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Hilbertscher Nullstellensatz/Geometrische Version/Affin-algebraische Menge/Textabschnitt

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Es sei ein algebraisch abgeschlossener Körper und sei    eine endlich erzeugte -Algebra mit Nullstellengebilde  .  Es sei ein Ideal in und    ein Element, das auf    verschwindet.

Dann gibt es ein    mit    in .

Die Verschwindungsbedingung    in    besagt zurückübersetzt in den affinen Raum, dass dort    gilt, wobei jetzt ein repräsentierendes Polynom aus und das Urbildideal in sei. Nach dem Hilbertschen Nullstellensatz (für den affinen Raum) gibt es ein    mit  .  Dies bedeutet modulo , dass in die Beziehung    gilt.



Es sei ein algebraisch abgeschlossener Körper und sei    eine affin-algebraische Menge, die durch das Ideal beschrieben werde. Es seien , , Polynome mit

Dann erzeugen die das Einheitsideal in .

Es sei das von allen , , erzeugte Ideal in . Die Voraussetzung besagt, dass

(auf ) leer ist. Dann ist  ,  da ja ebenfalls leer ist. Aus dem Hilbertschen Nullstellensatz folgt, dass eine Potenz von , also selbst, zu in gehört.



Es sei ein algebraisch abgeschlossener Körper und sei    eine affin-algebraische Menge, die durch das Ideal beschrieben werde. Es sei    ein Polynom, das auf keine Nullstelle besitzt.

Dann ist im Restklassenring eine Einheit.

Dies ist ein Spezialfall von Fakt.