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Kurs:OGT

Aus Wikiversity
Projekt
Projekttitel Gestapo.Terror.Orte (vormals OGT) in Niedersachsen 1933 – 1945
Ansprechpartner Lisa Groh-Trautmann (TIB Hannover)
Zusammenarbeit Kooperation mit
  • Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Kurzbeschreibung
Gestapo.Terror.Orte zielt sowohl darauf ab, die Tätigkeit der Gestapo mit Blick auf deren Standorte und Infrastruktur zu erforschen, als auch darauf, das vorhandene Wissen über die Verbrechen der Gestapo und die spätere Erinnerung daran digital zugänglich zu machen. Eine vierdimensionale Landkarte dient in Verbindung mit einer Wikibase-Instanz dazu, Archiv-, Literatur- und weitere Quellenbestände zu erfassen, für den Forschungszweck auszuwerten und als interaktive Internetpräsenz veröffentlichen. Das Projekt entwickelt den Open-Source-Prototypen der Forschungsdatenbank zu einer öffentlichen Ressource weiter, die von niedersächsischen Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen sowie Forschenden, Studierenden und anderen Interessierten genutzt und ergänzt werden kann.

Webseite: https://www.gestapo-terror-orte.de/

Gestapo.Terror.Orte - Projektziele

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Die Gestapo war eines der wichtigsten Terrorinstrumente des nationalsozialistischen Staates. Sie verfolgte unter anderem politische Gegnerinnen und Gegner, setzte den staatlichen Antisemitismus und Rassismus durch und erhielt die Kriegswirtschaft aufrecht. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes stehen die Orte des Gestapoterrors im Bereich des Landes Niedersachsen von 1933–1945. Die damaligen Dienstsitze und Haftstätten werden erstmals flächendeckend als grundlegende Faktoren der Gestapotätigkeit untersucht.

Anhand von Standorten und Infrastruktur werden nicht nur die Tätigkeit der Gestapo erforscht, sondern auch das Wissen über deren Verbrechen und die spätere Erinnerung daran digital zugänglich gemacht. Interessierte können kontinuierlich weitere Informationen in die Plattform einpflegen. Das ist Partizipation im Sinne von „Citizen Science“ – oder Bürgerwissenschaft –, wo Laien die Möglichkeit haben, sich in wissenschaftliche Projekte einzubringen. Die Datensätze werden von der interaktiven Landkarte, die das Herzstück von Gestapo.Terror.Orte bildet, genutzt und angezeigt. Die Plattform kann darüber hinaus auch in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit genutzt werden.

Die Karte

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Auf der interaktiven Karte von Gestapo.Terror.Orte werden kontinuierlich Daten von Ereignissen, Erinnerungsorten und Gebäuden erfasst, die im Zusammenhang stehen mit dem Gestapoterror von 1933 - 1945. Erfasst werden die Daten bei Wikidata. Sie erscheinen nach der Erfassung direkt auf der Kartenansicht und ergänzen diese kontinuierlich weiter.

Karte Gestapo.Terror.Orte (12. Mai 2025)

Partizipative Erfassung von Daten

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Werkstatt historische Daten

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Um gemeinsam Daten zum Gestapoterror zu erfassen, finden im Rahmen des Projekts Werkstätten statt (online), bei der Inetressierte erfahren, wie Daten aus vorliegenden Quellen in Wikidata eingetragen werden können. Alle Interessierten können sich am Forschungs- und Datenerhebungsprozess beteiligen und dazu beitragen, dass das Wissen über die Geschichte der Gestapo anwächst und digital zugänglich wird. Zudem kann so die Erinnerung an die Menschen, die unter dem Terror leiden mussten, erhalten bleiben.

Anleitungen und Materialien zur Datenerfassung

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Die bereitgestellten Materialien dienen der Anleitung zum selbstständigen Erfassen von Daten zum Gestapoterror in Wikidata. Sie umfassen

  • eine Anleitung zu Wikidata (Basic)
  • eine Anleitung zu Wikidata (ausführlich)
  • eine Beschreibung der Datenmodelle
  • ein Beispiel einer Quellenanalyse