Zahlentheorie (Osnabrück 2008)/Arbeitsblatt 16
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Aufgabe (3 Punkte)
Seien R und A kommutative Ringe. Zeige, dass A eine R-Algebra ist genau dann, wenn A ein R-Modul ist, für den zusätzlich gilt
Aufgabe (3 Punkte)
Sei G eine kommutative Gruppen. Zeige, dass G auf genau eine Weise die Struktur eines
-Moduls trägt. Kommutative Gruppen und
-Moduln sind also äquivalente Objekte.
Aufgabe (3 Punkte)
Sei (G, + ,0) eine kommutative Gruppe. Sei
Aufgabe (3 Punkte)
Sei (M, + ,0) eine kommutative Gruppe und sei
der zugehörige Endomorphismenring. Sei R ein kommutativer Ring. Zeige, dass eine R-Modulstruktur auf M äquivalent ist zu einem Ringhomomorphismus
.
Aufgabe (3 Punkte)
Betrachte die rationalen Zahlen
als kommutative Gruppe. Zeige, dass sie nicht endlich erzeugt ist.
Aufgabe (3 Punkte)
Betrachte die rationalen Zahlen
als kommutative Gruppe. Es sei
eine endlich erzeugte Untergruppe. Zeige, dass G zyklisch ist.
Aufgabe (2 Punkte)
Sei R ein Integritätsbereich und K ein Körper mit
. Zeige, dass dann auch
gilt.
Aufgabe (3 Punkte)
Seien R und S kommutative Ringe und sei
ein Ringhomomorphismus. Sei
ein Primideal in S. Zeige, dass das Urbild
ein Primideal in R ist.
Zeige durch ein Beispiel, dass das Urbild eines maximalen Ideales kein maximales Ideal sein muss.
Aufgabe (3 Punkte)
Seien R ein kommutativer Ring und sei
ein Ideal in R. Zeige:
ist ein maximales Ideal genau dann, wenn es zu jedem
,
, ein
und ein
gibt mit rg + f = 1.
Zeige (ohne Betrachtung von Restklassenringen), dass ein maximales Ideal ein Primideal ist.
Aufgabe (3 Punkte)
Sei R ein kommutativer Ring und sei I ein Ideal mit dem Restklassenring S = R / I. Zeige, dass die Ideale von S eindeutig denjenigen Idealen von R entsprechen, die I umfassen.
Aufgabe (2 Punkte)
Zeige, dass jeder Restklassenring eines Hauptidealringes selbst wieder ein Hauptidealring ist. Man gebe ein Beispiel, dass ein Restklassenring eines Hauptidealbereiches kein Hauptidealbereich sein muss.

