Benutzer:RoLinsen

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Roland Linsenmeyer, Architekt, Designer - www.kugelix.de



Projekt: neue gerechte Weltordnung!

Ziel dieses Projekts soll der Entwurf einer NEUEN GERECHTEN WELTORDUNG sein. Die uns bekannte Weltordung ist im Begriff, in die Brüche zu gehen, und wir sollten es nicht den Privilegierten dieser Welt überlassen, nach einer schweren Wirtsschaftskrise, die wohl kommen wird, eine neue Weltordnung zu schaffen. Nein, nun ist es an der Zeit, dass die Weisheit vieler verantwortungsbewußter Denker zum Zuge kommt.

Das Internet bietet uns die Möglichkeit, in Anlehnung an die Arbeitsweise von Wikipedia ein neues Gesellschaftmodell zu entwickeln, das gerechte globale Regeln proklamiert. Nach einem hierarchischen Prinzip sollen aus einigen Grundregeln des gerechten Zusammenlebens weitere untergeordnete Regeln entwickelt und demokratisch weiterentwickelt werden, bis ein umfassendes Regelwerk entsteht. Die Grundregeln sollen für alle Länder dieser Erde gelten. Siehe Menschenrechte etc. Für die einzelnen Sprachgruppen und Länder können spezielle, kulturell angepasste Regeln entwickelt werden. Zugleich soll dieser schöpferische Prozess stets die Würde des anderen achtend, fair, friedlich und der gemeinsamen hohen ethischen Zielsetzung angemessen erfolgen.

Wenn viele tausend Menschen sich an diesem Regelwerk-Prozess beteiligen, und eine Bekanntheit ähnlich dem Wikipedia Lexikon erreicht wird, dann können sich die Regierungen einer Kenntnisnahme dieser Regeln nicht mehr entziehen. Sie müssen sich zumindest der Diskussion stellen. Und bald werden vielleicht viele Millionen Menschen fragen, warum nicht die besseren Regeln dieser NEUEN GERECHTEN WELTORDNUNG Eingang in die Gesetzte finden. Vielleicht können wir damit wirklich Grundlegendes zum Besseren verändern.

Alle Regeln werden hierarchisch geordnet, d.h. Es gibt Oberregeln, Unterregeln, Unterunterregeln etc.

Zur Gestaltung der Struktur dieser Hierarchie werden die einzelnen Regeln dezimal notiert (z. B. Regel 3, Regel 3.2, Regel 4.5.1 etc.), wobei die Bezifferung dem Regeltitel vorangestellt wird (z.B. 5.7.2 Privateigentum an unbeweglichen Sachen usw.)

Diese Notation zwingt zu einer logischen Strukturierung und lässt so den Aufbau des Regelwerkes besser erkennbar werden. Dadurch werden die Grundgedanken des Regelwerkes transparenter und die mitarbeitenden Teilnehmer können eigene Beiträge besser in das Gesamtwerk einpassen.


Präambel

Die neue Weltordnung soll dem Leben auf unserem Planeten, insbesondere dem Menschen dienen, und zwar allen Menschen dieser Erde. Auf Gewalt soll bei der Schaffung der gerechten Weltordnung verzichtet werden. Dies gilt auch für verbale Gewalt. Alle Entscheidungen sollen durch Einlenken der überstimmten Minderheiten umgesetzt werden.

Das Gewaltmonopol der nationalen und internationalen Polizeien, wie auch der UNO, bleibt unberührt.


Grundsätze

● Jeder Mensch hat ein gleiches Anrecht auf die natürlichen Reichtümer der Erde.
 ● Der Mensch darf die Früchte seiner Arbeit genießen. Die Leistung des Einzelnen soll belohnt werden. Sowohl Fleiß wie auch Einfallsreichtum sollten erhöhten Wohlstand möglich machen.
 Für ein Gleichgewicht dieser beiden in Konkurrenz stehenden Grundsätze sorgen folgende Regeln.

1. Die Bandbreite der Netto-Stundenlöhne arbeitender Menschen soll innerhalb eines Landes nicht größer als 1 zu 20 sein. 

Erreicht wird dies durch Steuern auf Einkommen aller Arten.
 2. Erbschafts- und Vermögenssteuern sorgen dafür, dass übermäßige Privatvermögen zur Finanzierung sozialer Gemeinschaftsaufgaben herangezogen werden.
 3. Die nationalen Steuern werden international so abgestimmt, dass kein Anreiz zu Steuertourismus seitens Privater oder Firmen besteht.
 4. Die UNO erhebt folgende internationale Steuern.
 ● Steuer auf die Bruttosozialprodukte der reicheren Länder ● Steuer auf Finanztransaktionen aller Art ● Steuer auf Ausbeutung von Bodenschätzen
 ● Die eingenommenen Mittel werden zur Entwicklung der ärmeren Länder verwendet.


Diese Steuern sollen so gestaltet werden, dass die zu belastenden Teile der Bevölkerung genügend Zeit haben, sich auf die neuen Steuern einzustellen.


alternativer Ansatz mit 3 einfachen Grundregeln:

Einfache neue Grundregel Nr. 1 Wer viel besitzt muss mit anderen teilen. Dies kann z.B. in Form einer Steuer auf Besitz umgesetzt werden. Diese Steuer muss weltweit gelten und sollte in etwa gleich hoch sein, damit niemand veranlasst wird, mit seinem Besitz in andere Länder zu entweichen. Durch eine angemessene Besteuerung können Großvermögen zu Teilen schrittweise dem Wohle der Allgemeinheit zugeführt werden, ohne dass eine schockartige Enteignung stattfindet.

Einfache Grundregel Nr. 2 Jeder Mensch hat ein gleiches Anrecht auf die natürlichen Reichtümer dieser Erde. Auch dieser Anspruch kann sicher nicht schnell erfüllt werden, sondern stellt einen Wegweiser in der Richtung dar, dass jedem Menschen ein Minimum an Grundvoraussetzungen zustehen soll.

Einfache Grundregel Nr. 3 Jeder Mensch soll die Früchte seiner Arbeit genießen dürfen. Die Leistung des Einzelnen soll belohnt werden. Sowohl Fleiß wie auch Einfallsreichtum sollten erhöhten Wohlstand möglich machen, jedoch in sozialer Einbettung.


Schließlich werden die meisten Menschen einsehen, dass die Vorteile einer gerechteren Welt überwiegen. Auch wer Besitztümer und Privilegien abgeben muss, wird in der Regel irgendwann erkennen, dass abnehmende Kriminalität, sauberere Umwelt und friedlichere Zwischenmenschlichkeit enorme Vorteile mit sich bringen.

Bitte unterstützt mich bei der Weiterleitung dieses Gedankens an Personen, die etwas zur Weiterentwicklung der Idee beitragen könnten oder möchten. Wer wäre wohl der richtige Ansprechpartner, bzw. wo der richtige Veröffentlichungsort? Bitte unterstützt dieses Projekt und helft uns damit allen auf dem Weg zu einer friedlicheren, umweltfreundlicheren und solidarischeren Lebensweise, ehe es wirklich zu spät ist.

02:31, 27. Dez. 2008 (CET)