Kurs:Einführung in die mathematische Logik (Osnabrück 2011-2012)/Liste der Hauptsätze/Zufallsabfrage
Es sei ein
Symbolalphabet,
eine Menge an
-
Ausdrücken
und
ein weiterer
-Ausdruck.
Dann gilt genau dann, wenn
gilt.
Es sei ein
Symbolalphabet,
eine Menge an
-
Ausdrücken und
ein weiterer
-Ausdruck.
Dann gilt genau dann, wenn es eine endliche Teilmenge
gibt mit
.
Die Menge
ist nicht
-
entscheidbar.
Die Menge
ist nicht
-
entscheidbar.
Es sei
eine Teilmenge der natürlichen Zahlen.
Dann ist genau dann
-
entscheidbar,
wenn sowohl
als auch das Komplement
-
aufzählbar
ist.
Die Programmzeilen eines Registerprogramms mit Registern bzw. die zugehörige Programmabbildung lassen sich folgendermaßen mit den Variablen
arithmetisch repräsentieren
(dabei sei
die aktuelle Programmzeile).
-
wird arithmetisiert durch
-
-
wird arithmetisiert durch
-
-
wird arithmetisiert durch
-
-
wird arithmetisiert durch
-
Zu jeder endlichen Folge aus
gibt es natürliche Zahlen derart, dass
für
ist.
Für ein
Programm
für eine Registermaschine
gibt es einen
arithmetischen Ausdruck
, der genau dann
(bei der Standardinterpretation in den natürlichen Zahlen)
gilt, wenn das Programm anhält.
Genauer gesagt: Wenn das Programm Programmzeilen besitzt und
Register verwendet, so gibt es einen arithmetischen Ausdruck
in
freien Variablen
(und insbesondere anhält).
Die Menge der wahren arithmetischen Ausdrücke
(ohne freie Variablen)
ist nicht
-
entscheidbar.
D.h. es gibt kein -Entscheidungsverfahren, mit dem man von einem beliebigen vorgegebenen Ausdruck
der
arithmetischen Sprache
bestimmen kann, ob er
(in der Standardinterpretation
)
wahr oder falsch ist.
Es sei ein
Symbolalphabet
und
die zugehörige
Sprache erster Stufe.
Jede
aufzählbare
(oder
aufzählbar axiomatisierbare),
widerspruchsfreie
und
vollständige Theorie
ist
entscheidbar.
Die Menge der wahren arithmetischen Ausdrücke ist nicht
-
aufzählbar.
D.h. es gibt kein -Verfahren, das alle in
wahren Sätze der
arithmetischen Sprache
auflistet.
Die natürliche Arithmetik, also die Menge der in wahren Ausdrücke
,
erlaubt Repräsentierungen.
Es sei
eine Menge von arithmetischen Ausdrücken, die Repräsentierungen erlaube.
Dann gibt es zu jedem
einen Satz
mit
Es sei eine widerspruchsfreie, arithmetische Ausdrucksmenge, die Repräsentierungen erlaube. Die Ableitungsmenge
(also die Menge der zugehörigen Gödelnummern)
sei
schwach repräsentierbar
in
.
Dann gibt es einen arithmetischen Satz
derart, dass weder
noch seine Negation
aus
ableitbar ist.
Die Ableitungsmenge ist also nicht
vollständig.
Es sei
eine arithmetische Ausdrucksmenge, die
widerspruchsfrei
und
aufzählbar
sei und
Repräsentierungen erlaube.
Dann ist
unvollständig.
Es gibt also einen arithmetischen Satz, für den weder noch
gilt.
Es sei eine arithmetische Ausdrucksmenge, die
widerspruchsfrei
und
entscheidbar
sei
und die
Peano-Arithmetik
umfasse.
Dann ist die Widerspruchsfreiheit nicht aus
ableitbar, d.h. es ist