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Ebene projektive Kurve/Verschiedene affine Ausschnitte/Bemerkung

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Es sei  GK[X,Y]  mit der Homogenisierung  FK[X,Y,Z].  Man gewinnt G aus F zurück, indem man Z durch 1 ersetzt. G beschreibt dann den Durchschnitt D+(Z)V+(F). Die beiden anderen affinen Ausschnitte, also

D+(X)V+(F) und D+(Y)V+(F),

sind gleichberechtigt und liefern insbesondere affine Umgebungen für die Punkte von  C=V+(F),  die nicht in D+(Z) liegen.

Von der affinen Kurve V(G) aus gesehen sind die Punkte im Unendlichen die Punkte aus V+(F)V+(Z). Das ist der Schnitt der projektiven Kurve mit einer projektiven Geraden. Dies ist eine endliche Menge, es sei denn die projektive Gerade ist eine Komponente der Kurve, was aber nicht sein kann, wenn man mit einer affinen Kurve startet (da Z kein Teiler der Homogenisierung ist). Zur Berechnung der unendlich fernen Punkte betrachtet man die homogene Zerlegung

G=Gd++Gm mit md

und die Homogenisierung

F=Gd+Gd1Z++GmZdm.

Zur Berechnung des Durchschnittes mit V+(Z) muss man  Z=0  setzen, sodass man die Nullstellen des homogenen Polynoms Gd(X,Y) (in zwei Variablen) berechnen muss. Der Grad d gibt also sofort eine Schranke, wie viele unendlich ferne Punkte es maximal auf der Kurve geben kann.