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Vektorraum/Untervektorraum/Restklassenraum/Fakt/Beweis2

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Beweis

Da die kanonische Projektion zu einer linearen Abbildung werden soll, muss die Addition durch

[v]+[w]=[v+w]

und die Skalarmultiplikation durch

λ[v]=[λv]

gegeben sein. Insbesondere kann es also nur eine Vektorraumstruktur mit der gewünschten Eigenschaft geben, und wir müssen zeigen, dass durch diese Vorschriften wohldefinierte Operationen auf V/U definiert sind, die unabhängig von der Wahl der Repräsentanten sind. D.h. wir haben für [v]=[v] und [w]=[w] zu zeigen, dass  [v+w]=[v+w]  ist. Nach Voraussetzung können wir v=v+u und w=w+u mit  u,uU  schreiben. Damit ist

v+w=v+w+u+u

und dies ist wegen  u+uU  äquivalent zu v+w. Zur Skalarmultiplikation sei wieder  v=v+u  mit  uU.  Dann ist

λv=λ(v+u)=λv+λu,

und das ist äquivalent zu λv. Aus der Wohldefiniertheit der Verknüpfung auf V/U und der Surjektivität der Abbildung folgt, dass eine Vektorraumstruktur vorliegt und dass die Abbildung linear ist.