt. Sie sind also die letzten, kleinsten Bausteine, aus denen alle Materie beschaffen ist. Sie bestehen aus kleinsten, mit sich selbst interferierenden, elektromagnetischen Dauervibrations-Systemen, also auch nur aus elektromagnetischen Wellensystemen. Am einfachsten ist das am Modell einer elektromagnetischen Kreiswelle erklärt. Eine elektromagnetischer Wellenimpuls, der sich normal linear fortpflanzt und sich so irgendwo in der Ferne des Raumes verliert, hat sich in sich zu einem winzigen Kreis geschlossen, in dem er nun ewig in sich rotieren kann, ewig rundherum auf der eigenen Welle reitet gewissermaßen, und dabei ein winziges eigenes Stückchen Raum bzw. Raumsubstanzenergie in sich einschließt und bewahrt als eine Art Kugelhautwelle. Dies ist das einfache Modell eines Elektrons. Nun kann diese elektromagnetische Bahn auch schleifenmäßig in sich verdreht und spindelmäßig gewunden und vervielfacht sein. Auch offene Stringschleifen existieren, also Fäden, mit interferierender Wechselstrompulsierung in sich hin und her. So ergeben sich die vielfachen Möglichkeiten von Form und Aufbau eines Elementarteilchens. Wir wissen, ein elektrischer Strom mit sich verändernder Stromstärke erzeugt ein magnetisches Kraftfeld um sich herum dabei, welches wiederum einen elektrischen Strom erzeugt, welcher dann wiederum ein magnetisches Kraftfeld erzeugt, und so weiter. Das Ganze kann sich dann in irgendeiner Anordnung zu einem geschlossenen, pulsierenden, elektromagnetischen Funktionsgebilde von Dauer in sich rückschließen. Es umfasst dabei auch ein winziges Stück Raum für sich dauerhaft als seinem eigenen dinglichen, elementarsten Existenzbesitz gewissermaßen, energetisch verdichtet konzentriert und zusammengehalten durch seine elektromagnetischen Kraftfelder, dazu gleich mehr. Diese Strings sind also die Bausteine aller Materie. Das heißt wie gesagt, auch Materie besteht letztlich nur aus elektromagnetischen Wellen in Form von elektromagnetischen Dauervibrationsgebilden.

Die Seinserscheinungen im Weltenraum lassen sich also grob unterscheiden in offene und geschlossene Wellen, das heißt, sie sind alle nur Varianten von (elektromagnetischen) wellenmäßigen Vibrationszuständen und deren Derivaten.

Und der ganze leere Weltenraum selbst, wie ist der beschaffen, woraus besteht das Gesamtsein des leeren Raumes an sich? Im Sein gibt es nur Sein. Damit etwas diese Seinsqualität hat, muß es besitzen: 1. Raum, 2. Zeit (Dauervermögen), 3. „Inhalt“, irgendeinen, nennen wir ihn ’Substanz’ als höchsten Oberbegriff, der auch die Energie mit in sich einbefasst. Ein Nichts im Sein, gewissermaßen als ’Loch’ im Sein, gibt es nicht. Das widerspräche fundamentalster Seinslogik. Das ’Nichts’ ist nur ein gedanklicher Begriff, es gibt es wirklich nicht. Das gilt auch für den leeren Weltenraum. Raum allein bedeutet nur dreidimensionale Ausdehnung. Raum ist also wie das Nichts ein rein gedanklicher, mathematischer Hirnbegriff von uns Menschen, denn nur dreidimensionale Ausdehnung an sich gibt es nicht real, ist kein wirkliches Seinsding. Es muss seinslogisch im Sein auch „Sein“, also „Inhalt“ darin sein. Natürlich muss es dazu auch eine Zeit(dauer) haben, dann ist es erst (so lang) Seiendes. Anderenfalls, ohne alle drei Seinskomponenten, ist es ein Nichts. Und das gibt es eben nicht real. Das “Nichts“ ist auch nur ein menschlicher Phantasiebegriff. Der leere Raum ist also als Sein, als Seinssubstanz, als bloße, immaterielle neutrale Raumsubstanzenergie zu betrachten. Darauf weist auch die gerade gegebene Beschreibung der Seinserscheinungen als Wellen, bzw. Vibrationszustände, hin. Ohne ein Medium gibt es keine Wellen, ohne Wasser keine Meereswellen, ohne Luft etc. keine Schallwellen, und ohne Raummassemedium keine elektromagnetischen Wellen, wie etwa auch das Licht. Vom Licht weiß man übrigens, dass es von manchen Atomen und Molekülen in keinster Weise gehindert wird. Dennoch macht der Lichtstrahl beim Übertritt von der Luft ins Wasser z.B. einen Knick in der Weise, wie auch sonst eine Welle allgemein beim Übertritt in ein dichteres Medium abgelenkt wird. Die Wassermoleküle sind also nicht die Ursache für die Brechung des Lichtstrahles, unzweifelhaft. Der Lichtstrahl setzt sich im Wasser ungehindert linear fort. Also kann es nur das dichtere Raumsubstanzmedium sein, das im Bereich der Wassermoleküle existiert und durch diese gebunden ist. Von der Energie- bzw. Substanzqualität des leeren Raumes muss aber auch unumgänglich ausgegangen werden, seitdem wir wissen, dass ständig winzigste Elementarteilchen(virtuelle Teilchen, Neutrinos u.a.) im leeren Raum entstehen und auch wieder vergehen. „Aus dem Nichts“ entstehen sie sozusagen, nach bisheriger Auffassung notwendig. Ausgangsbasis jeglicher rationaler Naturwissenschaft ist aber der Energieerhaltungssatz. Kein Energie, also kein Sein schlechthin, kann vernichtet werden, man kann sie, man kann es, nur umwandeln, in eine andere Energie, in eine andere Seinsform. Oder anders formuliert: Aus nicht Seiendem kann keine Energie und auch kein Seiendes entstehen. Entsteht es doch, muss es vorher schon etwas anderes Seiendes gewesen sein. Die im Weltenraum plötzlich entstehenden Elementarteilen waren vorher also schon „etwas“ in anderer Seinsform, nämlich bloße, neutrale, immaterielle Weltraumsubstanz bzw. neutrale Raum-Energie-Masse an sich. Wäre der Weltraum wirklich leer, so hätte ein Lichtstrahl von der Spitze einer Rakete abgesandt die Geschwindigkeit: Lichtgeschwindigkeit plus Raketengeschwindigkeit. Dem ist aber nicht so. Die Lichtgeschwindigkeit „klebt“ am Wellenmedium und bleibt sich immer gleich, ebenso wie die Schallwelle eines herannahenden Zuges z.B. nicht die Schallgeschwindigkeit plus Zuggeschwindigkeit zusätzlich hat, sondern auch nur die Schallgeschwindigkeit. Was der “leere“ Weltraum als Wellenmedium ist, das liegt ganz offen und klar der Erkenntnis dar, die sich aus der Definition des Elementarteilchens ergibt. Sie sind Vibrationszustände, in sich rückgeschlossene elektromagnetische Wellenbewegungen, also bewegtes Raummedium, bewegte Energie. Der Raum ist also (noch) unbewegte elektromagnetische Substanzenergie, bzw. elektrische und magnetische Mediummasse. Wissenschaftlich überprüfte Aussagen zu dieser “leeren“ elektromagnetische Raumsubstanzmasse gibt es natürlich nicht. Allerdings ist ihr Fließen als elektrischer Strom insbesondere im leitenden Material äußerst gründlich wissenschaftlich studiert. Diese Raumsubstanz an sich kann ja ansonsten mit unseren Messgeräten nicht erfasst werden, da sie völlig kräftelos und strukturlos, völlig kräfteneutral und immateriell ist. Bleiben wir bei unseren einfachen Betrachtungen: Was ist denn eine Welle(nbewegung)? Sie ist ein Hin- und Herschwingen zwischen zwei entgegengesetzten Kräften. Darum ist auch eine elektromagnetische Welle nur ein Hin- und Herschwingen zwischen der elektrischen und der magnetischen Kraft, bzw. sich wellenmäßig fortpflanzenden elektrischen und magnetischen Kraftfeldern. Darum, Fazit: Der leere Weltraum an sich ist ein erfüllter neutraler Energieraum zweier gegensätzlicher sich überlagernd neutralisierender Energiefelder, nämlich das elektrische und das magnetische. Man kann also den Gesamtinhalt des Universums in ungewordene(elektromagnetisch unbewegte) bloße Raummedium-Substanz-Energie einerseits einteilen und diese das(Noch-)Nichtsein nennen. Dem gegenüber steht die „gewordene“(elektromagnetisch bewegte) Raummedium-Substanz. Die bezeichnet man dann durch Bewegung der Raumsubstanz zu dem gewordenen Sein andererseits. Das besteht also aus offenen(z.B.Licht) und geschlossenen(z.B. Elektronen) elektromagnetischen Wellen und deren Produkten, der vielgestalteten Materie. Der Oberbegriff Substanz ist also identisch mit dem Begriff Energie im weitesten Sinne.

Folgende Zusammenhänge werden desweiteren angenommen: Die Raumsubstanz, vorstellbar als eine Art kräfteneutrales, immaterielles Energiegas, hat Dichteschwankungen ähnlich einem materiellen Gas und  Tendenz zum „Druckausgleich“. Es gibt eine bestimmte mittlere Raumsubstanzdichte, bei der nur die völlige Kräfteneutralität und immaterielle Eigenschaftslosigkeit gegeben ist. Die Kräfteneutralität ergibt sich aus der genauen Mischung zweier sich aufhebender gegensätzlicher Urkräfte, die magnetische und die gravitätisch-elektrische. Diese mittlere Raumsubstanzdichte ist im übrigen zugleich die Substanz „neutraler“ statischer Elektrizität und kräftemäßig neutraler Raummasse. Das Weltraum-Vakuum ist sowohl elektrische Energiemasse (des elektrischen Stroms) als auch Ausgangsstoff der trägen Masse (der Materie).
Entsteht nun eine Raumsubstanz-Überdichte, so geht die völlige Eigenschaftslosigkeit der Raumsubstanz verloren. Es entsteht  ein elektrisch-positiv geladener Energieraum/Polfeld  mit erhöhter Masse, also mit gravitätischer Kraftneigung zu sich verdichtender, kontraktiver, konzentrativer Bewegung. Das ist die Bewegungsrichtung hin zur energetisch höchsten Intensität/Dichte und Singularität im Weltraum. Dies ist die eine kosmische Urkraft der gravitätischen Elektrizität(smasse), die Schwerkraft nur ein Teilaspekt von ihr.   

Hier erklärt sich auch zugleich der enge ursprüngliche Zusammenhang von gravitätischer und elektromagnetischer Kraft daraus, dass die Raumsubstanz zugleich die Trägheit und Schwere der Masse zur Eigenschaft hat, als sie auch die Energiemasse der Elektrizität bedeutet, die als elektrischer Strom fließt und das Schwingungsmedium der elektromagnetischen Wellen ist. Ein direkter Umwandler von gravitätischer zu elektromagnetischer Kraft scheinen die schwarzen Löcher im Weltraum zu bedeuten. Sie können offensichtlich nicht unbegrenzt die Materie, die sie von außen gravitätisch in sich hineinziehen, aufnehmen in sich. Sie strahlen dann das Zuviel, wenn ihr Raum massemäßig höchste Konzentrationsdichte und höchste elektrische Ladungskapazität erreicht hat über die elektromagnetischen Gammablitze und jetstreams wieder aus. Die elektrische Urkraft in ihrem Teilaspekt als Gravitätskraft der Massen wirkt also konzentrativ-kontraktiv hin auf Raumverdichtung und Vermehrung der Nichtseinssubstanz mit dem Endziel der Singularität der Weltraummasse. Bei Raumsubstanz-Unterdichte dagegen entsteht ein elektrisch-negativ geladener Energieraum/Polfeld mit sich weiter verdünnender magnetisch-extensiv-expansiver Bewegungsausrichtung. Dies ist die Bewegungsrichtung hin zu energetischer Extensität und Pluralität im Weltraum. Der Magnetismus kann also als ein Zustand negativer Masse bzw. negativer Gravität betrachtet werden. Dies ist also die entgegengesetzte zweite kosmische Urkraft des Universums, der Magnetismus. Sie wirkt hin auf Raumsubstanzverdünnung und Vermehrung der materiellen Seinssubstanz-Dinge darin durch ständiges Herausgebilden feinster Materie-Elementarteilchen. Diese sind also elektromagnetischer Schwingungspartikel, die zugleich eine winzige Raumsubstanzverdichtung bedeuten. Grund dafür ist der mit der Raumverdünnung einhergehende Verlust an Masse und Gravität in sich, wodurch gewissermaßen die innere Zusammenhaltsfestigkeit des Raumes ständig gelockert wird, also die Vereinheitlichungs-Energie, und sich so seine elektromagnetische Beweglichkeit erleichtert. Er kann so leichter in elektromagnetische Schwingungen geraten, was dann eben die Bildung kleinster Elementarteilchen begünstigt. Durch das ständige Herausbilden von elektromagnetisch aufgebauten Materieteilchen wird ja die Raumsubstanzmasse in deren Materie in unzähligen Punkten konzentriert gewissermaßen, und dadurch dem Gesamtweltraum mehr und mehr entzogen. Das wiederum fördert in Kettenreaktion die weitere Entstehung elektromagnetischer Beweglichkeit. Je dünner das Raummedium, um so leichter können ja darin elektromagnetische Schwingungen entstehen, und damit eben auch kleinste Elementarteilchen wie z.B. die Neutrinos. Das führt immer weiter in die dezentrative Pluralität im Weltraum mit entsprechend immer mehr Orten mit Energiemassekonzentrationen an elektromagnetisch bewegter und verdichteter Raumsubstanz(=Materie) im Weltall. Dazu im Gegensatz steht die Situation der einen Singularität zur Zeit der Urknalls. Da gibt es im Weltraum nur einen Konzentrationspunkt mit nur unbewegter, also immaterieller Raummasse. Das elektrisch-kontraktive Raumübergewicht und das magnetisch-expansive Raumuntergewicht sind bzw. entwickeln also zwei gegensätzliche Kräfte, zwischen denen es dann genauso zu elektromagnetischen Schwankungswellen kommen kann, wie es in materiellen Schwingungsmedien zu Druckwellen kommt, so wie zum Beispiel die Schallwellen in der Luft es sind. Das sind dann eben vergleichsweise die elektromagnetischen Wellen im Weltraum. Da schlägt ständig ein elektrisches Polfeld um in ein gegensätzliches magnetisches, und dieses wiederum in ein elektrisches usw. in üblicher linearer Wellenfortpflanzung in der bekannten Ringkettenbildung. Soweit zur Wellenbildung hinsichtlich der elektrisch-magnetischen Eigenschaft der Raumsubstanz. Hinsichtlich der Eigenschaft der Weltraumsubstanz als träge Masse können sich ebenfalls Dichtewellen der Weltraumsubstanz bilden, nämlich die Gravitätswellen. Das Strömen der Raumsubstanz vom positiven, elektrischen Überdichtepol/feld zum negativen, magnetischen Unterdichtepol/feld bedeutet also elektrischer Strom, wenn auch die „mitschwimmenden“ elektrisch geladenen Elementarteilchen ursächlich für manche elektrischen Phänomene im Sinne der traditionellen Elektronentheorie sein mögen. Die beiden Urkräfte der Elektrizität und des Magnetismus wirken also ständig polarisierend auseinanderstrebend. Der Überhang der elektrisch-gravitätischen Kraft bei hoher Raumdichte wirkt weiter konzentrierend hin auf immer höhere Raumsubstanzdichte. Der Überhang magnetischer Kraft dominierend bei niedriger Raumsubstanzdichte wirkt immer noch auf noch weitere Raumverdünnung, wegen Abnahme der Gravität dadurch und zunehmende “Ausflockung“ von substanzbindenden Materieteilchen bzw. immer leichtere und zunehmende Ausbildung von elektromagnetischen Wellen. Allerdings kann sich die eine Kraft nur unter Minderung der anderen vermehren. Konzentriert sich die Weltraumsubstanz an einer Stelle, so geht das nur durch Minderung an einer anderen Stelle, denn die Weltraummasse insgesamt ist eine begrenzte Größe. Ebenso kann auf der Erde der Luftdruck nur in einem Gebiet steigen, wenn er in einem anderen Gebiet dadurch sinkt, zum Vergleich. Andererseits besteht bei so zunehmender Polarisierung ein übergeordnetes Ausgleichbestreben zwischen Raumsubstanz-Überdichte und -Unterdichte genauso wie zwischen elektrischen Plus- und Minuspolen, denn das bedeuten sie ja auch. Gleichzeitig ist aber auch ein Widerstand in beiden Urkräften gegen diese Ausgleichsströmung vorhanden. Die positive elektrische Urkraft hält mit ihrer gravitätisch-konzentrativen Bewegung dagegen. Die negative magnetische Urkraft dagegen verschließt sich einem Kräfteausgleich dadurch, dass ihre Strömungsneigung/Kraftfeld grundsätzlichlich horizontal kreist, während die elektrische Strömungsneigung/Kraftfeld(der Raumsubstanz) vertikal dazu steht. So läuft die magnetische Kraftrichtung also quer zur elektrischen, und versperrt ihr so das Einfließen in ihren negativen, magnetischen Raumeinflußbereich/Kraftfeld, ähnlich wie ein Querstrom in einer Diode. Dagegen können beide Kraftströme sich aber dadurch so gut leicht ringmäßig ineinander verflechten zu Kettenbildungen, was dann in der Bildung elektromagnetischen Wellen erfolgt. Zum Stromausgleich in der Raumsubstanz kann es also nur ab einem bestimmten hohen Dichtegefälle (hohen Spannung) kommen, also bei einer hohen (elektrischen) Spannungs- und Ausgleichsbestrebung, gegen den beschriebenen Widerstand (des leeren Raumes). Üblich passiert das durch einen Blitz. Dagegen wirkt manche Materie ausgleichsbegünstigend und hebt den elektrischen Strömungs- und Ausgleichswiderstand mehr oder weniger auf, sogenannte elektrische Leiter, wie die Metalle in unseren Stromkabeln. Die beiden gegensätzlichen und polarisierend auseinanderstrebenden kosmischen Urkräfte der Elektrizität und des Magnetismus und ihr übergeordnetes Ausgleichs-(und Widerstands)bestreben zueinander zugleich sind also die drei(bzw. vier) bestimmenden Kräfte resp. Herren dieses Universums - und zugleich der ewige Weltmotor, der alles Werden und Vergehen bewirkt. Aus ihm entspringt jegliche Art von Motivation allen toten und lebendigen Seins im Universum, bis hin zu uns Menschen. Zu beachten ist, daß das elektrische Ausgleichsstreben, wenn es den kosmischen Urknall bewirkt, dadurch faktisch zu einer Gegenkraft der Gravität wird. Die Gravität zieht ja alle Weltraumsubstanz konzentrativ zu einer Singularität, zu einem einzigen schwarzen Loch im Universum zusammen. Die so in einem Punkt konzentrierte Weltraumsubstanz ist dann zugleich ein gewaltiger positiver elektrischer Pol, dem der gesamte raumsubstanziell entleerte Weltraum drumherum als elektrisch negatives Polkraftfeld gegenüber steht. Durch das elektrische Ausgleichsbestreben mit seinem Explosionsblitz-Urknall wird diese Weltraumsubstanz=elektrische Energiemasse wiederum expansiv in den ganze Weltraum drumherum grundsätzlich zurückgeschleudert. Ferner ist nun die Verbindung von der Gravität zur elektromagnetischen Kraft ganz klar aufgedeckt. Die Weltraumsubstanz ist anzusehen zugleich als träge Masse, die die kontraktive Gravität bewirkt, als auch elektrische Energiemasse, die als elektrischer Strom fließt und sich als elektrische Ladung/Kraft aufbaut. Diese neue Universumstheorie steht nicht im Gegensatz zur aktuellen String-Theorie, sondern wird durch ihre Idee vom schwingenden Universum nur bestätigt. Natürlich darf man nun nicht in den Fehler verfallen, die Strings als die bewirkenden Kräfte und Herren des Universums anzusehen. Sie sind lediglich die Mittler. Wenn uns die Sonne die Gesichtshaut wärmt, so tut sie das auch nicht über die Ferne mit Hilfe von Geisterspukkräften, sondern durch die Erzeugung von elektromagnetischen Lichtwellen bzw. Photonenteilchen. So ist gleicherweise das Gravitonteilchen nicht Erzeuger der Gravität, sondern wird von der elektrisch-kontraktiv-gravitätischen Urkraft gebildet und überträgt sie nur als Mittler. Die unter höchsten Feldenergien nach dem Urknall gebildeten Strings/Elementarteilchen sind in mehreren Dimensionen mit ihren elektromagnetischen Kraftfeldern übereinander geschachtelt aufgebaut und überlagert, was ihren Energieinhalt mehrfach potenziert. Darin liegt der Grund für die Bildung der – nicht eigenständigen – schwachen und starken elektromagnetischen Kernkraft. Die potenzierende Überlagerung der Energiefelder ist es auch, was die String-Mathematiker zu der Fehlinterpretation ihrer Formeln geführt hat, dass das Universum 5, 6, oder gar 11 Dimensionen haben müsste und mehr. Es liegen hier aber Dimensionen der Intensität vor, nicht der Extensität. Die Vermutung liegt nahe, dass die Vereinigung eines elektrisch hochenergetischen Energieraumes mit einem magnetisch hochenergetischen Energieraum einen neuen Raum in einer neutralen Energieverdichtung im Quadrat erzeugt. In diesem Null-Level des neuen Raumes in 2er-Potenz-Verdichtetheit können sich nun neue Raumsubstanz- bzw. Energieverdichtungen bilden, was zu einer weiteren potenziellen Verdichtung des gleich großen Raumes führt.. Diese mehrfach intensitätsmäßig überlagerte Verdichtung der Raumenergie/substanz erklärt auch, warum beim Aufbrechen eines Protons dermaßen viel Energie freigesetzt wird, wie etwa bei der Explosion einer Wasserstoffbombe.

Die drei Seinsfaktoren Raum, Zeit und Energiesubstanz sind engstens interdependent miteinander verflochten. Der eine der drei Faktoren ist jeweils eine Funktion der beiden anderen. Das ergibt sich aus der allgemeinen Relativitätstheorie.

Diese sagt aus, daß der Raum durch schwere Massen gekrümmt wird, und die Zeit dort langsamer abläuft. In der Darstellungsweise des hier neu aufgestellten Universums-Modelles heißt es, daß die Raumsubstanz im Einflussbereich schwerer Massen entsprechend verdichtet ist durch die entsprechend höhere Gravität, die nicht nur Materie anzieht bzw. zusammenzieht, sondern auch die Substanz des leeren Raumes in ihrem Einflussbereich zusammenziehend verdichtet, also den Raum drumherum verdichtet, z.B. um einen großen Stern. Je mehr Materiemasse konzentriert ist, um so dichter und massiger/schwerer ist also die Raumsubstanz und die Materie - und um so träger: darum laufen alle Veränderungen langsamer darin ab, bzw. läuft die Zeit langsamer darin ab. Die Zeit läuft also nicht langsamer ab, weil der Raum „gekrümmt“ ist, sondern weil er dichter ist, also mehr träge Masse hat, die sich schwerer bewegen/verändern lässt. Alle Seinserscheinungen bestehen ja aus diesem Raum bzw der Raumsubstanz. Schließlich läuft die Zeit ja auch erwiesenermaßen langsamer ab, wenn zum Beispiel eine Uhr sich in hohem Beschleunigungszustand befindet, weil sie dann mehr träge Masse hat, ohne dass im übrigen ein „gekrümmter“ Raum umher gegeben wäre. Materie ist ja durch elektromagnetische Dauervibration besonders dicht/konzentriert zusammengehaltene Raumsubstanz mit dadurch entsprechend erhöhter elektrisch-gravitätischer Kontraktionskraft-Ausstrahlung, also mit Verdichtungswirkung auch auf den umgebenden Raum, Gravität oder Schwerkraft genannt bisher.

Der Seinsfaktor Zeit ist also vom Seinsfaktor Substanz, bzw. von der Raumdichte abhängig, weshalb es berechtigt ist, die Weltraumsubstanz Raumzeitsubstanz zu nennen, oder auch nur Zeitsubstanz.

Die Zeit ist aber keine absolut messbare, eigenständige Macht und Größe, sondern kann nur als relative Vergleichsgröße gesehen und bemessen werden, zur Bestimmung der Dauer einer Veränderungsbewegung mit Bezug auf die immer feststehende und bekannte Dauer einer anderen Veränderungsbewegung. So kann man die Dauer des Durchrieselns einer großen Sanduhr mit einer Stunde angeben, nämlich mit 1/24 Erdumdrehung. Jede Veränderung beruht auf Bewegung. Was man da als Zeit misst, ist also nicht die Zeitgeschwindigkeit, sondern die Bewegungsablaufgeschwindigkeit. Eine hochpräzise Atomuhr läuft oben auf der Zugspitze etwas entfernter vom Massezentrum der Erde etwas schneller als eine zweite, identische Atomuhr gleichzeitig in Meereshöhe. Aber nicht die Zeit-an-sich läuft auf der Zugspitze schneller ab, sondern die konkreten Bewegungsabläufe/Veränderungsabläufe dort oben allgemein und in der Uhr. Alle zeitangebenden Bestandteile wiegen da oben ja etwas weniger als auf Meereshöhe. Sie haben entsprechend weniger träge Masse und bewegen/verändern sich schneller. Eine Zeitmacht an sich gibt es nicht. Auch die Zeit ist, wie schon zum „mathematischen leeren“ Raum bemerkt, nur ein menschlicher Hirnbegriff, eine erdachte Hilfs- und Vergleichsgröße zur Bemessung von Existenzdauer und Veränderungstempo. Genauer besehen verlangsamen schwere, träge Massen also nicht die Geschwindigkeit der „allgemeinen Zeit an sich“ an und über diesem Ort, sondern die Geschwindigkeit der Bewegungsabläufe, alle und gleicherweise. Dafür kann man leicht Verständnis finden, wenn man bedenkt, daß alles Materiesein gemäß zuvor gegebener Beschreibung der Elementarteilchen und Wellen eigentlich nur aus elektromagnetisch bewegter Raumsubstanz besteht, die träge Masse hat. Das heißt, daß in konzentrierterer, trägerer, schwererer Masse alles langsamer ablaufen und sich verändern wird gegen den wachsenden Beharrungswiderstand der wachsend-trägen Masse. Das heißt für unser Beispiel der Atomuhr auf der Zugspitze, dass in dem dünneren, leichteren, weniger massigen Raummedium ferner vom Erdmasse-Mittelpunkt die elektromagnetischen Wellen etwas schneller schwingen können und zwangsläufig werden, und alle Bewegungen und Veränderungen etwas schneller ablaufen, weil die Uhr oben auf der Zugspitze etwas weniger Gewicht bzw. weniger Masse hat, bzw die sich in ihr bewegenden Teile der Zeitmessung.

Materie aber ist generell als ein geschlossener Raum mit höherer verdichteter Raumsubstanz anzusehen, dessen Erregtheit zu in sich gekoppelt geschlossenen elektromagnetischen Kraftfeldern verhindert, daß die erhöhte Raumsubstanzdichte in das niedere Niveau der Raumsubstanz umher abfließen kann. 

Halten wir also fest: alle Bewegungsabläufe gehen in der allgemein schwereren Raumatmosphäre verdichteter Raumsubstanz entsprechend langsamer vonstatten, sodaß man geneigt sein kann festzustellen, daß die Zeitgeschwindigkeit in Bereichen dichterer Raumsubstanz langsamer abläuft. Es handelt sich dabei aber nur um eine allgemeine Verlangsamung aller Bewegungsabläufe an diesem Ort durch das trägere Beharrungsbestreben der höheren Massedichte. Mehr Raumsubstanzdichte, mehr Materieballung, mehr träge Masse also, bremst, lähmt also alle Veränderungsabläufe einheitlich. Nur in diesem Sinne betrachtet verlangsamt sich also gewissermaßen die Zeit(geschwindigkeit). Die Raumsubstanzdichte ist aber nicht nur der bestimmende Faktor für die Zeitablaufgeschwindigkeit in diesem definierten Sinne, sondern auch maßgeblich für das Zeitdauervermögen. Hat eine Seinserscheinung eine gewisse Existenzdauer, so wächst diese entsprechend mit, wenn die Raumdichte zunimmt,unddamitdie Zeitablaufgeschwindigkeit/Veränderungsgeschwindigkeit abnimmt, weil eben nun das festbestimmte Zeitmaß langsamer abläuft. Ein Mensch würde z.B. bei zehnfacher Weltraum-Substanzdichte tausend Jahre alt werden statt einhundert. Wohlgemerkt: diese tausend Jahre aber nur gemessen aus der Ferne von an dem Ort mit ein Zehntel Raumsubstanzdichte, da wo er nur hundert Jahre erreicht hätte. An dem Ort aber wo er 1ooo Jahre alt wird, wird er nach wie vor nur 1oo Jahre alt im Zeitmaß gemessen dort, da ja dort vor Ort alle anderen Vergleichsbewegungsabläufe auch zehnfach langsamer ablaufend vonstatten gehen. Auch eine Uhr dort würde zehnmal so langsam ablaufen und auch nur 1oo Jahre messen. Ein etwas bizarres Beispiel, aber es schafft Klarheit.

Zeitdauervermögen und Zeitablaufgeschwindigkeit verhalten sich voneinander also abhängig reziprok. Die eine Größe erhöht sich bei Verminderung der anderen, und umgekehrt. Die Existenzdauer eines Vorganges ist eben kürzer, wenn die Zeit schneller abläuft und umgekehrt, das ist klar.

Aber auch der Raum, genauer gesagt die Raumausdehnung, bzw Raumgröße auch des Weltraumes, relativiert sich abhängig von der Raumsubstanzdichte und damit abhängig von der Zeit(geschwindigkeit). RAUM UND ZEIT SIND ALSO BEIDE ABHÄNGIGE DER RAUMSUBSTANZDICHTE. Wird der Durchmesser eines Raumes mit der Raumdichte d1 z. B. mit einer bestimmten Anzahl von Lichtjahren als Entfernung angegeben, so würde bei einer Verdünnung der Raumsubstanz darin, vom Messstandort Raumgebiet d1 gemessen, das Licht schneller den verdünnteren, leichteren Raum d2 durchlaufen und so eine größere Entfernung durcheilen. Die Verdünnung des Raumes würde dadurch optisch von d1 gewissermaßen wie eine Ausdehnung des Raumes d2 erscheinen, eine Verdichtung dagegen wie eine Raumschrumpfung. Eine permanent fortschreitende Verdünnung des Raumes, den der Lichtstrahl vor sich durcheilt, würde folglich wie ein ständig sich zunehmend ausdehnender Raum optisch erscheinen, zumal gleichzeitig auch noch durch das ständig sich verdünnende Schwingungsmedium Raum es zu Wellenlängenverschiebungen, auch Infrarotverschiebung, kommen wird - - - Merken Sie schon etwas - - was Kolossales das bedeutet ? Doch dazu kommen wir hier gleich noch mal … Die Lichtgeschwindigkeit „c-rel d1“ und „c-rel d2“ usw. würde bei all dem weiterhin als eine konstante Größe angesehen werden können, da auch die Vergleichsgeschwindigkeiten zu ihrer Bemessung in einem entsprechenden Weltraumgebiet d1, d2, usw. mit einer bestimmten Raumdichte entsprechend langsamer oder schneller parallel mit ablaufen würden. Zahlreiche realistische Denkmodelle in Übereinstimmung mit den naturwissenschaftlichen Beobachtungen im Kosmos lassen sich errichten, welche die engste funktionale Verflochtenheit der drei Seinsfaktoren Raum, Zeit und Raumzeit-Substanzenergie eindrucksvoll veranschaulichen. Die Erklärung der Funktionsweise des Universums hier wird durch die wissenschaftlichen Beobachtungen im Universum eindrucksvoll bestätigt. Alle bislang unerklärlichen kosmischen Phänomene werden nun verständlich durch die neue Universumstheorie. So begründet sie z.B. auch die nachfolgende neue Theorie des Ablaufes eines Universums-Zyklus.

1.2.2 Die Funktionsweise des Universums erklärbar durch Verbindung von Urknalltheorie, Relativitätstheorie und Raum-Energie-Substanztheorie

Ungefähr vor 15 Milliarden Jahren muß nach heutiger wissenschaftlicher Lehrmeinung alle Materie, alle Energie im Weltenraum sich zusammengezogen haben in einem Punkt. Ja der Weltenraum selbst soll damit angeblich zusammengeschrumpft sein zu einem Punkt und dann in einem Urknall wieder explodiert sein, zur Zeit der sogenannten Anfangssingularität des Universums. Es muß damals ein Zustand des Seins geherrscht haben, ähnlich wie man es sich heute noch in den sogenannten ’schwarzen Löchern’ des Weltraumes vorzustellen versucht. In diesen schwarzen Löchern ist im Vergleich zu den sonstigen Himmelskörpern wie den Sternen millionenfach und mehr verdichtete Materiemasse auf kleinstem Raum zusammengeballt, so dass sie ein entsprechend hohes Gravitätsfeld um sich haben. Nach der allgem. Relativitätstheorie krümmen sie deshalb entsprechend stärker den Raum um sich herum, und bringen die Zeitgeschwindigkeit fast zum stehen. In der Sprache der neuen Universumstheorie hier bewirken die schwarzen Löcher eine extreme Raumsubstanzverdichtung um sich herum, bzw bedeuten eben diese im Maximalzustand auch selbst, mit entsprechender Verlangsamung aller Bewegungsabläufe in ihrem Schwerefeld bis hin zum Stillstand. So ein schwarzes Loch zieht also extrem alle Materie um sich an und verschluckt sie. Inmitten jeder Galaxie ist so ein relativ kleines schwarzes Loch – man hat sie bis vor kurzem übersehen, auch weil sie alles Licht um sich herum einsaugen. Es hat so eine gewaltige Gravitäts-Anziehung, dass es die darum rotierenden Milliarden Sterne der Galaxie zusammenhalten kann. Was passiert mit einem Klumpen Materie, der da hineinstürzt? Was befindet sich im Innern eines schwarzen Loches? Werden die Atome und Moleküle der Materie dort milliardenfach zusammengepresst und existieren so miniaturisiert weiter? Sicher nicht, dagegen sprechen die physikalischen Gesetze. Im schwarzen Loch befindet sich überhaupt nichts mehr, nichts Materiell-Dingliches mehr, genauer gesagt. Alle Seinserscheinungen werden durch die hohe Vereinheitlichungsenergie, so formuliert es die Schulwissenschaft, eingeschmolzen gewissermaßen. In der Sprache der hier aufgestellten neuen Universums-Theorie heißt das: die vom schwarzen Loch verschluckte Materie, auch ganze Sterne und Planeten, wird zu bloßem, unbewegtem Raum zurückverdichtet, wird zu einem kleinen Raum höchst verdichteter, strukturloser, höchst massiger, höchst elektrisch geladener Raumsubstanzmasse komprimiert, ohne jegliche elektromagnetische Bewegtheit mehr darin. Der leere Weltraum an sich muß ja als neutrale, eigenschaftslose Energiesubstanz angesehen werden. Die Elementarteilchen der Materie bestehen ja nur aus elektromagnetischen Schwingungen dieser Raumsubstanz. Dazu brauchen sie freien Raum und leichte Beweglichkeit des Schwingungsmediums zum Hin- und Herschwingen. Wird diese Raumsubstanz durch die Gravitätsmacht immer mehr in sich zusammen geschoben, in sich zusammen geschrumpft, und als Schwingungsmedium immer schwermassiger und träger, so können diese Schwingungen nur noch immer weniger, immer feiner, und immer langsamer ausschwingen, bis sie schließlich ganz zum Stillstand eingeengt sind, durch die größteZusammenzugskraft und Trägmassigkeit höchster Gravität. Gleichzeitig werden sie durch die ständige Zunahme ihrer schweren, trägen Masse bis auf null Bewegungsgeschwindigkeit verlangsamt. Was dann übrig bleibt von der elektromagnetischen Welle bzw. Materie ist die einfache, nunmehr nur noch unbewegte Raumsubstanz in absolut feinster, intensivster, schwermassigster, höchster elektrisch-energetischer Verdichtung und Intensität, erinnernd an einen Diamanten als ein Vergleichsbild aus der materiellen Welt. So muß alles Sein zur Zeit der Anfangssingularität des Urknalls gewesen sein in einem kleinen Zentrumsbereich des Kosmos. Zur Zeit beobachten wir im Weltenraum, dass dieser sich scheinbar immer noch ausdehnt, und dabei immer neue Elementarteilchen/Materie entsteht. Die Gesamtmaterie im Kosmos nimmt also ständig zu mit der vermuteten Ausdehnung(nach unserer Interpretation ist es nur eine Ausdünnung der Raumsubstanz). Man schätzt sogar dies konkret, nämlich um etwa ein Teilchen pro weiteren Kubikmeter Weltraum-Ausdehnung(-Ausdünnung). Damit gewinnt aber auch die Schwerkraft der einzelnen Materiemassen im Universum zunehmend an Einfluß. Schon läßt sich eine Anziehung, Annäherung, und auch Vereinigung von ganzen Galaxien miteinander beobachten. Endpunkt dieser Kontraktion aller Materie im Kosmos ist dann wieder die einstige Anfangssingularität zur Zeit des Urknalls: die ganze Materie ist ausgelöscht und aufgehoben in einem Zentrumsbereich des Weltraumes, in einem einzigen schwarzen Loch gewissermaßen von dichtester Raumsubstanz-Zusammenballung. Raumsubstanz-Verdichtung bedeutet relativiert gesehen Raumschrumpfung, also ein Minimum an Raumausdehnung ist erreicht. Dagegen dehnt sich die Zeit(dauer) maximal aus, da sie langsamst in der nun höchst dichten, schweren Raumsubstanz abläuft. Nur ein Minimum an gewordener Materie, an Seinserscheinungen, existiert noch, wenn überhaupt. Dem gegenüber steht ein Maximum an strukturloser, verdichtester Raumsubstanz, also an Nichtsein. Irgendwann muss dann diese Entwicklung des substantiell-inhaltlichen Sich-Zusammenziehens des Universums in einem Punkt zuende kommen, sonst hieße das das Ende allen Seins, denn ein Sein, das keine, wenn auch nur relativiert gesehene, räumliche Ausdehnung mehr hat, hat gänzlich aufgehört zu existieren. Vermutlich schon lange vor dieser Endkleinst-Punkt-Situation des Kosmos kommt es dann zum Urknall. Der zentral zusammengeballten Raumsubstanz, einerseits von der eigenen Masseanziehung zusammengehalten, anderseits unter höchster elektrischer, positiver Überladung/-spannung, steht ein substanzmäßig völlig entleerter Weltraum drumherum von dünnster Raumsubstanz-Dichte mit einer höchsten, elektrisch negativen, magnetischen Unterladung/-spannung gegenüber. Irgendwann in dieser polarisierenden Entwicklung ist dann der „elektrische“ Selbst-explosionspunkt der zentral zusammengeballten Raumsubstanzmasse unter elektrisch-positiver Überdichte erreicht. In einem blitzartigen elektrischen Stromerguss, einem Entspannungsblitz mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit in alle Raumrichtungen, also praktisch gleichzeitig erscheinend überall, verteilt sich die zentralgeballte Raumsubstanz und Elektrizität-Energiemasse wieder über die ganze Raumausdehnung des Weltraumes. Sie stößt dabei auf Reste ungleicher Verteilung von Raumsubstanzdichte, u.ä., das heißt, es kommt zu Unregelmäßigkeiten, Spannungen, Turbulenzen, Druckschwankungen u. dergl. unter höchstgeladenen Energiefeldern. In der nun über den ganzen Kosmos verteilten und damit verdünnten Raumsubstanzdichte entsteht wieder Freiraum für sich zum Ausbilden von ersten Schwingungen elektromagnetischer Art dadurch. Das heißt, elektromagnetische Wellen und Erregungsfelder, die Elementarteilchen, können nun entstehen. Zugleich ist der Weltraum nun aber überschüttet mit einem Übermaß an freier, elektrischer Energie, also lokalen Raumsubstanzverdichtungen, die über ein tendenziell angestrebtes, neutrales, mittleres Niveau hinausgehen. Mit der Verteilung und Verdünnung der Raumsubstanz verringert sich die alle Bewegungen lähmende höchste gravitätische Vereinheitlichungsenergie der höchsten zentralen Raumdichte zum Urknall-Zeitpunkt. Aber diese zerreißt in der elektrischen Urexplosion gewissermaßen unregelmäßig wie in größeren und kleineren Fetzen und Klumpungen. Diese haben wiederum die Neigung in sich, ihre Substanz gravitätisch zusammenhalten zu wollen. So kommt es zu den unzähligen Inselbildungen von lokalen Raumsubstanzverdichtungen, im großen die Galaxien, im kleinsten Bereich aber auch die elektromagnetisch in sich geschlossenen Elementarteilchen, die sich im Urchaos des Hexenkessels der elektrischen Urexplosion mit all seinen Impulsen und Reizen darin sich progressiv rasend schnell vermehren. Dabei binden sie Raumsubstanzdichte in sich, die damit der Gesamtraumdichte des Weltalls entzogen wird. Hierdurch verliert letztere weiter an innerem, vereinheitlichenden gravitätischen Zusammenhalt, also an sogenannter Vereinheitlichungsenergie. Dadurch können noch leichter und mehr Materieteilchen entstehen, die miteinander in Beziehung treten. Ein ganz neues Weltensein aus sich bildender Materie entsteht geradezu lawinenartig schnell im ganzen Kosmos. Materie bedeutet also, nochmals, durch elektromagnetische Dauervibration festgehaltene, verdichtetere Raumsubstanz im Vergleich zum materieleeren Raum umher. Auch offene elektromagnetischen Wellen wie das Licht verdichten und halten in ihrem Kraftfeldbereich erhöhte Raumsubstanzdichte und haben so erhöhte Masse. Darum werden die Lichtpartikel, die Photonen, bzw. der Lichtstrahl von hoher Gravität erkennbar beeinflusst, etwa beim Passieren eines großen Sterns, und bilden das Phänomen des Lichtdruckes bzw. Sonnenwindes.

 Der Endzustand in dieser Entwicklung der Schöpfungswerdung ist dann gekennzeichnet durch die genau umgekehrten Verhältnisse im Vergleich zum Entstehungsanfang des Universums vor dem Urknall: Statt der anfänglichen Einzahl, der Singularität, gibt es nun eine maximale Vielzahl von Daseinserscheinungen und ein Maximum an herausgebildeter Materie in Masse und Vielfalt überhaupt. Damit existieren nun auch eine riesige Anzahl von Konzentrationspunkten der Raumsubstanzmasse, insbesondere in den Materieballungen wie den Galaxien im Weltall. Dem gegenüber steht nun ein Minimum an noch ungewordener Raumsubstanz(dichte) im Gesamtweltraum an sich. Der Weltraum an sich ist maximal ausgedünnt, das heißt scheinbar maximal ausgedehnt. Dagegen ist das Zeitdauervermögen maximal verkleinert, da die Zeitgeschwindigkeit(die Bewegungsveränderungen) nun maximal schnell dahinrast.  Noch weiter ausweiten in dieser Richtung kann das Universum sich nun nicht mehr, denn dann würde die zu Ende vermutlich progressiv zunehmendeZeitablaufgeschwindigkeit(Bewegungsablaufgeschwindigkeit)unendlich schnell werden, und damit das Zeitdauervermögen alles noch Existierenden gleich Null werden. Und auch das hieße dann das Ende allen Seins, denn ein Sein ohne den Seinsfaktor Zeit, also ohne das geringste Existenzdauervermögen, gibt es nicht.

Nennen wir diesen Endzustand in dieser expansiven Schöpfungswerdung im Kosmos, allgemein auch Seinsevolution genannt, die Endseins-Ausmaterialisiert oder die Weltaltermittwende, oder die materialisierte Seinsendpluralität, im Gegensatz zur nichtseienden Anfangssingularität zur Zeit des Urknalls.

Wir verstehen, nun dreht sich das Schöpfungsrad der Evolution langsam wieder zurück. Es ist keine übergroße Raumsubstanzdichte mit expansivem, evolutionärem Überdruck der magnetischen Urkraft zum Werdenwollen in Materialität und noch weitere Raumverdünnung hinein mehr vorhanden. Die Vereinheitlichungsenergie/Gravität kann nicht noch weiter absinken. Stattdessen existiert nun im ganzen Weltenraum eher eine Art rezeptiver, magnetischer Unterdruck wegen fehlender Raumsubstanzdichte. Dem Weltraum geht zur Herausbildung weiterer Materie die erforderliche (Raum-)Substanz(-dichte) aus. Diese hat ja ein innewohnendes Bestreben hin zu einem mittleren, neutralen Niveauwert, das nun wohl zusammen in eine Richtung mit der jetzt auf ihrem Maximum angekommenen Schwerkraft-Anziehung aller maximierten Materiemassen im Weltenraum wirkt: die Kontraktion des Universums bzw. aller Substanzmassen darin zurück zur Anfangssingularität des Urknalls setzt ein. Das würde aber auch allein die Schwerkraft durch Zusammenziehung aller Einzelmassen im Kosmos bewirken.

Vergessen wir auch nicht, Magnetismus ist die entgegengesetzte Kraft der Gravität, entstehend aus einer Raumsubstanzunterdichte-Situation. Gravität zieht gewordenes Sein an, also Materie. Magnetismus entsprechend dagegen saugt ungewordenes Sein an und in sich auf, also Raumsubstanzdichte. Das wirkt in dieser Situation zur Weltalter-Mitwende auch mit hin zu einer Grundströmung der Kontraktion im Weltall. Auch im zweiten Wendepunkt des geschlossenen Kreislaufes der Evolution des Universums, zur Weltalter-Mittwende, schlägt die bis dahin richtungsbestimmende Urkraft, nämlich die negativ-magnetisch-expansive-raumverdünnende des Magnetismus, auf ihrem Kulminationspunkt angekommen in ihr Gegenteil um, bzw. wird von der raumverdichtenden Ur-Gegenkraft, der elektrisch-gravitätischen, abgelöst. So also wie die kontraktive raumverdichtende Bewegung der Urkraft Elektrizität auf ihrem Höhepunkt angekommen, nämlich kurz vor dem Urknall des Universums, eben dann wegen des elektrischen Ausgleichsbestrebens durch den Urknall in ihr Gegenteil umschlägt, nämlich explodiert/expandiert, genauso gibt es am anderen Wendepunkt des Universums-Zyklus, der Weltalter-Mittwende, wiederum einen Umschlag der bis dahin extensiv-raumverdünnenden Bewegung der Urkraft Magnetismus in ihr Gegenteil, in die Kontraktionsrichtung zurück. Oder man interpretiert es so, daß auf ihrem möglichen Höhepunkt angelangt die eine Urkraft grundsätzlich in die entgegensätzliche andere umschlägt, gezwungen durch das Ausgleichsbestreben im Kulminationspunkt höchsten Spanungsaufbaues, und so von dieser in der Richtungsbestimmung der weiteren Evolution abgelöst wird. Dieses Universum ist hinsichtlich aller seiner Bewegungskräfte spiegelsymetrisch aufgebaut.

Natürlich hat diese Argumentation über den Umschlag der Bewegung der Urkraft Magnetismus auf ihrem Höhepunkt in die gegenteilige Richtung vorerst spekulativen Charakter. Aber es genügt ja auch, daß man die Wirkung der Gravität der elektrischen Urkraft als Ursache für die einsetzende Kontraktion des Universums zur Mittalterwende ansieht. Zu diesem Zeitpunkt ist sie ja am stärksten, weil bis dann die größten Materiemassen sich überall gebildet haben. Mit der elektrisch-gravitätischen Kontraktion der Materiemassen erfolgt dann  auch eine gewisse Kontraktion des Weltraumes(der leeren Weltraummasse) an sich mit, der ja auch Masse bedeutet, zurück zur Anfangssingularität.  Also strebt der gesamte Kosmos mit seiner gewordenen Materie und noch ungewordenen Raumsubstanzrestdichte in sich wieder konzentrativ der einen Anfangssingularität zu. Das geschieht also ebenso auch wenn man annimmt, dass nur die kontraktive gravitätische Urkraft der Elektrizität allein das alles bewegt. Damit ist die Richtung der Funktionsweise des Universums voll verständlich geworden. Jeder kann sich durch eigenes, weiteres Nachdenken in dieser relativen Betrachtungsweise des Universums selbst zusätzliche Sicherheit über die Richtigkeit der hier dargestellten neuen Theorie verschaffen.

 1.2.3 Das Universum dehnt sich nicht  

In der hier aufgestellten neuen Universumstheorie wird im übrigen ja davon ausgegangen, dass das Weltall sich nicht wirklich erheblich ausdehnt oder konzentrisch schrumpft, sondern lediglich die darin enthaltene Raumsubstanz, in ihrem Überdichtezustand als ’Elektrizität’(positive elektrische Ladung) bezeichenbar, im Unterdichtezustand als negatives elektrisches Feld. Die Infrarotverschiebung von Lichtstrahlen vom Rande des Universums erklärt sich nicht aus einer ständigen Ausdehnung des Weltenraumes. Vielmehr sind die Lichtstrahlen von dort auf dem langen Weg zu uns von über 10 Milliarden Jahren durch ein in dieser langen Zeit immer dünner werdendes Raummedium gewandert, was zwangsläufig den Effekt der Infrarotverschiebung ergibt. Auch die neuerlichen Beobachtungen sich entfernender Supernovae am Rande des Universums, sonst nur mit noch zunehmender Ausdehnungsgeschwindigkeit des Kosmos erklärbar wider alle naturwissenschaftliche Plausibilität, lässt sich durch die hier vertretene Verdünnungstheorie voll einleuchtend deuten - und bestätigt diese. Bei immer weiterer Entfernung in einen zunehmend dünner werdenden peripheren Weltraumaußenbezirk hinein muß so der optische falsche Eindruck entstehen, dass die Supernovae zunehmend schneller davonfliegen, bzw. der Weltraum dort sich scheinbar noch weiter ausdehnt. Das ist nach dem hier vorgetragenen leicht verständlich. Bei ansonsten ungefähr gleicher Raumsubstanz-Dichteverteilung im ganzen Weltraum muß aber zu seiner Peripherie hin ab einer bestimmten Außengrenze von einer zunehmenden Verdünnung des Raumes ausgegangen werden, was den Weltraum logisch erklärbar zu einer endlichen Größe macht, dazu mehr im nachfolgenden. Ursache für die zunehmende Infrarotverschiebung ist also die zunehmende Verdünnung des Raummediums nach außen hin im peripheren Grenzbereich. Es ist ja immer mit zu bedenken, dass in sehr fernen Räumen des Universums eine andere Raumsubstanzdichte mit anderer relativer Zeitablaufgeschwindigkeit, und folglich auch anderer relativer Lichtgeschwindigkeit in jenem Raummedium gegeben ist.

Fazit: Es kann, wenn überhaupt, nur von einer scheinbaren „relativen Raumausdehnung“ und einer scheinbaren „relativen Raumkontraktion“ gesprochen werden. Faktisch ändert sich das Volumen des Weltraumes dabei nicht wesentlich, sofern man da eine nicht relative, also absolute Messbarkeit des Kosmos schlechthin überhaupt anwenden könnte. 



1.2.4 Die logische Erklärbarkeit der relativen Unendlichkeit des endlichen Weltraumes

Nach dem Urknall wird es im großen Mittelbereich des Universums aufgrund des Ausgleichsbestrebens zu einer etwa einheitlichen Raummediumdichte gekommen sein. Dafür spricht auch die in etwa gleichgewichtige Verteilung der sich dann herausgebildeten Materieinseln mit dichterer Raumsubstanz im Kosmos, gemeint sind damit insbesondere die Galaxien.

Zu den äußersten Randbezirken des Universums hin wird von einer progressiven Verringerung der Raumsubstanzdichte ausgegangen. Das heißt, das vom Messstandpunkt des Mittelbereiches des Universums aus betrachtet, die relative Lichtgeschwindigkeitskonstante `c–rel` mit fortschreitender Raumverdünnung im peripheren Bereich immer größer wird, weil die Zeit dort immer schneller abläuft. Die Lichtgeschwindigkeit bleibt trotzdem eine Konstante, weil die Geschwindigkeit der Vergleichsmeßgrößen vor Ort dort gleicherweise mit anwächst. Das bedeutet wiederum, dass der Raum, den das Licht in gleicher Zeiteinheit durchläuft, aus Messsicht vom Universumsmittelbereich aus betrachtet, zunehmend größer wird. So kommen wir zu der Relativitätsgleichung: je dünner  das Raummedium, um so größer der Raum. Bewegt sich die Raumsubstanzdichte auf O hin, so bewegt sich die Raumweite auf  UNENDLICH  hin. 

So relativ betrachtet, wird das Universum zu seinen Außenbezirken hin tatsächlich logischerweise allmählich unendlich. Vergessen wir das nicht: der Raum ist doch nur eine abhängige Funktion der Zeit – so wie die Zeit doch nur eine abhängige Funktion des Raumes (der Raumsubstanzdichte) ist. Raum und Zeit sind also nur eine Funktion der Raumzeitsubstanzdichte und deshalb nur relativ messbar. Diese Sichtweise erklärt dann auch sehr viel überzeugender, warum explodierte Supernovae am Weltraumrande sich scheinbar zunehmend schneller entfernen. Es ist also nur eine optische Täuschung. Sie geraten sich entfernend in ein immer dünneres Raumsubstanzmedium mit zunehmend verzerrten Infrarotverschiebungseffekten, so als würde sich das Weltall immer schneller ausdehnen - es verdünnt sich aber in Wirklichkeit nur immer mehr peripher. Außerdem verliert der Himmelskörper beim Eintritt in immer leichteres, dünneres Raummedium selbst auch entsprechend mit an Masse, was ihn zusätzlich tatsächlich beschleunigt. Die Hypothese eines nicht mehr „newton-linearen“ Raumes zu seinen peripheren Grenzbezirken hin geht parallel mit der gleichen, nicht mehr linearen Masse/Geschwindigkeit-Relation zu den „Grenzbezirken“ der Lichtgeschwindigkeit hin, über die hinaus man ja nicht mehr beschleunigen kann. Die bisherige Schlussfolgerung, das Universum dehne sich wohl noch mit zunehmender Geschwindigkeit aus, ist ja nun wirklich unhaltbar, bedenkt man allein nur das Alter, wie lange das Universum nun schon existiert. Das hier gebrachte Beispiel der logisch perfekten Erklärbarkeit des (unvorstellbaren) Begriffes der Unendlichkeit ist allgemein wichtig. Es steht exemplarisch für die Betrachtung aller absoluten Seinsgrößen durch das menschliche Gehirn. Der Verstand kann sich diese „grenzenlosen“ Größen nicht vorstellen, sie nicht vorstellungsmäßg erfassen. Aber sie sind rational-logisch alle voll erfassbar und erklärbar. Dieses ganze, unvorstellbar große und vielfältige Universum ist ein einziges, einheitliches Intelligenzprodukt vollendeter Logik in sich – es enthält nicht den kleinsten Widerspruch. Und dem logisch-gedanklich folgen, das können wir Menschen eben doch - ist das nicht wunderbar in Zukunft für uns kleine Universumsameisen namens MENSCH?

 1.2.5 Die räumliche, periphere Begrenztheit des Vorkommens von Materie
         im Universum  

Alles deutet darauf hin, dass wir es geschafft haben, mit unseren Teleskopen bis ans“Ende der Welt“, bis zu den Rändern des Universums zu schauen. Es scheint tatsächlich eine Begrenzheit der Existenz von Materie/Galaxien zur äußersten Peripherie des Universums hin zu geben. Die Erklärung ist einfach. Es gibt wohl eine logische, relativierte Unendlichkeit des Universums, wie erklärt, aber keine faktische, reale. Der reale Weltraum mit Inhalt an gewordenen Seinserscheinungen, also Materie und Wellen, ist räumlich begrenzt. Nimmt die Dichte des Raumsubstanzmediums, also des Schwingungsmediums der elektromagnetischen Wellen, zur Kosmosperipherie hin ab bis hin auf Null, so müssen die elektromagnetischen Schwingungen, aus denen ja alles Sein besteht, „verblassen“ und schließlich erlöschen. Genauso wird eine Schallwelle verklingen und ganz ersterben, wenn sie sich von der Erde entfernend auf das Vakuum des Weltraumes mit der dorthin immer dünner werdenden Luft hin bewegt. Und Materie bedeutet ja nur elektromagnetische Wellenbewegtheit. Ein Himmelskörper, der sich auf diese äußerste Grenze normaler Raumdichte des Universum hin bewegt, verliert im immer dünner und leichter werdenden Raummedium selber auch an Eigengewicht/masse, wird dadurch immer schneller,( die berühmten sich dort schneller entfernenden Supernovae).Er wird sich wie ein Komet auflösen im wirklichen Nichts der auf Null sinkenden Raumsubstanzdichte, je peripherer er gelangt. Noch peripherer beginnt dann tatsächlich ein „logisches“ Nichts, wo nichts existieren kann, zusammen mit einer relativierten „logischen“ Unendlichkeit wegen der auf Unendlich angewachsenen relativen Lichtgeschwindigkeitskonstante, relativ zur Raumsubstanzdichte, wie beschrieben. Es bewahrheitet sich also der Satz, dass aus diesem Sein nichts und niemand herausfallen kann - kein Quäntchen Energie geht je verloren aus dieser unseren Welt insgesamt. Seine Gesamtmasse ist eine begrenzte Größe Dort am Rande des Universums endet aber nicht nur der Raum, wie beschrieben, sondern gleicherweise auch die Zeit, nämlich die Dauerfähigkeit von irgendetwas Existierendem. Mit abnehmender Raumsubstanzdichte wird die Zeitgeschwindigkeit/Veränderungsgeschwindigkeit immer höher, und damit die Zeitdauerfähigkeit immer kürzer. Logisch kann schließlich auch „zeitlogisch“ parallel dazu nichts mehr existieren, was auch „raumlogisch“ nicht mehr existieren konnte. Auch zeitlich beginnt dort das „logische Nichts“, wo keine Raumsubstanz mehr ist. Sie ist die erste causa für Raum(ausdehnung) und Zeit(dauervermögen). Nur das Vorhandensein von „Sein-an-sich“, nämlich der Raumzeitsubstanz, ermöglicht gleicherweise sowohl die Existenz von Raum als auch die Existenz von Zeit. Sie ist die gemeinsame Basis von allem, also von inhaltlichem Sein und dieses mit Zeit(dauervermögen). Diese Betrachtung zeigt einmal mehr, wie allseits perfekt und vollkommen logisch dieses Universum aufgebaut ist. Vor Anfang dieser Welt, vor dem Urknall der Anfangssingularität, war alle Materie - noch - erloschen, weil es unter dem Kontraktionsdruck höchster Gravität(Vereinheitlichungsenergie) der höchsten, schwersten, trägsten Raumsubstanzdichte keine wellenmäßige elektromagnetische Bewegtheit geben konnte. Zugleich war der Raum in seiner höchsten Substanzdichte, zumindest relativiert betrachtet, auf nahe Null Ausdehnung geschrumpft, weil die relative Lichtgeschwindigkeit als die Messgröße des Raumes, auf nahe Null abgebremst war. Wo aber keine Raumausdehnung ist, gibt es auch keine Möglichkeit der (Hin- und Her-) Bewegtheit. Die Materie bleibt so raumlogisch erloschen, aber sie bleibt auch zeitlogisch erloschen zugleich. Denn in der höchsten Raumdichte/kontraktion der Singularität wird das Zeitdauervermögen zwar nahezu unendlich, aber die Zeitgeschwindigkeit/Bewegungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Wellen bewegt sich auf den Stillstand zu. Es bewegt und verändert sich nichts mehr, also existiert nichts bzw. kann gar nicht erst zeitlich zur Existenz, zur elektromagnetischen Bewegtheit mit einem Minimum an Dauer kommen. Wir sehen dadurch, dass auch zum zeitlichen Beginn der Seinserscheinungen, zur Singularität, alle elektromagnetische Bewegtheit, also auch alle Materie, sowohl raumlogisch als auch zeitlogisch zugleich (noch) erloschen ist,genauso wie es am räumlichen Ende der Welt wieder raumlogisch und zeitlogisch erlöschen wird. Das heißt: Das Sein beginnt mit einem Nichts und es endet genauso wieder in einem Nichts, bzw kurz davor. Dann wendet es.

Dieses unsrige Universum ist eine einzige schöpferische Intelligenzperfektion.

1.2.6 Der Evolutionskreislauf des Universums

Die Betrachtung der Evolution wirft zwangsläufig die Frage auf, ob da alles rein zufällig als bloßes Chaos sich ergießt, wenn auch unter Befolgung der Naturgesetze. oder gibt es einen einheitlich ausrichtenden Willen und Gestaltungsfaktor X, den man in allem Werden erkennen und verstehen kann. Bislang nannte man diesen Gestaltungsfaktor X ‚Gott’. Es sei „Gottes Wille“, der die Welt geformt hat und regiert, und hielt ihn letztlich für immer unverständlich, unerforschlich. Hier wird die These aufgestellt, dass die oberste, alles durchziehende kosmische Motivation und Gestaltungskraft ist, dass alles Sein existieren will, so wie alles Leben leben will. Darum soll der junge Mensch den Lebenszyklus des Universums als höchstes Vorbild für seinen eigenen Lebensweg nehmen. Alles Sein strebt also danach, zu sein. Diese Aussage ist keinesfalls so simpel, wie sie erst einmal erscheint. So haben wir ja zwei völlig gegensätzliche Zustände des Daseins kennengelernt: einerseits das Anfangsnichtsein, die Singularität zum Zeitpunkt des Urknalls, in dem alles in nur konzentrisch auf kleinstem Raum zusammengeballter, ungewordener immaterieller Raumsubstanz existiert, das „schwarze Singularitätsloch“ mit extrem langsamem Zeitablauf und fast ewigem Dauervermögen dadurch. Andererseits gibt es den kosmischen Seinszustand der materialisierten End-Pluralität, Endseins-Vermaterialisiertheit zur Weltalter-Mittwende, in der ein Maximum in Masse und Zahl an materiellen Seinserscheinungen bei größter Gesamtraumverdünnung(-dehnung), doch mit maximal schnellem Zeitablauf, also auch kürzestem Zeitdauervermögen der Dinge, gegeben ist. Also gibt es zwei völlig entgegengesetzte „Daseine“, sozusagen, und folglich auch zwei grundsätzliche, entgegengesetzte Bestrebungen, Kräfte, ’Willen’, im Universum. Einmal den einen der magnetischen Urkraft hin zur fortschreitenden Raumausdünnung mit materiellen, pluralistischen Seinswerdungen dabei. Zum anderen den entgegensätzlichen der elektrischen Urkraft zurück zur fortschreitenden singulären gravitätischen Raumsubstanzverdichtung, und hin zum immateriellen, ungewordenen Nichtsein zugleich dabei.

In der ersten Weltalterhälfte dominiert der „magnetische“ evolutionär-expansive Wille nach maximal Raumausdehnung und pluralistisch-individuellen, materiellen Seinswerdungen. Nach der Weltaltermittwende herrscht vor der „elektrisch-gravitätische“ Wille zurück zum maximal zeitdauerfähigen, kontraktiven, singulären, monoformen ’Nichtsein’ bloßer, ungewordener, intensivster Raumsubstanz-Intensität/Dichte hin.

Dabei führt ein Mehr an Raumausdehnung/dünnung eben über die damit verbundene Verdünnung der Raumsubstanz zwangläufig zu einem entsprechenden Weniger an Zeitdauervermögen, da im dünneren Raum die Zeit schneller abläuft (bzw. die Bewegungen), gemäß unserer allgemeinen Relativitätstheorie, und ungekehrt. Das heißt, der Raum kann nur auf Kosten der Zeit (des Zeitdauervermögens) volumenmäßig relativ zunehmen, und umgekehrt, weil sie beide auf dem gemeinsamen Medium ’Rauminhalt’, also Raumsubstanz bzw. Raumzeitsubstanz, abhängig zehrend basieren. Der Wille des Seins zu existieren als seine höchste, einheitliche Motivation basiert also auf den zwei Urkräften im Universum, hinzielend zu den zwei Seinsfaktoren Raum und Zeit: der eine Wille der magnetischen Urkraft nach Raum, möglichst großem, relativ gedehnten räumlichen Sein und gewordenem materiellem Sein darin, also dabei zu geringster Gesamtraumsubstanzdichte hin. Dem gegenüber steht der entgegengesetzte Wille der elektrischen Urkraft nach Zeitdauervermögen, möglichst zeitlich langem Sein mit möglichst viel ungewordenem, immateriellem „Nichtsein“ darin, also mit höchster Raumsubstanzdichte/reichtum darin. Und natürlich spielt auch der dritte Seinsfaktor eine gewichtige Rolle in der Motivation: die Substanz, den Inhalt schlechthin zu maximieren, sich äußernd hauptsächlich in einem Streben nach Reichtum, Intensität und Optimum dabei. Diese beiden gegensätzlichen Urkräfte, hin zur Extensität mit materiellem, pluralistischem Sein und unzähligen Masseschwerpunkten im Kosmos, oder hin zur Intensität mit immateriellem, singulärem Nichtsein mit einem kosmischen Massepunkt, stoßen das Pendel des Universums-Zyklus im ewigen Werden, Vergehen und Neuentstehen hin und her.

Aber auch die unzähligen im Evolutionsprozess nun entstehenden einzelnen Seinsdinge bis hin zum Menschen folgen dann für sich separat ganz in dem einen Bestreben der zwei Urkräfte des Gesamtkosmos nach maximal Raum, Zeit und materieller oder immaterieller Inhaltssubstanz in irgendeiner guten Kompromisslösung.

Das zeigt bereits sehr schön die Entstehung des einfachsten Elementarteilchens, des Elektrons. Hier umschließt sich eine kleine Einheit dichterer Raumsubstanz einfach kugelförmig mit einer abgrenzenden und zusammenhaltenden elektromagnetischen Vibrationshülle. Darin bewahrt sie sich auf, ein winziges Stück eigener Raum gewissermaßen, als ihr eigener Selbstbesitz von Dauer. Da die Elementarteilchen schnell einzeln zerfallen bzw zerstört werden können, gehen sie rasch Verbindungen mit solchen passendenden Teilchen ein, die ihnen Sicherheit, Stabilität und Dauer im gemeinsamen Seinsverbund geben sowie eine größere gemeinsame Masse, und zudem die Möglichkeit zu wachsen, durch Ansichziehen, Sich-Eingliedern anderer kleinerer Teilchen. So zeigt die Evolution in der Materiebildung schon sehr früh deutliche Tendenzen, Bestrebungen, Verhaltensweisen, die man nicht umhin kommt, bald als ’bereits menschenähnlich’ zu bezeichnen. Dabei entwickelt sich aus der elektrisch-negativ - magnetischen, expansiven kosmischen Urkraft nach maximal großem Raum und materiellen Seinsverwirklichungen ein “seelisches“ Antriebssystem aus folgenden, später auch menschlichen Teiltrieben: Machtsucht, Besitzstreben, Ruhmsucht, expansiver Freiheits- und Bewegungsdrang, Ehrgeiz, Ehrsucht, Eitelkeit, Egomanie, Materialismus, Abenteuerlust, Leidenschaftlichkeit, Haltlosigkeit, emotionale Ideenverstiegenheit, Eroberungslust und kriegerische Aggressionen, aber auch liebevolle Sehnsüchte und Gefolgschaft unter einem Mächtigeren, Prächtigeren, sowie gefühlvolle Selbsthingabe in der Liebe zwecks Erreichens eines gehaltvolleren, mächtigeren gemeinsamen Seins in Zweisamkeit, Selbstaufopferung für die Nachkommen, u.ä. , kurz: die Antriebe des späteren menschlichen seelischen, emotionalen (Ego-)Ichs, auch weibliche Anima oder eben Gefühls- und Triebseele genannt. Dagegen entwickelt sich aus der zweiten, elektrisch-positiv-gebenden, gravitätisch-kontraktiven, kosmischen Urkraft nach maximal Zeitdauer und singulärer Raumdichte, zu ungewordener, immaterieller konzentrierter Raumsubstanz sich hinkonzentrierend, ein “geistiges“ Antriebssystem aus folgenden Eigenschaften: Vernunft, Zurückhaltung, Selbstbedachtheit, Sicherheitsdenken, Vorsorge, Bescheidenheit, solidarische Einordnung, Heimat- und Familienverbundenheit und -liebe, allgemeines Mitleid, Selbstlosigkeit, Freiheitsliebe, Zurückgezogenheit, Idealismus, Milde, Vernünftigkeit, Objektivität, Askese, Unabhängigkeitsstreben, Autarkie, neutrale Gefühlskälte, Frömmigkeit, Keuschheit, objektive, selbstlose Liebe in ehrlicher Selbsthingabe, Friedfertigkeit, Gelassenheit, Ruhe, Bewusstseinsintensität, Demut, Beharrungsvermögen, Ausdauer, Besinnlichkeit, Realismus, passive Intellektualität, Vernunftsgeneigtheit, Selbstvergessenheit, Gemeinsinn, Religiosität, kein Interesse an besonderer, individueller Seinswerdung, Teamfähigkeit u.ä., kurz: die späteren Eigenschaften des menschlichen, geistig-intellektuellen (Wesens-)Ich, dem Begriff des „Selbstes“ und “Geistes“(Logos) nahestehend. Es sei noch einmal daran erinnert, dass sich die auf mehr Substanzgehalt/dichte hinzielende kontraktive Urkraft der Elektrizität im Universum als die Gravität der Materiemassen und der Raumsubstanz-an-sich äußert. Die Materie ist ja als in sich verkettetes elektromagnetisches Dauervibrationsgebilde zu verstehen, das durch diese Dauervibration einen Bereich höherer Raumsubstanzdichte zusammenhält und in sich einbindet. Darum wirkt erkennbar für uns die kontraktiv-konzentrative elektrische Urkraft entsprechend stärker in den mit Materie verdichtet gefüllten Räumen. Sie verdichtet/krümmt aber auch den leeren Raum um die Materiebereiche wie große Himmelskörper herum mit seinem allgemeinen Raumverdichtungsbestreben, denn auch der leere Raum an sich hat ja noch Eigenmasse. Diese Materie aus letztlich elektrischen Raumsubstanzmedium ist elektrisch neutral, das ist klar. Sie wirkt nur gravitätisch. Im Sinne dieser beiden Urkräfte gestaltet sich dann das Aufeinanderwirken der Seinsdinge im Kosmos schon früh ähnlich wie in der am Ende der evolutionären Entwicklung dann entstehenden Menschenwelt: gleiche Atome, oder Moleküle, bilden eine verbundene Masse wie ein Volk. Stimmt die Chemie, „verlieben“ sich zwei „genetisch“ zusammenpassende Atome und Moleküle, und gehen eine dauerhafte Ehe ein. Stärkere mögliche Partner tauchen auf, und zerstören die chemische Verbindung, um sich selbst mit dem einen Partneratom möglichst für immer zu verbinden. Überall beobachtet man ein Streben der Materiepartikel nach mehr Wachstum, mehr Raum, mehr Substanzreichtum. Größere Moleküle „fressen“ kleinere und versuchen mit anderen, ähnlichen großen Molekülen kristalline oder sonstige dauerhafte Verbundsysteme einzugehen, um so dauerhaften Bestand und Frieden und kollektive Mächtigkeit finden zu können, oder besser gemeinsam andere Materieteilchen sich einverleiben zu können. Selbstverteidigung, Fressen und Gefressenwerden, Liebe und Hass, Gemeinsinn und Einzelgängertum, all diese und viele andere eigentlich eher menschliche Bestrebungen in der Richtung der beiden kosmischen Urkräfte nach einerseits Raumsubstanzverdünnung mit magnetisch-extensiv-negativ maximalen Raumgewinn und dabei zugleich pluralistisch gestaltetem Zuwachs an materiellen Seindingen, oder andererseits entgegengesetzt nach Raumsubstanzverdichtung mit elektrisch-kontraktiven maximalen Zeit/Existenzdauergewinn zeichnen sehr deutlich die Strukturen der frühen kosmischen Evolution und Materiebildung. Bei diesen alles einheitlich umgreifenden kosmischen Bestrebungen ist es dann auch nicht mehr verwunderlich, dass es gar keinen großen, prinzipiellen Sprung oder Unterschied in der Entwicklung von „toter“ zu „lebendiger“ Materie gibt. Rechtdrehende Milchsäuren können durch ihren spin eine erhöhte Raumsubstanzenergie in sich aufbauen als Voraussetzung für mehr Bewusstsein für die Entstehung des Lebens, wie später erklärt. Mehr Raumsubstanzdichte heißt also mehr (unterbewusstes) Bewusstsein und damit mehr innewohnende Kreativität und Intelligenz, notwendig zur Entwicklung einer Lebensform. Irgendwann bilden Riesenmoleküle dann Schutzlamellen um sich aus, mit denen sie sich gegen chemische Angriffe von außen schützen können. Gleichzeitig können sie damit andere, kleinere Materiepartikel für sich einfangen und an sich binden um sich zu bereichern substantiell, und um diese schließlich so in sich einzulagern, so daß ein Duplikat entsteht. Das ist im Evolutionssinn sozusagen der erste Urknall des Einzelwesens hin zur pluralistischen Vermehrung im Weltraum. In vielen fließenden Übergängen entsteht so ganz allmählich aus Materieteilchen mit mehr toten Eigenschaften Materiestruktur mit mehr lebendigen Qualitäten. So kann man das Endprodukt dieser Entwicklung, den Menschen, ebenso als ein lebendes Riesenmolekül im weitesten Sinne verstehen. Der „magnetische“ Wille nach extensivem Raum und pluralistisch-lokalen materiellen Seinswerdungen darin einerseits, und andererseits der gegensätzliche „elektrische“ Wille nach Zeitdauer und immaterieller monoformer konzentrierter Raumsubstanzdichte sind also beide polarisierend auseinanderstrebend die Herren des Universums, forscht man nach einer Motivation darin, unter dem übergeordneten Streben allen Seins nach Sein(-serhalt,-szuwachs, -smehrdauer). Vergessen wir aber nicht, dass, wie schon geschildert, darüber das (elektrische) Ausgleichsbestreben zwischen den beiden Urkräften und ihren beiden Ur-Zuständen Raumunterdichte und Raum-Überdichte besteht, und auch noch der naturgesetzte Widerstand dazwischen. Und vergessen wir nicht, dass die eine Kraft sich nur unter Minderung der anderen Kraft aufbauen kann. Wo ein Hoch entsteht, wird immer ein Tief mitentstehen müssen. So wächst die Spannung zwischen den sich so gebildeten Polen entsprechend mit, und damit das Wiederausgleichsbestreben zwischen beiden. Das alles ist der Motivations-Weltmotor des Universums. Doch es gibt noch Höheres. Da diese beiden Zielrichtungen nach mehr Raum und mehr Zeit entgegengesetzt laufen, eine immer zulasten der anderen, sucht die Evolution im Kosmos nach einem übergeordneten Streben, welche beide opponierenden Urwillen des Seins verbindend vereint – die Harmonie. Das Universum sucht sie überall zu realisieren, möglichst im Großen, möglichst im Dauerhaften, möglichst im Reichtum. Das ist zugleich Schönheit. Man denke zum Beispiel an das Bild zweier sich umkreisender, großer Himmelskörper, die auf diese Weise ewiges gemeinsames, dichtes Sein im friedlichen Bestand beieinander gefunden haben, dabei jeder für sich bleibend. In der großen kosmischen Harmonie, die mit ihren Ausgestaltungen hineinregiert bis ins kleinste Atommodell, sind alle widerstrebenden Kräfte gleichgewichtig ausbalanciert aufgehoben, im dialektischen Hegelschen Sinne. Aufgehoben, das heißt also, sie werden nicht getötet und annulliert von der Gegenkraft, sondern im Gegenteil, aufgehoben zugleich im Sinne von aufbewahrt, gefördert, gerettet, für immer. Und dadurch, um die dritte Bedeutung des Wortes aufheben noch zu gebrauchen, werden diese Kräfte so zu einer höheren Stufe des Daseins hochgehoben, aufgehoben, nämlich von der allgemeinen, niederen Seinsebene der materiellen Vergänglichkeit zu der Seinssphäre nunmehr zeitlich unbegrenzten, freien, ewigen Dauerns. Und das dicht-erfüllende Beieinandersein der Gegensätze ergibt zugleich den Reichtum des Inhaltes dieser räumlich-zeitlich nun beständig gewordenen Seinskonstruktion, also die Erfüllung des dritten Seinsfaktors, den Substanzgehalt, den Reichtum der Dichte und Intensität. – Der höchste Mozivationswille des Seins teilt sich also auf in die drei Motivationsfaktoren nach Raum, Zeit und Inhalt(sreichtum). Und, wie wir auch sehen werden ergibt dieses Bestreben nach Harmonie die Schönheit. Letztlich versucht sich ja dann auch der Mensch in dieser Richtung - in der Dauerehe von Mann und Frau …

1.3 Der Mensch als Ableger des Universums in Struktur und Lebenslauf 1.3.1Das strukturelle und funktionale Grundmodell der Psyche

Wenn es uns gelingt, Klarheit und Verständnis in alle Seinswahrnehmungen um uns herum bis an die Grenzen des Kosmos zu bringen, so wäre damit dennoch nur die Hälfte dieser Welt erklärt, nämlich die Außenwelt. Der Mensch vernimmt aber auch nach innen, was bedeutet zum Beispiel ein Gedanke, usw. ? Innenwelt und Außenwelt müssen offensichtlich ein und dasselbe Ding sein, wahrgenommen über einen anderen Erlebniszugangskanal. Man bedenke z. B. die höchst andersartigen Wahrnehmungen, die man hat, wenn man ein spielendes Orchester nur als Objekt der Außenwelt mit den Augen wahrnimmt, oder nur als Objekt der Innenwelt nur über die Ohren seine Musik in sich erlebt. Auch eine große Kugel schaut von innen völlig anders aus als von außen betrachtet. Und dennoch handelt es sich jeweils um ein und dasselbe Ding, und es lassen sich auch schnell verbindende Zusammenhänge erkennen... usw., usw., Ende des Buchtextes, weiteres im angegebenen Buch, oder unter

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