Da die beiden Polynome das Einheitsideal in
erzeugen, gibt es in
keinen Schnittpunkt. Die homogenen Polynome sind
-
Die Schnittpunkte auf
ergeben isch, wenn man
setzt. Dies führt auf die Bedingung
mit den beiden Lösungen
und
.
Die
Schnittmultiplizitäten
kann man auf
berechnen, die beschreibenden Polynome sind
-
mit den beiden Schnittpunkten
und
.
Mit der verschobenen Variablen
-

geht es um den Nullpunkt und die beiden Polynome
und
.
Es geht also um den Restklassenring
(letztlich seine Lokalisierung)
![{\displaystyle {}{\begin{aligned}{\mathbb {C} }[W,Z]/{\left(W^{2}+2{\mathrm {i} }W-Z^{2},W^{2}+2{\mathrm {i} }W-4Z^{2}\right)}&={\mathbb {C} }[W,Z]/{\left(W^{2}+2{\mathrm {i} }W-Z^{2},3Z^{2}\right)}\\&={\mathbb {C} }[W,Z]/{\left(W^{2}+2{\mathrm {i} }W,Z^{2}\right)}\\&={\mathbb {C} }[W,Z]/{\left(W(W+2{\mathrm {i} }),Z^{2}\right)}.\end{aligned}}}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/51d234800a392b0ecc1e06c47f64e4cfae612be2)
In der Lokalisierung am maximalen Ideal ist
eine Einheit, deshalb ist
-
![{\displaystyle {}{\mathbb {C} }[W,Z]_{(W,Z)}/{\left(W(W+2{\mathrm {i} }),Z^{2}\right)}={\mathbb {C} }[W,Z]_{(W,Z)}/{\left(W,Z^{2}\right)}={\mathbb {C} }[Z]/{\left(Z^{2}\right)}\,,}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/262dd80af783463d899f2438642f576f67d254c8)
die Schnittmultiplizität ist also
. Das gleiche Argument zeigt, dass auch im anderen Schnittpunkt die Schnittmultiplizität gleich
ist. Wegen
-

stimmt der Satz von Bezout.