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Abzählbar unendlich/Bijektion zu N/Fakt/Beweis

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Beweis

Es sei

φ:M

eine surjektive Abbildung. Wir definieren induktiv eine streng wachsende Abbildung

ψ:

derart, dass φψ bijektiv ist. Wir setzen  ψ(0)=0  und konstruieren ψ induktiv über die Eigenschaft, dass ψ(n+1) die kleinste natürliche Zahl k ist, für die φ(k) nicht zu

{φ(ψ(0)),φ(ψ(1)),,φ(ψ(n))}

gehört. Eine solche Zahl gibt es immer, da andernfalls M endlich wäre; also gibt es auch eine kleinste solche Zahl. Nach Konstruktion ist  ψ(n+1)>ψ(n),  d.h. ψ ist streng wachsend. Da jedes  n  die Eigenschaft

φ(ψ(n+1)){φ(ψ(0)),φ(ψ(1)),,φ(ψ(n))}

erfüllt, ist die Gesamtabbildung φψ injektiv.
Zum Nachweis der Surjektivität sei  mM.  Wegen der Surjektivität von φ ist die Faser φ1(m) nicht leer und daher gibt es auch ein kleinstes Element  a  mit  φ(a)=m.  Da ψ streng wachsend ist, gibt es nur endlich viele Zahlen  i{0,1,,n}  mit  ψ(i)<a.  Daher ist  ψ(n+1)=a  und  φ(ψ(n+1))=φ(a)=m