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Die projektive Ebene/Einführende Beschreibung/Beispiel

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Die Punkte in der projektiven Ebene K2 entsprechen den Geraden durch den Nullpunkt im affinen Raum 𝔸K3. Jeder Punkt der projektiven Ebene wird repräsentiert durch ein Tupel (x,y,z), wobei nicht alle x,y,z gleichzeitig 0 sein dürfen und wobei zwei Koordinatentupel identifiziert werden, wenn sie durch Multiplikation mit einem Skalar  λ0  ineinander überführt werden können. Die projektive Ebene wird überdeckt durch drei affine Ebenen, nämlich

D+(X),D+(Y) und D+(Z).

Dabei besteht D+(Z) aus allen Punkten, deren dritte Koordinate nicht 0 ist. Durch Multiplikation mit z1 kann man diese Punkte mit

(xz,yz,zz)=(u,v,1)

identifizieren, sodass wirklich eine affine Ebene vorliegt. Das Komplement der affinen Ebene D+(Z) ist die Menge V+(Z) der Punkte, wo die dritte Komponente 0 ist. Da man nach wie vor Punkte identifiziert, die durch Multiplikation mit einem Skalar ineinander überführbar sind, ist V+(Z) eine projektive Gerade. Ein Punkt (x,y,0) auf dieser Geraden und der Nullpunkt (0,0,1) von D+(Z) definieren die Gerade durch den Nullpunkt mit dem Richtungsvektor (x,y) (und der homogenen Geradengleichung yXxY=0 bzw. V+(yXxY)). Man kann sich also die projektive Ebene gut vorstellen als eine affine Ebene, in der jede Gerade durch den Nullpunkt noch einen zusätzlichen („unendlich fernen“) Punkt definiert.