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Potenzsingularitäten/Zweidimensional/Kohomologie/Textabschnitt

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Wir betrachten Gleichungen der Form

zumeist werden wir    voraussetzen.

Die durch

gegebenen Singularitäten kann man graduieren, indem man den Grad , den Grad und den Grad gibt. Wenn die Exponenten einen gemeinsamen Teiler haben, so kann man auch durch diesen dividieren. Der Grad der Hyperfläche ist dann . Die entsprechende Operation von ist durch

gegeben. Ein Monom wird unter der Operation auf geschickt. Wenn paarweise teilerfremd sind, so sind insgesamt teilerfremd. Es seien    und    derart, dass

Wir betrachten die Abbildung

Dies ist mit der Operation der Skalare verträglich, da auf abgebildet wird, was eben mit über den skalaren Faktor

übereinstimmt. Das zugehörige Proj ist also im teilerfremden Fall eine projektive Gerade.




Es sei

mit der natürlichen Graduierung.

Dann besitzt das Sockelelement von

den Grad . Dies ist negativ genau dann, wenn

ist.

Das Sockelelement in der Kohomologie ist (bzw. bzw. ). Der Grad davon ist


Zu den möglichen numerischen Lösungen, wo dieser Ausdruck positiv ist, vergleiche Fakt.

Es besteht zwischen der Sockelkohomologie und der zusätzliche Zariski-Differentialform

gemäß Fakt eine strukturelle Analogie. Die Form hat den Grad  

sind die Derivationen. Euler-Derivation

(vom Grad ) bzw., wie in Bemerkung,

Die Koszul-Syzygien entsprechen den Koszul-Derivationen

vom Grad .

Zwischen den Koszul-Derivationen besteht die lineare Relation

Ferner hat man

Für die Syzygien gibt es die graduierte Darstellung

Die Twists sind etc., die Eulersyzygie findet sich im Totalgrad , die Koszulsyzygien finden sich im Grad

Insofern ist

Der Grad von diesem Bündel (über ) ist (bis auf die Multiplizität der Singularität)

Von daher hat man eine kurze exakte Sequenz

Für eine homogene Derivation ist

Kann man so die Abbildung rechts beschreiben? Korrekturterm für Grad?

Die Erweiterung ist so, dass bei dem Twist rechts die Strukturgarbe steht. Die geht auf das Sockelelement der ersten Kohomologie. Wenn man den Twist um erhöht, so gibt es rechts neue Schnitte, die von Derivationen herkommen (nämlich von der Koszul-Derivation für und ).


Die oben erwähne Form , aufgefasst als homogene Linearform auf mit Werten in , bildet die Eulerderivation auf

und eine Koszulderivation auf

ab. Das Bild ist also das maximale Ideal.



Es sei

mit der natürlichen Graduierung, mit    in .

Dann lässt sich der Torsor über    zum Sockelelement aus

als abgeschlossene Untervarietät des Tangentialbündels realisieren.

Wir schreiben das Sockelelement aus Fakt als

Der zugehörige Torsor wird (über ganz ) durch das Spektrum der erzwingenden Algebra

realisiert. Das Spektrum von

realisiert über das Tangentialbündel. Durch

erhält man eine Surjektion von nach und damit die abschlossene Einbettung.


Unter der Bedingung

ist der Torsor nicht affin (für fast alle Primzahlen, da es zum straffen Abschluss gehört)

und damit ist in Charakteristik der globale Schnittring des Torsors nicht endlich erzeugt. Es liegt das kommutative Diagramm

vor, wobei die Abbildung links surjektiv ist.


Wenn eine faserflache Realisierung besitzt, so bedeutet dies, dass es in der Ausnahmefaser eine Relation zwischen den Differentialformen geben muss. Sagen wir

wobei die hinteren Koeffizienten zum Realisierungring gehören. In kommen nur Körperelemente vor. irreduzibel? Wenn man dann modulo geht, so bleibt eine Gleichung übrig, die Vielfachen von kann man nach rechts schieben.