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Kurs:Einführung in die Theorie der Schemata/Arbeitsblatt 14

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Übungsaufgaben

Es sei    ein Ideal in einem kommutativen Ring und  .  Zeige



Es sei ein -Modul über einem kommutativen Ring und  .  Zeige

wobei rechts die Modulgarbe zum -Modul steht.



Es sei ein kommutativer Ring und ein endlich erzeugter -Modul. Es sei    ein Primideal mit  .  Zeige, dass es ein    gibt mit  



Es sei ein kommutativer Ring und sei ein -Modulhomomorphismus zwischen endlich erzeugten -Moduln. Es sei    ein Primideal derart, dass der induzierte Homomorphismus surjektiv ist. Zeige, dass es ein    derart gibt, dass surjektiv ist.



Es sei ein noetherscher kommutativer Ring und sei ein -Modulhomomorphismus zwischen endlich erzeugten -Moduln. Es sei    ein Primideal derart, dass der induzierte Homomorphismus injektiv ist. Zeige, dass es ein    derart gibt, dass injektiv ist.



Zeige anhand von    und  ,  dass die Aussagen aus Aufgabe 14.3, Aufgabe 14.4 und Aufgabe 14.5 ohne die Voraussetzung der endlichen Erzeugtheit nicht stimmen.



Es sei ein Körper,

und  

  1. Zeige, dass ein Primideal ist.
  2. Zeige  
  3. Zeige    für  
  4. Zeige, dass

    lokalisiert in injektiv (also auch bijektiv) ist, aber keine Nenneraufnahme an einem einzigen Element    injektiv ist.



Es sei ein Integritätsbereich mit Quotientenkörper . Zeige, dass eine konstante Garbe auf dem Spektrum ist.



Es sei ein kommutativer Ring und seien -Moduln. Zeige



Es sei    die punktierte affine Ebene. Man gebe ein Beispiel für globale Schnitte    derart, dass nicht das Einheitsideal ist, dass aber der zugehörige -Modulhomomorphismus , , surjektiv ist.



Wir betrachten zu    die kurze exakte Sequenz

wobei hinten die Standardvektoren auf die Idealerzeuger gehen und vorne die auf abgebildet wird. Dies führt nach Lemma 14.9 zu einer exakten Garbensequenz

Es sei  .  Zeige die folgenden Aussagen.

  1. Es ist  
  2. Es ist  
  3. Die Auswertung der exakten Garbensequenz auf ist

    wobei die hintere Abbildung nicht surjektiv ist.



Es sei ein kommutativer Ring und    ein Ideal in mit der zugehörigen kurzen exakten Sequenz

Interpretiere die entsprechende kurze exakte Garbensequenz

auf dem Spektrum von . Auf welchen offenen Mengen und in welchen Punkten werden die Objekte (Auswertungen bzw. Halme) zu und die Homomorphismen zu Isomorphismen?



Es sei ein Ringhomomorphismus zwischen den kommutativen Ringen und und sei die zugehörige Spektrumsabbildung. Es sei ein -Modul mit der zugehörigen Modulgarbe auf . Zeige

wobei einfach der -Modul , aufgefasst als -Modul, ist.



Es sei ein Ringhomomorphismus zwischen den kommutativen Ringen und und sei die zugehörige Spektrumsabbildung. Es sei ein -Modul mit der zugehörigen Modulgarbe auf . Zeige

auf .


Die folgende Aufgabe beschreibt die ringtheoretische Version zu Lemma 13.21. Zusammen mit den beiden vorstehenden Aufgaben ergibt sie wiederum die Spektrumsversion dieser Aussage.


Es sei ein Ringhomomorphismus zwischen den kommutativen Ringen und . Es sei ein -Modul und ein -Modul. Zeige, dass es einen natürlichen Gruppenisomorphismus

gibt, wobei den -Modul , aufgefasst als -Modul, bezeichnet.



Es sei ein kommutativer Ring und sei ein quasikohärenter Modul auf . Zeige    für einen -Modul .



Es seien und quasikohärente Moduln auf einem Schema . Zeige, dass dann auch die direkte Summe wieder quasikohärent ist.



Es seien und kohärente Moduln auf einem Schema . Zeige, dass dann auch die direkte Summe wieder kohärent ist.



Es seien und quasikohärente Moduln auf einem Schema und sei ein Homomorphismus. Zeige, dass der Kern ebenfalls quasikohärent ist.



Es seien und kohärente Moduln auf einem noetherschen Schema und sei ein Homomorphismus. Zeige, dass der Kern ebenfalls kohärent ist.



Es seien und quasikohärente Moduln auf einem Schema und sei ein Homomorphismus. Zeige, dass der Kokern ebenfalls quasikohärent ist.



Es sei ein noethersches Schema und sei    eine globale Funktion mit Invertierbarkeitsort . Es sei ein quasikohärenter -Modul auf . Zeige



Es sei ein noethersches Schema und sei    eine offene Teilmenge. Es sei ein quasikohärenter -Modul auf . Zeige, dass der Vorschub ein quasikohärenter Modul auf ist.

Betrachte zuerst die Situation, wo affin ist.


Wir betrachten die invertierbare Garbe auf dem projektiven Raum über einem Körper zusammen mit dem globalen Schnitt    und der Invertierbarkeitsmenge  .  Es sei    eine auf    definierte Funktion. Zeige direkt, dass es ein    derart gibt, dass

von einem globalen Element aus herrührt.



Wir betrachten die invertierbare Garbe auf der projektiven Geraden    über einem Körper zusammen mit dem globalen Schnitt    und der Invertierbarkeitsmenge  .  Finde für die folgenden Funktionen aus ein geeignetes derart, dass    von einem (von welchen?) Element aus herrührt.

  1. ,
  2. ,
  3. .



Spezialisiere Satz 14.13 für den Fall, wo die Strukturgarbe von ist.




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