Benutzer:Falko Wilms/Idee der Wikiversity-Kurse

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Einleitung[Bearbeiten]

Folgende Ideen liegen meinem Wikiversity-Kursangebot zugrunde:

  • Zusammenarbeit in remote teams wird immer wichtiger und sollte eingeübt werden.
  • Web 2.0 sollte im akademischen Studium stattfinden.
  • Öffentliches akademisches Lernen eröffnet Chancen.
  • Forschendes Lernen ist nötig und möglich!


Als grundlegende Lernziele für mewine Kurse ergeben sich daraus:

  • Eine Thematik des Kurses vertieft kennenlernen (Sachkompetenz)
  • Eigenverantwortlichers wissenschaftlichen Arbeitens beherrschen (Methodenkompetenz)
  • Zusammenarbeit gestalten können (Sozialkompetenz)
  • Wikis für die gemeinsame Konstruktion von Wissen nutzen (Mediennutzungskompetenz)

In den Kursen werden Präsenzphasen (Wissensvermittlung, Erarbeitung von Arbeitsaufträgen) und Onlinephasen (Bearbeitung im Wiki, Austausch und Diskussion) miteinander verwoben und somit Blended Learning angeboten.[1]

Das dabei verwendete Wiki enthält den kollaborativ bearbeiteten Gegenstand selbst (die Seminararbeit) und bietet Möglichkeiten zu Diskussionen und Koordinationen.


Warum eine Seminararbeit im öffentlichen Wiki?[Bearbeiten]

Ein Wiki ist ein hervorragendes Instrument, um gemeinsam Texte zu verfassen. Man muss sich nicht darum kümmern, wer gerade die aktuellste Version des Textes hat, man kann auf ältere Versionen zurückgreifen, man kann von überall darauf zugreifen, ... Ganz praktisch ist auch die Tatsache, dass man sich das Ausdrucken und das Abgeben spart - keine Sorgen mehr wegen streikender Drucker oder "unpassender Öffnungszeiten".

Der Kursleitung ermöglich es den Vorteil, dass er nicht nur das Endprodukt begutachten kann, sondern den gesamten Entstehungsprozess. Probleme können so viel einfacher und früher entdeckt und bei Bedarf behoben werden.

Wichtig ist das Thema PLAGIAT: Sollten fremde Inhalte ohne Kennzeichnung übernommen werden, lässt sich dies ebenso wie bei einer "Papier-Seminararbeit" erkennen und wer möchte schon von der ganzen Welt dabei ertappt werden?

Letztlich kann man durch die breitere Perspektive zu einer höheren Motivation und zu innovativen Ideen führen, die in einem geschlossenen Kurs nie entstehen würde.[2]


Warum Gruppenarbeiten?[Bearbeiten]

Teamfähigkeit ist eine Schlüsselqualifikation, die von Unternehmen als wichtig erachtet werden[3], auch in der wissenschaftlichen Forschung lässt sich empirisch eine Tendenz zu immer mehr Kollaboration nachweisen[4].

Einzig bei der Darstellung der Ergebnisse werden einige Vorgaben gemacht, um eine gewisse Vergleichbarkeit herzustellen und an aktuelle Gepflogenheiten im praktischen Wissenschaftsbetrieb heranzuführen.


Nachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Vgl. Waldherr/Walter (2009), S. 82-83 und Reinmann-Rothmeier (2002), S. 28-29.
  2. Vgl. Spannagel/Schimpf (2009), S. 21 oder Schiefner (2010), S. 15.
  3. Vgl. Gayk (2005), S. 5.
  4. Vgl. Tacke (2010), im Erscheinen.


Literatur[Bearbeiten]

  • Gayk, Florian (2005): SQ21 – Schlüsselqualifikationen im 21. Jahrhundert: Ergebnisbericht, http://www.hs-owl.de/kom/fileadmin/download/Downloads/SQ21_-_Ergebnisbericht.pdf (zuletzt abgerufen am 21.04.2010).
  • Reinmann-Rothmeier, Gabi (2002): Didaktische Innovation durch Blended Learning, Bern u. a.
  • Schiefner, Mandy (2010): Wissenschaftliche Redlichkeit im Zeichen der Zeit - Hochschuldidaktische Perspektiven im Umgang mit Plagiaten, in: Behrend, Brigitte; Voss, Hans-Peter; Wildt, Johannes; Tremp, Peter (Hrsg.): Neues Handbuch Hochschullehre, Berlin, S. 1-22.
  • Spannagel, Christian/Schimpf, Florian (2009): Öffentliche Seminare im Web 2.0, in: Apostolopoulos, Nicolas et al. (Hrsg.): Lernen im Digitalen Zeitalter, Berlin, S. 13-20.
  • Tacke, Oliver (2010): Open Science 2.0: How Research and Education can benefit from Open Innovation and Web 2.0, erscheint im Tagungsband zum 1. Symposium on Collective Intelligence (COLLIN 2010) in Hagen.
  • Waldherr, Franz; Walter, Claudia (2009): Didaktisch und Praktisch - Ideen und Methoden für die Hochschullehre, Stuttgart.