Lösung
- Der Punkt
heißt
Fixpunkt der Operation,
wenn
ist für alle
.
- Ein Charakter ist ein
Monoidhomomorphismus
-
- Unter dem ganzen Abschluss von
in
versteht man die Menge aller Elemente
, die
ganz
über
sind,
- Die
Zariski-Topologie
ist dadurch gegeben, dass zu einer beliebigen Teilmenge
die Mengen
-

als
offen
erklärt werden.
- Ein
topologischer Raum
heißt
einfach zusammenhängend,
wenn er
wegzusammenhängend
ist und wenn jeder stetige
geschlossene Weg
in
nullhomotop
ist.
- Eine
linear-algebraische Gruppe
ist eine
Zariski-abgeschlossene
Untergruppe
.
Lösung
- Es sei
eine
Gruppe,
die auf einer endlichen Menge
operiere.
Es sei
die Menge der
Fixpunkte der Operation
und es seien
die verschiedenen
Bahnen mit mindestens zwei Elementen.
Dann ist
-

- Es sei
ein
Körper
der
Charakteristik
.
Die
alternierende Gruppe
operiere
natürlich auf
.
Dann ist
-
![{\displaystyle {}K[V]^{A_{n}}=K[V]^{S_{n}}\oplus K[V]_{\operatorname {sgn} }^{S_{n}}=K[E_{1},\ldots ,E_{n}]\oplus K[E_{1},\ldots ,E_{n}]\cdot \triangle \,.}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/81c35ca5ac68c23a6963d59bd615327cb45d5234)
- Es sei
ein
Körper,
eine
Gruppe
und seien
zwei
-
Vektorräume
mit zwei gegebenen
irreduziblen Darstellungen
und
.
Es sei
eine
lineare Abbildung mit
-

für alle
,
wobei
den zu
gehörenden Automorphismus auf
bezeichnet.
Dann ist
oder aber
definiert eine
Äquivalenz
der beiden Darstellungen.
Lösung
Es ist

mit den beiden elementarsymmetrischen Polynomen
und
.
Es sei
eine
Gruppe und
eine Menge. Es sei
die
Gruppe der Permutationen
auf
. Zeige folgende Aussagen.
- Wenn
auf
operiert,
so ist die
Abbildung
-
ein
Gruppenhomomorphismus.
- Wenn umgekehrt ein Gruppenhomomorphismus
-
vorliegt, so wird durch
-
eine Gruppenoperation von
auf
definiert.
Lösung
- Zu
sei
-
die zugehörige Abbildung. Es ist

Daher ist die Zuordnung
-
mit den Verknüpfungen verträglich. Ferner ist
-

also ist
die Identität. Für jedes
ist
-

(ebenso für die umgekehrte Reihenfolge)
und daher ist
bijektiv. Also gehört
zur Permutationsgruppe
. Somit liegt insgesamt ein Gruppenhomomorphismus
-
vor.
- Es ist
-

und
-

Also liegt eine Gruppenoperation vor.
Lösung
Lösung
Beweise den Satz über die Invariantenringe zu einem Normalteiler
.
Lösung
Die Operation ist zunächst wohldefiniert, d.h. unabhängig vom Repräsentanten. Es seien dazu
mit
gegeben und
.
Dann ist
-

Wegen der Normalteilereigenschaft gibt es für
und
ein
mit
.
Für
ist
-

und somit gehört
ebenfalls zu
. Wir haben also eine Abbildung
-
Diese Abbildung ist in der Tat eine Gruppenoperation. Das neutrale Element wirkt identisch und die Assoziativität ergibt sich aus
-
![{\displaystyle {}f([\sigma ][\tau ])=f[\sigma \tau ]=f(\sigma \tau )=(f\sigma )\tau =(f[\sigma ])\tau =(f[\sigma ])[\tau ]\,.}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/7fb95902010f90b7965eea0f78b210c8bbbd84bd)
Es liegt also eine Operation von
auf
vor, und da die Elemente
identisch wirken, induziert dies eine Operation von
auf
. Bei den Abbildungen
handelt es sich um Ringautomorphismen auf
, da es sich um Einschränkungen von Ringautomorphismen auf
handelt, wobei sich die Surjektivität aus der Existenz von
ergibt.
Wir kommen zur Gleichheit
-

Zum Beweis der Inklusion
sei
.
Dann ist insbesondere
.
Wegen
ist
auch
- invariant. Zum Beweis der Inklusion
sei
.
Doch dann ist für
wiederum
.
Lösung
Man gebe ein Beispiel für eine
lineare Abbildung
-
an, deren
Ordnung
ist und die keine
Isometrie
ist.
Lösung
Lösung
Die Primideale in
sind das Nullideal und die Primhauptideale
-

wobei
ein irrduzibles Polynom ist. Das Nullideal ist ein Fixpunkt, da ja bei jedem Ringautomorphismus das Urbild der
die
ist. Das Urbild von
zum angegebenen
(nichttrivialen)
Automorphismus ist
, in
wird also überall
durch
ersetzt. Wenn in
nur Potenzen von
mit einem geraden Exponenten vorkommen, so wird dieses Primideal auf sich selbst abgebildet und ist ein Fixpunkt. Das Primideal
wird auf
, also auf sich selbst abgebildet, und ist ebenfalls ein Fixpunkt. Wir behaupten, dass es keine weiteren Fixpunkte gibt. Die Fixpunktbedingugn kann man als
-

schreiben, wobei
eine Einheit, also eine Konstante
ist. Wenn in
der konstante Term gleich
ist, so muss wegen der Primeigenschaft
sein. Der konstante Term ist also nicht
. Dann impliziert die Bedingung, dass
ist. Doch dann kann die Bedingung nur erfüllt sein, wenn nur Potenzen mit geraden Exponenten vorkommen.
Berechne
-
im
Monoidring
über dem Körper
.
Lösung
Es ist

Zeige, dass es eine nichtalgebraische Darstellung der multiplikativen Gruppe
in
gibt, die reduzibel ist, aber keine Zerlegung in eindimensionale Darstellungen erlaubt.
Lösung
Wir betrachten die nichtalgebraische Darstellung
-
Dies ist ein Gruppenhomomorphismus, da er sich in der Form
-
zusammensetzt. Der Untervektorraum
ist invariant unter der Operation, die dort die identische Operation induziert. Die Operation ist also nicht irreduzibel. Aus der Bedingung
-

mit
folgt direkt
,
was keine Lösung besitzt. Es gibt also außer
keinen weiteren Eigenraum und damit auch keinen weiteren eindimensionalen invarianten Untervektorraum. Daher kann die Darstellung nicht als direkte Summe von einfacheren Darstellungen geschrieben werden.
Beweise das Lemma von Maschke.
Lösung
Es sei
ein
Körper.
Zeige explizit, dass durch die Zuordnung
-
ein
Gruppenhomomorphismus
gegeben ist. Ist diese Abbildung injektiv?
Lösung
Es ist
-

Das Produkt der beiden Bildmatrizen ist

Das Bild der Produktmatrix ist

was übereinstimmt. Somit ist die Zuordnung mit der Verküpfung verträglich. Die Determinante der Bildmatrix ist

Daher werden invertierbare Matrizen auf invertierbare Matrizen geschickt und es liegt ein Gruppenhomomorphismus der allgemeinen linearen Gruppen vor. Die Abbildung ist nicht injektiv, da
auf die Einheitsmatrix abgebildet wird.
Wir betrachten auf dem
die
Operation
der multiplikativen Gruppe
eines algebraisch abgeschlossenen Körpers
, die durch
-
zu einem fixierten Tupel
gegeben ist.
a) Bestimme
.
b) Bestimme das
-
invariante Komplement
von
.
c) Zeige, dass die Projektion
-
-
verträglich
ist.
d) Zeige, dass die Zerlegung von
in irreduzible Untervektorräume nicht eindeutig bestimmt sein muss.
Lösung
a) Es ist
-

Dabei ist
direkt klar. Die andere Inklusion ist klar, da es zu jedem
wegen der algebraischen Abgeschlossenheit
(entscheidend ist die Unendlichkeit)
ein
gibt mit
.
b) Es ist
-

ein direktes Komplement zu
. Dieser Raum ist
-invariant, da überhaupt jeder eindimensionale Raum
invariant ist.
c) Zu
und
unterscheiden sich die Einträge mit
nicht und deshalb stimmt auch die Gesamtprojektion auf diese Komponenten überein.
d) Es seien beispielsweise alle
und
.
Dann ist jede vollständige Zerlegung in eindimensionale Untervektorräume eine Zerlegung in irreduzible invariante Untervektorräume.
Lösung