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Kurs:Funktionentheorie/Approximationssatz für Dreiecke

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Einleitung

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In einem maßtheoretischen Ansatz kann ein Dreieck durch die eingeschriebene Rechtecke approximieren. Mit der Definition der Flächenintegrale erhält man eine weitere Berechnungsmöglichkeit für Dreieckflächen. Das Approximationslemma behandelt den Zusammenhang diese Integralbegriffe.

Approximationssatz für Dreiecke

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Ein beliebiges Dreieck lässt sich durch eingeschriebene achsenparallele Rechtecke mit beliebig genau approximieren, d.h. es gilt:

Bemerkung - Approximationslemma

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In dem Beweis des Satzes wird zunächst das Integral über die orientierte Fläche über eine Wegintegral bzgl. einer lokale Stammfunktion der holomorphen Funktion auf konvexen Gebieten ausgedrückt. Die Aussage gilt dann für rechtwicklige Dreiecke mit achsenparallelen Katheten in der Gaußschen Zahlenebene behandelt. Dabei wird im Beweis das Doppelte des orientierten Flächeninhalt des Dreiecks durch den doppelten Flächeninhalt der eingeschriebenen Rechtecke und einem Rest von Wegintegralen ausgedrückt, der dann in einem Grenzwertübergang die Approximationsaussage wachsender Feinheit der Zerlegung darstellt.

Bemerkung - Untersummen beim Riemannintegral

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Diese Grundidee ist analog zur Approximation eines Riemannintegrals in der Oberstufe durch Untersummen in der reellen Analysis.

Approximationssatz - beliebige Dreiecke

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Das Approximationslemma wird hier für achsenparallel rechtwinklige Dreieck geführt. Wenn man ein beliebiges Dreieck gegeben hat, lässt sich dieses Dreieck durch Subtraktion und Addition von mehrere achsenparalle rechtwickligen Dreiecke zerlegen. Auf die achsenparallelen Dreiecke wird dann der Approximationssatz angewendet. Additiv können dann das Flächenintegral des Dreiecks beliebig genau durch die Rechteckflächen beliebig genau dargestellt werden.

Veranschaulichung - Dreieckszerlegung

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Durch Addition oder auch Subtraktion von Dreiecksflächen mit achsenparallelen Katheten lässt sich ein beliebiges Dreieck in Dreiecksflächen zerlegen, für die Approximationslemma die Aussage zeigt.

Decomposition of arbitrary triangle
Decomposition of arbitrary triangle

Nullmengen - additive Zerlegung

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Die Schnittmenge von Dreiecksflächen sind nicht leer, da diese Ränder von Dreiecken enthalten. Die Ränder sind aber Nullmengen bzgl. des Lebesquemaßes auf und können daher bei der additiven Zerlegung wie bei einer disjunkten Zerlegung mit der -Additivität berechnet werden. Diese geht in dem folgenden Ausführungen über die infinitisimale Approximation der Dreiecksfläche durch Rechteckflächen mit ein.

Approximationslemma für Dreiecke

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Ein rechtwickliges Dreieck mit achsenparallelen Katheten in der Gaußschen Zahlenebene lassen sich durch eingeschriebene Rechtecke mit beliebig genau approximieren:

Beweisidee - Approximationslemma

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Der Flächenintegralsatz für Dreiecke gliedert sich in folgende Teile:

  • das Randwegintegral bzgl. in Teilwege zerlegt,
  • die Fläche des Dreiecks wird durch eingeschriebene Rechtecke approximiert und
  • die Summations der approximierenden Rechtecke stellt mit Flächenintegralsatz für Dreiecke die orientierte Fläche des Dreiecks dar.

Zerlegung des Flächenintegrals über Dreiecke

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Die folgende Abbildung zeigt die Zerlegung des Randwegintegrals in Teilwege. Das Randwegintegral des Dreiecks über ist ein Wegintegral über eine Stammfunktion von .

Zerlegung des Randwegintegrals
Zerlegung des Randwegintegrals

Komplexer Flächeninhalt für ein Rechtecke

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Es werden in das Dreieck treppenförmig achsenparallele Rechtecke eingeschrieben und die einzelnen Rechtflächen mit dem Lemma für Rechteckintegrale wie folgt über die Flächenstammfunktion berechnet werden:

Veranschaulichung der Zerlegung der Dreiecksfläche

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In der folgenden Abbildung wurden die ersten beiden Zerlegungsrechtecke und eingezeichnet. Mit wachsendem wird die Zerlegung immer feiner und approximiert den komplexen Flächeninhalten im Dreieck .

Decomposition of area of triangle into a union of rectangles - complex analysis
Decomposition of area of triangle into a union of rectangles - complex analysis

Approximation der Dreiecksfläche

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Um den komplexen Flächenintegrale von über eine Dreiecksfläche berechnen zu können, wird eine Summe von treppenförmig angeordneten Rechteckflächen durch eine Summe von Integralen ausgedrückt. Die natürliche Zahl gibt dabei die Zerlegung der Diagonale in Teilstrecken an. Insgesamt ist das Flächenintegrale von über die orientierte Fläche erhält man wie folgt:

Im Beweis werden der Eckpunkte der approximierenden Rechtecke über Konvexkombinationen definiert.

Beweis - Approximationslemma für Dreiecke

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Der Beweis beginnt mit der Definition der Eckpunkte für die approximierenden Rechtecke über Konvexkombinationen. Um die komplexen Flächenintegrale über Stammfunktionen beziehen sich auf Rechtecke. Damit eine Dreiecksfläche über berechnet werden können, werden komplexen Flächenintegrale bzgl. durch eine Summe von Integralen :

Die Eckpunkte der approximierenden Rechtecke werden dafür zunächst definiert.

Beweisschritt 1 - Aufteilung der Diagonalen im Rechteck

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Die Diagonale zwischen und im Rechteck wird in Punkte über Konvexkombinationen zerlegt. Für diese Punkte mit gilt:

Beweisschritt 2 - Aufteilung der vertikalen Seite des Rechtecks

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Die vertikale Seite zwischen und im Rechteck wird ebenfalls in Punkte über Konvexkombinationen zerlegt. Für diese Punkte mit gilt:

Die Indexverschiebung in den Konvexkombination wird durchgeführt, damit die Punktzuordnung für die approximierenden Rechtecke als linke untere Ecke korrekt indiziert wird.

Beweisschritt 2.1 - Veranschaulichung der Notation

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decompostion of a triangle into rectangles for approximation - created LibreOffice Draw
decompostion of a triangle into rectangles for approximation - created LibreOffice Draw

Beweisschritt 2.2 - Eckpunkt mit Indexverschiebung

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Für eine weiteren Eckpunkt des approximierenden Rechteckflächen benötigt man noch die obere link Ecke . Bis auf Indexverschiebung wird hier lediglich eine weitere Bezeichnung für die Eckpunkte vergeben. Für diese Punkte mit gilt:

Beweisschritt 2.4 - Veranschaulichung der Notation

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decompostion of a triangle into rectangles for approximation - created LibreOffice Draw
decompostion of a triangle into rectangles for approximation - created LibreOffice Draw

Beweisschritt 3 - Berechnung des 4. Punktes der approximierenden Rechtecke

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Für die eingeschrieben Rechtecke zur Approximation der komplexen Flächenintegrals über das Dreiecks werden noch die fehlenden Punkte mit als rechte untere Ecke des Rechtecks berechnet. Die Differenz liefert als Realteil die Breite des Rechtecks man erhält für :

Beweisschritt 3.1 - Veranschaulichung der Eckpunkte

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decompostion of a triangle into rectangles for approximation - created LibreOffice Draw
decompostion of a triangle into rectangles for approximation - created LibreOffice Draw

Beweisschritt 3.2 - Eckpunkte des Rechtecks

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Damit bilden und die vier Eckpunkte des in das Dreieck eingeschriebenen Rechtecks bei einer Zerlegung der Feinheit . Die Feinheit der Unterteilung konvergiert dann analog zu den Untersummen im Riemannintegral für die Approximation der Dreiecksfläche gegen 0.

Beweisschritt 4 - Approximation der komplexen Dreiecksfläche

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Ziel ist es, das komplexe Flächenintegral über der Dreiecksfläche über den Grenzwertprozess der Unterteilung und den aufsummierten komplexen Flächenintegralen bzgl. zu berechnen. Die Summation und der Grenzwertprozess werden dabei die folgende Darstellung haben:

Man startet nun für den Nachweis der Gleichung mit dem linken Term der orientierten Fläche für das Dreieck .

Beweisschritt 5 - Flächenintegralsatz für Dreiecke

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Mit dem Flächenintegralsatz für Dreiecke mit Korollar 3erhält man für folgende Integraldarstellung über eine lokale Stammfunktion von :

Der Integrationweg wird nun als Integrationsweg unterteilt und in Teilwege als Kette zerlegt.

Veranschaulichung 5.1 - Zerlegung der Feinheit n

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Zerlegung des Randwegintegrals
Zerlegung des Randwegintegrals

Beweisschritt 5.2 - Wegintegral als Summe von Wegintegralen

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Man stellt nun das Wegintegral als Summe von Wegintegralen über den Integrationweg als Summe von Wegintegralen dar:

Beweisschritt 6 - Flächenintegralsatz für Dreiecke

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Durch die Zerlegung des Wegintegrals in Teilwege kann man diese Zerlegung mit dem Flächenintegralsatz für Dreiecke als Summe der orientierten Flächenintegrale von (grünen) Teildreiecken in Abbildung 6.1 interpretieren. Ferner kann man mit dem Satz jedes Dreiecksflächenintegral auch als Differenz der zwei (rote markierte) Wegintegrale über eine Stammfunktion von darstellen.

Veranschaulichung 6.1 - Zerlegung in Teildreieck der Feinheit n

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Zerlegung des Randwegintegrals
Zerlegung des Randwegintegrals

Beweisschritt 6.2 - Integraldarstellung

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Der Flächenintegralsatz für Dreiecke liefert die beiden Integraldarstellungen (rot/grün) über die Summe von grünen Teildreiecken mit :

Beweisschritt 7 - Ergänzung von annullierende Wegintegralen

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Durch Ergänzung von sich annulierende Wegintegralen mit umgekehrten Vorzeichen verändert sich das Ausgangsintegral über das Dreieck nicht. Für werde diese 2 Wegintegrale ergänzt, sodass gilt:

Das zweite grün markierte Wegintegral in der Abbildung 7.1 entsteht durch die Summe der Wegintegrale über und dem kurzen rot markierten Weg .

Veranschaulichung 7.1 - Annulliederende Wegintegrale

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Zerlegung des Randwegintegrals
Zerlegung des Randwegintegrals

Beweisschritt 7.2 - ungenutzte Teilstrecken für Rechtecke

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Um den Wert des Integrals nicht zu verändern wurden sich annullierende Wegintegrale eingefügt, die später als Randwegintegral der blaue Rechtecke verwendet werden. Es wurden in dem obigen Vorgehen aber nicht alle einfügten Teilwege vollständig für Rechtecke verwendet. Dazu gehört im untersten Rechteck der Weg , der in einer Wegintegralsumme mit aufgeführt werden muss.

Beweisschritt 7.3 - fehlende Teilstrecken für Rechtecke

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Um den Wert des Integrals nicht zu verändern und alle Randwege für die Rechtecke zu erhalten, muss man im obersten Rechteck noch zwei sich annulierende Wegintegrale mit einfügen, von denen der Weg für das Rechteck verwendet wird. Zusammen mit der Differenz des Wegintegrale für das oberste grüne Rechteck verbleiben die Wegintegrale über und als Wegintegrale übrig, die nicht in Randwegintegralen der Rechtecke verwendet wurden.

Beweisschritt 7.4 - Ergänzung von sich annullierenden Wegintegralen

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Auf der linken Seite werden nun noch zwei weitere sich annulierende Wegintegrale mit ergänzt, die ebenfalls den Gesamtwert des Integrals nicht verändern. Durch die Zerlegung des Wegintegral in Wegintegrale erhält man die noch fehlenden Randwege der Rechtecke. Auch hier verbleiben als Rest das Wegintegral über und ein ungenutzter Teilweg , der nicht in ein Integral über einen Rechteckrand eingeht. Dieser Weg annulliert sich aber mit dem ungenutzten Teilweg aus Beweisschritt 7.3.

Beweisschritt 7.5 - Randwegintegrale Rechteck

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Insgesamt kann man nun das Wegintegral über durch die doppelte Summe der Rechteckintegralen über , ungenutzten Wegintegralen , und darstellen. Diese Integralzerlegung en aus 7.1-7.4 werden zusammen mit dem Darstellungslemma für Rechteckintergrale in 7.7 zu einer Integraldarstellung zusammengefasst.

Veranschaulichung 7.6 - Doppelte Rechteckintegrale

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Zerlegung des Randwegintegrals
Zerlegung des Randwegintegrals

Beweisschritt 7.7 - doppelte Randwegintegrale der Rechtecke

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In der folgenden zusammfassenden Darstellung der Zerlegung geht das Integral mit dem Vorfaktor bei fortgesetzter Verfeinerung der Zerlegung gegen 0.

Beweisschritt 8 - Doppeltes Dreiecksintegral

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In Beweisschritt 7 wurde eine addititive Zerlegung in Rechtintegrale vorgenommen und untersucht, welche Wegintegrale ungenutzt blieben. Ferner wurde im Restintegral ein doppeltes Wegintegral identifiziert, das bei fortgesetzter Verfeinerung gegen 0 geht. Diese Eigenschaft ist wesentlich für die Approximationsaussage des Satzes. Nun muss man noch die verbliebenen Wegintegrale geeignet zusammenfassen.

Beweisschritt 8.1 - Darstellungssatz für Rechtecke

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Nach dem Darstellungslemma für Rechteckintergrale wurden zwei mögliche Darstellungen von Rechteckintegralen verwendet, die in Summe das Doppelte orientierte Flächenintegral über die Rechtecke liefert. Für den Approximiationssatz werden nun noch die verbliebenen Teilwege geeignet zu Doppelten des Dreiecksintegral zusammengefasst, welches durch das Wegintegral über die Stammfunktion von dargestellt werden kann (siehe Darstellungslemma für Dreiecksintegrale).

Beweisschritt 8.2 - Berechnung der Flächenintegral der Teilrechtecke

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Wendet man die Definition des komplexwertigen Flächenintegrals auf die oben definierten Eckpunkte der eingeschriebenen Teilvierecke an, so erhält man folgende Integraldarstellung mit der Flächenstammfunktion mit dem Lemma für Rechteckintegrale:

Beweisschritt 8.3 - Wegintegrale über Eckpunkte des Dreiecks

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In der Integraldarstellung von 7.7 sind 3 Wegintegral enthalten, die als Anfangs- und Endpunkt des Weges Eckpunkte des Dreiecks besitzen. Diese Wege sind , und . Durch Äquivalenzumformung der Orientierungwechsel für die Wege und erhält die folgende Summe der Wegintegrale:

Beweisschritt 8.4 - Wegintegrale über Eckpunkte des Dreiecks

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Wenn man die Darstellung aus 8.3 auf die Gleichung in 7.7 anwendet, erhält man:


Beweisschritt 8.5 - Rechteckintegral als Wegintegrale

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Nach dem Darstellungslemma für Rechteckintegrale finden sich in dem Randintegral über die Rechtecke jeweils 2x die Rechteckintegrale über die orientierte Fläche, denn es gilt mit Umbenennung der Punkte:

Beweisschritt 9 - Integraldarstellung

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Insgesamt erhält man mit den obigen Beweisschritten sogar eine exakte Integraldarstellung über Rechteckintegrale bzgl. und eine Rest von Wegintegralen, der bei einem Grenzwertübergang von verschwindet und man die Approximationsaussage der Behauptung erhält:

Aufgabe - Parallelogramme - Approximationssatz

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Analysieren Sie die Beweisschritte im Approximationssatz. Verallgemeinern Sie die obige Aussage durch eine Approximation eine beliebigen Dreiecks durch eine Summe von orientierten Flächenintegralen über Parallelogramme, dessen Integral sich als orientierte Fläche analog zu Recheckintegralen darstellen lässt.

Siehe auch

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