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Kurs:Invariantentheorie (Osnabrück 2025-2026)/Arbeitsblatt 14

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Übungsaufgaben

Es seien und kommutative Ringe und sei ein Ringhomomorphismus. Es sei ein Primideal in . Zeige, dass das Urbild ein Primideal in ist.

Zeige durch ein Beispiel, dass das Urbild eines maximalen Ideales kein maximales Ideal sein muss.



Es sei ein kommutativer Ring und    ein multiplikatives System. Zeige, dass die Primideale in genau denjenigen Primidealen in entsprechen, die mit einen leeren Durchschnitt haben.



Beschreibe das Spektrum einer Lokalisierung eines kommutativen Ringes an einem Primideal .



Es sei

ein Ringhomomorphismus zwischen den kommutativen Ringen und und es sei    ein Primideal. Zeige, dass es natürliche Ringhomomorphismen

(zwischen den Lokalisierungen) und

(zwischen den Restekörpern) gibt.



Es sei ein Körper und seien und integre, endlich erzeugte - Algebren. Es sei

ein - Algebrahomomorphismus und ein maximales Ideal in mit  .  Die Abbildung induziere einen Isomorphismus . Zeige, dass es dann auch ein , , derart gibt, dass ein Isomorphismus ist.



Es sei ein kommutativer Ring,    ein Ideal und    ein multiplikatives System. Zeige, dass es eine natürliche Ringisomorphie

gibt, wobei links die Nenneraufnahme am Bild des multiplikativen Systems in bezeichnet.



Welche „Funktoren“ in der Mathematik kennen Sie?



Zeige, dass die Spektrumsabbildung zur Reduktion

eines kommutativen Ringes eine Homöomorphie ist.



Es sei ein kommutativer Ring, der einen Körper der positiven Charakteristik    enthalte (dabei ist eine Primzahl). Zeige, dass die Abbildung

ein Ringhomomorphismus ist, den man den Frobeniushomomorphismus nennt.



Es sei ein kommutativer Ring der positiven Charakteristik  .  Zeige, dass die Spektrumsabbildung zum Frobeniushomomorphismus

eine Homöomorphie ist.



Wir betrachten den - Algebrahomomorphismus

Zeige, dass die zugehörige Spektrumsabbildung surjektiv ist, dass aber die zugehörige Abbildung auf der Ebene der - Spektren nicht surjektiv ist.



Es sei ein kommutativer Ring. Bestimme die Fasern zur Spektrumsabbildung zur Ringerweiterung  



Bestimme die Fasern der Spektrumsabbildung zu  


Wenn der Grundkörper die komplexen Zahlen sind, so gibt es auf dem -Spektrum auch eine komplexe Topologie, die wesentlich feiner als die Zariski-Topologie ist. Dies wird in den folgenden Aufgaben entwickelt.


Es sei eine endlich erzeugte kommutative - Algebra. Zeige, dass es auf dem - Spektrum eine natürliche Topologie (oder komplexe Topologie) gibt, die im Falle des Polynomringes mit der metrischen Topologie auf dem übereinstimmt. Zeige ferner, dass zu einem - Algebrahomomorphismus zwischen endlich erzeugten -Algebren und die induzierte Abbildung

stetig in der natürlichen Topologie ist.



Es sei    ein nichtkonstantes Polynom. Zeige, dass die Funktion

die Eigenschaft besitzt, dass Urbilder von beschränkten Teilmengen    beschränkt sind.



Es seien    Polynome mit der Eigenschaft, dass der dadurch definierte - Algebrahomomorphismus

ganz ist. Zeige, dass die zugehörige Abbildung

die Eigenschaft besitzt, dass Urbilder von beschränkten Teilmengen    wieder beschränkt sind.


Man folgere, dass in der vorstehenden Situation die Abbildung eigentlich ist, dass also Urbilder kompakter Teilmengen wieder kompakt sind, und dass abgeschlossen ist.


Zeige, dass bei    die going-up-Eigenschaft nicht gelten muss.





Es sei ein endlicher Ringhomomorphismus zwischen kommutativen Ringen. Zeige, dass die Fasern der Spektrumsabbildung

aus endlich vielen Punkten bestehen.



Bestimme die Fasern der Spektrumsabbildung zu  .  Welche sind endlich?




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