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Gaugefunktional/Schnittmengenlemma

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Einleitung

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In topologischen Vektorräumen (und damit auch topologischen Algebren) wird gezeigt, dass es eine Nullumgebungsbasis {Uα:α𝒜} aus kreisförmigen Mengen Uα. Die Kreisförmigkeiten liefert die absolute Homogenität der Gaugefunktionale.

Schnitte von Nullumgebungen

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Die Schnitte UαUβ von Nullumgebungen Uα,Uβ liefert das Minkowski-Funktionale des Schnitts UαUβ ein topologieerzeugendes Funktional. kreisförmiger Nullumgebungen Uα,Uβ wird das Schnittmengenlemma zeigen, dass auch der Schnitt UαUβ kreisförmig ist, damit das Minkowski-Funktional auch absolut homogen ist. Das wird in dem Schnittmengenlemma auch auf konvexe, bzw. pseudokonvexe Mengen übertragen.


Schnitt kreisförmiger Nullumgebungen

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Das Schnittmengenlemma für topologischen Vektorräumen und damit auch topologischen Algebren wird zunächst für ein Nullumgebungsbasis {Uα:α𝒜} aus kreisförmigen Mengen Uα gezeigt, um mit der Kreisförmigkeiten auch die absolute Homogenität der Gaugefunktionale zu erhalten. Halbnormen, p-Halbnormen oder auch Quasinormen haben weitere Eigenschaften, die auch auf den Schnitt übertragen werden müssen, damit das Minkowski-Funktional für den Schnitt ebenfalls die Eigenschaft besitzt.

Lemma - Schnitt kreisförmiger Nullumgebungen

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Seien Uα,Uβ𝔘𝒯(0V) kreisförmige Nullumgebungen in einem topologischen Vektoraum (V,𝒯), dann ist auch UαUβ𝔘𝒯(0V) eine kreisförmige Nullumgebung. Das Minkowski-Funktional pU von U:=UαUβ ist damit auch absolute homogen:

xVλ𝕂pU(λx)=|λ|pU(x)

Beweis

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Aus Uα,UβV kreisförmig folgt, dass für alle λ𝕂 mit |λ|1, xαUα und xβUβ auch λxαUα und λxβUβ.

Schnitt von offenen Mengen

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In einem topologischen Raum (also insbesondere auch in einem topologischen Vektorraum) (V,𝒯) ist nach dem Aximon (T2) der Schnitt von zwei offenen Mengen wieder offen, also UαUβ𝒯 (siehe Normen, Metriken, Topologie). Da Uα,Uβ Nullumgebung sind, gilt auch 0VUα,0VUβ. Damit ist UαUβ eine offen Menge, die den Nullvektor enthält und es gilt UαUβ𝔘𝒯(0V).

Schnitt kreisförmig

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Wir zeigen nun noch, dass UαUβ kreisförmig ist. Sei dazu xUαUβ und λ𝕂 mit |λ|1 beliebig gewählt. Damit gilt xUα und xUβ. Die Kreisförmigkeit von Uα und Uβ liefert dann λxUα und λxUβ und damit auch λxUαUβ.

Absolute Homogenität

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Sei pU:Vo+ das Minkowski-Funktional der kreisförmigen Menge U:=UαUβ. Zu zeigen ist nun, dass pU absolut homogen ist.

Lemma - Schnitt konvexen Nullumgebungen

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Seien Uα,Uβ𝔘𝒯(0V) konvexe Nullumgebungen in einem topologischen Vektoraum (V,𝒯), dann ist auch UαUβ𝔘𝒯(0V) eine konvexe Nullumgebung. Das Minkowski-Funktional pU von U:=UαUβ ist damit auch subadditiv bzw. erfüllt die Dreiecksungleichung:

x,yVpU(x+y)pU(x+y)

Beweis - konvexe Nullumgebungen

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Aus Uα,UβV konvex folgt, dass für alle λ𝕂 mit λ[0,1], xα,yαUα und xβ,yβUβ auch

(1λ)xα+λyαUα und (1λ)xβ+λyβUβ.

Schnitt von offenen konvexen Mengen

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In einem topologischen Raum (also insbesondere auch in einem topologischen Vektorraum) (V,𝒯) ist nach dem Aximon (T2) der Schnitt von zwei offenen Mengen wieder offen, also UαUβ𝒯 (siehe Normen, Metriken, Topologie). Da Uα,Uβ Nullumgebung sind, gilt auch 0VUα,0VUβ. Damit ist UαUβ eine offen Menge, die den Nullvektor enthält und es gilt UαUβ𝔘𝒯(0V).

Schnitt konvexer Mengen

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Wir zeigen nun noch, dass UαUβ konvex ist. Seien dazu x,yUαUβ und λ𝕂 mit λ[0,1] beliebig gewählt. Damit gilt xUα und xUβ. Die Konvexität von Uα und Uβ liefert dann

(1λ)x+λyUα und (1λ)x+λyUβ.

und damit auch (1λ)x+λyUαUβ.

Siehe auch

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