K-Spektrum/D(f)/Eigenschaften/Textabschnitt
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Satz
Sei
ein Körper und sei
eine endlich erzeugte
-Algebra,
.
Dann ist die Zariski-offene Menge
in natürlicher Weise isomorph zu
.
Beweis
Wir betrachten die zum
-Algebra-Homomorphismus
gehörende natürliche Abbildung
, da ja
in
eine Einheit wird. Daher liegt das Bild von
in
.Sei
irgendein Punkt, d.h.
ist ein
-Algebra-Homomorphismus
mit
. Dann ist
eine Einheit und daher faktorisiert dieser Homomorphismus nach der universellen Eigenschaft der Nenneraufnahme (siehe Aufgabe) durch
. Dieser Morphismus ist das gesuchte Urbild und daher ist
surjektiv.Zur Injektivität seien zwei
-Algebra-Homomorphismen
gegeben, deren Verknüpfung mit
übereinstimmen. Wegen
ist dann aber
.Zur Homöomorphie ist lediglich zu beachten, dass die Zariski-offenen Mengen von
überdeckt werden von
,
. Dabei kann man
annehmen, da
eine Einheit in
ist. Dann ist aber dieses
gleich
, wo letzteres
die offene Menge in
bezeichnet.
Bemerkung
Fakt besagt insbesondere, dass eine offene Menge
selbst das
-Spektrum einer endlich erzeugten
-Algebra ist (nämlich von
, das über
von
erzeugt wird), und sich daher auch als Zariski-abgeschlossene Menge eines affinen Raumes realisieren lassen muss. Aus
(siehe Aufgabe) erhält man eine solche Realisierung. Sei
. Dann liefert der surjektive Ringhomomorphismus
in
. Ist
die Gesamtinklusion
Beispiel
Betrachten wir in Anschluss an Bemerkung die offene Menge
invertierbar, d.h. die rationale Funktion
ist darauf definiert. Diese Abbildung liefert zusammen mit der gegebenen (offenen) Inklusion
die abgeschlossene Inklusion
und
, sind isomorph).


![{{}} K[X_1, \ldots, X_n,T] \longrightarrow (K[X_1, \ldots, X_n]/ \mathfrak a)[T]
\longrightarrow ((K[X_1, \ldots, X_n]/ \mathfrak a)[T])/(Tf-1) \cong R_f \,](http://upload.wikimedia.org/wikiversity/de/math/5/7/4/57410bfb70df0a8db6f11234e5bb1b01.png)



