Diskussion:Gott/Islam
Abschnitt hinzufügenDer Tod
[Bearbeiten]Frage: Yogi Nils, verstehe ich dich richtig, der Bewusstseinszustand ist ausschlaggebend für die Todeserfahrung?--jom
- Nach meinen Recherchen und Erfahrungen kommt es grundsätzlich auf den Bewusstseinszustand zum Zeitpunkt des Todes an, wie sich das Bewusstsein nach dem Tod entwickelt. Es kommt darauf an, das Bewusstsein positiv, friedfertig und stabil zu halten. Dazu wird im Yoga und im Buddhismus ein Mantra gesprochen und im Christentum ein Gebet. Hilfreich kann es auch sein meditierend in den Tod zu gehen und den Tod seelisch stabil zu überdauern. Meine Idee ist es zuerst mit Visualisierungen (sich mit Gott verbinden, sich als Buddha sehen, Gottheiten-Yoga) seine Kundalini-Energie zu erwecken (ins große Glück der Erleuchtung zu gelangen) und dann in einer ruhigen Meditation zu verweilen und gegebenenfalls seinen Geist mit einem Mantra (Ja, Om) stabil zu halten. Und vor allem vor seinem Tod die erleuchteten Meister (Gott, Allah) um Hilfe zu bitten, damit sie einen gut durch die schwierigen Prozesse führen. --Nobody60 11:28, 15. Jul. 2011 (CEST)
Darf ich noch meine Sicht auf die Dinge darlegen? Ich denke es gibt verschiedene Arten zu sterben. Und jede endet mit einer Art Ohnmacht oder Schock, nehme ich an. Aber der Bewusstseinszustand ist ein ganz entscheidender Zustand für das eigene Leben. Doch das kann ich nicht selbst herbeiführen und schon gar nicht ausschalten. Beides ist wichtig! Ich brauche das Bewusstsein auf der einen Seite um aktiv am Leben teilzuhaben, auf der anderen Seite brauche ich die bewusste Herbeiführung von tiefer Entspannung.--Raptor 15:54, 15. Jul. 2011 (CEST)
- Du darfst gerne hier deine Sicht der Dinge darlegen. Es gibt sehr unterschiedliche Arten zu sterben. Im Yoga bevorzugt man es mit klarem Bewusstsein zu sterben. Wenn irgendwann im Laufe des Sterbens eine Ohnmacht eintritt, ist das kein Problem. Wann wacht danach wieder im Jenseits auf. Ein Schock ist ungünstig. Man sollte sich rechtszeitig auf seinen Tod einstellen und dann positiv hindurchgehen. Das kann man, wenn man an das Paradiesziel glaubt oder erleuchtet stirbt. An seinem Bewusstseinszustand kann man arbeiten. Man kann Eigenschaften wie Gelassenheit, umfassende Liebe und inneres Glück lernen. Man kann durch spirituelle Übungen (Meditation, Gedankenarbeit) seinen allgemeinen Bewusstseinszustand erhöhen. Im Zustand der Erleuchtung bist du klar bewusst und gleichzeitig tief entspannt. Du kannst Handeln und Meditation verbinden. Das ist die glücklichste Art zu leben. Das gilt im Buddhismus als die höchste Kunst (Padmasambhava). In China bezeichnet man es mit "heitere Gelassenheit". Ich bin leider noch weit davon entfernt. Gruß --Nobody60 17:06, 15. Jul. 2011 (CEST)
Das Paradies
[Bearbeiten]Moslem: Lies den Koran, dort wird das Paradies beschrieben. Es wird so wunderbar sein, dass wir uns es im Diesseits noch nicht mal annähernd vorstellen können. Daher bete ich jeden Tag um Führung für mich und meine Familie, damit wir nach dem Tod alle zusammen ins Paradies eintreten dürfen.
Das Paradies setze ich mit Erlösung gleich. Paradies = Erlösung. Darunter verstehe ich aber nicht die Erlösung der Menschheit, sondern jedes einzelnen Individuums in seiner Lebenszeit und diese Lebenszeit sollte jeder Mensch frei zur Verfügung haben. --jom
- Das Paradies ist ein glücklicher Bewusstseinszustand. Wir sind vom Leid befreit und ins uns voller Liebe, Frieden und Glück. Alle Menschen gehen positiv miteinander um. Wenn ein Mensch viel spirituell übt, kann er auf der Erde zur Erleuchtung (in ein Paradiesbewusstsein) kommen. Er kann durch seine spirituellen Übungen nach seinem Tod in einen glücklichen Bewusstseinsbereich im Jenseits gelangen. Und wir können gemeinsam auf der Erde eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks (ein Paradies, ein goldenes Zeitalter) aufbauen, wenn die positiven Kräfte auf der Erde stark genug sind. --Nobody60 11:40, 15. Jul. 2011 (CEST)
Ich habe eine Frage an Nobody60: Was verstehst du unter Jenseits? Vorher möchte ich dir meine Sicht auf vom jenseits geben. Für mich gibt es kein Jenseits nach dem Tod. Sondern nur ein unsichtbar sein für die noch lebenden Menschen (Aus den Augen aus dem Sinn). Mir ging heute morgen durch den Kopf ich wäre gerne Adam als ich in den Himmel schaute. Denn er war der erste Mensch auf Erden und er hatte noch die Urwahrnehmung und brauchte über keinen Verstorbenen zu trauern. Jenseits bedeutet für mich nur jenseits der Erdoberfläche auf der wir Menschen uns bewegen.--Raptor 15:29, 15. Jul. 2011 (CEST)
- Es gibt viele Stufen des Jenseits. Ich habe sie in der Paradies-Meditation beschrieben. Als Seele bist du im Jenseits für nicht helllsichtige Menschen unsichtbar, aber du kannst alle sehen. Das Jenseits ist physikalisch ein Hyperraum (aus Bewusstseinsenergie, Licht) neben dem materiellen Kosmos.--Nobody60 17:06, 15. Jul. 2011 (CEST)
Schlecht
[Bearbeiten]Bei der Lektüre dieses Artikels kann einem schlecht werden, das ist Anti-Islam Propaganda von Feinsten. Keine Quellenangaben nichts zu finden. Das ist einfach nur schlecht 178.27.203.204 09:16, 29. Okt. 2011 (CEST)
Islam und Gewalt
[Bearbeiten]Aus einer Email
[Bearbeiten]1. Steinigung von Ehebrechern
Die Steine haben eine Grösse von "Rollsplitt", sind also ca. 5 auf 5 Millimeter. Dadurch kommt kein Mensch zu Tode. Die Handlung ist rein symbolisch.
2. Todesstrafe für vom Islam Abgefallene
Im Islam ist das nicht vorgesehen. Nur Gott darf Leben nehmen. Jeder darf seinen eigenen Glauben haben.
3. Die islamische Zwangsehe
Eine Zwangsehe ist im Islam verboten. Wer das in die Welt gesetzt hat, hat vom Islam keine Ahnung.
Antwort
[Bearbeiten]Ich habe es in die Diskussionseite der Wikiversity gesetzt. So kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Auch andere Muslime und Nichtmuslime können dazu Stellung nehmen. Ich glaube, dass es viele verschiedene Sichtweisen im Islam gibt. Du hast eine sehr tolerante und friedfertige Sicht. Ich befürchte, dass diese Sicht nicht von allen Muslimen geteilt wird. Mir ist zum Beispiel bekannt, dass Salman Rushdie durchaus von Muslimen mit der Todesstrafe bedroht wurde. Zum Verhältnis des Islam zur Gewalt und zur Toleranz gibt es sehr kontroverse Diskussionen (Islamkritik, Islamismus, Verband der türkischen Kulturvereine in Europa, al-Qaida). Ich verweise auch auf die Entwicklung in Nigeria: "Seit der Einführung des Strafrechts der Schari'a in den Staaten im Norden Nigerias hat sich die Gewalt zwischen Christen und Muslimen verstärkt. Tausende von Christen wurden von islamischen, hunderte von Muslimen von christlichen Extremisten getötet.[Wikipedia]"
In Bezug auf die Zwangsehen ist die Situation sehr komplex. "Eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahr 2004 sah aufgrund einer Befragung von 150 türkischen Migrantinnen Hinweise darauf, dass ca. zehn Prozent dieser Personen in unfreiwillig eingegangenen Ehen leben (Wikipedia). " Liebe Grüße --Nobody60 18:35, 28. Dez. 2011 (CET)