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Stetigkeitskonstante der Addition

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Einleitung

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Das folgenden Lemma wird im Kontext der Korrespondenz-Lemma für p-Halbnormen und Quasihalbnormen verwendet. Für topologische Invertierbarkeitskriterien benötigt man für die Algebraerweiterung einen Zusammenhang zwischen p-Halbnormen und Quasihalbnormen, wobei man

  • jeder -Halbnorm eine korrespondierende Quasihalbnorm zuordnen kann, die die gleichen offenen Mengen der Topologie erzeugen und umgekehrt
  • auch jeder Quasihalbnorm eine -Halbnorm zuordnen kann, die die gleichen offenen Mengen der Topologie erzeugen

Animation

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p-norm absorbing set of 1-norm in green for finding the maximum of r that the green square is subset of the red p-konvex set.

Erläuterung - Animation

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Das gestrichelte grüne Quadrat kennzeichnet die konvexe Hülle des rot markierten -konvexen "Einheitskreise". Ferner ist das gestrichelte grüne Quadrat am Enfang der Animation auch den "Einheitskreis" der 1-Norm . Die rot markierte Linie ist der -konvexe Einheitskreis für und dieser "Einheitskreis" besteht aus allen Punkten mit:

Kernidee des Beweis

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Gesucht wird der maximale Radius , bei dem das grüne Quadrat vollständig in der rot berandeten -konvexen Einheitskreischeibe liegt. Das gesuchte als Stetigkeitskonstante der Addition ergibt sich dann als .

Lemma - Stetigkeitskonstante der Addition bei p-Konvexität

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Sei ein Körper mit () und , dann gibt es ein kleinstes mit , sodass für alle

Beweis - Stetigkeitskonstante der Addition bei p-Konvexität

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Der Beweis erfolgt ohne Einschränkung über eine Fallunterscheidung bzgl.

  • Fall 1: und
  • Fall 2:

Man sucht das kleinste Dabei wird das aus den Maxima der Fälle 1 und 2 als gebildet. und sind jeweils minimal gewählt worden.

Beweis - Fall 1

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Für folgt die Behauptung unmittelbar und es gilt sogar die Gleichheit mit:

Damit gilt für sogar die Gleichheit und damit ist in diesem Fall .

Beweis - Fall 2

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Für und wird nun zuerst noch eine weitere kleine Fallunuterscheidung betrachtet, um in Fall 2 von der Voraussetzung auszugehen, dass sowohl als auch gilt. Man betrachtet dazu die 1-Norm der auf dem roten Rand der -konvexen Einheitsheitkreisscheibe.

Beweis - Fall 2.1

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Aus Symmetriegründen für eine -konvexen Nullumgebung muss man nur im ersten Quadraten nach dem Minimum der 1-Norm vom Rand der -konvex Einheitkreis suchen (roter Rand in obiger Animation). Der resultierende Radius für die -Kreis in der 1-Norm (grünes Quadrat).

Beweis - Fall 2.2

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Die Punkte auf dem Rand der -Einheitkreisscheibe (rot markierter Rand) kann man mit den Vektoren wie folgt darstellen, da genau dann gilt, wenn die folgenden Gleichung gilt:

Für diese Vektoren auf dem Rand berechnet man nun die 1-Norm. Die Abhängigkeit zwischen und kann wie folgt ausgedrückt werden:

Beweis - Fall 2.3

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Die Vektoren auf dem Rand des rot markierten -konvexen Einheitkreises hat damit die 1-Norm:

Mit kann ohne Einschränkung mit des Symmetrie der -konvexen Einheitkreises betrachten und die folgenden Funktion untersuchen:

Beweis - Fall 2.4

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Für die Berechnung des Minimums sucht man nach der Nullstelle der ersten Ableitung als notwendiges Kriterium für eine Extremstelle.

Beweis - Fall 2.5

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Aus der Bedingung kann man die folgenden Quotienten berechnen:

Die Exponenten und sind für jeweils positiv und damit sind und auch streng monotone Funktionen auf dem Intervall mit . Der Nenner ist für monoton steigend und der Zähler ist streng monoton fallend. Dabei ist der Quotient 0 für und für . Also hat die Ableitung genau eine Nullstelle.

Beweis - Fall 2.6

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Wenn man obige Quotient aus 2.6 mit potenziert, behält der Quotient den Wert 1. Im Zähler erhält man damit und im Nenner kann man die Potenz wie folgt vereinfachen:


Beweis - Fall 2.7

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Aus der Bedingung kann man die folgenden Quotienten wie folgt mit vereinfachen:

Damit ist , wenn man ein finden kann, bei dem gilt. Also bzw. .

Beweis - Fall 2.8

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Die 2. Ableitung von ist wie folgt definiert mit :

Mit sind auch die anderen Faktoren und Summanden positiv. Damit

Beweis - Fall 2.9

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Damit erhält man die Nullstelle mit . Setzt man in ein, so gilt und die Funktion hat in ein lokales Minimum. Die Stetigkeitskonstante der Addition ist damit das Maximum von und .

Beweis - Fall 2.10

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Nun kann man die minimal 1-Norm auf dem Rand des -konvexen "Einheitskreises" berechnen, indem man die Nullstelle der 1. Ableitung in die Funktion einsetzt:

Die Stetigkeitskonstante der Addition ist der Reziproktwert .

Korrollar - Stetigkeitskonstante der Addition bei p-Konvexität

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Sei ein Körper mit () und , dann gibt es ein kleinstes mit , sodass für alle

Beweis - Korrollar

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Nach dem Lemma zur Stetigkeitskonstante der Addition bei p-Konvexität gilt für alle mit und die folgende Ungleichung:

Durch Einsetzen von und in die Ungleichung aus dem Lemma erhält man das Korrolar.

Aufgabe - höhere Potenzen

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Zeigen Sie für alle , dass die folgende Aussage gilt:

Beispiel - Folgenräume

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Bei Folgenräumen mit bildet die Menge der absolut -summierbaren Reihen:

einen -Vektorraum. Nun kann man mit dem obigen Ergebnis für den Raum mit einer Quasinorm topologisieren. Die Stetigkeitskonstante der Addition kann man bei gegebenen wie über setzen.

Definition der Quasinorm

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Nun kann man eine Quasinorm auf definieren:

Dreiecksungleichung

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Im Unterschied zur -Norm erfüllt die Quasinorm die Dreiecksungleichung nicht mehr. Diese wird durch die Subadditivität mit Stetigkeitskonstante mit ersetzt.

Korrespondenzsatz für p-Norm

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Nach dem Korrespondenzsatz für -Normen und Quasinormen erzeugt die Quasinorm auf die gleiche Topologie, wie die folgende -Norm:

Siehe dazu auch p-konvexe Subadditivität.

Siehe auch

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Kurse

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Seiteninformation

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Diese Lernresource können Sie als Wiki2Reveal-Foliensatz darstellen.

Wiki2Reveal

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Dieser Wiki2Reveal Foliensatz wurde für den Lerneinheit Kurs:Topologische Invertierbarkeitskriterien' erstellt der Link für die Wiki2Reveal-Folien wurde mit dem Wiki2Reveal-Linkgenerator erstellt.