Benutzer:Birkenkrahe/EL-LB-WS14

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Einführung in die Nutzung von E-Learning Tools für Dozenten der HWR[Bearbeiten]

(Ver)Blended Learning: mit dem Kopf durch die Wand?

In dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie die HWR Berlin Ihre Lehrveranstaltungen durch Serviceangebote im Bereich E-Learning unterstützt. Wir diskutieren eine Reihe von wichtigen Werkzeugen anhand von aktuellen Best-Practice-Fallbeispielen, wie zum Beispiel Moodle (die Lernplattform der HWR), Wikis, Blogs, und virtuelle Lehre. Außerdem wird Raum sein, um mehr von ihren bisherigen Erfahrungen, aber auch Erwartungen zu hören. Auf dieser Wiki-Seite finden Sie Übersichtsinformationen. Ein Fotoprotokoll finden Sie auf Flickr (für die Mittagsveranstaltungfür die Abendveranstaltung), viele relevante Links finden sie hier auf Delicious (bookmarking server)

Inhalte des Seminars[Bearbeiten]

  • Welche E-Learning Angebote gibt es für Lehrbeauftragte der HWR Berlin?
  • Wie kann (mich und) meine Studierenden mit (und für) E-Learning motivieren?
  • Wie beeinflusst der Einsatz von E-Learning meinen Präsenzunterricht?

Lernziele[Bearbeiten]

  • Webbasierte Lehr- und Lernwerkzeuge an Beispielen kennenlernen.
  • Grenzen und Möglichkeiten von E-Teaching und E-Learning verstehen.
  • Eigene Belastung verringern und Effektivität der Lehre erhöhen lernen.

Methoden/Arbeitsformen[Bearbeiten]

Input, Übungen, Erfahrungsaustausch und Diskussionen

Referent[Bearbeiten]

Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe, Professor für Wirtschaftsinformatik an der HWR, Beauftragter der Hochschulleitung für E-Learning; Leiter des Teilprojekts „Blended Learning“ der HWR Berlin in der 3. Säule Hochschulpakt/Qualitätsoffensive.

Termin und Veranstaltungsort[Bearbeiten]

  • Abendveranstaltung: Di, 07.10.2014, 17h-20h, Raum B 1.01
  • Mittagsveranstaltung: Di, 07.10.2014, 12:15h-14:15h, Raum A 2.05
  • Wo: Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR), Campus Schöneberg (CS), Badensche Str. 50-51

Aktuelles[Bearbeiten]

Und hier noch ein aktuelles “Schmankerl”: weil ich gerade beim LdLMOOC-2 mitmache — LdL steht für “Lernen durch Lehren” nach Jean-Pol Martin, einer aktivierenden Lehrmethodik. Der MOOC (Massive Open Online Course), der von Peter Ringeisen mit Unterstützung von Jean-Pol Martin und anderen verwirklicht wird, läuft vom 22.09.-01.12.2014 - mehr Informationen hier. Am 3.11. bin ich selber mit einem Beitrag zur Hochschullehre dran (Google Hangout 17-18 Uhr).

Weitere Quellen[Bearbeiten]

Quelle Was Wo Bemerkungen
Portal E-Learning Portal der HWR  e-learning.hwr-berlin.de Portal für alle HWR-spezifischen Info-Bedarfe
Wiki E-Learning Wiki der HWR e-learning.hwr-berlin.de/wiki Wiki für Lehre an der HWR (Projektseite)
Weblog/Blog E-Learning Blog der HWR Berlin elerner.de Über 70 Autoren: Studenten, Dozenten...und demnächst vielleicht Sie?
Facebook E-Learning Seite der HWR Berlin facebook.com Aktuelles im Facebook-Format für Freunde der HWR
Twitter E-learning Tweets der HWR twitter.com Kurznachrichten von je 140 Zeichen Länge
Pinterest E-Learning Picture Board pinterest.com Pinnwand für (verlinkte) Photos

Protokoll[Bearbeiten]

Bilder: Mittagsveranstaltung[Bearbeiten]

Vorarbeit (Abendveranstaltung)[Bearbeiten]

Bitte füllen Sie die Tabelle aus, so gut Sie können — das wird es mir einfacher machen, mich im Vorwege auf Sie und Ihre Bedarfe einzustellen! Danke!--Marcus Birkenkrahe (Diskussion) 20:45, 6. Okt. 2014 (CEST)

Zum Editieren: einfach "Bearbeiten" am Anfang dieses Abschnitts anklicken. Tabelle ausfüllen (jeweils das Wort "Beispiel" in jeder Spalte entsprechend dem Spaltentitel überschreiben) und unten "Seite speichern". In der Spalte "Kommentar" können Sie spezifische Erwartungen parken. Und keine Sorge: Sie können nichts kaputtmachen! Falls das System meldet, dass jemand anderer gerade editiert, einfach noch einmal speichern. Längere Kommentare und Erwartungen auch gerne auf der Diskussionsseite (Reiter ganz oben auf der Seite).

Nr. Problem Beschreibung Lösung Kommentar
1 xMOOC für Masters-Programm Im kommenden Semester muss ich ein xMOOC erstellen zum Thema "Forschungsmethoden" als einer von zwei Teilen eines Kurses "Research Methods" im neuen Masters "Business Intelligence and Process Management" an der HWR Berlin Wiki als Zentrum (für Inhalte), Kurzfilme und animierte Präsentationen; in Moodle: Peer-Review und Selbstevaluation (mit der "Workshop" Aktivität) Mehr Informationen hier.
2 E-Learning AnfängerIn Damit ist alles gesagt: ich mache mit E-Learning noch gar nichts; muss ich das? Wie? Warum? Habe absolut keine Ahnung wo ich anfangen soll! Ganz vorn anfangen, bitte
3 Studierende aktivieren in E-Learning-Umgebung Studierende verweigern insgesamt jegliche Mitarbeit in Moodle-Kurs, obwohl ich konkrete Beispiele und niedrigschwellige Angebote/Aufgaben gebe (LV führe ich blended learning durch). Zwang will ich nicht ausüben, darf ich im Übirgen auch nicht (Prüfungsleistung nach Prüfungsordnung 100% Klausur) Incentives für Studierende zum (kollaborativen) Mitmachen
4 Kaum Interaktion über E-Learning Ich nutze Moodle als reine Präsentationsplatform. Würde das Angebot gerne erweitern und die Studierenden mehr einbinden. Kennenlernen neuer Funktionen
5 Welche digitalen Instrumente sind sinnvoll für Unterricht VWL / Grundlagen BWL? Arbeit mit Moodle primär als Präsentationsplattform; Bereits ein paar mal Chats mit Studenten moderiert; lief mit guten und nicht so guten Ergebnissen; Präsentation (interaktive) Seiten im Internet/Videos inkl. Durchtippen von Zahlen (http://www.zinsen-berechnen.de/zinsrechner.php); Gemeinsam mit Studenten Texte auf eigenen Blog gestellt Würde gerne weitere Instrumente kennenlernen und vor allem deren sinnvolle Einbindung inkl Abschätzung Workload, Arbeitsergebnisse etc.; Was begeistert Studenten/innen zum mitmachen?
6 Stoff partitionieren Einerseits Prinzipien, andererseits Einzelfälle und viele Ausnahmen Frage-Antwort Tool oder Lernspiel Wie kann man einen völlig trockenen Stoff interessant machen - vielleicht durch Verknüpfung mit einfachen Bildern und Zusammenhängen.
7 Wie fundiert kann E-Learning sein? »Ich arbeite grundsätzlich nicht mit E-Learning-Tools, nutze aber Moodle als Plattform zur Bereitstellung von Informationen und Literatur (was ja urheberrechtlich auch bedenklich ist). Warum? Beim Bearbeiten ihrer Wiki-Umfrage muss ich mich wieder irgendwo „anmelden“ und eine weitere „Bedienungsanleitung“ lernen. Das wird mir zu viel. Die Möglichkeit kurzfristig, d.h. aus der „Hüfte heraus“ zur kommunizieren führt zu unüberlegten „Schnellschüssen“ und suggeriert „Arbeit“, hat aber nichts mit einem systematischen Vorgehen komplexer Inhalte zu tun. Das bzw. diesen Unterschied möchte ich den Studierenden aber beibringen. Meine Sorge ist, dass die neuen Medien zwar „formale Kenntnisse“ vermitteln, nicht aber zu einer fundierten inhaltlichen Auseinandersetzung führen. Literaturstudium im SMS-Stil. Lasse mich gerne von Ihnen aber im Kurs heute Abend überzeugen.« »Das ganze Leben ist ein Quiz. Warum nicht auch das Studium?« Vertragen sich E-Learning und Hochschulstudium überhaupt?

Bilder. Abendveranstaltung[Bearbeiten]

Ergänzende Bemerkungen[Bearbeiten]

  1. Check-in und Check-out als Prozessübung ist für Online Kurse sogar noch wichtiger als für Präsenzkurse: das Geheimnis aller Kommunikation beruht auf „sehen und gesehen werden“.
  2. Ilias, Moodle (beides Open Source Systeme), Blackboard und Clix (Bsp. für Lizenz-Systeme) — sind alles Lernmanagement-Systeme mit vergleichbarer Funktionalität. An der HWR haben wir verschiedene Systeme an verschiedenen Fachbereichen seit 2011 durch Moodle ersetzt. Zu den Unterschieden beispielsweise von Ilias und Moodle gehört, dass Ilias Schreibtisch- und Moodle Kurs-zentriert ist. Zum Besser-Kennenlernen von Moodle nutzen Sie bitte unsere Schulungen oder machen Sie einen Einzeltermin!
  3. ich erwähnte online Simulationen in 3-D Welten als Beispiel für das „Einüben von Prinzipien“ dass einer von ihnen vorschlug. Siehe Birkenkrahe und Gallo, 2011. Die Idee ist, dass man aus schwierigen Modellen oder Theorien 3D-Objekte formt, die dann von den Lernenden (via Avatar) quasi "betreten" werden können. Siehe diesen Kurzfilm von unserer virtuellen HWR Insel für ein Beispiel.
  4. eine Alternative zu den in Moodle fehlenden Unterordnern, beispielsweise wenn man Projektarbeit unterstützen möchte (das war ihr Beispiel gewesen) ist das Wiki – das gibt es sowohl in Moodle (als Aktivität) als auch als Standalone Software im Netz: HWR-Wiki oder Wikiversity oder (mit Passwort schützbar), Wikispaces - eine gute, sehr kurze Einführung, die sich auch als Schulungsvideo für Studierende eignet, ist “Wikis in Plain English”.
  5. „Ich will (vor allem als Lehrbeauftragte) nicht noch mehr Arbeit haben“, ist als Kampfruf für online Lehre zunächst ungeeignet: am Anfang wird der mehr Aufwand erheblich sein. Deshalb müssen sie einen Mehrwert identifizieren können – sowohl für sich (zum Beispiel durch Wegfall von administrativen Lasten, oder durch mehr Freude beim Lehren, oder durch besseres Studenten Feedback usw.) als auch für die lernenden Studenten. Meiner Erfahrung nach zahlt sich langfristig aus, insbesondere, wenn sie durch wiederholte Anwendung nicht verschiedener, sondern eines neuen Werkzeugs, hinreichend Erfahrung gewonnen haben. Das gilt natürlich für alle didaktischen Werkzeug, nicht nur für online Werkzeug. Ein Beispiel ist der Einsatz des Forums (siehe unten). Im Hinblick auf die Förderung von online Lehre durch die Hochschule gibt es im Moment leider nichts Neues zu berichten. Eine gesetzliche, formale Regelung beispielsweise des Gleichgewichts von online und Präsenzlehre lässt vorerst auf sich warten. An der HWR, wie auch an anderen Hochschulen, wird online Lehrer allerdings indirekt gefördert – beispielsweise durch zur Verfügung stellen von Hilfskräften und Expertise, wie auch von Fördermitteln (vgl. Frischzellen-Projekt im Hochschulpakt und auch unser Teilprojekt “Blended Learning”).
  6. Urheberrechtsfragen gehören m.E. zu den kniffligen aber auch wichtigen Aspekten der online Lehre: auf dem Wirtschaftsrecht-News Blog der HWR finden Sie hierzu aktuelle Artikel, ebenso wie auf unserem E-Learning Blog ("Woher Bilder nehmen und nicht stehlen?"). — Zum Schutz Ihrer eigenen Dokumente, ob Bilder, Texte und dergleichen, sehen Sie sich einmal die Creative Commons Lizenzen an: dies ist ein guter Weg, um modular und verständlich Lizenzen für eigene Dokumente zusammenzustellen (siehe auch die CC-Lizenz für Wikiversity-Inhalte ganz unten auf dieser Seite).
  7. MOOCs (Massive Open Online Courses) finde ich im Moment selber besonders spannend, weil ich ein Forschungssemester damit verbringen möchte, einen solchen MOOC zum Thema Forschungsmethoden für das Masterstudium zu erstellen (weitere Informationen). Über die Nomenklatur können Sie sich beispielsweise hier informieren. Oder sich selbst einige Kurse ansehen, beispielsweise bei iversity.org, coursera.org, udacity.com oder diplomero.com.
  8. Interaktivität (beispielsweise durch Aufgaben in Foren, Glossar Aufgaben, Quiz und Test usw.) ist besonders in der online Lehre wichtig, weil ihnen in einer sensorisch verarmten Umgebung (die meisten Sinne fehlen) viele der didaktischen Möglichkeiten der Präsenzlehre nicht zur Verfügung stehen. Gleichgültig, welche Anwendungen (beispielsweise auch in Moodle) Sie wählen, empfiehlt sich, Kriterien und Bewertungsschemata in Form einer Rubrik zusammenzufassen. So stellen Sie Transparenz her und wenn sie eine sinnvolle Rubrik definieren können, dann haben sie sich selber damit gleichzeitig bewiesen, dass sie ihre eigene Lehre gut verstanden haben! Hier sind einige Beispiele für solche Rubriken (die man noch anpassen muss). Man kann sie zum Beispiel verwenden, um Arbeiten zu bewerten, aber auch Prozesse, wie online Aktivität, oder Blogs.
  9. Grundlegende Fragen zum E-Learning, vor allem, was den Einsatz von Moodle, Wiki, Blogs, usw. anbetrifft, beantworten wir über unsere beiden E-Mail-Adressen elearning [at] hwr-berlin.de (für den Campus Schöneberg) und ecampus [at] hwr-berlin.de (für den Campus Lichtenberg). Technische Anfragen können wir verlangen aber auch weiterleiten. Außerdem können wir in Abhängigkeit vom Bedarf erfahrene studentische und didaktische Hilfestellung geben: kommen Sie mit Ihrer Idee oder ihrer Neugier oder Ihrer Frage einfach auf uns zu!
  10. Online Lehre kann einen wichtigen Beitrag zur so genannten „Barrierefreiheit“ von Materialien leisten. Hierfür gibt es beispielsweise bei einigen Moodle-Aktivitäten (z.B. Chat) barrierefreie Einstellungen. Das bezieht sich auf die Zugänglichkeit von Aktivitäten oder Materialien für Teilnehmer mit verschiedenen Behinderungen.
  11. Zu den Moodle-Aktivitäten die von den Teilnehmern selbst ausprobiert und für gut befunden waren gehörten: das Glossar (z.B. zur Definition technischer od. fachlicher Begriffe); Chat (z.B. für eine Onlinesprechstunde); Umfrage (eine Alternative zu doodle); Foren (vielfach verwendbar, aber beispielsweise auch für studentische Blogs — hierfür muss man in den Einstellungen des Forums die blog-artige Darstellung des Forums wählen). Eine Aktivität, die ich selber erst vor kurzer Zeit kennen gelernt habe ist der Workshop - hiermit lässt sich Peer-Review abbilden, d.h. die anonyme Bewertung der Studenten untereinander (Engl. Demo-Film). Dies ist, nebenbei bemerkt, die Haupt- Bewertungsform in MOOCs (bei denen nicht selten mehrere 1000 Studierende aufeinandertreffen, natürlich ohne Möglichkeit für die Dozenten, mit so vielen Teilnehmern direkt zu kommunizieren).
  12. Ein Teilnehmer machte sich erhebliche Mühe damit, Literatur für das ganze Semester hoch zu laden; er stellte fest, dass die Studierenden mit den Materialien nur opportunistisch arbeiten, d.h. das Extraangebot nicht zu schätzen scheinen. Zum Thema Motivation der Studierenden, was Onlineangebote anbetrifft, lässt sich sagen: die Vorteile des Angebots für Studierende müssen klar herausgestellt werden und auch real sein – d.h. es kann sich nicht nur Vorteile für den Dozenten handeln. Das Übertragen von Verantwortung durch Rollen, zusätzliche Aufmerksamkeit des Dozenten, Arbeitseinsparung (zum Beispiel durch Flexibilisierung oder Verteilung der Arbeit über das ganze Semester) sind Beispiele für reale mögliche Vorteile, die von den Studierenden auch verstanden werden. Dasselbe gilt für Aktualität, besonders in der Betriebswirtschaft relevant: diese ist durch Verwendung von Links und aktuellen medialen Inhalten leichter zu liefern, als mit nicht digitalen Methoden.
  13. Immer wieder ein Thema: die Unterscheidung von summativem (z.B. Noten, Bewertung) und formativem (inhaltlichem, nicht benotetem) Feedback. Vom ersten so wenig wie nötig, vom zweiten so viel wie möglich lautet das Grundprinzip. Zwischenformen sind beispielsweise ein Quiz, das als Selbsttest konzipiert wird – d.h. aus dessen Bestehen oder Nichtbestehen keine Note abgeleitet wird, sondern nur eventuell ein Dialog oder ein Feedback (das auch automatisch sein kann, wofür das Moodle Quiz beispielsweise ausgelegt ist). Aus meiner Erfahrung kann man sagen, dass die Studierenden, was formatives Feedback beispielsweise zu ihren Hausarbeiten anbetrifft, äußerst hungrig und nicht wirklich verwöhnt sind!
  14. Zum Umgang mit Datenüberladung – gilt sowohl für Dozenten als auch für Studenten: eine gute Grundregel ist, für jede zusätzliche online Leistung eine andere Leistung zu streichen oder herab zu stufen. Dasselbe gilt für den Aufwand des Dozenten: wenn Sie online Aufwand treiben, darf das nicht einfach zudem treten, was sie ohnehin schon tun! Ausnahmen sind natürlich Investitionen, die sich mittel oder langfristig auszahlen.
  15. Als externer Anwendungen wurden genannt: Prezi.com (Alternative zu PowerPoint, die automatisch animiert ist, und bei dir auf die Story mehr Wert gelegt wird); Videoscribe.com (kostenpflichtige Animations Software); GoAnimate.com (ditto); titanpad.com: Notizblock im Netz; und natürlich Google Docs als Office Anwendungen im Netz (in Verbindung mit Google Drive, der Cloud von Google, analog Dropbox.com). Beispiele für Animationen, die ich für meinen MOOC Research Methods verwenden werde, finden sich in meinem letzten Blog Artikel.
  16. Wir sprachen über einige Anwendungen im Detail: Forum zur Betreuung von Kandidaten oder für Dialog zwischen oder mit Studierenden; Wiki für die collaborative Erstellung von (umfangreichen) Dokumenten (Paper, 2013); Blogs als Ergänzung oder Alternative zu Hausarbeiten. Letzteres bei mir in Verbindung mit wissenschaftlicher Weiterbildung: ich lasse die Studierenden die Hausarbeit als Blogartikel schreiben, wobei sie in verschiedenen Wochen jeweils andere Aspekte der Hausarbeit vor-schreiben (die sie am Ende natürlich korrigieren können); hierbei folge ich der IMRAD Methode (Introduction, Method, Results And Discussion). Bei dieser letzten Anwendung hatte ich mich interessanterweise übernommen: obwohl die Idee gut war, zu viel Feedback für die Studierenden geführt hat, und ich die Methode blog auch bereits seit Jahren einsetze, hatte ich in diesem Semester den Studierenden zu viel zugemutet! Muss also jetzt zurückrudern, d.h. von den drei verschiedenen Neuerungen zwei zurücknehmen und mich beschränken. Das ist bei der Einführung von online Neuerungen nicht wirklich ungewöhnlich. Aus Schaden wird man klug. Und wenn die Studierenden an so einem „gescheiterten“ Lehrexperiment teilnehmen, so honorierte ich das indirekt, und sie lernen ebenfalls etwas.
  17. Schließlich stellte ich kurz zweidimensionale dreidimensionale virtuelle Umgebungen vor. Die 2-D Umgebung ist wirklich einfach nur das Web Conferencing System Adobe Connect, das an der HWR viel eingesetzt wird. Bitte informieren Sie sich hier über Schulungen und Möglichkeiten. Second Life ist eine 3-D Anwendung, in der wir ebenfalls seit Jahren lehren. Mittlerweile sind wir zu einer webbasierten 3-D Welt übergegangen (LibertasU). Sie sind herzlich eingeladen, bei wirklichem Interesse, in solchen Lehrveranstaltungen zu hospitieren.

--msb (Diskussion) 22:42, 11. Okt. 2014 (CEST)