Benutzer:Cspannagel/forschungsprofil/wuerzburgmai2008

Aus Wikiversity
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diese Seite ist Teil von Christian Spannagels öffentlichem Lab Notebook. Jeder darf hier gerne ändern/ergänzen/kommentieren/Fragen stellen/…


Brainstorming Oberseminar Würzburg 20. Mai 2008[Bearbeiten]

Basis: Vortrag Wie kann man Schüler beim Lernen mit Computerwerkzeugen unterstützen?

Mathematikdidaktische Aspekte zu CleverPHL[Bearbeiten]

  • Als Mehrwert des Werkzeugs wird vor allem die Möglichkeit gesehen, dass man Prozesse als Objekte behandeln kann. So kann man beispielsweise über Prozesse sprechen ("Live Sprechen über Prozesse").
  • Insbesondere die Hilfe der Prozessauswahl durch die semi-automatischen Analysemechanismen von CleverPHL wird als vorteilhaft erachtet. So könnte man die Prozesse aller Schüler einsammeln und zunächst automatisch analysieren. Diejenigen Prozesse, die vom System nicht kategorisiert werden können, sind dann evtl. interessante Kandidaten für die Diskussion im Klassenzimmer.
  • Außerdem ist das Springen an beliebige Stellen nützlich, wenn man sich nicht den ganzen Prozess ansehen will.
  • Kritisch wurde die Fokussierung auf die Demonstration von Prozessen (modeling) gesehen, da aus Sicht der Mathematikdidaktik das selbsttätige Erforschen für wichtig gehalten wird.
    • Durch die Verwendung des Systems legt man sich allerdings nicht auf ein didaktisches Modell fest. Man kann beispielsweise die Schüler experimentieren lassen, die Prozesse aufzeichnen und anschließend die Schülerprozesse reflektieren.
    • Im Zusammenhang mit kognitiv komplexen Prozessen wie beispielsweise Beweisen wird auch das Vorführen eines Beispielprozesses für sinnvoll erachtet. Zumindest könnte man nach der Besprechung verschiedener Heuristiken mit CleverPHL den Anfang eines Prozesses zeigen ("unvollständige Modellierung" / completion problem) und anschließend testen, welche Heuristiken von den Schülern bei der Fortführung der Prozesses angewendet werden.

Technische Weiterentwicklungsideen[Bearbeiten]

  • Beim Klicken ist nicht klar, welche Maustaste gedrückt wird (links / rechts / Mitte). Man müsste also im Sprachkommentar sagen, dass man jetzt z.B. die rechte Taste drückt. Eine Visualisierung in Form des Bilds einer Maus, bei der die gedrückte Taste aufleuchtet, könnte aber hilfreich sein in Fällen, in denen man keinen Audiokommentar hat.
  • Elemente, die das Verzweigen in verschiedene Prozessfortführungen ermöglichen, wären nützlich.
  • Es könnte eine Datenbank aufgebaut werden, in der (prototypische) Prozesse gespeichert werden.