Zahlentheorie (Osnabrück 2008)/Arbeitsblatt 27

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Inhaltsverzeichnis

Aufgabe (4 Punkte)

Sei R = A − 43 der quadratische Zahlbereich zu D = − 43. Zeige mittels Korollar 27.10, dass R faktoriell ist.


Aufgabe (4 Punkte)

Sei R = A − 67 der quadratische Zahlbereich zu D = − 67. Zeige mittels Korollar 27.10, dass R faktoriell ist.


Aufgabe (2 Punkte)

Sei R = A13 der quadratische Zahlbereich zu D = 13. Zeige mittels Korollar 27.10, dass R faktoriell ist.


Aufgabe (4 Punkte)

Seien D und E zwei verschiedene quadratfreie Zahlen und seien Sei AD und AE die zugehörigen quadratischen Zahlbereiche. Zeige:

 A_D \cap A_E = \Z \,  .


Aufgabe (6 Punkte)

Sei R =A_{-15}=\Z[\frac{1+\sqrt{-15} }{2}] der quadratische Zahlbereich zu D = − 15. Berechne zu

 q= \frac{3}{10} - \frac{5}{6} \sqrt{-15} \,
den zugehörigen Hauptdivisor und stelle ihn als Differenz zweier effektiver Divisoren dar.


Aufgabe (9 Punkte)

Sei R =A_{-11}=\Z[\frac{1+\sqrt{-11} }{2}] der quadratische Zahlbereich zu D = − 11. Berechne mittels des euklidischen Algorithmus den größten gemeinsamen Teiler von

 35 + \sqrt{-11} \mbox{ und }-89 + 21 \sqrt{-11} \,  .

Tipp: berechne zuerst die Normen der beiden Elemente und davon den ganzzahligen ggT.

Aufgabe (5 Punkte)

Sei R =A_{-7}=\Z[\frac{1+\sqrt{-7} }{2}] der quadratische Zahlbereich zu D = − 7. Bestimme die Primfaktorzerlegung von

 4 + 9 \sqrt{-7} \,  .


Aufgabe (6 Punkte)

Betrachte die kommutativen Ringe \Z/(13), \Z/(169) und {\mathbb F}_{169}. Bestimme alle Ringhomomorphismen zwischen diesen drei Ringen.Tipp: nicht die Endomorphismen, also die Homomorphismen von R nach R, ignorieren.


Aufgabe (4 Punkte)

Sei R ein quadratischer Zahlbereich und {\mathfrak a} \neq 0 ein Ideal in R. Zeige, dass es ein Element f \in {\mathfrak a} gibt mit der Eigenschaft, dass für alle maximalen Ideale \mathfrak m gilt:

 f \in {\mathfrak m} \mbox{  genau dann, wenn } {\mathfrak a} \subseteq {\mathfrak m} \,  .


Aufgabe (5 Punkte)

Sei D quadratfrei und sei AD der zugehörige quadratische Zahlbereich. Ferner sei D ein Vielfaches von 5 und D = 2,3 \mod 4. Zeige: AD ist nicht faktoriell.

Tipp: siehe Aufgabe 25.5.

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