Wikiversity:Fellow-Programm Freies Wissen/Einreichungen/Contemporary Art & Statistical Measurement - Erprobung des neu entwickelten quantitativen Ratinginstruments für zweidimensionale bildnerische Arbeiten (RizbA) an Gegenwartskunst/Zwischenbericht

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I. Infos​ ​zum​ ​eigenen​ ​Forschungsvorhaben​[Bearbeiten]

A. Status​ ​Quo​[Bearbeiten]

In Wissenschaft und Kunst finden in der Bildanalyse von Kunstwerken meist qualitative Bildbetrachtungen Anwendung. Die vorliegende Arbeit bricht mit dieser Tradition und verknüpft bildwissenschaftliche Inhalte neu mit quantitativer Methodik. Zu diesem Zweck wurde eigens ein Ratinginstrument für zweidimensionale bildnerische Arbeiten (RizbA) entwickelt (Schoch, 2018, October 9). Dabei handelt es sich um einen Fragebogen, der das Konstrukt Bildlicher Ausdruck misst. Er umfasst Inhalte einer klassischen formalen Bildanalyse, wie Darstellung, Farbe, Form, Raum, Bewegung, Komposition und Ausdruck, die sich zum Gesamtkonstrukt zusammensetzen. Die Testentwicklung erfolgte empirisch gestützt und basiert auf kunstwissenschaftlichen und kunsttherapeutischen Theorien sowie bestehenden Instrumenten zur Bildanalyse.

Zur empirischen Erprobung wurden bereits zwei Studien im Test-Retest-Design an zweidimensionalem Bildmaterial von Laien durchgeführt. Die aus der ersten Studie (Schoch, Gruber, & Ostermann, 2017) resultierende vorläufige Endversion besteht aus 26 Items. Sie verfügt über eine Diskriminanzfähigkeit zwischen bildnerischen Arbeiten von .897 (T1) bis .766 (T2). Die Inter-Rater-Reliabilität liegt zwischen .53 (T1) und .92 (T2). Die Test-Retest-Reliabilität beträgt .92. Eine zweite Studie unter Verwendung einer repräsentativen Stichprobe, ebenfalls bestehend aus Bildern von Laien wurde gerade ausgewertet. In dieser ergibt sich eine Diskriminanzfähigkeit von .28 (T1) bis .33 (T2). Die im Vergleich zur ersten Studie niedrigeren Kennwerte lassen sich auf die in dieser Stichprobe größere Homogenität des Bildmaterials zurückführen. Die Inter-Rater-Reliabilität liegt zwischen .80 (T1) und .84 (T2). Die Test-Retest-Reliabilität beträgt .93. Ein wissenschaftlicher Artikel hierzu ist aktuell in Arbeit. Das Manuskript wird in Kürze als Open Access Publikation eingereicht werden.

Im aktuellen Forschungsprojekt, welches im Rahmen des Fellow-Programms Freies Wissen durchgeführt wird, wird RizbA erstmals an Gegenwartskunst, also professioneller Bildender Kunst, erprobt und validiert. Die aktuelle Untersuchung wird als Onlinestudie auf SoSciSurvey im Test-Retest-Design anhand einer repräsentativen Stichprobe von zeitgenössischer Kunst durchgeführt. Das Vorhaben umfasst folgende Ziele (siehe Abb.1 Roadmap):

Ziele in Bezug auf die Studie[Bearbeiten]

1. Systematische Auswahl des Bildmaterials Gegenwartskunst
2. Fertigstellung der Onlinestudie
3. Akquise von Rater*innen und Erhebung der Daten
4. Statistische Auswertung der erhobenen Daten
5. Veröffentlichung der Ergebnisse im Rahmen einer Open Access Publikation

Weitere Ziele[Bearbeiten]

6. RizbA frei zugänglich machen
7. Durchführung von Workshops zur Anwendung von RizbA

B. Fortschritt​[Bearbeiten]

Systematische Auswahl des Bildmaterials Gegenwartskunst[Bearbeiten]

Die Stichprobe an Bildmaterial wurde unter Verwendung der Onlinedatenbank Prometheus zusammengestellt. Prometheus ist ein verteiltes Bildarchiv, welches für Forschung und Lehre digitalisierte Bilder aus Kunst, Kultur und Geschichte zur Verfügung stellt. Die Bilddatenbank wurde systematisch auf zweidimensionale bildnerische und von Hand erstellte Arbeiten durchsucht. Dabei handelt es sich vornehmlich um Zeichnungen, Malerei, Collagen sowie Mischformen dieser Techniken. Um zu gewährleisten, dass das Bildmaterial zeitgenössisch ist, kamen ausschließlich solche Bilder in die Auswahl, deren Datierung zwischen 2008 und 2018 liegt. Hieraus resultiert eine Auswahl von 250 zeitgenössischen bildnerischen Arbeiten.

Fertigstellung der Onlinestudie[Bearbeiten]

Die Onlinestudie wurde auf SoSciSurvey fertiggestellt und läuft seit November 2018. In ihr erproben Rater*innen, zu zwei Messzeitpunkten den RizbA Fragebogen anhand des beschriebenen Bildmaterials zu Gegenwartskunst.

Akquise von Rater*innen und Erhebung der Daten[Bearbeiten]

Entsprechend des Zeitplans ist die Onlinestudie aktuell am Laufen. Als benötigte Stichprobengröße wird aktuell eine Stichprobengröße von 530 Rater*innen angestrebt. Aktuell haben bereits etwa 300 Expert*innen im Bereich Bildanalyse teilgenommen, 230 weitere Rater*innen werden noch gesucht. Aller Voraussicht nach kann die Studie Ende Februar abgeschlossen werden. Einschlusskriterium für eine Teilnahme von Proband*innen ist die Expertise im Bereich Bildanalyse. Diese wird als Studienabschluss in einem mit der Bildenden Kunst verwandten Fach oder dem Studium in einem dieser Fächer mindestens im dritten Fachsemester definiert. Zu den relevanten Fächern zählen Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Kunsttherapie, Freie Kunst, Bildwissenschaften, Kunstwissenschaft, Design, Restaurierung u.a.m. Als Mitarbeiterin ist Hannah Licia Santana, Künstlerin, Kunstvermittlerin und Kunstpädagogin sowie Absolventin der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, mit im Projekt tätig. Zu ihren Aufgaben zählt die Akquise von Studienteilnehmer*innen, die Kommunikation mit Hochschulen und Universitäten sowie weitere Öffentlichkeitsarbeit und Recherchetätigkeiten.

RizbA frei zugänglich machen[Bearbeiten]

Ein weiteres Ziel ist es, den RizbA Fragebogen sowohl für die wissenschaftliche Community als auch für Anwender*innen in der Praxis frei zugänglich zu machen. Hierzu wurde das Instrument über Zenodo frei zur freien Verfügung gestellt und dies in der Kunsttherapie Community über einen Blogpost, Newsletter sowie Rundmails an Kolleg*innen verbreitet. Sowohl von Seiten anderer Wissenschaftler*innen als auch von in der Praxis tätigen Kunsttherapeut*innen kam positive Rückmeldung und Interesse daran, den Fragebogen in Dokumentation und Forschung einzusetzen. Die aktuelle Version von RizbA ist zugänglich über:

Schoch, K. (2018, October 9). Ratinginstrument für zweidimensionale bildnerische Arbeiten (RizbA): Fragebogen in deutscher Sprache. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.2530859

Durchführung von Workshops zur Anwendung von RizbA[Bearbeiten]

Darüber hinaus wurden und werden Workshops zur quantitativen Bildanalyse durchgeführt, die sich sowohl an Wissenschaftler*innen sowie kunsttherapeutische Anwender*innen wenden. In diesen Formaten wird neben einem Einblick in den aktuellen Forschungsstand des Fachs exemplarisch gezeigt, wie genuin kunsttherapeutische Forschung aussehen kann. Es wird eine theoretische sowie praktische Einführung in RizbA gegeben, dessen Anwendung vermittelt und sich daraus ergebene Möglichkeiten in Forschung und Dokumentationspraxis vorgestellt. Darüber hinaus wird Open Science thematisiert und das Konzept, einschließlich der sich hieraus ergebenden Möglichkeiten für die Fachcommunity, kommuniziert.

Bisherige Workshops

Geplante Workshops

C. Ausblick[Bearbeiten]

Akquise von Rater*innen und Erhebung der Daten[Bearbeiten]

Die Akquise kunstbewanderter Studienteilnehmer*innen gestaltet sich erfahrungsgemäß als langwierig. Vorausgesetzt es finden sich in entsprechender Zeit ausreichend viel Studienteilnehmer*innen, kann der angestrebte Zeitplan voraussichtlich eingehalten werden. Eine größere Sichtbarkeit des Studienaufrufs, z.B. über Webseiten, Blogs und eine Weiterleitung des an entsprechende Institutionen und Kontakte wäre hilfreich.

Statistische Auswertung der erhobenen Daten[Bearbeiten]

Die Auswertung der Daten folgt nach Abschluss der Onlinestudie. Hieraus können Rückschlüsse auf die Validität des Instruments und dessen Generalisierbarkeit in der Anwendung auf die Population zeitgenössischer zweidimensionaler bildnerischer Arbeiten gezogen werden.

Veröffentlichung der Ergebnisse im Rahmen einer Open Access Publikation[Bearbeiten]

Weitergehend ist eine Publikation in Form eines peer-reviewed, Open Access Artikels in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift mit Impact Faktor im transdisziplinären Feld von Kunst und Psychologie geplant. Diese wird unter Benennung der Förderung des Fellow-Programms Freies Wissen stattfinden, ist aber realistisch und wie bereits in der Roadmap vermerkt, erst gegen Ende bzw. nach Ablauf des Programms umsetzbar.

II. Zusammenarbeit​ ​mit​ ​Fellows​ ​sowie​ ​Mentorinnen​ ​und​ ​Mentoren​[Bearbeiten]

A. Zusammenarbeit​ ​mit​ ​deiner​ ​Mentorin/deinem​ ​Mentor[Bearbeiten]

Mit meiner Mentorin Ina Blümel bestand ein regelmäßiger Austausch per Mail als auch über Skype-Telefonate. Ein Besuch bei ihr im Open Science Lab in Hannover ist für Ende Januar 2019 geplant. Aufgrund der unterschiedlichen Fachdisziplinen, aus denen wir beide kommen, geht es bei der Betreuung weniger um inhaltliche Rückmeldung zur Studie, sondern vielmehr um übergeordnete Perspektiven und Strategien von Offener Wissenschaft. Den Blick aus einer anderen Fachrichtung heraus empfinde ich dabei als hilfreich und inspirierend. Ina bietet viel individuelle, praktische Unterstützung in Bezug auf Offene Wissenschaft sowie Antworten auf meine Fragen. Hierzu gehört beispielsweise Wissen über Onlineplattformen, Open Science Tools und die praktische Handhabung dieser. Auch beim Abwägen zeitlicher Ressourcen gegenüber der Vielzahl an Möglichkeiten, Wissenschaft offen zu gestalten, sind mir die Gespräche eine Hilfe. Ina bestärkt und unterstützt mich darin, sukzessive offener zu arbeiten, ohne dabei das Ziel aus den Augen zu verlieren. Weitergehend stellt sie neue Bezüge zu meiner Arbeit her, beispielsweise was Bilddatenbanken anbelangt, die für mich neue Perspektiven eröffnen. Persönlich schätze ich dabei ihre konstruktive Kritik und die kollegiale Art und Weise der Zusammenarbeit.

B. Austausch​ ​mit​ ​anderen​ ​Fellows[Bearbeiten]

Durch einen monatlichen Berliner Fellow-Stammtisch, den ich zu Beginn des Programms ins Leben gerufen habe, bin ich mit einigen Berliner Fellows in Kontakt. Darüber hinaus bin ich mit Rebecca Kahn im Austausch, mit der ich mir auch Ina Blümel als Mentorin teile. Da wir ähnliche Interessen haben und unserer Fachgebiete trotz ihrer Verschiedenheit gewisse Überlappungen aufweisen, empfinde ich diesen Austausch als bereichernd. Generell hatte ich mehr fachliche sowie persönliche Vernetzung und Austausch unter den Fellows erwartet. Auch fände ich eine diversere Aufstellung der geförderten Themenbereiche wünschenswert. Aktuell sind beispielsweise wenige bis keine Fellows aus künstlerischen oder geisteswissenschaftlichen Disziplinen vertreten.

III. Kommunikation​ ​und​ ​Vernetzung​[Bearbeiten]

A. Kommunikationsaktivitäten​ ​mit​ ​Bezug​ ​zum​ ​Fellow-Programm[Bearbeiten]

Auf meinem Blog habe ich bereits folgende Blogposts zu Open Science Themen, die in der wissenschaftlichen Community, in der ich mich bewege, eine besondere Relevanz aufweisen, erstellt.

  • Auftakt Freies Wissen: Informationen und Einladung zur Auftaktveranstaltung des Fellow-Programms Freies Wissen
  • 1, 2, frei: Bericht zum Fellow-Programm Freies Wissen, Auftaktveranstaltung und dem Workshop am 21.-23. September 2018 bei Wikimedia Deutschland, Berlin
  • RizbA Fragebogen: Ratinginstrument für zweidimensionale bildnerische Arbeiten (RizbA), Vorläufige Version frei zugänglich und als Download verfügbar
  • Hurra, Hannah!: Vorstellung der Projektassistenz Hannah Licia Santana am Forschungsprojekt Contemporary Art & Statistical Measurement
  • Preprints Publikationen: Literatur zum Ratinginstrument für zweidimensionale bildnerische Arbeiten (RizbA) frei zur Verfügung gestellt, darunter Manuskripte und Preprints
  • Workshops Quantitative Bildanalyse: Informationen zu Workshops zur quantitativen Bildanalyse, die 2018/19 stattfinden und die Anwendung von RizbA vermitteln
  • Predatory Open Access Journals: Artikel zu Predatory Open Access Journals und Beall’s List
  • Open Access Journals: Recherche und Erstellung einer kollaborativen EtherCalc Liste zu Open Access Journals im transdisziplinären Feld von Kunst, Kunsttherapie und Psychologie
  • Kunstbewanderte Studienteilnehmer*innen gesucht: Studienaufruf zur Onlinestudie Gegenwartskunst

Darüber hinaus kommuniziere ich diese und weitere für meinen Fachbereich relevante Themen regelmäßig über die folgenden Social Media Kanäle:

B. Weitergabe von Wissen[Bearbeiten]

Mein wachsendes Wissen über Offene Wissenschaft lasse ich in meiner Tätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt Künstlerische Interventionen in Gesundheitsförderung Prävention der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg regelmäßig mit einfließen. Auch in meinen unterschiedlichen wissenschaftlichen Lehrveranstaltungen komme ich auf diese Themen zu sprechen. Darüber hinaus richte ich meine Vorträge und Workshops auf Konferenzen (s.o.) auf das Thema Open Science aus und arbeite daran, das Konzept in der wissenschaftlichen Community bekannt zu machen. Neben diesen formalen Formaten, kommuniziere ich im Rahmen meines beruflichen und privaten Netzwerks regelmäßig in Gesprächen mit Kolleg*innen über Offene Wissenschaft und die Möglichkeiten, die diese bieten kann.

Was hat dabei gut funktioniert? Wo gab es Barrieren/Hindernisse?
Kunsttherapie ist eine Disziplin, die im Vergleich zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen, erst seit relativ kurzer Zeit dabei ist, sich wissenschaftlich aufzustellen. Erst seit 2017 existiert eine erste Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien (WFKT), an deren Gründung ich mitgearbeitet habe. Auch Offene Wissenschaft ist in Folge dessen in der kunsttherapeutischen Community ein bislang weitestgehend unbekanntes Konzept. Hinzu kommt, dass Publikationen in Form von wissenschaftlichen Artikeln sowie die Nutzung digitaler Formate, die in anderen wissenschaftlichen Disziplinen gang und gäbe sind, hier noch keine Selbstverständlichkeit darstellen. Aus diesem Grund, um das entsprechende Fachpublikum zu erreichen, habe ich mich auf Kommunikationswege wie das oben genannte Blogformat, Newsletter, Diskussionsgruppen auf Social Media sowie Gespräche mit Kolleg*innen konzentriert. Das Thema Offene Wissenschaft ist zwar noch nicht bekannt, findet aber guten Anklang, insbesondere bei Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen.

Wo benötigst du künftig Unterstützung von Mentorinnen und Mentoren und/oder seitens Wikimedia (z. B. Materialien (Fellow-Programm Flyer oder Rollup Leihgabe)und/oder Social-Media Unterstützung zur Bewerbung eurer Aktivitäten?
Gerne möchte ich interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen auf die Möglichkeit des Fellow-Programms hinweisen, unter anderem um eine diverse Ausrichtung zu fördern. Materialien zum Fellow-Programm (Flyer etc.) wären hier hilfreich.

Haben sich neue​ ​Kontakte​ ​oder​ ​Austauschmöglichkeiten​ ​mit​ ​Vertreterinnen​ ​und​ ​Vertretern aus​ ​der​ ​Community​ ​für​ ​Offene​ ​Wissenschaft​ gebildet?
Über das Thema Offene Wissenschaft hat sich der Kontakt zu Jan Philipp Röer, Juniorprofessor für Allgemeine Psychologie an der Universität Witten/Herdecke, ergeben. Auch wurde von die Universität Witten/Herdecke eine gemeinsame Pressemitteilung zu unser beider Tätigkeit bezüglich Transparenter Wissenschaft herausgegeben.

Haben sich neue​ ​Kontakte​ ​oder​ ​Austauschmöglichkeiten​ ​mit​ ​Vertreterinnen​ ​oder​ ​Vertretern mit​ ​den​ ​Wikimedia-Communitys​ gebildet?
Bis auf den Kontakt zu den am Fellow-Programm direkt beteiligten Vertreter*innen Wikimedias, haben sich bislang keine weiteren Kontakte oder Austauschmöglichkeiten ergeben.

IV.​ ​Förderung​ ​von​ ​Offener​ ​Wissenschaft[Bearbeiten]

A. Neue Initiativen zur Förderung Offener Wissenschaft[Bearbeiten]

An der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, an der ich aktuell als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig bin, sind bislang keine konkreten Initiativen zur Förderung Offener Wissenschaft entstanden. Grund hierfür sind vor allem mangelnde zeitliche Ressourcen.

B. Initiativen zur Förderung Offener Wissenschaften[Bearbeiten]

Aus der Erfahrung heraus, dass insbesondere Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen offen für neue wissenschaftliche Konzepte sind, könnte ich mir gut vorstellen, diese noch mehr in Lehrveranstaltungen einzubinden bzw. Lehrveranstaltung explizit zu Offener Wissenschaft anzubieten. Aktuell ist mein Lehrdeputat jedoch so gestaltet, dass ich mit diesem lediglich eine grundlegende Einführung in wissenschaftliche Themen abdecken kann und wenig Zeit für eine Vertiefung und Open Science bleibt. Mittelfristig möchte ich dies auf jeden Fall gerne umsetzen.

Referenzen[Bearbeiten]

  • Schoch, K. (2018, October 9). Ratinginstrument für zweidimensionale bildnerische Arbeiten (RizbA): Fragebogen in deutscher Sprache. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.2530859
  • Schoch, K., Gruber, H., & Ostermann, T. (2017). Measuring art: Methodical development of a quantitative rating instrument measuring pictorial expression (RizbA). The Arts in Psychotherapy, 55, 73-79. https://doi.org/10.1016/j.aip.2017.04.014
  • Schoch, K., Gruber, H., & Ostermann, T. (2017, May 13). Measuring art: Methodical development of a quantitative rating instrument measuring pictorial expression (RizbA). The Arts in Psychotherapy. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.1479694