Zum Inhalt springen

Kubisches Polynom/z nach z 3 durch 3 -z/Lokaler Homöomorphismus/Keine Überlagerung/Beispiel

Aus Wikiversity

Wir betrachten die holomorphe Funktion

f:{1,1},z13z3z.

Wegen

f(z)=z21=(z1)(z+1)

ist die Abbildung überall unverzweigt und nach Fakt ein lokaler Homöomorphismus. Die entsprechende polynomiale Abbildung f~ auf ist surjektiv, sie hat an der Stelle 1 den Wert 23 und an der Stelle 1 den Wert 23. Es ist

13z3z+23=13(z33z+2)=13(z1)2(z+2)

und

13z3z23=13(z33z2)=13(z+1)2(z2),

daher ist auch f selbst surjektiv. Es liegt keine Überlagerung vor, da über 23 und über 23 je ein Punkt und sonst stets drei Punkte liegen. Aus Fakt folgt, dass f nicht endlich ist. Dies kann man auch direkt und explizit sehen. Die Folge 23+1n konvergiert gegen 23 und die Teilmenge  T={23+1nn+}{23}  ist kompakt. Die Urbildmenge von T unter der polynomialen Abbildung f~ ist kompakt, durch die Herausnahme der beiden Punkte geht die Kompaktheit verloren.