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Benutzer:Falko Wilms/Grundbegrffe

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Begrifflichkeit

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Fachbegriffe werden nicht von allen Anwendern mit derselben Bedeutung belegt. Um die Verständlichkeit von Fachbegriffen zu erleichtern, und das eigene Denken zu schärfen ist es vorteilhaft, bei den verwendeten Begriffen jeweils den Bedeutungskern und deren Verweisungen zu anderen Bedeutungskernen zu präzisieren. Eine standardisierte Begrifflichkeit ist also nützlich. In diesem Sinne sollen meinen Lehrangeboten die hier angegebene, ständig aktualisierte Begrifflichkeit gelten.


Achtsamkeit

In sich ruhend im HIER + JETZT zu verweilen und sich seines Körpers, seiner Gefühle, seiner Gedanken und seiner Handlungen bewusst zu sein, ohne etwas zu beurteilen zu kategorisieren oder an etwas anzuhaften.


Aufwand

Aufwand ist der in einer wirtschaftlichen Einheit entstehende Wertverzehr einer Periode


Beobachtung

Abgrenzung/Unterscheidung eines Objektes von dessen Umwelt und anschließende Benennung des dadurch Abgegrenzten/Unterschiedenen.


Bewertung

Bewusste qualitative (=> Werte) oder quantitative (=> Preis) Begründung für die Vorteilhaftigkeit eines Sachverhaltes gegenüber einer anderen.


Budget

Ein in Währungseinheiten formulierter Plan mit den zur Aufgabenerfüllung nötigen Arbeitspaketen, den dazugehörigen => Ressourcen und den erwarteten Finanzströmen.


Budgetierung

Aufstellung eines => Budgets und Soll/Ist-Abgleich zur Erhöhung des Erreichungsgrades des => Ziels


Ereignis

Das Auftreten eines Geschehens, das im ursprünglichen Sinne des Wortes vor Augen tritt => Beobachtung


Ertrag

Der einer wirtschaftlichen Einheit zugerechnete => Wertzuwachs einer Periode.


Erwartung

Eine Annahme über das Geschehen in der nahen Zukunft, oft bezogen auf das Verhalten von Menschen.


Entscheidung

Eine Wahl zwischen mehreren Alternativen (einschließlich des bewussten Nichtstuns!).


Führung

Die Gestaltung von Schnittstellen entlang der => Prozesse arbeitsteiliger => Wertschöpfung durch die Beein-flussung von Erwartungen/Verhaltensweisen der Beteiligten und durch die gezielte Handhabung eines in => Geldeinheiten formulierten Plans von zukünftig erwarteten Einnahmen und Ausgaben (=> Budget)


Funktion

Zuverlässige Erbringung zweckgerichteter Leistungen


Geld

Allgemein anerkanntes Tauschmittel/Zahlungsmittel.


General Management

Oberbegriff für alle Formen der gezielten Gestaltung, Lenkung und Entwicklung einer => Organisation, die verallgemeinert werden können.


zwischenmenschliche Kommunikation

Auf Adressaten bezogenes Mitteilungsverhalten mit dem => Ziel, dem/den Gegenüber zu neuen Gedanken und Annahmen anzuregen. Für das Verständnis solcher mitteilungsverhaltensweisen ist die Beziehung der Gesprächspartner zueinander und zur behandelten Thematik ebenso entscheidend wie eigene Erfahrungen und die eigene Fähigkeit zur Versprachlichung eigener Gedanken.


Sprechen

Der Versuch, dem Gegenüber eigene mentale => Modelle sprachlich zugänglich zu machen.


Zuhören

Der Versuch, die vom Gegenüber sprachlich dargelegten mentalen => Modelle zu erkunden, um sie zu verwerten.


Schweigen

Der Versuch, die gehörten mentalen => Modelle für sich selbst zu verarbeiten oder eigene mentale Modelle in nachvollziehbare Formulierungen umzusetzen.


Konflikt

Aufeinanderstoßen verschiedener Vorlieben bezogen auf das Geschehen in naher Zukunft


Kontext

Die wirksamen Bedingungen zur Ermöglichung eines Sachzusammenhangs aus miteinander verbundenen Komponenten, die ein Akteur für sein Verständnis der Situation in ihrem Zusam¬menspiel berücksichtigt (z. B. Ort, Zeit, Architektur, Leitmotiv, Handlungszusammenhang etc).


Kosten

Die negativen Konsequenzen einer Maßnahme bzw. der in => Geldeinheiten angegebene Verbrauch von Gütern/Dienstleistungen. Hierbei sind auch => Opportunitätskosten zu berücksichtigen.


Opportunitätskosten

Der entgangene => Nutzen, der durch das Nicht-Wahrnehmen einer real möglichen Nutzung von => Ressourcen entsteht.


Kultur

Anhand von => Werten und => Normen beschränkte Möglichkeiten des erwünschten Verhaltens und Vermei¬dens.


Management (= Führung)

Das Führungsorgan einer Institution, das dafür zu sorgen hat, dass Organisation(seinheit)en ihrem Zweck ent-sprechend funktioniert. Management von Organisationen = Unternehmensführung, Management von Personen = Mitarbeiterführung.


Modell

Eine durch Selektion und Abstraktion vereinfachte Abbildung eines Urbildes, dessen Ähnlichkeit nur durch die Festlegung auf eine Perspektive angegeben werden kann.


Nachhaltigkeit

Prinzip zu einer Nutzung von =>Ressourcen, bei der die wesentlichen Eigenschaften, die Stabilität und die Regenerationsfähigkeit der Ressourcenquelle im Vordergrund steht.


Nachhaltige Entwicklung

Ein Entwicklungspfad zur Befriedigung der Bedürfnisse der jetzigen Generation auf eine Art, die die Möglich¬keiten künftiger Generationen nicht gefährdet, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Dieser Entwicklungspfad beachtet zugleich die gleichberechtigte Umsetzung von ökologischen (volle Regeneration der genutzten Res¬sourcenquellen), ökonomischen (die Wirtschaftsweise soll dauerhaft betreibbar bleiben können) und sozialen (Konflikte sollen gerecht und anständig ausgetragen werden) => Zielen.


Normen

Soziale Normen sind formulierte Vorschriften für das erwartete (soziale) Verhalten von Individuen, deren Nicht¬beachtung sanktioniert wird.


Nutzen

Kriterium der Auswahl zwischen Zuständen/Verhaltensweisen/Gütern/Dienstleistungen. Wird ein Zustand A einem anderen Zustand B vorgezogen, so hat der Zustand A für den auswählenden Akteur einen höheren Nutzen. Bei einer unsicheren Eintrittswahrscheinlichkeit spricht man von Erwartungsnutzen.


Nettonutzen

Unterschied zwischen => Nutzen und => Kosten, er hat eine zentrale Stellung in der Optimierung des Nutzens bei gegebenen => Preis- und Einkommensverhältnissen.


Organisation

Die Regeln zur Gestaltung und Optimierung von => Prozessen der arbeitsteiligen => Wertschöpfung, die einerseits durch Schnittstellen voneinander getrennt und andererseits miteinander verbunden sind.


Preis

Das in => Geldeinheiten eingenommene Äquivalent für die Hergabe eines Gutes/einer Dienstleistung


Produktivität

Das Mengenverhältnis zwischen dem, was produziert wird (Output), und den dafür in der Produktion eingesetzten => Ressourcen.


Prozess

Eine Folge aneinander anschlussfähiger, aneinander gekoppelter => Ereignisse


Projekt

Auf ein => Ziel gerichtetes, einmaliges, geplantes Vorhaben aus aufeinander abgestimmten Einzeltätigkeiten, die jeweils mit einen Anfangs- und einem Endtermin sowie mit dazugehörenden Finanzflüsse versehen sind.


Rangreihe

Eine Ordnung verschiedener Möglichkeiten anhand des Grades des Erreichens des gewünschten => Ziels.


Ressource

Oft quantitativ bewertete Mittel zur Erreichung eines => Ziels.


Rolle

Die einem Status (z. B. Mutter, Vorgesetzter, Priester etc.) zugeschriebenen => Erwartungen, => Werte, Hand-lungsmuster und Verhaltensweisen, denen sich eine Person entsprechend seiner Position zu stellen hat.


Selbstreflexion

Das kritisch-würdigende Nachdenken über eigene Gedanken, Gefühle, Standpunkte, Urteile, Motive….


Strategie

Der bewusst geplante und verfolgte Weg zur Erreichung eines => Ziels


Steuerung

Bewusst geplante, zirkulär organisierte Reaktion auf beobachtete Abweichungen von einem => Ziel


Struktur

Interne Gliederung/Ordnung eines Erkenntnisobjektes, das maßgeblich besteht aus dem Zusammenspiel von Komponenten.


Verantwortung

Einforderbare Rechtfertigungspflicht einer handelnden Person(engruppe) gegenüber einer anderen Person(engruppe) aufgrund geltender => Normen. Die zu rechtfertigenden Handlungen und ihre (erwartbaren?) Folgen führen je nach gültigem Wertesystem für die Verantwortliche Person(engruppe) zu Konsequenzen wie Lob/Tadel oder Belohnung/Bestrafung.


Wert

Grundlegende Einstellung eines Menschen über die Vorziehenswürdigkeit eines => Ereignisses/einer Handlung gegenüber anderen, ebenso möglichen Ereignissen/Handlungen, die die eigenen Interpretationen von Situationen prägt.


Wertschöpfung

Produkte/Dienstleistungen sind so zu produzieren, dass Kunden dafür einen => Preis zahlen, der die => Kosten der Vorleistungen übersteigt.


Zahlung

Willentliche Übereignung einer bestimmten Menge an => Geld im Eintausch gegen eine Gegenleistung.


Ziel

Ordnungskriterium für die Bildung einer Rangreihe möglicher Handlungen einschließlich der dadurch bewirkten => Kosten und => Nutzen.


Literatur

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