Diskussion:Infinitivkonstruktionen im Vorfeld

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Persönlich habe ich zwei Fragen, die in der Hauptseite nicht gelöst werden.

1. Nach Haider (1990) weißt man dass er gegen die Bewegungsanalyse ist. Eine Begründung ist die Extraposition. Wie ist die Extraposition gegen die Bewegungsanalyse? Was ist der Widerspruch? Wie die "representational analysis" löst das Extraposition-Problem?

2. Zählt die Infinitivkonstruktion zum Phänomen der Mehrfachvorfeldbesetzung?

Ich finde auch zwei kleine Probleme in der Hauptseite.

1. Unter Problem 1 werden 2 mögliche Baumstruktur erwähnt werden. Ich glaube, dass die Autoren der zwei Auffassungen aufgelistet werden soll.

2. Es gibt auch einen Widerspruch im Text. Unter Problem 1 wird es so beschrieben:

"Zu beachten ist außerdem, dass diese Strukturen das Subjekt ("du") außerhalb einer infiniten VP platzieren müssen, denn sein Nominativkasus muss vom finiten Verb regiert werden. Inhaltlich (hinsichtlich der thematischen Rolle) gehört es allerdings zum infiniten Verb)."

Aber wenn man die Baumstruktur der Rest-Topikalisierung vom Satz "Ein Außenseiter gewonnen hat das da nie" malt, steht das Subjekt innerhalb der infiniten VP.

--Hongrui Zhang (Diskussion) 12:08, 1. Jul. 2018 (CEST)Antworten[Beantworten]

Stimmt. Die theoretischen Probleme müssten noch besser sortiert werden. Ich habe auch den Rest des Wiki-Textes noch nicht gründlich gegengelesen (muss jetzt aber gleich zum Zug).
Ich könnte mal nachblättern, wo sich ein Autor, der die Bewegungsanalyse annimmt, überhaupt zur VP-Struktur äußert, viele tun das nämlich überhaupt nicht, und dann muss ich auch raten, wie die Analyse gemeint sein soll. (Ich vertrete sie ja auch nicht :-). Deswegen habe ich auch im Text schon mal den Hinweis eingefügt, dass Sternefeld nicht sagt, wo das Subjekt herkommt; wenn er es zusammen mit dem infiniten Verb erzeugt, und hochbewegt, geht es eher, es auch mitzutopikalisieren (falls man das Kasusproblem löst). --Alazon (Diskussion) 13:45, 1. Jul. 2018 (CEST)Antworten[Beantworten]