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Kurs:Topologische Invertierbarkeitskriterien/Normalisiertes Gaugefunktionalsystem

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Einleitung

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In toplogischen Algebren mit einer Gaugefunktionalsystem mit Gaugefunktionalen für trennen die Punkte (siehe Trennungsaxiome). Da das u.a. auch für das neutrale Element der Multiplikation gilt, kann man den Nullvektor vom Einselement trennen. Mit dem Topologisierungslemma erhält man ferner:

Äquivalentes Gaugefunktionalsystem 1

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Wenn das Gaugefunktionalsystem die Topologie erzeugt, dann ist

eine Nullumgebung. Da in einer Topologie der Schnitt von zwei offenen Mengen wieder offen ist, ist auch der Schnitt offen.

Äquivalentes Gaugefunktionalsystem 2

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Damit kann man das Gaugefunktionalsystem durch ein äquivalentes Gaugefunktionalsystem ersetzen, wobei die Gaugefunktionale wie folgt definiert werden:

Äquivalentes Gaugefunktionalsystem 3

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Das Gaugefunktionalsystem erzeugt wegen für alle zunächst einmal eine feinere Topologie im Vergleich zu dem Gaugefunktionalsystem . Da aber die von erzeugten offenen Mengen sind aber eine offene Menge in der von erzeugten Topologie. Damit sind die Topologien äquivalent.

Normalisierung

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Damit gilt für alle . Unter diesen Voraussetzungen kann man das Gaugefunktionalsystem normalisieren und damit definiert man Gaugefunktional wie folgt:

Analog zur elementaren Normalisierung einer Norm erhält man nun für alle .

Satz - Normalisierung des Gaugefunktionalsystems

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Sei eine topologische Algebra mit einem topologierezeugenden System von Gaugefunktionalen und sei ein Hausdorffraum. Dann gibt es ein äquivalentes topologierezeugendes System von Gaugefunktionalen , sodass für alle gilt:

wobei das neutrale Element der Multiplikation in ist und eine additive und multiplikative Stetigkeitssequenz für die Topologie auf .

Beweis - Normalisierungssatz

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Die Gaugefunktionalsysteme seien ohne Einschränkung nach oben gerichtet, d.h. für alle gibt es ein mit:

Falls das Gaugefunktionalsystem nicht gerichtet ist, ersetzt man mit dem Schnittmengenlemma, die Gaugefunktionale der Form für zwei beliebige Gaugefunktional und .

Beweisschritt 1 - Hausdorffeigenschaft

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Für das gerichtete Gaugefunktionalsystem verwendet man nun eine Teilmenge , wobei für alle gilt, dass . gilt, da mit der Verwendung der Hausdorffeigenschaft möglich ist, mindestes ein zu finden, für das gilt. Da es für ein beliebiges auch ein gibt, das die Eigenschaft und erfüllt, liegt auch wegen

Damit erzeugen insgesamt und die gleiche Topologie auf .

Beweisschritt 1 - Definition der neuen Gaugefunktionale:

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Für jedes , definieren wir ein neues Gaugefunktional durch:

Beweisschritt 2 - Überprüfung der Eigenschaften

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Die folgenden Eigenschaften müssen nun für das Gaugefunktionalsystem überprüft werden:

  • Homogenität
  • Subadditivität
  • Submultiplikativität

Positivität 2.1

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Da für alle ein Gaugefunktional ist, gilt für alle . Da für alle für das neutrale Element der Multiplikation erfüllt ist, gilt auch für alle .

Homogenität 2.2

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Für alle und gilt:

Subadditivität 2.3

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Mit der Stetigkeitskeit der Addition kann mit für alle ein finden, sodass für alle gilt:

Da das Gaugefunktionalsystem gerichtet ist, kann man ein Gaugefunktional finden mit:

.

Subadditivität 2.4

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Mit der obigen Ungleichung erhält man:

Subadditivität 2.5

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Angewendet auf liefert diese Abschätzung:

Damit ist die die Konstante für die -Subadditivität. Damit ist die Addition insgesamt stetig.

Normierung 2.5

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Für das neutrale Element gilt:

Beweisschritt 3 - Fazit

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Mit der oben genannten Äquivalenz der erzeugten Topologien hat man nun ein normalisiertes Gaugefunktionalsystem mit

für alle . Damit ist der Satz bewiesen.

Siehe auch

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