Benutzer:O.tacke/2015/fOERder-Award

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Ich hatte heute Langeweile. Und ich brauche eigentlich keinen Preis, um die Idee anzugehen. Aber ein wenig sozialer Druck ist natürlich immer gut ;-) Darum habe ich heute spontan auf den letzten Drücker eine meiner Ideen beim fOERder-Award 2016 eingereicht und hier die Antworten für den Antrag eingefügt. Fußt letztlich auf ähnlichen Gedanken wie eine Idee, die ich 2012 in Berlin vorgestellt habe. Ein Bewerbungsvideo gibt es auch.

Kurzbeschreibung[Bearbeiten]

Im Zuge des Hochschulpakts werden zahlreiche Angebote zur Qualifizierung Lehrender an Hochschulen geschaffen. Sie setzen jedoch weitgehend auf Präsenzveranstaltungen. Mit "Lehren an der Hochschule" kann MOOC-artig ein flexiblerer Einstieg in die Hochschuldidaktik geboten werden, der selbstgesteuert erste inhaltliche Einblicke ermöglicht oder mit Präsenzangeboten verzahnt wird.

Zielgruppe[Bearbeiten]

"Lehren an der Hochschule" richtet sich an Lehrende an Hochschulen (wissenschaftliche MitarbeiterInnen, Lehrbeauftragte, ProfessorInenn, ggf. TutorInnen), die ihre Lehre verbessern möchten und sich dafür mit Hochschuldidaktik beschäftigen wollen.

Verbreitung[Bearbeiten]

Da sich "Lehren an der Hochschule" sehr viele Lehrende richtet, scheidet eine individuelle Ansprache aus Kostengründen leider ebenso aus wie das Gießkannenprinzip. Daher MultiplikatorInnen von oben und unten:

  • Ansprache der VizepräsidentInnen für Lehre der ca. 430 Hochschulen
  • Nutzung von Kontakten in der dghd/GMW zwecks Kooperation
  • Nutzung individueller Kontakte in sozialen Medien

Warum braucht die Welt dieses Projekt[Bearbeiten]

Lehrende müssen sich nicht als hilfsbedürftig "outen", um Anregungen und erste Unterstützung bei der Verbesserung ihrer Lehre zu bekommen. Sie können sich zeitlich flexibler mit hochschuldidaktischen Inhalten beschäftigen. TrainerInnen vergleichbarer Präsenzangebote können "Standardthemen" digital abhaken und die Präsenzzeit für die "schwierigeren Dinge" nutzen.

Lizenz[Bearbeiten]

Gerne "CC0", wenn in Deutschland durchgängig möglich, sonst "CC BY" (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Da aber sicher auch auf anderes CC-lizenziertes Material zurückgegriffen wird, kann eventuell "CC BY-SA" nötig sein (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Offenheit[Bearbeiten]

Neben den Endprodukten kann auch der Prozess transparent/interaktiv gestaltet werden, indem von Beginn an Überlegungen, Pläne, Rohdaten usw. beispielsweise in einem Wiki festgehalten werden. Der Einsatz freier Software und Dateiformate versteht sich von selbst (hoffe ich). "Lehren an der Hochschule" soll auch ohne personelle Betreuung nutzbar sein.

Finanzrahmen[Bearbeiten]

Die Produktion/nachträgliche Verbesserung wäre mein Privatvergnügen, die Infrastruktur bietet das Netz (ggf. Kooperation mit oncampus oder anderen InfrastrukturbetreiberInnen). Die 3000 € könnten komplett in die Betreuung von "Lehren an der Hochschule" durch Dritte fließen, die zumindest in der Anfangszeit nötig sein dürfte. Crowd-Funding über ScienceStarter o. ä. ist zusätzlich möglich.

Zeitrahmen[Bearbeiten]

Typischerweise wird plangetrieben der finale Umfang festgesetzt und dann gehofft, dass Zeit und Geld reichen -- siehe BER, Elbphilharmonie, usw. Stattdessen würde ich Zeit bis Ende 2016 und 3000 € setzen und den Umfang variabel halten. Das bedeutet, dass ich vorab nicht versprechen kann, wie der Kurs im Detail aussieht. Er wird aber "funktionieren" (vgl. agiles Projektmanagement/Scrum).

Erfahrung mit OER[Bearbeiten]

Ich habe bereits 2009/2010 mit Studierenden Seminare in einem frei zugänglichen Wiki absolviert, in denen die Konzept/Ergebnisse unter CC-Lizenz stehen. Ich habe selbst auch diverse Inhalte unter CC-Lizenz produziert, etwa Texte zu Methoden der Hochschuldidaktik oder Videos zum Thema Wissenschaft. Einen Artikel über den Einsatz von OER -- frei zugänglich -- gibt es auch.

Erfahrung mit dem Thema[Bearbeiten]

Ich arbeite seit 2012 zu exakt diesem Thema. Ich konzipiere Workshops zur Hochschuldidaktik, insbesondere Einstiegsveranstaltungen für wissenschaftliche MitarbeiterInnen, und führe sie auch durch. Ebenso berate ich wissenschaftliche MitarbeiterInnen bei der Verbesserung ihrer Lehre.

Finanzen[Bearbeiten]

Ich habe keine Erfahrung mit externer Finanzierung/Fördergeldern.