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Kurs:Einführung in die Theorie der Schemata/Arbeitsblatt 5

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Übungsaufgaben

Es seien und 𝒢 Prägarben auf dem topologischen Raum X. Zeige, dass durch U(U)×𝒢(U) mit den natürlichen Produktabbildungen eine Prägarbe auf X gegeben ist.



Es sei I eine Indexmenge und sei i, iI, eine Familie von Prägarben auf dem topologischen Raum X. Zeige, dass durch UiIi(U) mit den natürlichen Produktabbildungen eine Prägarbe auf X gegeben ist.



Interpretiere Beispiel 5.2 im Sinne von Beispiel 5.6.



Es sei p:VX ein reelles Vektorbündel vom Rang m auf einem topologischen Raum X. Zeige, dass zu jeder offenen Menge  UX,  auf der V trivial ist, die zugehörige Prägarbe der stetigen Schnitte isomorph (in welchem Sinn?) zu C0(U,)m ist.



Zeige, dass die Gruppen (,+), ({0},), (,+), ({0},), (n,+), (S1, mit der Winkeladdition), die allgemeine lineare Gruppe GLn() bzw. GLn() topologische Gruppen sind.



Es sei G eine topologische Gruppe und  HG  eine Untergruppe. Zeige, dass auf jedem topologischen Raum X die Prägarbe C0(,H) eine Unterprägarbe von C0(,G) ist.


Eine differenzierbare Mannigfaltigkeit G, die zugleich eine Gruppe ist, für die die Inversenabbildung und die Gruppenverknüpfung differenzierbare Abbildungen sind, heißt (reelle) Lie-Gruppe.



Zeige, dass die Gruppen (,+), ({0},), (,+), ({0},), (n,+), (S1, mit der Winkeladdition), die allgemeine lineare Gruppe GLn() bzw. GLn() Lie-Gruppen sind.



Zeige, dass das Tangentialbündel auf einer Lie-Gruppe trivial ist.

Tipp: Zeige, dass man den Tangentialraum am neutralen Element in sinnvoller Weise in die anderen Tangentialräume transportieren kann.


Es sei I eine gerichtete Indexmenge und sei Mi, iI, ein gerichtetes System von Mengen. Es sei N eine weitere Menge und zu jedem  iI  sei eine Abbildung

ψi:MiN

mit der Eigenschaft gegeben, dass  ψi=ψjφij  ist für alle  ij  (wobei φij die Abbildungen des Systems bezeichnen). Beweise die universelle Eigenschaft des Kolimes, nämlich, dass es eine eindeutig bestimmte Abbildung

ψ:colimiIMiN

derart gibt, dass  ψi=ψji  ist, wobei ji:MicolimiIMi die natürlichen Abbildungen sind.

Zeige ferner, dass falls Mi ein gerichtetes System von Gruppen und falls N ebenfalls eine Gruppe ist und alle ψi Gruppenhomomorphismen sind, dass dann auch ψ ein Gruppenhomomorphismus ist.



Es sei I eine gerichtete Indexmenge und sei Gi, iI, ein gerichtetes System von kommutativen Gruppen. Zeige, dass der Kolimes eine kommutative Gruppe ist.



Es sei R ein kommutativer Ring und sei  SR  ein multiplikatives System. Auf S betrachten wir folgende (partielle) Ordnung, und zwar sagen wir  fg,  falls f eine Potenz von g teilt (und wir identifizieren zwei Elemente, wenn diese Relation in beide Richtungen vorliegt). Zeige, dass die kommutativen Ringe

Rf,fS,

ein gerichtetes System bilden, und dass für den Kolimes

colimfSRf=RS

gilt.



Zeige, dass der Halm des Tangentialbündels einer differenzierbaren Mannigfaltigkeit in einem Punkt nur von der Dimension der Mannigfaltigkeit (in diesem Punkt) abhängt.



Es seien und 𝒢 Prägarben auf dem topologischen Raum X und ×𝒢 ihre Produktprägarbe. Zeige, dass für den Halm in jeden Punkt  PX  die Beziehung

(×𝒢)P=P×𝒢P

gilt.



Es sei X ein topologischer Raum und seien ,𝒢, Prägarben auf X. Zeige die folgenden Aussagen.

  1. Die Identität

    ist ein Homomorphismus von Prägarben.

  2. Wenn φ:𝒢 und ψ:𝒢 Homomorphismen von Prägarben sind, so ist auch die Verknüpfung ψφ ein Homomorphismus von Prägarben.
  3. Zu einer Unterprägarbe  𝒢  ist die natürliche Inklusion ein Homomorphismus von Prägraben.



Es sei I eine Indexmenge und sei i, iI, eine Familie von Prägarben auf dem topologischen Raum X mit der Produktprägarbe iIi. Es sei 𝒢 eine weitere Prägarbe auf X. Zeige, dass ein Prägarbenmorphismus

ψ:𝒢iIi

das gleiche ist wie eine Familie von Prägarbenmorphismen

ψi:𝒢i.




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