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Äquivalenzrelation/Kongruenz von Dreiecken/Beispiel

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Es sei M die Menge aller Dreiecke (in der reellen Ebene). Zwei Dreiecke D1 und D2 heißen kongruent, wenn es eine (eventuell uneigentliche) Bewegung gibt, die das eine Dreieck in das andere Dreieck überführt. Eine Bewegung soll dabei die Längen und die Winkel erhalten. Eine solche Bewegung setzt sich zusammen aus einer Verschiebung, einer Achsenspiegelung und einer Drehung (in beliebiger Reihenfolge, beliebig oft angewendet). Die Kongruenz von Dreiecken ist eine Äquivalenzrelation. Ein Dreieck ist zu sich selbst kongruent, da es durch die identische Bewegung in sich überführt wird. Wenn D1 durch eine bestimmte Bewegung β in D2 überführt wird, so wird durch die entgegengesetzte Bewegung, also β1, das zweite Dreieck D2 in D1 überführt. Die Kongruenz ist also symmetrisch. Wenn drei Dreiecke D1,D2,D3 gegeben sind, wobei D1 zu D2 und D2 zu D3 kongruent sind, so gibt es eine Bewegung β, die D1 in D2 überführt, und eine Bewegung γ, die D2 in D3 überführt. Dann hat die Gesamtbewegung γβ die Eigenschaft, dass sie insgesamt D1 in D3 überführt. Ebenso ist die eigentliche Kongruenz, bei der nur eigentliche Bewegungen (also keine Achsenspiegelungen) erlaubt sind, eine Äquivalenzrelation.