Zahlentheorie (Osnabrück 2008)/Arbeitsblatt 18
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In den drei folgenden Aufgaben wird der Begriff des primitiven Polynoms verwendet:
Ein Polynom
heißt primitiv, wenn die Koeffizienten von F teilerfremd sind.
Inhaltsverzeichnis |
Aufgabe (1 Punkt)
Sei
ein Polynom. Zeige, dass man F schreiben kann als
mit
und primitivem
.
Aufgabe (3 Punkte)
Seien
primitive Polynome. Zeige, dass dann auch das Produkt FG primitiv ist.
Aufgabe (2 Punkte)
Sei
ein irreduzibles Polynom. Dann ist F, aufgefasst als Polynom in
, ebenfalls irreduzibel.
Aufgabe (3 Punkte)
Sei R ein normaler Integritätsbereich und
eine ganze Ringerweiterung. Sei
. Zeige, dass für das von f erzeugte Hauptideal gilt:
Aufgabe (5 Punkte)
Sei
. Bestimme die Primideale in R, die über den Primzahlen p = 2,3,5,7 liegen.
Aufgabe (3+ Punkte)
Sei p eine Primzahl und betrachte die Körpererweiterung
ein Element davon mit
. Berechne das Minimalpolynom von f und gebe die Koeffizienten davon explizit an. Bestimme insbesondere die Norm und die Spur von f.
Welche Bedingungen an a,b,c ergeben sich aus der Voraussetzung, dass f ganz über
ist?
Aufgabe (3 Punkte)
Sei R ein Dedekindbereich und seien
und
verschiedene Primideale
. Dann gibt es einen Ringisomorphismus
Die folgende Aufgabe benutzt das Produkt von Idealen.
Zu zwei Idealen
und
in einem kommutativen Ring wird das Produkt definiert durch
mit
,
.
,
) erzeugt wird.
Aufgabe (4 Punkte)
Sei R ein Dedekindbereich und seien
und
zwei verschiedene Primideale. Dann ist
Aufgabe (2 Punkte)
Gebe ein Beispiel für einen Dedekindbereich, wo jeder Restklassenring
unendlich ist, und für einen Dedekindbereich, der einen Körper enthält und wo alle echten Restklassenringe endlich sind.
Aufgabe (4 Punkte)
Zeige: Ein kommutativer Ring R ist noethersch genau dann, wenn es in R keine unendliche echt aufsteigende Idealkette

![\mathbb Q \subset L={\mathbb Q}[X]/(X^3-p) \,](http://upload.wikimedia.org/math/6/e/4/6e432b694962afcf1f9904a7aeeb345c.png)


