Wikiversity:Spielwiese

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Alpenwei met paradijslelies.jpg

Inhaltsverzeichnis

Willkommen auf der Spielwiese der Wikiversity

Auf dieser Seite kannst du unbeschwert üben und die Wiki-Syntax ausprobieren.

Zum Nachschlagen empfiehlt sich das Wikipedia Tutorial und die Wikipedia Formatierungshilfe.

Beispiele für Konzepte und Entwürfe:

Mikroökonomie versus Makroökonomik

Unter Mikroökonomie wird in der heutigen Volkswirtschaftslehre ihr wichtigerer Teil verstanden, auf dem die Makroökonomik zu basieren sei, um Widersprüche zwischen beiden zu beseitigen. Aber dieses Mikrobasierungsziel ist unsinnig, denn es zerstört den wirklichen Inhalt der Volkswirtschaftslehre, die Makroökonomik.


Buchgestaltung (Typographie)

Wer einen Bildband oder ein Buch als Selbstverleger drucken lassen will, etwa eine größere Publikation in WIKIVEDRSITY oder WIKIBOOKS, in kleiner Auflage, um auch in der Deutschen Nationalbibliothek mit einem oder mehreren Büchern vertreten zu sein (mindestens 25 Exemplare pro Titel), kann seine Druckdatei auch ohne Graphiker oder einen professionellen Buchgestalter selbst anfertigen.

Die wichtigsten typographischen Standards sind:

Bildband

Format: Innenseiten 210 x 270 mm (ein harmonisches Format für einen Bildband; mit dem Buchdrucker sich absprechen, wenn anderes Format erwünscht).

Schrift: Myriad pro (eine moderne serifenlose Schrift).

Schriftgrad: 10pt. Eine größere Schrift wirkt in einem Buch dilettantisch und unbeholfen.

Stege: Umlaufend 20 mm, auch am Bund.

Abbildungen: Alle großen Abbildungen sollten mit der Oberkante gleich hoch platziert werden (Hilfslinie, für alle Seiten verbindlich). Bilder an dieser Hilfslinie mit der Oberkante quasi aufhängen. Die Unterkante der Bilder kann variabel nach unten reichen (abhängig von der Höhe der Abb.).

Hilfslinien für standardisierte Seitengestaltung, sofern man nicht mit InDesign arbeitet. Mit diesem Programm können Musterseiten und Absatzformate eingerichtet werden. Papier: ca. 120 g/m², nicht weniger, allenfalls etwas schwerer. Ungestrichen. Eventuell von leichter Gelbtönung

Textband

Format: Die Höhe der Innenseiten ergibt sich aus der Anzahl der Zeilen pro Seite, für die man sich entschieden hat.

Schrift: Minion pro 10pt. / 13pt. Zeilenabstand. Für reine Textbände ist eine Serifenschrift geeigneter als eine serifenlose (optisch markanter und besser lesbar). Eine Serifenschrift 10pt. verwendet z. B. DER SPIEGEL. In wissenschaftlichen Drucken können Überschriften, um sie zu akzentuieren, serifenlos typographiert werden, über den Abschnitten in Serifenschrift.

Zeilenlänge: 60 – 65 Zeichen pro Zeile. Eine Wortfolge von dieser Länge ist angenehm zu lesen. Diese Breite sollte beibehalten werden. Wenn variiert wird, dann die Höhe der Seite oder die Abmessungen der Stege. Die Zeilenlänge darf 60 – 65 Zeichen unterschreiten, nur nicht überschreiten. Zeilen pro Seite: ca. 36 Zeilen, abhängig vom gewählten Format (Oktav: Buchrücken 186 - 225 mm). Stege: Umlaufend 20 mm, auch der Bundsteg.

Hilfslinien für standardisierte Seitengestaltung, sofern man nicht mit InDesign arbeitet. Dort können Musterseiten und Absatzformate eingerichtet werden. Absätze: Kenntlich durch Einzüge links der ersten Zeile, nicht durch Leerzeilen.

Hurenkind (Schriftsetzerjargon): Ausgang nennt man die letzte Zeile eines Absatzes, die den Textspiegel nicht bis zu dessen Außengrenze füllt. Wenn diese verkürzte Zeile auf der Folgeseite die erste Zeile bildet, spricht man von Hurenkind. Erstellt der Autor das Layout selbst, löst er dieses ästhetische Problem am einfachsten, indem er den vorangegangen Text an irgendeiner Stelle kürzt oder um eine Floskel erweitert.

Schusterjunge (Schriftsetzerjargon) wird die letzte Zeile auf einer Seite genannt, wenn sie die erste Zeile eines neuen Absatzes ist und daher mit einem Einzug beginnt. Lösung seitens des Autors wie für Hurenkind vorgeschlagen. Man ist damit sicher, dass ein Buchgestalter diese Probleme nicht löst, indem er Text verschwinden lässt. Von Fach und Gilde wird er nur ästhetisch gewürdigt oder gescholten. Bezüglich des Inhalts taxieren ihn seine beruflichen Konkurrenten nicht.

Rechtsverhältnis Autor (Selbstverleger) / freiberuflicher Buchgestalter

Man ist als Ideengeber, Urheber der Abbildungen und Selbstverleger eines Bildbands de facto nicht mehr Eigentümer seines Werks, nachdem ein freiberuflicher Buchgestalter die Druckdatei erstellt hat. Das Urheberrecht am Layout ist per Gesetz gewissermaßen sein "geistiges Eigentum", obwohl der handwerkliche Aspekt in Sachen Buchgestaltung überwiegt. Zumindest sehe ich es so.

Autorenrechte hin, Autorenrechte her: Wem das Layout eines Bildbands gehört, ist Besitzer dieses Werks geworden. Der Inhalt eines Bildbands besteht nun einmal im Layout. Ob der Graphiker das Nutzungsrecht seines Layouts für weitere Auflagen dem Auftraggeber gestatten wird und zu welchen Konditionen, ist seine Entscheidung.

Empfehlung für den Werkvertrag mit einem Buchgestalter

(1) Der Auftraggeber erhält das unbefristete Nutzungsrecht des Layouts.

(2) Der Auftragnehmer hat Änderungswünsche des Auftraggebers zu akzeptieren.

(3) Das Honorar wird fällig, nachdem die Druckdatei ausgehändigt worden ist.

Geht der Buchgestalter auf (2) nicht ein, muss der Auftraggeber damit rechnen, dass er sich dem Buchgestalter gegenüber entmündigt hat, was Aufmachung und aussehen seiner Werks betrifft.