Benutzer:Mkarbacher/12-02-eportfolio-wiso

Aus Wikiversity
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Einsatzszenarien für ePortfolios an der WiSo Fakultät[Bearbeiten]

An der Universität Hamburg werden ePortfolios bislang nur vereinzelt, insbesondere als Pilotprojekte eingesetzt. Dementsprechend sind die Existenz und didaktische Einsatzszenarien von ePortfolios für die meisten Lehrenden noch unbekannt.

Im Rahmen eines Vortrages, der ursprünglich im Rahmen des 5. WiSo eLearning-Forum vorgesehen war, jetzt allerdings als Vortragsvideo über das Internet verbreitet werden soll, möchte ich Lehrenden, speziell an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg über die Einsatzszenarien von ePortfolios informieren.

Der Vortrag soll in der Woche vom 27. Februar 2012 bis 4. März 2012 aufgezeichnet werden, wer den Vortrag durch Anmerkungen und Kommentare mitgestalten möchte, müsste dies bitte recht bald tun. Ich entschuldige mich für diese kurzfristige Einbeziehung von Wikiversity, zukünftig möchte ich dies etwas langfristiger ankündigen.

Geplante Gliederung:[Bearbeiten]

1. Erklärung von Grundlagen: Was ist ein ePortfolio und wie funktioniert es?

2. Überblick über existierende und mögliche Einsatzszenarien: Ebenen studienbegleitend, veranstaltungsbegleitend, als Klausurersatz

3. Vorstellung des Pilotprojektes "ePortfolio im Interdisziplinären Grundkurs" (Laufzeit SS 2011 bis WS 2011/2012).

4. Didaktische Szenarien für veranstaltungsbegleitende ePortfolios.
4.1 Fragen die im Vorfeld zu klären sind: Studierende/Lehrende gleichberechtigt? Freiwillige/Verpflichtende Teilnahme? Elektronisch oder auf Papier? Was ist bei den Rahmenbedingungen der Veranstaltung überhaupt möglich?
4.2 Auswahl der Plattform
4.2.1 Von der UHH angebotene Plattformen, für die auch Support bereitgestellt wird
4.2.1.1 OLAT
4.2.1.2 Commsy
4.2.2 Mögliche Plattformen ohne Support
4.2.2.1 Mahara
4.2.2.2 Wordpress

5. Einsatzszenarien für ePortfolios als Klausurersatz.
5.1 Worauf es bei Klausuren ankommt: Validität, Objektivität, Reliabilität. Können ePortfolios die grundsätzlichen Kriterien an Prüfungen erfüllen?
5.2 Beispiel TU Darmstadt - ePortfolios als Basis für mündliche Prüfungen
5.3 Konkrete Auseinandersetzung mit den Prüfungsordnungen der einzelnen Studiengänge an der WiSo-Fakultät
5.3.1 Prüfungsordnung Sozialökonomie: Für welche Module/Veranstaltungen erlaubt die Prüfungsordnung ePortfolioprüfungen?
5.3.2 Prüfungsordnung BWL: -"-
5.3.3 Prüfungsordnung Sozialwissenschaften: -"-
5.3.4 Prüfungsordnung VWL: -"-

Inhalt[Bearbeiten]

Die Punkte 1. und 2. habe ich bereits in einigen anderen Vorträgen ausführlich beschrieben (bzw. war zumindest daran beteiligt, siehe hier, hier und hier), im geplanten Video werde ich diese wohl leicht angepasst übernehmen.

Punkt 3. zielt in erster Linie darauf ab, die Anforderungen unterschiedlicher Veranstaltungen an der WiSo-Fakultät abzudecken, bzw. angepasste ePortfolioszenarien darzustellen. So steht beispielsweise in Kursen wie dem Interdisziplinären Grundkurs am FB Sozialökonomie die Vermittlung von Wissen nicht im Vordergrund, im dortigen ePortfolioeinsatz ging es stattdessen verstärkt um eine Reflexion der eigenen Situation, der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden und um die Planung des weiteren Studienverlaufs. In anderen Veranstaltungen spielt die Wissensvermittlung allerdings eine größere Rolle, dementsprechend sind Portfolioaufgaben anzupassen. Es geht also grundsätzlich darum, den unterschied zwischen veranstaltungsbegleitenden- (i.S.v. wissensvermittelnden Lehrveranstaltungen), studienbegleitenden- (z.B. IGK) und Prüfungs-Szenarien zu erklären und einzelne Beispiele dazu aufzuzeigen. Ein weiterer Punkt den ich den Zuschauern deutlich machen möchte ich die Unterscheidung zwischen produktorientierten und prozessorientierten ePortfolios, einschließlich der Vor- und Nachteile, welche diese jeweils bieten (Nachteil Produktorientiert: Verhindert nicht Bulimielernen, unterstützt evtl. nicht die fortlaufende Kursreflexion während des Semesters. Vorteil: Weniger Arbeitsaufwand beim Geben von Feedback; Nachteil Prozessorientiert: Erfordert regelmäßiges Feedback bzw. Kontrollen was enormen Arbeitsaufwand bedeuten kann. Vorteil: Unterstützt nachhaltige, fortlaufende Auseinandersetzung mit den Veranstaltungsinhalten)

Die Vorbereitungen zum Punkt 4. - ePortfolios als Klausurersatz finden sich in meinem Blog an dieser Stelle. Für die anderen Fachbereiche neben Sozialökonomie möchte ich eine ähnliche Aufarbeitung der Prüfungsordnungen vornehmen. Wichtig ist mir bei diesem Punkt auch darauf einzugehen, dass die Benotung von ePortfolios möglich ist, wie es das Beispiel der PH St. Gallen zeigt. Der Punkt 4.2 ist für mich desshalb interessant und vorstellenswert, weil er sich meines Erachtens relativ leicht umsetzen lässt und eine verhältnismäßig geringe Änderung der üblicherweise althergebrachten Praxis in Veranstaltungen erfordert, dennoch aber wirksam zur Etablierung von ePortfolios beiträgt. Wie mündliche Prüfungen auf Basis von ePortfolios an der TU Darmstadt funktionieren, findet sich in diesem Video.

Diskussion[Bearbeiten]

Auf welche Aspekte sollte ich im Vortrag besonderen Wert legen? Welche Inhalte könnten für Lehrende an der WiSo-Fakultät besonders interessant sein? Ich bin über jeden konstruktiven Kommentar und Hinweis sehr dankbar.

Bitte einfach drauflosschreiben!