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Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Potenzprodukte/Summe/Fakt/Beweis2

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Beweis

Wir führen Induktion über k und bei fixiertem k Induktion nach n. Bei  k=0  ist die Aussage richtig. Es sei also k fixiert und sei die Aussage für alle kleineren k und alle n (zu diesen kleineren k) bereits bewiesen. Für  n<k  ist der Summenausdruck gleich 0, und es gibt auch keine surjektive Abbildung einer n-elementigen Menge in eine größere Menge. Bei  n=k  ist das einzige Indextupel gleich (1,,1) und der Summenausdruck ist gleich k!, was mit der Anzahl der surjektiven bzw. bijektiven Abbildungen nach Fakt übereinstimmt. Es sei also die Aussage auch für ein  nk  bewiesen; wir betrachten eine surjektive Abbildung f von {1,,n+1} nach {1,,k}. Dabei ist entweder schon die Einschränkung g auf {1,,n} surjektiv oder nicht. Im ersten Fall gibt es bei gegebenem g genau k Möglichkeiten für f, da ja n+1 auf eines der k Elemente abgebildet werden kann. Im zweiten Fall, wenn g nicht surjektiv ist, so wird durch g genau ein Element der Bildmenge nicht getroffen, und f muss n+1 auf dieses nicht getroffene Element abbilden, um die Surjektivität sicherzustellen. Es gibt hierbei k Möglichkeiten, welches Element von g nicht getroffen wird. Ferner ist g eine surjektive Abbildung auf eine k1-elementige Teilmenge. Somit ist unter Verwendung der Induktionsvoraussetzung die Anzahl der surjektiven Abbildungen von {1,,n+1} nach {1,,k} gleich

=#({f:{1,,n+1}{1,,k}f|{1,,n} surjektiv})+#({f:{1,,n+1}{1,,k}f|{1,,n} nicht surjektiv})=k(a1,,ak):a1+a2++ak=n,aj11a12a2kak+k(b1,,bk1):b1+b2++bk1=n,bj11b12b2(k1)bk1=(a1,,ak):a1+a2++ak1+ak+1=n+1,aj11a12a2kak+1+(b1,,bk1):b1+b2++bk1+1=n+1,bj11b12b2(k1)bk1k1=(c1,,ck):c1+c2++ck=n+1,cj1,ck21c12c2kck+(c1,,ck):c1+c2++ck=n+1,cj1,ck=11c12c2kck=(c1,,ck):c1+c2++ck=n+1,cj11c12c2kck.