Zahlentheorie (Osnabrück 2008)/Einige Aufgaben mit Lösungen
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Inhaltsverzeichnis |
Aufgabe
Bestimme in
mit Hilfe des euklidischen Algorithmus den größten gemeinsamen Teiler von 71894 und 45327.
Lösung:
Der Euklidischen Algorithmus liefert:
Aufgabe
Bestimme in
mit Hilfe des euklidischen Algorithmus den größten gemeinsamen Teiler von 5 + 2i und 3 + 7i.
Lösung:
)
Für diese Zahl gibt es keine beste ganzzahlige Approximation, und wir können sogar q = 0 nehmen, und erhalten a = 0b + a.
Wir drehen also die Sache um und erhalten
Aufgabe
Bestimme in
die Primfaktorzerlegung von 8 − i. Begründe, warum die Faktoren prim sind.
Lösung:
. Beide Primfaktoren der Norm haben also den Rest 1 modulo 4 und sind damit zerlegt im Ring der ganzen Gaußschen Zahlen. Es ist 5 = (2 + i)(2 − i) und 13 = (3 + 2i)(3 − 2i), und diese Faktoren sind prim nach
Satz. Die Primfaktorzerlegung von 8 − i muss also (bis auf eine Einheit) aus einem Primfaktor von 5 und einem Primfaktor von 13 bestehen.
Die eine Möglichkeit ist
die aber nicht zu
assoziiert ist. Die andere Möglichkeit ist
Aufgabe
Lösungen mit unterschiedlichen Möglichkeiten, die Einzelbegründungen aufzuführen, finden sich hier:
Quadratisches Reziprozitätsgesetz/53 mod 311/Lösung
Aufgabe
Lösung:
![]() |
= |
2333 hat modulo 4 den Rest 1, deshalb ist das Vorzeichen im quadratischen Reziprozitätsgesetz gleich 1. |
| = |
Reduktion des Zählers. |
|
| = | || | |
| = |
Vorne steht ein Quadrat. 2333 hat modulo 4 den Rest 1, deshalb ist das Vorzeichen im quadratischen Reziprozitätsgesetz gleich 1. |
|
| = |
Reduktion des Zählers. |
|
| = |
323 und 335 haben beide modulo 4 den Rest 3, deshalb ist das Vorzeichen im quadratischen Reziprozitätsgesetz gleich − 1. |
|
| = |
Reduktion des Zählers. |
|
| = | || | |
| = |
Vorne steht ein Quadrat. 323 und 3 haben beide modulo 4 den Rest 3, deshalb ist das Vorzeichen im quadratischen Reziprozitätsgesetz gleich − 1. |
|
| = |
Reduktion des Zählers. |
|
| = |
− 1
|| , deshalb ist nach dem 2. Ergänzungsgesetz 2 kein Quadratrest modulo 3. |
Aufgabe
Sei
der quadratische Zahlbereich zu D = − 10. Berechne den Hauptdivisor zu
.
Lösung:
. Wir bringen
auf einen Hauptnenner, also
.
Der Nenner ist
. Die Zerlegung für diese Primzahlen ist:
Modulo 3.
.
Das Polynom X2 + 1 hat keine Nullstelle über
, also ist es irreduzibel und es liegt ein Körper vor. Daher ist (3) ein Primideal in R.
Modulo 5.
.
Das Polynom X2 ist nicht irreduzibel, es liegt ein nicht reduzierter Ring mit einzigem Primideal (X) vor. Diesem Primideal entspricht in R das Primideal
. Es gilt die Idealzerlegung
in R.
Für den Zähler betrachten wir die Norm, also
.
Wir berechnen wieder die Idealzerlegung der beteiligten Primfaktoren.
Modulo 2.
.
Das Polynom X2 ist nicht irreduzibel, es liegt ein nicht reduzierter Ring mit einzigem Primideal (X) vor. Diesem Primideal entspricht in R das Primideal
. Es gilt die Idealzerlegung
in R.
Modulo 19.
.
Das Polynom X2 + 10 ist nicht irreduzibel, es hat die zwei Nullstellen 3 und − 3, und die Zerlegung X2 + 10 = (X + 3)(X − 3). Damit gibt es die beiden Primideale (X − 3) und (X + 3), die den beiden konjugierten Primidealen
und
entsprechen.
Damit ist
.
Die doppelt auftretenden Primideale verteilen sich (aus Symmetriegründen) auf die beiden Faktoren. In
kann man bilden
, so dass
zu
gehört, und man erhält
.
Damit ist der Hauptdivisor gleich
.



























, deshalb ist nach dem