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P-konvexe Subadditivität

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Einleitung

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Bei Folgenräumen mit bildet die Menge der absolut -summierbaren Reihen:

einen -Vektorraum. In dieser Lerneinheit wird gezeigt, dass auch für die Dreiecksungleichung für die -Norm gilt. Die gezeigte Ungleichung in führt zur Dreiecksungleichung der -Norm.

Normierbarkeit

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Für ist, der Raum normierbar. Die Norm auf dem Folgenraum ist dabei wie folgt definiert:

Mit der Cauchy-Schwarz-Ungleichung erhält die Dreieckungleichung für diese Norm.

Metrisierbarkeit

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Für ist der Raum lokal beschränkt und noch metrisierbar. Der Abstand zwischen zwei Folgen und mit kann dann z.B. mit der folgenden Metrik berechnet werden:

Mit dieser Metrik wird zu einem topologischen Vektorraum.

p-Normierbarkeit

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Für ist, der Raum p-normierbar. Die p-Norm auf dem Folgenraum ist dabei wie folgt definiert:

Mit dem folgenden Lemma zur p-konvexen Subadditivität erhält man neben der offensichtlichen p-Homogenität auch die Dreieckungleichung für diese p-Norm.

Lemma - Subadditivität p-Konvexität

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Sei ein Körper mit () und , dann gilt für alle

Beweis - Subadditivität - p-Konvexität

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Der Beweis erfolgt ohne Einschränkung über eine Fallunterscheidung bzgl.

  • Fall 1: und
  • Fall 2:

Beweis - Fall 1

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Für folgt die Behauptung unmittelbar und es gilt sogar die Gleichheit mit:

Beweis - Fall 2

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Für formuliert man die Behauptung

durch Multiplikation mit wie folgt um:

Beweis - Fall 2.1 - Streng monotone Funktion

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Weil die Funktion mit ein streng monotone Funktion auf ist und die Dreiecksungleichung auf gilt erhält man für :

und damit gilt .

Beweis - Fall 2.3 - Betrachtung nicht-negativer Skalare

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Weil die folgende Ungleichung nach 2.2 gilt,

benötigt man nun noch den Beweis der Abschätzung

Beweis - Fall 2.4 - Betrachtung nicht-negativer Skalare

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Weil gilt, braucht man nur den letzten Term für nicht-negative Skalare abzuschätzen und man zeigt dann .

Beweis - Fall 2.5 - Definition einer beschränkten Funktion

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Man formt die Ungleichung zu und definiert den linken Term als differenzierbare Funktion mit .

Beweis - Fall 2.6 - Monotonieverhalten der Funktion

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Durch die Betrachtung der Ableitung erhält man Informationen über das Monotonieverhalten der Funktion:

Beweis - Fall 2.7 - Monotonieverhalten der Funktion

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Mit gilt und damit . Damit ist für alle monoton fallend. Zusammen mit dem Anfangswert und und für alle gilt für alle . Damit folgt die Behauptung.

Dreiecksungleichung p-Norm

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Nun kann man zeigen, dass für das p-homogene Gaugefunktional auf dem Folgenraum auch die Dreiecksungleichung erfüllt.

Abschätzung

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Es gilt also für alle .

p-Homogenität

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Mit beliegen erhält man ferner die p-Homogenität, denn es gilt

Definitheit der p-Norm

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Die Trennungseigenschaft (P1) der p-Norm erhält man unmittelbar, denn ist Nullvektor im Folgenraum , dann gilt auch:

Gilt umgekehrt so gilt erhält man:

Also muss für alle auch gelten.

Siehe auch

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Kurse

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Seiteninformation

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Diese Lernresource können Sie als Wiki2Reveal-Foliensatz darstellen.

Wiki2Reveal

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Dieser Wiki2Reveal Foliensatz wurde für den Lerneinheit Kurs:Topologische Invertierbarkeitskriterien' erstellt der Link für die Wiki2Reveal-Folien wurde mit dem Wiki2Reveal-Linkgenerator erstellt.