Schopenhauer Aphorismen zur Lebensweisheit
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- Ein Exzerpt von H.- P. Haack
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[Bearbeiten] Einleitung
Die Aphorismen zur Lebensweisheit sind Schopenhauers meist gelesene Schrift. Sie erschien 1851 im ersten Band seiner Parerga und Paralipomena.. Der Philosoph gibt darin praktische Ratschläge zur Lebensbewältigung, sprachlich prägnant und mit psychologischem Scharfsinn.
Der Ton ist misanthropisch, das Fazit pessimistisch.
Schopenhauer gliedert seine Lebenslehre nach drei Grundbestimmungen, die ausschlaggebend seien für das persönliche Schicksal:
- Was einer ist: Die Persönlichkeit mit ihren Anlagen (Gesundheit, Kraft, Schönheit, Temperament, moralischem Charakter, Intelligenz) und Bildung.
- Was einer hat: Eigentum und Besitz in jeglichem Sinne.
- Was einer vorstellt : Die Vorstellung Anderer über den Betreffenden, deren Meinung zu Ehre, Rang und Ruhm.
Zitate sind kursiv gesetzt. Exzerpiert sind die Kernaussagen. Naheliegende Spruchweisheiten wurden übergangen.
Inhaltlich wiederholt sich Schopenhauer häufig. Der Sprachbrillanz willen wurden einige gleichsinnige Ermahnungen nicht unterdrückt.