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Kurs:Funktionentheorie/Flächenintegrale über Rechtecke

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Einleitung

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Ziel dieser Lerneinheit ist es, das Flächenintegral für ein Rechteck in der Ebene der komplexen Zahlenebene zu definiert und geometrisch zu motivieren. Im weiteren Verlauf der Lernheit wird dieses Flächenintegral über eine Stammfunktion in Zusammenhang mit Wegintegralen gebracht und zusätzlich der Unterschied zu einem reellen Doppelintegral über Realteil und Imaginärteil verglichen.

Rechteck

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Das Rechteck wird dabei in einem ersten Schritt durch vier Punkte definiert, wobei die Seiten des Rechtecks parallel zur Realteilachse bzw. Imaginärteilachse gewählt wurden. Eckpunkte haben dabei die folgende Darstellung:

  • und
  • und

Veranschaulichung

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Integration for an area in the complex number plane - LibreOffice Draw export - Image of series 10 for Wikiversity
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Veranschaulichung

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Mit der folgenden Abbildung ist ersichtlich, dass die Indizierung der Eckpunkt nicht der klassischen Indizierung gegen den Urzeigersinn folgt. Dies hat allein algebraische Gründe, damit die oberen Integralgrenzen eine größeren Index haben als die unteren Integralgrenzen.

Flächenstammfunktion und Potenzreihen

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Sei die lokale Potenzreihendarstellung von auf einer Kreisscheibe mit . Die Flächenstammfunktion in dem Entwicklungspunkt ist eine Stammfunktion 2. Ordnung, d.h. .

Bemerkung - Flächenstammfunktion

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Die Flächenstammfunktion ist mit also die Stammfunktion der Stammfunktion einer holomorphen Funktion auf Kreisscheiben mit , wobei die Koeffizienten von und frei gewählt werden (siehe Differenzsatz für Stammfunktionen).

Taylorentwicklung der Flächenstammfunktion

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Analog zur Bildung einer lokalen Stammfunktion auf kann auch in diesem Fall die Taylorentwicklung wegen gleichmäßiger Konvergenz der Partialsummen gegen die Potenzreihe summandenweise integriert werden, d.h. die Flächenstammfunktion hat z.B. die folgende Standarddarstellung:

Bemerkung - Wahl des Entwicklungspunktes

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Mit der obigen Definition der Flächenstammfunktion als Stammfunktion zweiter Ordnung gilt sowohl als auch . Man kann den Entwicklungspunkt der Taylorreihe für die Stammfunktionen 2. Ordnung auch als ein Eckpunkt des Rechtecks (z.B. ) wählen, dadurch entfällt die Berechnung für einen Term der Flächenstammfunktion , denn es gilt:

Im Allgemeinen kann beliegig gewählt werden, wenn einfach zusammenhängend ist.

Bemerkung - reelle Analysis Wegintegral und Stammfunktionen

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Reelle Integral über eine Funktion kann man als komplexes Wegintegral mit und betrachten, wenn die Funktion holomorph ist und eine Stammfunktion auf dem Gebiet besitzt.

Diese Berechnung über Stammfunktionen wird mit dem Flächenintegrale für komplexe orientierte Flächen mit dem Lemma - Rechteckintegrale über Stammfunktionen verallgemeinert.

Animation - komplexwertig orientierter Flächeninhalt

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Komplexwertiges Integral über das rot markierte Rechteck in der Gaußschen Zahlenebene. Die Fläche des rot markierte Rechtecks muss dabei vollständig in dem Gebiet liegen.

Stammfunktion in den komplexen Zahlen in einer Flächeninterpretation
Stammfunktion in den komplexen Zahlen in einer Flächeninterpretation

Bemerkung - Zusammenhang zu Wegintegralen

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Die im Folgenden veranschaulichte geometrische Motivation der Definition des komplexen Flächenintegrals hat auch einen Zusammenhang mit Wegintegralen bei holomorphen Funktionen, das in der Funktionentheorie Stammfunktionen als Wegintegrale darstellt werden können (siehe Rechteckintegrallemma über Stammfunktionen).

Definition - Rechteckintegral über orientierte Fläche

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Sei eine holomorphe Funktion, wobei das Rechteck mit durch die orientierte Fläche mit definiert.

Bemerkung - Gradient bzw. Orientierung in Punkten

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Die Orientierung wird durch den Gradienten von in einem Punkt beschrieben. Dieses Gradient ist für alle konstant. Die folgende Animation veranschaulicht den Gradient mit einer Animation für ausgewählte Punkte um Rechteck.

Animation - orientierte Fläche für Rechtecke

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Mit der obigen Definition eines Rechtecks für eine orientierte Fläche kann man den Gradienten wieder vektoriell an der Stelle im Graph über die grünen Vektoren veranschaulichen.

Surface integral with visualization of gradient for rectangle - Geogebra GIF animation
Surface integral with visualization of gradient for rectangle - Geogebra GIF animation

Lemma - Rechteckintegral über Flächenstammfunktionen

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Sei eine holomorphe Funktion mit der Flächenstammfunktion . Das Rechteck mit wird durch die orientierte Fläche mit definiert. Die Eckpunkten sind als , , , und festgelegt. Für das Flächenintegral über das orientierte Rechteck gilt dann:

Bemerkung - Vorzeichen vor der Flächenstammfunktion

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Die Vorzeichen für Flächenstammfunktion für Rechtecke als messbare Mengen kann wie folgt veranschaulicht werden. Die Erläuterung, warum diese Vorzeichen so definiert werden wird in den folgenden Abschnitten in Abbildung erläutert. Der komplexe Flächeninhalt des Rechtecks wird insgesamt als Summe der Werte der Flächenstammfunktionen in den Eckpunkten berechnet.

Integration for an area in the complex number plane - LibreOffice Draw export - Image of series 11 for Wikiversity
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Beweis - Lemma für Rechteckintegrale

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Da eine holomorphe Funktion besitzt über die Holomorphiekriterien lokale Stammfunktionen auf konvexen Gebieten. Das Rechteck mit ist eine konvexe Menge, daher gibt es auf eine konvexen Umgebung eine Stammfunktion (siehe Stammfunktion als Wegintegral). Ferner gibt es dann Stammfunktionen beliebig hoher Ordnung (siehe Satz über Stammfunktionen) wird durch die orientierte Fläche mit definiert. Die Eckpunkten sind als , , , und festgelegt.

Beweisschritt 1 - Definition Flächenintegral

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Für die holomorphe Funktion ist das Flächenintegral über das Rechteck mit durch die orientierte Fläche mit definiert.

Die partiellen Ableitungen von ist für die orientierte Fläche nach ist mit konstant.

Beweisschritt 2 - Berechnung des inneren Wegintegrals

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Eine holomorphe Funktion besitzt auf einfach zusammenhängenden Gebieten (also inbesondere konvexen Mengen) eine Stammfunktion. Sei nun eine Stammfunktion von auf einer konvexen offenen Menge , die das Rechteck enthält. Wenn eine Stammfunktion besitzt, ist das innere Integral ein Wegintegral von nach und es gilt:

Die partiellen Ableitungen ist ebenfalls konstant.

Beweisschritt 3 - Stammfunktion zweiter Ordnung

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Da auch die Stammfunktion auf der konvexen offenen Menge mit eine holomorphe Funktion ist, existiert auch für eine Stammfunktion . Die holomorphe Funktion ist eine Flächenstammfunktion und damit eine Stammfunktion 2. Ordnung. Es gilt daher alle :

Nach dem Differenzsatz für Stammfunktionen unterscheiden sich zwei beliebige Flächenstammfunktionen um einen affinen Term mit .

Beweisschritt 4 - Berechnung des äußeren Wegintegrals

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Mit der Flächenstammfunktion als Stammfunktion 2. Ordnung von auf einer konvexen offenen Menge , kann man nun auch das äußere Integral für das Rechteck für die holomorphe Funktion berechnen. Das äußere Integral ist wieder ein Wegintegral von nach . Wenn man die partielle Ableitung in Beweisschritt 2 einsetzt, erhält man:

Beweisschritt 5 - Eckpunkt des Rechtecks

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Durch die Differenz der Flächenstammfunktionen wertet die Stammfunktion 2. Ordnung von in den Eckpunkten des Rechtecke aus. Damit erhält man:

Beweisschritt 6 - Flächenstammfunktionsumme

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Insgesamt erhält man für das Flächenintegral über das orientierte Rechteck die folgende Summe der Auswertungen der Flächenstammfunktion in den Eckpunkten und von :

Veranschaulichung für Flächenstammfunktionsumme

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In der folgenden Schritten wird geometrisch der komplexwertige Flächeninhalt von einem Rechteck betrachtet, wobei durch den Integrationweg berandet ist. Die Bezeichnung der Eckpunkte ist in dieser Veranschaulichung so gewählt, damit am Index die Berechnung "Differenz der Stammfunktion der Integralgrenzen" auch in der zweidimensionalen Zahlenebene erkennbar wird. Aus den reellen Integralberechnung für ist diese Differenz für obere und unteres Intervallgrenze aus der reellen Analysis bekannt:

Diese Vorgehen wird nun auf die komplexen Zahlen und komplexwertige Flächenintegrale über Rechtecke übertragen.

Schritt 1 - Ziel der komplexen Flächenberechnung - Stammfunktion

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Das Ziel der komplexen Flächenberechnung mit Stammfunktion ist es, das den komplexen Flächeninhalt des blauen Rechecks zu berechnen. Für die folgende Ausgangssituation ist es wichtig, dass es eine konvexe Umgebung um das blaue Rechteck zusammen mit dem getrichtelten Teilrechtecken gibt, der ganz in dem Gebiet liegt. Diese Voraussetzung ist zunächst wesentlich, damit man die Stammfunktion als Wegintegral über Konvexkombinationen ausdrücken kann.

Integration for an area in the complex number plane - LibreOffice Draw export - Image of series 10 for Wikiversity
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Schritt 2 - Komplexer Flächeninhalt für das Ausgangsrechteck

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Als Ausgangsrechteck wird das grüne Rechteck gewählt, dessen komplexer Flächeninhalt direkt über die Stammfunktion ausgedrückt werden kann.

Integration for an area in the complex number plane - LibreOffice Draw export - Image of series 4 for Wikiversity
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Schritt 3 - Subtraktion eines komplexen Flächeninhaltes

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Da das eigentliche Ziel die Berechnung des komplexen Flächeninhaltes von dem blauen Rechteck bzgl. ist, wird nun vom dem grünen Ausgangsrechteck der komplexe Flächeninhalt von dem roten Recheck subtrahiert. Auch dieser komplexe Flächeninhalt kann wieder direkt über die Stammfunktion ausgedrückt werden kann.

Integration for an area in the complex number plane - LibreOffice Draw export - Image 3 of series for Wikiversity
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Schritt 4 - Subtraktion eines komplexen Flächeninhaltes

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Nun subtrahiert man vom dem grünen Ausgangsrechteck auch noch einen weiteren komplexe Flächeninhalt, der in der folgenden Abbildung als rotes Recheck makiert wurde. Auch dieser komplexe Flächeninhalt kann wieder direkt über die Stammfunktion ausgedrückt werden kann.

Integration for an area in the complex number plane - LibreOffice Draw export - Image 2 of series for Wikiversity
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Schritt 5 - Addition eines komplexen Flächeninhaltes

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Betrachtet man Schritt 3 und Schritt 4, so ist der komplexe Flächeninhalt für das folgende Rechteck zweifach subtrahiert worden. Für die Berechnung des komplexen Flächenintegrals über das Rechteck muss daher der über die Stammfunktion direkt berechenbare komplexe Flächeninhalt des kleinen Rechtecks wieder addiert werden.

Integration for an area in the complex number plane - LibreOffice Draw export - Image 1 of series for Wikiversity
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Schritt 6 - Gesamtintegral des Rechtecks R

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Für das Gesamtintegral des Rechtecks ergibt sich daher die folgende Berechnungsvorschrift über die Stammfunktionen 2. Ordnung (siehe Flächenstammfunktion):

Notation - Wegintegral - Flächenintegral

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Man muss Wegintegrale und Flächenintegral formal unterscheiden, da diese im Allgemeinen nicht den gleichen Wert liefern:

  • (Wegintegral) über den Rand des Vierecks. Für holomorphe Funktionen ist diese Integral mit der Anwendung der Cauchy-Integralsatzes 0.
  • (Flächenintegral) bezeichnet das komplexwertige Flächenintegral mit der Flächenstammfunktion als Stammfunktion 2. Ordnung. Das Flächenintegral ist für holomorphe Funktionen im Allgemeinen nicht 0.

Beispiel 1 - Flächenintegral für holomorphe Funktionen

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Man betrachtet die holomorphe Funktion und ein Rechteck in der komplexen Zahlenebene. Nun berechnet man das komplexe Flächenintegral für mit der Flächenstammfunktion über die Eckpunkte des Rechtecks:

Beispiel 2 - Komplexer Flächeninhalt eines Rechecks

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Sei eine messbare Teilmenge aus eine Gebiet und die Funktion mit integrierbarer Realteil- und Imaginärteilfunktion für , dann kann dann das folgende komplexes Flächenintegral als Maß auffassen, wobei die Dichtefunktion des Lebesgue-Maßes ist.

Beispiel 2.1 - Dichtefunktion

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Ist ein Rechteck mit den Eckpunkten , dann ist der komplexe Flächeninhalt des Rechtecks das Flächenintegral mit der konstante Funktion als Dichtefunktion mit für alle . Der komplexewertige Flächeninhalt des Rechtecks wird über die Flächenstammfunktion wie folgt berechnet:

Beispiel 2.2 - Komplexwertiger Flächeninhalt

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Für das konkrete achsenparallele Rechteck und ist eine mögliche Flächenstammfunktion in der komplexen Zahlenebene. Nun berechnet man das komplexe Flächenintegral für über die Eckpunkte des Rechtecks:

Aufgabe für Studierende

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  • Aufgabe 1: Fächenintegrale für konstante Funktionen
  • Aufgabe 2: Siebformel

Aufgabe 1 - komplexer Flächeninhalt von konstanten Funktionen

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Beweisen Sie, dass der komplexe Flächenintegral für eine Rechteck mit und

  • für konstante Funktionen immer von 0 verschieden ist.
  • für Polynome immer ein Rechtecke existiert, für das gilt:

Aufgabe 2 - Siebformel

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Stellen Sie den Zusammenhang mit der Siebformel aus der Stochastik her, wobei in diesem Falle kein Wahrscheinlichkeitsmaß ist, sondern ein komplexes Maß mit der Dichtefunktion .

.

Hinweis 1 - Wahl der messbaren Mengen

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Setzen Sie dazu und verwenden Sie aus dem obigen Beispiel den mengentheoretischen Zusammenhang:

Hinweis 2 - Schnittmengen der Rechtecke

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Verwenden Sie folgende mengentheoretischen Zusammenhänge für die Rechtecke:

Ferner gilt: .

Hinweis 3 - Integral für Teilmengen

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Maßtheoretisch kann bei Teilmengenbeziehung das Integral der Differenzmenge über berechnen.

Hinweis 4 - Siebformel für die Vereinigung von 2 Mengen

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Betrachten Sie zunächst die Vereinigung von zwei Mengen , die nicht disjunkt sind und wenden Sie diesen auf an:

Siehe auch

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Kurse

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