Topologie und Geometrie/Grundbegriffe für Gitterpunktsatz/Zusammenstellung
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Definition (Gitter)
Seien
linear unabhängige Vektoren im
. Dann heißt die Untergruppe
ein Gitter im
.
Manchmal spricht man auch von einem vollständigen Gitter.
Definition (konvexe Teilmenge)
Eine Teilmenge
heißt konvex, wenn mit je zwei Punkten
auch jeder Punkt der Verbindungsstrecke, also jeder Punkt der Form
Der Durchschnitt von konvexen Teilmengen ist wieder konvex. Daher kann man definieren:
Definition (konvexe Hülle)
Zu einer Teilmenge
heißt die kleinste konvexe Teilmenge T, die U umfasst, die konvexe Hülle von T.
Die konvexe Hülle ist einfach der Durchschnitt von allen konvexen Teilmengen, die U umfassen.
Im zweidimensionalen kann man sich die konvexe Hülle so vorstellen, dass man eine Schnur um die fixierten Punkte aus U legt und die Schnur dann zusammen zieht.
Definition (Grundmasche)
Zu einem durch linear unabhängige Vektoren
gegebenen Gitter bezeichnet man die konvexe Hülle der Vektoren
mit
als die Grundmasche (oder Fundamentalmasche) des Gitters.
Die in der vorstehenden Definition auftauchenden Vektoren sind die Eckpunkte des von den Basisvektoren
erzeugten Parallelotops. Die Elemente der Grundmasche selbst sind alle Vektoren der Form
Wir werden die Grundmasche häufig mit
bezeichnen. Zu einem Gitterpunkt P nennt man die Menge
eine Masche des Gitters. Ein beliebiger Punkt
hat eine eindeutige Darstellung
und damit ist
, wobei der erste Summand zum Gitter gehört und der zweite Summand zur Grundmasche. Insbesondere haben zwei verschiedene Maschen nur Randpunkte, aber keine inneren Punkte gemeinsam.
Definition (Zentralsymmetrisch)
Eine Teilmenge
heißt zentralsymmetrisch, wenn mit jedem Punkt
auch der Punkt − P zu T gehört.
![rP+(1-r)Q \mbox{ mit } r \in [0,1] \, ,](http://upload.wikimedia.org/math/c/2/2/c228494cf445f672788f6bb7157d88bc.png)
![r_1v_1 + \ldots + r_nv_n \mbox{ mit } r_i \in [0,1] \,](http://upload.wikimedia.org/math/d/d/9/dd92907f194ad1d8d87ab2012e4310ba.png)