Kurs Diskussion:Ein Zugang zur Kunst...

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[Bearbeiten] Nur "Seelenbilder" sind Kunst?

Verstehe ich das nun richtig? Nur sogenannte Seelenbilder (Bilder in denen es dem Maler gelingt Gefühle und Gemütszustände auf abstrakte Art auszudrücken) sind Kunst? Sollte man sich nicht zuvor ein gewisses Maß an Technik angeeignet haben, um überhaupt etwas "darstellen" zu können?

Sind Maler wie Egon Schiele oder Jackson Pollock die besseren Künstler als zum Beispiel Dru Blair Steve Hanks oder Franz Gertsch?

Das würde bedeuten, dass es nicht erstrebenwert ist, Materie so abbilden zu können, wie sie ist.

Ist es nicht spannender zu hinterfragen, wie ein Künstler ein Bild erschaffen hat, als die Floskel Was wollte der Künstler uns damit sagen?? (Auf diese Frage kann es meiner Meinung nach sowieso immer nur mehrere Antworten geben...)

Ziemlich gewagte Aussage jedenfalls.... --Sladdi 09:47, 20. Feb. 2008 (CET)

Ich versteh es selbst nicht so ganz, aber ich habe es auch nur aus dem Kolloquium kopiert ...Cebe 14:47, 20. Feb. 2008 (CET)
Hi Cebe! Soll um Gottes Willen nicht als Vorwurf verstanden werden.
Im Gegenteil! Ist ja ein prima Einstieg für eine Diskussion! *grins* --Sladdi 23:25, 20. Feb. 2008 (CET)

Adriantis: Beim erneuten Durchlesen meines Textes muss ich sagen, dass er teilweise zu idealistisch geschrieben ist. Gerade der Teil über angeblich echte Kunst. Erstens ist Kunst immer das, was irgend jemand darunter verstehen will und damit etwas sehr unterschiedliches. Deshalb kann man auch nicht von "echter Kunst sprechen". Dies gilt aber nur für die Verstandesebene, die nicht alles fassen kann, so die Behauptung - die These.

Dann könnte der Text zu verstehen geben, dass nur durch die Loslösung von der konkreten Form (Materie) echte Kunst möglich ist bzw. sich ein Künstler als Künstler erweist. Natürlich können auch gute Kopierer ihren eigenen Stil ins Kunstwerk einbringen. Auch ein guter Photograph kann ein Künstler sein. Das originär Künstlerische lässt sich nicht objektiv beurteilen und ausmachen. Denn: Kunst entsteht bei jedem anders, erst im Kopf, im Körper, im Bewußtsein, ist also abhängig von Aussagen darüber und von dem, was man glaubt nicht aussprechen zu können.

Ich ziehe Kunst vor, die mich direkt anspricht, die ich emotional verstehe. In diesem Sinnes ist streng genommen jede Kunst vollständig wertfrei, der Sinn entsteht erst ist das Bewußtsein, ja ist identisch mit dem Bewußtsein und Empfinden, dass die Kunst auf sich wirken lässt.

Daneben gibt es natürlich unabhängige Maßstäbe für gute Kunst, zum Beispiel den goldenen Schnitt. (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von Adriantis (DiskussionBeiträge) 15:30, 21. Feb. 2008)

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