Benutzer:Viko 4004

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Testseite zum Schulprojekt der Viktoriaschule Darmstadt (26.06.2012)

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Der Begriff einer Afrikanischen Kultur ist im strengen Sinne nicht richtig , weil sich der Kontinent kulturell mindestens in die verschiedenen Regionen Nordafrika und das Subsahara-Afrika

teilen lässt. Die nordafrikanischen Staaten Ägypten, Algerien, Libyen, Marokko, sowie Tunesien verstehen sich kulturell eher als Teil der arabischen Welt.Die meisten Afrikanischen Länder haben ihre eigene Kultur, die sich als Außenstehender nicht in verschiedene Kulturbereiche einteilen lässt.

Die Malerei Äthiopiens ,die untypisch für die Subsahara-Afrika ist, hat eine lange Tradition und ist eng mit der bewegten Geschichte verknüpft. Diese Malerei und die Anfertigung feiner Kunsthandwerksarbeiten haben ihre Wurzeln aus dem alten nordafrikanisch-vorderasiatischen Kulturbereich. Sie haben sich neben der Christlichen Tradition bis heute erhalten. Äthopien hat eine rund zweieinhalb Jahrtausende alte Hochkultur. Man kann das Land als Ausläufer der alten Mittelmeerzivilisation in Afrika bezeichnen.

Für den Subsahara-Afrikanischen Teil des Kontinents wurde das Konzept einer panafrikanischen Kultur insbesondere in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhundert ernsthaft diskutiert, nachdem die verschiedenen afrikanischen Staaten ihre Unabhängigkeit errungen hatten. Vor allem im Zusammenhang mit der Négritude wurde das Konzept einer panafrikanischen Kultur sehr populär. Mit dem politischen Verfall der panafrikanischen Vision und den blutigen ethnischen Auseinandersetzungen der 80er und 90er Jahre verlor diese Idee allerdings an Überzeugungskraft.

Die große Mehrzahl der Schwarzafrikaner spricht eine Sprache aus der Sprachfamilie der Kongo-Kordofanischen (Auch "Niger-Kongo" genannt) Sprachen, die alle einen gemeinsamen Ursprung haben. Das könnte die tatsächliche Basis einer gemeinsamen "Afrikanität" sein. Vor allem das sehr große Verbreitungsgebiet der eng miteinander verwandten Bantu-Sprachen, das fast die gesamte südliche Hälfte Afrikas umfasst, zeigt neben der gemeinsamen Sprache andere kulturelle Gemeinsamkeiten, die auf eine "Ur-Bantu-Kultur" zurückgehen könnten, ebenso wie eine heute fast allgemein akzeptierte Urbantu-Sprache.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jocelyn Murray (Hrsg.): Weltatlas der alten Kulturen: Afrika. Geschichte, Kunst, Lebensformen. Christian Verlag, München 1981, ISBN 3-88472-042-2.