Kurs:HistoCat (SS 2016)/Leibfeindlichkeit

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Dieses Thema wird bearbeitet von MarcelUrb

MarcelUrb (Diskussion)

Inhaltsverzeichnis

Bearbeitung des Themas[Bearbeiten]

Meine ersten Gedanken bei den Fragen[Bearbeiten]

  • Warum wird Paulus aufgeführt, wenn sein Vergleich von Geist und Fleisch nur symbolisch zu verstehen ist?
  • Wenn man mit der Hl. Schrift beginnt, sollte man Gegenfragen gezielt entgegensetzen.
  • Meine persönliche Meinung ist, dass man aus diesem Themenbereich einen eigenen YOUCAT daraus machen könnte. Viele Themen werden nicht behandelt. Ich habe am Ende einige Fragen zur Inspiration angehängt.

Literatur[Bearbeiten]

Recherche

  • Hl. Schrift
  • Kirchliche Dokumente
  • LThK
  • KKK
  • Bücher, Festschriften, ...
  • Internetseiten

Weglassen der Fragen[Bearbeiten]

Folgende Frage wurde bereits durch andere Fragen behandelt, bzw. stellt sich diese Fragen durch die Beantwortung von Fragen dieses Themenbereiches nicht mehr.

  • Ist der Vermögenszuwachs durch das Erbe der Priester der eigentliche Grund für den Zölibat?
  • Welche Formen der Sexualität sind nach Auffassung der Kirche nicht erlaubt?

Methode[Bearbeiten]

  • In der Spannung zwischen wissenschaftlicher Arbeit und jugendgerechter Sprache, habe ich mich oft zu Gunsten der Wissenschaft entschieden. Um die Jugend besser erreichen zu können, wäre meiner Meinung nach, eine breitere Bearbeitung dieses Themas nötig.
  • Ich habe zu den Fragen versucht mindestens drei Literaturangaben beizufügen. Dies lässt sich auf Grund der Fragestellung nicht immer umsetzen.
  • Eingewöhnung in das System Wikiversity wird für mich zu einem eigenen Arbeitsschritt.
  • Ich halte meine Augen beim Studieren der Literatur und der persönlichen geistlichen Lektüre offen für mögliche Marginalien und sammle sie in einem PDF-Dokument für Josef Bordat und Bernhard Meuser.
  • Ich habe jede einzelne Frage auf einem eigenen Word-Dokument bearbeitet, um eine für mich bessere Übersicht zu erhalten und anschließend auf Wikiversity eingefügt.

Resümee[Bearbeiten]

  • Durch das Seminar habe ich zum ersten Mal mit Wikiversity gearbeitet. Trotz langer Eingewöhungsphase kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat und für mich sehr bereichernd war. Der Fragenkatalog wird mir in den theologischen, aber auch in den alltäglichen Diskussionen helfen, Argumente knapp und verständlich herüberbringen zu können. Ein Seminar, das mir auch nach der Abgabe von großem Nutzen ist.


Was meint Paulus, wenn er den Geist über den Körper stellt?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Fleisch und Geist werden bei Paulus nicht als zwei Teile des menschlichen Leibes angesehen, sondern sind symbolisch zu verstehen. Das Fleisch steht für die Welt vor Christi Geburt und verbindet damit all die Schwachheit in der Schöpfung. Mit Christus hat die neue Zeit begonnen. Die Zeit des Geistes und damit Kraft, Unvergänglichkeit und Herrlichkeit (vgl. 1 Kor 15,42-50; Phil 3,21). Nach der Auferstehung Christi und der Aussendung des Hl. Geistes führen die Gläubigen nicht mehr ein Leben des Fleisches, sondern des Geistes. Dies führt zu einer neuen Freiheit, zu die nur der Herr führen konnte (Röm 8,2ff. 9.13; 2 Kor 3,6; Gal 3,21).[1] So sollen auch wir den Geist, die Zeit der Erlösung, über das Fleisch, die Zeit der Gefallenheit, stellen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Herman Rodderbos, Paulus. Ein Entwurf seiner Theologie, Wuppertal 1970, S.49-52.
  • vgl. 1 Kor 15,42-50
  • vgl. Phil 3,21
  • vgl. Röm 8,2ff. 9.13
  • 2 Kor 3,6
  •  Gal 3,21

War Petrus verheiratet?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Dem Markusevangelium (Mk 1,29 ff. par.) können wir entnehmen, dass Petrus verheiratet gewesen ist.[2] Wir können annehmen, dass er bei Jesu Kapharnaum-Aufenthalts bereits ein junger Witwer war, da seine Schwiegermutter den Brüdern den Haushalt führte.[3] Jesus berief aber auch verheiratete Apostel, die nicht verwitwet waren und sich ihres Sendungsauftrags vollkommen hingegeben haben. Wahrlich kann man sagen, dass der Verzicht eines verheirateten Mannes größer war als jener, die zölibatär leben, ohne die Liebe einer Familie gekannt zu haben.[4]

Literatur[Bearbeiten]

  • Oscar Cullmann, Petrus, Zürich 1952, S. 18.
  • Peter Berglar, Petrus - Vom Fischer zum Stellvertreter, München 1991, S. 74.
  • TRÉMEAU Marc, Der gottgeweihte Zölibat. Sein geschichtlicher Ursprung und seine lehrgemäßige Rechtfertigung, Wien/Freundorf 1981, S 34.

Was bedeutet Zölibat?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Das Wort Zölibat kommt vom Lateinischen caelibatus: Ehelosigkeit. Damit wird die Lebensform eheloslebender Priester und Kleriker in der lateinischen Kirche bezeichnet.[5] Er ist eine besondere Gabe Gottes, damit der Priester mit ungeteiltem Herzen sich "dem Dienst an Gott und den Menschen freier widmen [zu] können"[6]. Diese erhaltene Gabe will die Kirche bewahren. Sie ist überzeugt, dass der Zölibat "für sie selbst und für die Welt ein hohes Gut ist".[7]

Lieratur[Bearbeiten]

  • Bernhard Fraling, Art. Zölibat, in: LThK³ 10 (2001), 1483.
  • Stefan Blarer-Ziegler, Art. Zölibat, in: LThK³ 10 (2001), 1485.
  • Die Kongregation für den Klerus, Direktoriums für Dienst und Leben der Priester, Nr. 57.

Welche biblischen Gründe gibt es für den Zölibat?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu der heidnischen Umwelt, schafft die Heilige Familie in Nazareth durch ihr Leben mit dem jungfräulichen Jesus, der jungfräulichen Mutter und dem jungfräulichen gesetzlichen Vater eine neue Lehre des Evangeliums.[8] Dies führt zu Problemen bei Neubekehrten, die Paulus u. a. in 1 Kor 6, 13- 20 behandelt: "Der Leib ist für den Herrn und der Herr für den Leib... Eure Leiber sind Glieder Christi ... Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes ... Ihr gehört nicht euch. Ihr wurdet um einen Preis erkauft. So verherrlicht denn Gott in eurem Leibe!"[9] Jesus hat mit seinem Lebensstil eine prophetische Zeichenhandlung gesetzt und den Zölibat zu einem bedeutenden Teil seiner Botschaft gemacht.[10] Er deutet aber bereits darauf hin, dass nicht jeder fassen kann, dass es Ehelose gibt, "die sich um des Himmelreiches willen zu Ehelosen gemacht haben" (Mt 19, 10-12).

Literatur[Bearbeiten]

  • Marc Trémaeau, Der gottgeweihte Zölibat. Sein geschichtlicher Ursprung und seine lehrgemäßige Rechtfertigung, Wien/Freundorf 1981, S 23-34.
  • Klaus Berger, Zölibat. Eine theologische Neubegründung, Heiligenkreuz 2012, S. 13-14.

Ein Wort von Bruder Roger Schütz, Prior der protestantischen Gemeinschaft von Taizé:[Bearbeiten]

„Es überrascht entdecken zu müssen, dass die ganze Reformation jahrhundertelang bezüglich der Schrifttexte über den Zölibat eine Verschwörung des Schweigens betrieben hat.“
Frère Roger, Prior der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, zitiert in: Marc Trémeau, Der Gottgeweihte Zölibat, Wien. 1981, S. 127.

Dazu passende Bibelstellen[Bearbeiten]

Christus ist der Bräutigam
Mk 2,18-20: Christus als Bräutigam
Joh 3,27-3: Konzept Christi als Bräutigam als Nebenaspekt zu Johannes, dem Täufer
2 Kor 11,2f.: Paulus als Brautführer
Eph 5,25-28a: Männer sollen ihre Frauen lieben, wie Christus die Kirche geliebt und sein Leben für sie eingesetzt hat
Offb. 19, 6-9: Hochzeit des Lammes
Offb. 21,2: hl. Stadt Jerusalem hat sich für ihren Bräutigam geschmückt
Offb. 21,9: Engel zeigt die Braut des Lammes
Offb. 22,17: Ruf des Hl. Geistes und der Braut des Lammes

Welche theologischen Gründe gibt es für den Zölibat?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Der Priester wird durch seine Hingabe in ganz eigene Weise Christus gleichgestaltet und drückt damit die Selbstaufopferung für das Reich Gottes aus, so wie Christus bis zu seinem Opfer am Kreuz im Stand der Jungfräulichkeit gewesen ist.[11] Durch die Jungfräulichkeit wird in der leiblichen Dimension die Erwartung in Hinblick auf die eschatologische Hochzeit Christi mit der Kirche durch die vollkommene und endgültige Communio und Hingabe angekündigt und vorweggenommen.[12]

Literatur[Bearbeiten]

  • Benedikt XVI., Nachsynodales Apostolisches Schreiben, Sacramentum Caritatis, Nr. 24.
  • Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben, Pastores dabo vobis, Nr. 77.

Welche pastoralen Gründe gibt es für den Zölibat?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Die Kirche hat den gesetzlichen Zölibat eingeführt, damit der Priester von den weltlichen Sorgen frei ist und er sich ganz dem göttlichen Dienste widmen kann.[13] In der pastoralen Arbeit des Priesters begegnet er bestimmtem Problemen in einer vielfältigen Zahl an Umständen und Situationen. Durch den Zölibat bewahrt der Priester eine fremde, aber dafür umfassendere Erfahrung, die durch die persönlichen Eindrücke in der Ehe nicht auf eine subjektive Ebene reduziert werden.[14]

Literatur[Bearbeiten]

  • Pius XII., Apostolisches Schreiben, Menti nostrae, Apostolisches Mahnwort über die Heiligkeit des Priesterlebens, I. Teil: Nachfolge Christi.
  • Karol Wojtila, Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie, Kleinhain 2010, S. 20.

Welche ökonomischen Gründe gibt es für den Zölibat?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Durch den Zölibat konnte verhindert werden, dass sich die von den Priestern verwalteten kirchlichen Pfründe durch die Lebenshaltungskosten der Familie sowie durch die Erbschaft verringerten.[15] Damit konnte allerdings auch verhindert werden, dass die im Mittelalter übliche Vererbung des Amtes vom Vater an den Sohn weitervererbt wird.[16] Der Sohn wäre sonst legitimiert, das Amt Priester- oder Bischofsamt zu übernehmen. Somit hatte jeder Priesteramtswärter die Gleichheit des Zugangs, unabhängig von der Stellung in der Gesellschaft, bzw. vom finanziellen Hintergrund.
[17]

Literatur[Bearbeiten]

  • Volker Leppin, Geschichte des mittelalterlichen Christentums, Tübingen 2012, S. 214.
  • Ursula Maier, Zwischen Zeit und Ewigkeit, Berlin 2011, S. 199-200.
  • Dr. Philipp Charwath, Kirchengeschichte. Ein Lesebuch, Berlin 2011, S. 350-351.

Ist der Vermögenszuwachs durch das Erbe der Priester der eigentliche Grund für den Zölibat?[Bearbeiten]

wird nicht behandelt[Bearbeiten]

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zölibat und (sexuellem) Missbrauch?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Es gibt keine Verbindung zwischen Zölibat und sexuellem Missbrauch.[18] Weder der Zölibat noch die Ehe schützen, wenn jemand pädophil veranlagt ist und seine Veranlagung ausleben möchte oder auf Grund von psychosexueller Unreife pädophil, bzw. ephebophil handelt.[19]

Literatur[Bearbeiten]

„Bevor man im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche das Wort "Zölibat" in den Mund nimmt, sollte man die Wörter "evangelische Kirche", "Sportvereine" und "staatliche Schulen" aussprechen.“

Woher rührt die Zölibatskritik des säkularen Gesellschaft?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Diese Kritik kommt häufig von Menschen, die die menschliche Sexualität ohne Werte sehen und unfähig sind, der menschlichen Sexualität einen vollen, positiven und befreienden Sinn zuzuordnen.[20] Die Gesellschaft versteht unter dem Begriff "Zölibat", was diese Menschen nicht tun dürfen und vergessen, dass die Kirche niemanden dazu zwingt. Der Zölibat ist eine eigene Berufung, unabhängig vom Priesterberuf.[21]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kongregation für den Klerus. Direktorium für den Sinn und das Leben der Priester, Nr. 60.
  • Christopher West. Theologie des Leibes für Anfänger. Einführung in die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul II., Regensburg 2005, S. 89-90.

Was ist „Ehe“ im katholischen Sinne?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Die Ehe ist ein Bund zwischen Mann und Frau, die auf das Wohl der Ehegatten und die Zeugung, sowie die Erziehung der Nachkommenschaft hingeordnet ist. Dieser Ehebund zwischen Getauften ist von Christus zu einem Sakrament erhoben worden.[22] Das Sakrament der Ehe wird geschlossen, indem die Brautleute sich öffentlich bereit erklären, eine christliche Ehe zu führen, sie diese Entscheidung gut überlegt und sie freiwillig entschieden haben. Sie bezeugen den Willen zur bedingungslosen, lebenslangen Liebe, bedingungsloser Wertschätzung und bedingungsloser Treue. Ebenfalls erklären sie sich bereit, Kindern das Leben zu schenken und sie im christlichen Glauben zu erziehen. Das Ja-Wort vor dem Traualtar verleiht dem Ehebund schließlich Endgültigkeit. Es ist die öffentliche Erklärung der Ganzhingabe an den Partner.[23] Unauflöslich ist die Ehe allerdings nur dann, wenn sie gültig vollzogen ist, dass heißt die Einwilligung vor dem Altar und der eheliche Akt als Vollzug der Ehe.[24]

Literatur[Bearbeiten]

  • KKK 1601.
  • Corbin und Birgit Gams. Leo Tanner, Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen. Koblenz 2016, S. 161-164.
  • CIC can. 1141.

Was bedeutet Sexualität im Sinne der katholischen Moral?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Das grundlegende Prinzip, mit der die katholische Moral nach der Sexualität fragt, kann in folgender Frage ausgedrückt werden: Ist der sexuelle Akt wirklich die freie, uneingeschränkte, treue und fruchtbare Liebe, die uns Gott geschenkt hat, oder nicht? Beispielsweise im Fall der Selbstbefriedigung ist das nicht der Fall, es ist ein absichtlich unfruchtbar gemachter Geschlechtsakt. Der Schlüssel zur Sexualmoral der katholischen Kirche ist der Respekt vor der Fruchtbarkeit.[25] Die katholische Sexualmoral fasst immer die ganze Person ins Auge und somit auch seine Sexualität. Sie wird nicht nur als etwas Biologisches oder Triebhaftes verstanden, sondern als ein Sich-ganz-Schenken, uneingeschränkt, frei, bedingungslos, treu und fruchtbar.[26]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christopher West, Theologie des Leibes für Anfänger. Einführung in die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul

II., Regensburg 2005, S. 120-121.

  • Karol Woytila, Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie, Kleinhain 2010, S. 33-35.

Welche Formen der Sexualität sind nach Auffassung der Kirche erlaubt?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Gott hat den Menschen mit Leib und Seele erschaffen, deshalb ist die Sexualität und auch der Sex etwas Heiliges. Die ganze Körperlichkeit ist ein Geschenk. Der Körper eines Anderen ist ebenfalls etwas Heiliges, da in unserem Körper der Heilige Geist gegenwärtig ist.[27] Sexualität ist immer Verbindlichkeit. Jede Liebesgeste schafft Verbundenheit, körperlich, als auch seelisch. Je intensiver diese Gesten sind, umso tiefer verbinden sie. Darum gehört auch die Verantwortung für die Folgen dazu. Bei Sex werden die Körper eins und man öffnet sich ganz. Man gibt sich ganz hin und verliert sich ineinander, daher braucht die gelebte Sexualität einen größtmöglichen Schutz, der nur in der Ehe gewährleistet ist.[28] Deshalb ist nur eine keusche und geordnete Form der Sexualität zwischen Mann und Frau in der Ehe erlaubt. Alles außerhalb ist verboten. Damit sind auch die Selbstbefriedigung, gelebte Homosexualität (nicht die Neigung), gelebte Transsexualität und alle weiteren Formen außerhalb der Ehe, beziehungsweise der ehelichen Vereinigung zwischen Mann und Frau nicht erlaubt.[29]

Literatur[Bearbeiten]

  • Corbin und Birgit Gams. Leo Tanner, Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen, Koblenz 2016, S. 145-146.
  • Pastorale Konstitution, Gaudium et spes, Nr. 48 und 49.
  • KKK 2360-2400.

Welche Formen der Sexualität sind nach Auffassung der Kirche nicht erlaubt?[Bearbeiten]

wird nicht behandelt[Bearbeiten]

Was hat die Kirche gegen Sex außerhalb der Ehe?[Bearbeiten]

wird nicht behandelt[Bearbeiten]

Marginalien[Bearbeiten]
  • "Er trinke aus den eigenen Quellen und nicht aus den durchlöcherten Zisternen der Sündenhäuser, welche das reine Wasser der Keuschheit nicht festhalten können." - Hieronymus († 420) - Briefe II.c. Aszetische Briefe. Pädagogische Briefe 128.

Ist innerhalb der katholischen Ehe alles erlaubt?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Auch hier gilt die Frage, ob der sexuelle Akt die freie, uneingeschränkte, treue und fruchtbare Liebe Gottes widerspiegelt oder nicht.[30] Darum ist es zum Beispiel verboten Verhütungsmethoden in der Ehe zu benutzen, weil die Eheleute ihre Vereinigung unfruchtbar machen und sich nicht uneingeschränkt hingeben. Das „Ich will“ des geschlossenen Ehebundes wird somit zum „Ich will nicht“.[31] Damit ist ebenso alles verboten, was nicht dem oben genannte Prinzip entspricht. Maßgeblich in der Ehe ist die Keuschheit. Sie ist die Tugend, die das sexuelle Verlangen von einer reinen Gebräuchlichkeit des Partners zur Befriedigung befreit. Keuschheut bedeutet menschliche Freiheit, weil der Mensch über seinem Trieben steht.[32]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christopher West, Theologie des Leibes für Anfänger. Einführung in die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul II., Regensburg 2005, S. 120-131.
  • KKK, Nr. 2339.

Warum sind wiederverheiratete Geschiedene von den Sakramenten ausgeschlossen?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Die Ehe von Getauften, die in den Leib Christi, also die Kirche durch die Taufe eingegliedert sind, hat sakramentalen Charakter und stellt damit eine übernatürliche Wirklichkeit dar. Ein ernstes pastorales Problem ist, dass die christliche Ehe nur noch mit dem weltlichen und pragmatischen Blick betrachtet wird.[33] Durch das Sakrament wird die eheliche Liebe gereinigt, gestärkt und erhöht, deshalb bedeutet „[diese] Liebe, die auf gegenseitiger Treue gegründet und durch Christi Sakrament geheiligt ist, […] unlösliche Treue, die in Glück und Unglück Leib und Seele umfasst und darum unvereinbar ist mit jedem Ehebruch und jeder Ehescheidung“[34]. Natürlich gibt es Situationen, sogenannte Härtefälle, in denen es unmöglich bleibt zusammen zu leben oder zu wohnen. Die Kirche hat immer gestattet, dass sich die Gatten trennen, das Eheband jedoch bleibt bestehen, denn sie haben durch dieses Band teil an der endgültigen und unwiderruflichen Liebe Gottes. Bei wiederverheirateten Geschiedenen ist die Eucharistie deshalb nicht zugelassen, weil „ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse in objektiven Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche [stehen], den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht“, „ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung“[35]. Lediglich nach Empfang des Bußsakramentes, verbunden mit aufrichtiger Reue und der Bereitschaft sein Leben wieder in Einklang zur Lehre der Kirche und damit der Lehre Jesu Christi zu bringen, kann sich der Weg zum Eucharistieempfang wieder öffnen. Wenn aufgrund von tiefen und ernsthaften Gründen, wie zum Beispiel die Erziehung der Kinder, die neue Verbindung nicht gelöst werden kann, müssen sich beider Partner zunächst verpflichten enthaltsam zu leben. Dann erst ist es ihnen gestattet zu Kommunion zu gehen.[36]

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert Dodaro, „In der Wahrheit Christi bleiben“: Ehe und Kommunion der katholischen Kirche, Würzburg 2014³, S. 123-125.
  • Gaudium et spes, Nr. 49.
  • Familiaris consortio, Nr. 48.

Wie sah und wie sieht die Kirche uneheliche Kinder?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Seit der Antike sind unehelich gezeugte Kinder Menschen zweiter Klasse gewesen. Besonders wurden die unehelichen Kinder nicht nur in der Welt, sondern auch von der Kirche zu sogenannten Illegitimen erklärt und ausgegrenzt. Als sich im Laufe des Hochmittelalters unter kirchlichem Einfluss die Einehe durchsetzte, verschlechterte sich die Stellung der unehelich gezeugten Kinder. Das kam durch die straff gegliederte Gesellschaft, in der jeder Mensch in einem bestimmten sozialen Zusammenhang eingebunden war. Diese Einordnung geschah vor allem durch die Geburt.[37] Demographischen Forschungen zufolge muss es eine große Anzahl von unehelichen Kindern gegeben haben, die heute leider nicht mehr in Zahlen zu fassen sind.[38] Die Kirche, beziehungsweise der Papst versuchte sich aber dennoch um die Illegitimen zu kümmern und erteilte Dispensen. Er versuchte diese Menschen in kirchlichen Einrichtungen unterzubringen oder dafür zu sorgen, dass sie durch die Legitimation ein Recht auf Erbe, Besitz und Beruf bekamen. Seit Alexander III. im 12. Jahrhundert war es bereits anerkannt durch eine Heirat legitimiert zu werden.[39] Nach und nach wurden durch die Jahrhunderte hindurch die Ausgrenzung der unehelich gezeugten Kinder immer weniger. Einen Sprung gab es vor allem im 20. Jahrhundert. In der kirchlichen Lehre ist festgehalten: „Heute ganz besonders sind wir dringend verpflichtet, uns zum Nächsten schlechthin eines jeden Menschen zu machen und ihm, wo immer er uns begegnet, tatkräftig zu helfen, ob es sich nun um alte, von allen verlassene Leute handelt oder um einen Fremdarbeiter, der ungerechter Geringschätzung begegnet, um einen Heimatvertriebenen oder um ein uneheliches Kind, das unverdienterweise für eine von ihm nicht begangene Sünde leidet".[40] Die Kirche strebt heute vor alle die Unterstützung der Familien an und will besonders für alleinerziehende Mütter und uneheliche gezeugte Kinder einstehen, was auch an der Auffassung zur Abtreibung zu erkennen ist.[41]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ludwig Schmugge, Kirche Kinder Karrieren. Päpstliche Dispense von der unehelichen Geburt im Spätmittelalter, Zürich 1995, S. 19-72.
  • Gaudium et spes, Nr. 27.
  • Kongregation für die Glaubenslehre, Erklärung über den Schwangerschaftsabbruch, Nr. 23.

Warum ist die Kirche gegen die „Homo-Ehe“?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Zunächst lehnt die Kirche Homosexuelle nicht ab. Es geht ihr vielmehr darum, sie zwar pastoral „aufzufangen“, also sich ihrer anzunehmen, aber keinesfalls um eine Rechtfertigung ihrer Handlungen. Das ist ersichtlich in der Unterscheidung zwischen der bloßen homosexuellen Neigung und der ausgelebten Homosexualität.[42] Nach objektiver sittlicher Ordnung sind diese Handlungen in den homosexuellen Beziehungen ihrer wesentlichen und unerlässlichen Regelung beraubt, das heißt, dass sie nicht in Ordnung sind und keinesfalls in irgendeiner Weise gutgeheißen werden können.[43] Quelle ist hier vor allem die Heilige Schrift, die homosexuelle Handlungen als Verirrung und als traurige Folge einer Zurückweisung Gottes darstellt.[44] Daher ist es klar, dass die Kirche einer „Homo-Ehe“ nicht zustimmen kann. Ein weiterer Grund ist die Definition der Ehe, die allein dem Schutz der Eheleute, ihrer Sexualität und der Familie dient und die Gott auch als solche in diesem Maße eingesetzt hat.[45]

Literatur[Bearbeiten]

  • Corbin und Birgit Gams. TANNER Leo, Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen, Koblenz 2016, S. 108.
  • Josef Höffner. Deutsche Bischofskonferenz, Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik. Text und Kommentare zum Vatikan-Dokument „Persona humana“, Würzburg, S. 15-16.
  • Vgl. Gen 1,27; 2, 21-24.

Warum ist die Kirche gegen künstliche Verhütungsmittel wie Pille und Kondom?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Die geschlechtliche Vereinigung ist das vorbehaltlose gegenseitigen Sich-Schenken. Deshalb sieht die Kirche die geschlechtliche Vereinigung, sowie sexuelle Handlungen, welche die Vereinigung zum Ziel haben, als für die Ehe bestimmt. Die Ehe bietet durch die Unauflöslichkeit den einzigen geeigneten und schützenden Rahmen, der das Sich-ganz-Schenken ermöglicht. Die Empfängnisverhütung steht aber im absoluten Gegensatz zum vorbehaltlosen Sich-Schenken, weil es ein Sich-nicht-ganz-Schenken ist. Denn dieses Schenken schließt nicht nur die Lust, das Verlangen und die körperliche Potenz, sondern auch die Fruchtbarkeit mit ein.[46][47] Deshalb „ist jede Handlung verwerflich, die entweder in der Voraussicht oder während des Vollzugs des ehelichen Aktes oder im Anschluß an ihn beim Ablauf seiner natürlichen Auswirkungen darauf abstellt, die Fortpflanzung zu verhindern, sei es als Ziel, sei es als Mittel zum Ziel“[48], weil die eheliche, beziehungsweise geschlechtliche Vereinigung eine natürliche Hinordnung auf die Aufgabe der Elternschaft hat, zu der der Mensch berufen ist.[49]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Paul II., Enzyklika Familiaris consortio, Nr. 32.
  • KKK 2370.
  • Papst Paul VI., Humanae vitae, Nr. 14.
  • Paul VI., Enzyklika Humanae vitae, Nr. 12.
  • Vgl. Gen 1,28.

Sorgt die Haltung der Kirche zur künstlichen Empfängnisverhütung für Überbevölkerung?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Die Abneigung der Kirche gegenüber künstlichen Verhütungsmethoden sorgt keinesfalls für eine Überbevölkerung, im Gegenteil: Keine Verhütungsmethode ist zu 100 % sicher, abgesehen von der Natürlichen Empfängnisregelung, auch sympto-thermale Methode genannt, die die unfruchtbare Zeit im Zyklus der Frau bestimmen kann. Schwangerschaft lässt sich nur ausschließen, wenn man in dieser Zeit enthaltsam lebt. Bei allen Verhütungsmethoden bleibt immer eine geringe Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, das gilt auch für die Sterilisation. Auch in der Ehe soll verantwortungsbewusst entschieden werden ein Kind zu bekommen oder nicht. Somit leben die Ehepartner bei der Natürlichen Empfängnisregelung während der fruchtbaren Tage der Frau auch in Enthaltsamkeit, wenn es verantwortungslos wäre, in der jeweiligen Situation des Ehepaars, ein Kind zu bekommen.[50] Deswegen trägt die Haltung der Kirche nicht dazu bei, dass es zu einer Überbevölkerung kommt. Abgesehen davon, geht es der Kirche um eine verantwortungsbewusste Haltung der Menschen gegenüber ihrer eigenen Sexualität und gegenüber den Mitmenschen. Jeder Mensch ist eine Person und kein Objekt, welches genutzt und gebraucht werden kann. Die Würde des Menschen wird verletzt, wenn er nur der Nützlichkeit entspricht, jemandem sexuelle Befriedigung zu verschaffen.[51] Der Auftrag der Kirche ist nicht, das Schlimmste zu verhindern, sondern die Würde jeder Person zu schützen und den Menschen zu ermutigen, einen besseren Lebenswandel im Sinne seiner Berufung und damit im Sinne Gottes zu führen.[52]

Literatur[Bearbeiten]

  • Corbin und Birigt Gams. Leo Tanner, Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen, Koblenz 2016, S. 185-186.
  • Karol Woytila, Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie, Kleinhain ²2010, S. 55-64.
  • Pastoralkonstitution, Gaudium et spes, Nr. 3.

Lässt sich anhand von Zahlen belegen, dass es keinen Zusammenhang zwischen katholischer Sexualmoral und Bevölkerungswachstum gibt?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Rein wissenschaftlich gesprochen gibt es keine einzelne Ursache für das Wachstumsverhalten der Weltbevölkerung, dafür aber eine große Zahl von Faktoren, die sich teilweise gegenseitig aufheben. Die sogenannte Bevölkerungsexplosion bezieht sich vor allem auf eine Entwicklung in den vergangenen hundertfünfzig Jahren, die das Gleichgewicht zwischen Erhalten und Vernichten von menschlichem Leben aufgehoben und sich zugunsten der Lebenserhaltung und -verlängerung verschoben hat.[53] Gemeint ist hier der technische und medizinische Bereich, der riesige Fortschritte gemacht hat. Allein die Säuglinssterblichkeit ist heute bei unter 3 % und die Rate der sterbenden Mütter ist bei gleich null.[54] Es gibt Berechnungen, die belegen, wie viele Jahre vergehen müssen, bis sich die Einwohnerzahl verdoppelt hat. Abhängig sind diese Zahlen von der Zuwachsrate in Prozenten. Angenommen die Zuwachsrate liegt bei 2 %, dann wird sich die Bevölkerung in 35 Jahren verdoppeln. Liegt die Zuwachsrate bei 4 % verdoppelt sich die Bevölkerung in 17 Jahren. Während die Zahl auf der Erde lebenden Menschen früher in tausend Jahren um nur 2 % zunahm, geschieht das heute jedes Jahr.[55] Die katholische Sexualmoral ist allerdings die selbe geblieben. Es ist kaum zu belegen, dass die katholische Sexualmoral einen großen Einfluss ausübt. Was sich aber verschoben hat, sind die wissenschaftlichen Errungenschaften, vor allem im technisch-medizinischen Bereich und sozialen Verhältnisse, die das Bevölkerungswachstum beeinflussen. Was aber aus kirchlicher und demographischer Sicht gesagt werden kann ist, dass „Empfängnisverhütung, Sterilisation und Abtreibung gewiß zu den Ursachen gezählt werden [müssen], die zum Zustand des starken Geburtenrückganges beitragen und ihn wesentlich bestimmen. Die Versuchung, dieselben Methoden und Angriffe gegen das Leben auch in Situationen von »Bevölkerungsexplosion« anzuwenden, mag auf der Hand liegen“.[56] Somit ist die Gefahr sehr hoch die katholische Sexualmoral in Verbindung mit demographischen Kurven zu bringen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Richard Kaufmann, Die Pille, Bevölkerungsexplosion Familienplanung Geburtenregelung, Düsseldorf. Köln 1968, S. 22-29.
  • Johannes Paul II, Enzyklika Evangelium vitae, Nr. 16.

Ist die Überbevölkerung ein Grund für Armut?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

„Ein weiteres aktuelles Phänomen, mit dem häufig Bedrohungen und Angriffe gegen das Leben einhergehen, ist das Bevölkerungswachstum. Es stellt sich in den verschiedenen Teilen der Welt in unterschiedlicher Weise dar: in den reichen und entwickelten Ländern verzeichnet man einen besorgniserregenden Geburtenrückgang oder -einbruch; die armen Länder dagegen weisen im allgemeinen eine hohe Wachstumsrate der Bevölkerung auf, die auf dem Hintergrund geringer wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung oder gar schwerwiegender Unterentwicklung kaum tragbar ist. Angesichts der Überbevölkerung der armen Länder fehlt es auf internationaler Ebene an weltweiten Maßnahmen — eine ernsthafte Familien- und Sozialpolitik, Programme kultureller Entwicklung und einer gerechten Produktion und Verteilung der Ressourcen —, während weiter eine geburtenfeindliche Politik betrieben wird“.[57] Die Mächtigen der Erde „empfinden die derzeitige Bevölkerungsentwicklung als Alptraum und befürchten, daß die kinderreicheren und ärmeren Völker eine Bedrohung für den Wohlstand und die Sicherheit ihrer Länder darstellen. Statt diese schwerwiegenden Probleme aufzugreifen und sie unter Achtung der Würde der einzelnen und der Familien und des unantastbaren Rechtes jedes Menschen auf Leben zu lösen, fördern sie daher lieber eine massive Geburtenplanung und setzen sie mit jeglichem Mittel durch“.[58] Die Ursache der Armut, die vor allem in den unterentwickelteren Ländern in höherem Maße zu finden ist, liegt also nicht primär an der Geburtenrate beziehungsweise an der Überbevölkerung, sondern eher an der Ausbeutung der Mächtigen der heutigen Zeit.

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Paul II., Enzyklika Evangelium vitae, Nr. 16.

Sorgt die katholische Sexualmoral für die Ausbreitung von AIDS und Geschlechtskrankheiten?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

In den Medien ist vor allem die kirchenamtliche Beschäftigung mit Sexualität und Sexualmoral vertreten, welche ein hartes, abweisendes und kaltes Bild der Kirche wiedergibt. Es sieht also so aus, als hätte die Kirche keine Ethik außer der verbotenen Sexualität. Eine Ethik, die gegen alles ist, was nicht Ehe ist.[59] Die Frage, ob die ethischen Normen der Kirche im Widerspruch zur Gesundheitspolitik stehen, ist daher schon eher eine Feststellung geworden, weil zwischen der „von der katholischen Kirche offiziell verkündete[n] Norm des Verbotes künstlicher empfängnisverhütender Mittel und den im Rahmen einer Gesundheitspolitik empfohlenen und propagierten Kondome als Schutzmittel gegen eine Ansteckung ein klarer und nicht aufzuhebender Widerspruch besteht“.[60] Dennoch kann kaum gesagt werden, dass sich durch die Schuld der Kirche AIDS und Geschlechtskrankheiten ausbreiten. Es fehlt in jedem Fall eine sensible Aufklärung in den unterentwickelten Ländern, aber auch in der westlichen Welt gibt es sehr viele HIV-Infizierte, was darauf hinweist, dass es sowohl an ethischer, als auch rein praktischer Aufklärung mangelt. Selbst wenn Kondome in unterentwickelten Ländern zum Einsatz kommen, werden sie nicht richtig benutzt. Es kommt zu Anwendungsfehlern, beim Auf- und Rausziehen, oft wird diese Prozedur als Unterbrechung des Liebesspiels und störend erlebt. Somit gibt es bei den Kondomen keine hundertprozentige Sicherheit vor eine Infektion.[61] Theologische Aussagen, dessen Inhalt die kirchliche Sexualmoral ist, werden oft überhört, verdrängt und ignoriert. Sie werden nicht mehr ernst genommen, obwohl die Sexualmoral eine dauerhafte Lösung darstellen würde.[62] Allerdings leidet die heutige Gesellschaft am Utilitarismus, der den Menschen nur noch als Gebrauchsobjekt sieht, das zur Befriedigung des eigenen Triebes da ist.[63] Die Kirche möchte dieses Modell der Gesellschaft unterbrechen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Regina Ammicht Quinn, „Guter“ Sex: Moral, Moderne und die katholische Kirche, Paderborn 2013, S. 61-62.
  • Hanspeter Heinz. Hans Mendl, AIDS. Eine Herausforderung für die Theologie, Augsburg 1997, S. 84-92.
  • Corbin und Birgit Gams. Leo Tanner, Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen, Koblenz 2016, S. 185-187.
  • Hanspeter Heinz. Hans Mendl, AIDS. Eine Herausforderung für die Theologie, Augsburg 1997, S. 62-64.
  • Karol Woytila, Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie, Kleinhain 2010², S. 55-70.

Welches ist die Strategie der Kirche im Kampf gegen AIDS?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Wenn auch von der Welt und auch innerhalb der Kirche sehr angegriffen, setzt die katholische Sexualmoral auf die Treue in der Ehe und die Enthaltsamkeit. Zwar kommt der Vorwurf, dass auf Seiten der Kirche nur mit moralischen Argumenten gegen AIDS gekämpft wird, aber die scheinbar offensichtliche Lösung, nämlich die Erlaubnis von Kondomen und Verhütungsmitteln, ist problematisch.[64] Die orthodoxe Kirche, in der es durch das Prinzip der „oikonomia“ zum Beispiel erlaubt ist, dass in Ausnahme- und Härtefällen die Ehe geschieden werden darf, hat sich heute zum Alltag entwickelt.[65] Genau die gleiche Gefahr würde es auch beim Gebrauch des Kondoms geben, eine Alltäglichkeit des Gebrauchs. Eine Kontrolle über die Gründe kann nicht gewährleistet werden. Die Strategie das richtige Verständnis der Gesellschaft über den Menschen als Person und seine Sexualität wieder herzustellen, ist die einzige Möglichkeit eine andauernde Lösung zu etablieren. Es muss nach den Wurzeln gesucht und diese müssen beseitigt werden. Mit einer Notlösung ist niemandem geholfen und es ist die einzige Art und Weise dieser Pandemie vorzubeugen.[66] Ebenfalls arbeitet die Kirche im besonderen Maß mit infizierten und bereits an AIDS erkrankten Menschen. Es ist ein Prozess, den sie durchlaufen müssen, ein Prozess der Infragestellung und der Trauerverarbeitung. Es ist wichtig, die Infizierten und Erkrankten behutsam abzuholen und mit ihnen Schritt für Schritt auf eine Bewusstwerdung der Situation zu zu arbeiten. Danach sind die Seelsorger auf das kritischste gefordert ihren Fragen nach dem Sinn des Lebens standzuhalten. Somit setzt die katholische Kirche auf Sexualmoral, Aufklärung und eine praxisorientierte Arbeit mit den Betroffenen.[67]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bartholomäus Grill. Stefan Hippler, Gott Aids Afrika. Eine Streitschrift, Köln 2007, S. 192-193.
  • Thomas Pfammater, Geschiedene und nach Scheidung wiederverheiratete Menschen in der katholischen Kirche. kriteriologische Fundamente integrierender Praxis, Saint-Paul 2002, S. 112-114.
  • Päpstlicher Rat für die Familie, Menschliche Sexualtität. Wahrheit und Bedeutung. Orientierungshilfen für die Erziehung in der Familie, Nr. 139.
  • Hanspeter Heinz. Hans Mendl, AIDS. Eine Herausforderung für die Theologie, Augsburg 1997, S. 84-92.

Warum besteht die Gefahr, dass Kondome die AIDS-Problematik verschlimmern?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Die Kondome haben eine Fehlerquote, die nach verschiedenen Autoren zwischen 7% und 17% variieren. Es reduziert damit zwar das Risiko, macht den Geschlechtsverkehr aber nicht „sicher“, wie es in den Safer-Sex Kampagnen beworben wird.[68] Des Weiteren liegt die Gefahr darin, dass Kondome die Verhaltensweisen einer weiteren Ausbreitung des Virus fördern. Die grundlegenden Werter zischenmenschlischen Lebens gehen dadurch immer verloren. Darunter leidet beispielsweise die Stellung der Ehe, allen voran die Treue aber auch die Rücksichtnahme auf die Gesundheit des Partners und die eigene Selbstbeherrschung. Ein leichter und unverantwortlicher Geschlechtsverkehr wird dadurch gefördert.[69] Die Lösung sind nicht die Kondome, sondern die Hinwendung zu einer Sexualität, die der Person des Menschen in Würde und Integrität entspricht.[70]

Literatur[Bearbeiten]

  • Andreas Laun, Liebe und Partnerschaft aus katholischer Sicht, Eichstätt ⁶2000, S. 124-126.
  • Carlo Caffarra, AIDS. Allgemeine ethische Aspekte, in: Dolentium Hominum. Zeitschrift des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst 5, Vatikanstadt 1990, S. 159-164.
  • Frank Sanders, AIDS als Herausforderung für die Theologie, Cloppenburg 2005, S. 129-141.

Welches sind die Ergebnisse dieser Strategie?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Der renommierte US-amerikanische AIDS-Forscher Edward Green von der Harvard-Universität legte dar, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem verstärkten Gebrauch von Kondomen und dem Rückgang der HIV-Infizierten gibt.[71] Als Ergebnisse der Strategie können Ländern mit einem hohen Anteil von Katholiken, die mit Initiativen, wie „Treue in der Ehe“, aufgeklärt wurden im Vergleich zu einem Land mit einem niedrigeren Anteil katholischer Bevölkerung aufgeführt werden.[72] In Swaziland, wo nur 5% katholisch sind, hat eine Rate von etwa 43% AIDS-Infizierten. In Uganda ist 36% der Bevölkerung katholisch und die AIDS-Rate beträgt um die 4%. In Ruanda sind 47% katholisch und nur 5% der Bevölkerung infiziert. Die Strategie führt zu einer Reduzierung sexueller Beziehungen mit verschiedenen Partnern und damit zu einem deutlichen Rückgang der AIDS-Infizierten.[73]

Literatur[Bearbeiten]

  • J. Brian Benestad, Church, State and Society, Washington, D.C. 2011, S. 370.
  • Martin Sieg, Gottes Spuren in unserer Welt, Münster 2006, S. 139-140.
  • Werner Huber, Das Denken Joseph Ratzingers, Paderborn 2017, S. 33-34.

PID und PND – warum werden sie von der Kirche abgelehnt?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) beziehungsweise Pränatalen Diagnostik (PND) wird das Kind im Mutterleib auf genetische Auffälligkeiten und Erbkrankheiten untersucht. Bei Verdacht auf eine Behinderung wird das Kind aussortiert und nicht zum Leben zugelassen.[74] Mittlerweile ist diese Methode aber schon auf dem Weg, um Eltern ein Designerbaby präsentieren zu können, die Anfänge liegen hier beim Aussuchen des Geschlechts.[75] Die pränatale Diagnostik ist erlaubt, wenn sie auf den Schutz und die Heilung des Fötus zielt und keine unverhältnismäßige Risiken mit sich bringt.[76]

Literatur[Bearbeiten]

  • KKK 2274-2275.
  • Pastorale Konstitution, Gaudium et spes, Nr. 27.
  • Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, Theologische Grundlagen zur Bewertung bioethischer Fragen, 2. Kapitel.

IVF – warum wird sie von der Kirche abgelehnt?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

IVF (In-Vitro-Fertilisation) ist ein medizinisch-technisches Verfahren, bei dem die Eizelle der Frau mit dem Samen des Mannes in der Retorte, also einem Reagenzglas, zusammengebracht wird. Ist eine Befruchtung gelungen, wird die befruchtete Eizelle wieder in den Uterus der Mutter eingepflanzt. Diese Form der Fortpflanzungshilfe wird vehement verteidigt, weil es sterilen Frauen die Möglichkeit gibt, ein eigenes Kind bekommen zu können. Allerdings öffnet die Methode die Gelegenheit die Entwicklung des menschlichen Keims zu verfolgen, als auch etwaige Experimente durchzuführen, die den Keimvorgang im Reagenzglas hinauszögern.[77] Des Weiteren ist die menschliche Fortpflanzung, „gefördert durch die Intimität der Verheirateten, die von ehelicher Liebe beseelt ist“[78], „ein personaler Akt des Paares von Mann und Frau, der in keiner Weise delegiert oder ersetzt werden kann.“[79] Auch ist die Frage nach der Unantastbarkeit der Würde des Menschen zu stellen. Niemand darf das Leben beeinträchtigen, es bloßstellen, es antasten.[80]

Literatur[Bearbeiten]

Abtreibung – wie steht die Kirche dazu?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Der Mensch besitzt einen objektiven Wert[81] mit einer in sich selbst, auf Grund der Ebenbildlichkeit Gottes[82] unvergleichbaren Würde.[83] Man spricht hier von einer dignitas humanae substantiae. Die Würde ist eine Gabe, bzw. Gnade, die unveräußerlich[84], unverlierbar und unantastbar ist[85]. Die Römer bezeichneten den Menschen als "homo homini res sacra est". Die würde eines Menschen darf nicht verletzt werden, weil sie verletzt werden könnte, sondern weil sie nicht verletzt werden darf. So besitzt der noch nicht bewusste Embryo die gleiche Würde, wie ein behinderter Mensch[86] und muss daher geschützt werden.[87]

Literatur[Bearbeiten]

  • Josef Seifert, Mensch, was bist du wert? - Philosophische Überlegungen zum Wert des Lebens und zur Würde des Menschen, in: Auf der Seite des Lebens, Linz 2009, S. 107-114.
  • Dietrich von Hildebrand, Ehtik, in: Dietrich von Hildebrand, Gesammelte Werke, Band II, Stuttgart 1973, Kapitel 1-3, 17-18.
  • KKK 1604
  • KKK 2273

Sterbehilfe – wie steht die Kirche dazu?[Bearbeiten]

Antwort[Bearbeiten]

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Deswegen ist es der Kirche ein Anliegen, diese auf das Äußerste zu schützen. Jeder Akt des Mordes, der Verstümmelung, der Euthanasie, also der aktiven und passiven Sterbehilfe usw., stehen im Gegensatz zum Leben und der Würde des Menschen. Gleichzeitig ist sie ein Widerspruch gegen die Ehre des Schöpfers.[88] Somit prangert das II. Vatikanische Konzil Euthanasie an, weil es ein Anschlag gegen das Leben ist. Niemand hat das Recht ein menschliches Lebewesen unschuldig zu töten, weder einen Fötus, einen Embryo, ein Kind, noch einen Erwachsenen oder Greisen. Es ist auch nicht erlaubt eine todbringende Handlung auszuführen, zu erlauben, oder für sich oder einen anderen zu erbitten.[89]

Literatur[Bearbeiten]

  • Vgl. Gaudium et spes, Nr. 27.
  • Glaubenskongregation für die Glaubenslehre, Erklärung zur Euthanasie , Nr. I-II.

Weitere mögliche Fragen[Bearbeiten]

  • Wie soll man sich als Katholik gegenüber Abtreibung verhalten?
  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen Abtreibung und Gender-Ideologie?
  • Wie steht der Staat zu Abtreibung?
  • Warum droht die Kirche mit Exkommunikation?
  • Hat die Pille Nachteile?
  • Verursacht Abtreibung Folgeschäden?
  • Hat die Abtreibung Folgen für den Staat?
  • Wie steht die Kirche zur Organspende?
  • Wann ist ein Menschen tot?
  • Ist die Kirche für die Todesstrafe?
  • Welche moraltheologische Probleme ergeben sich durch NER?

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Herman Rodderbos, Paulus. Ein Entwurf seiner Theologie, Wuppertal 1970, S. 49-52.
  2. Oscar Cullmann, Petrus, Zürich 1952, S. 18.
  3. Peter Berglar, Petrus - Vom Fischer zum Stellvertreter, München 1991, S. 74.
  4. Marc Trémaeau, Der gottgeweihte Zölibat. Sein geschichtlicher Ursprung und seine lehrgemäßige Rechtfertigung, Wien/Freundorf 1981, S 34.
  5. Bernhard Fraling, Art. Zölibat, in: LThK³ 10 (2001), 1483.
  6. Stefan Blarer-Ziegler, Art. Zölibat, in: LThK³ 10 (2001), 1485.
  7. Die Kongregation für den Klerus, Direktoriums für Dienst und Leben der Priester, Nr. 57.
  8. Marc Trémaeau, Der gottgeweihte Zölibat. Sein geschichtlicher Ursprung und seine lehrgemäßige Rechtfertigung, Wien/Freundorf 1981, S 34.
  9. Marc Trémaeau, Der gottgeweihte Zölibat. Sein geschichtlicher Ursprung und seine lehrgemäßige Rechtfertigung, Wien/Freundorf 1981, S. 23.
  10. Klaus Berger, Zölibat. Eine theologische Neubegründung, Heiligenkreuz 2012, S. 13-14.
  11. Benedikt XVI., Nachsynodales Apostolisches Schreiben, Sacramentum Caritatis, Nr. 24.
  12. Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben, Pastores dabo vobis, Nr. 77.
  13. Pius XII., Apostolisches Schreiben, Menti nostrae, Apostolisches Mahnwort über die Heiligkeit des Priesterlebens, I. Teil: Nachfolge Christi.
  14. Karol Wojtila, Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie, Kleinhain 2010, S. 20.
  15. Volker Leppin, Geschichte des mittelalterlichen Christentums, Tübingen 2012, S. 214.
  16. Ursula Maier, Zwischen Zeit und Ewigkeit, Berlin 2011, S. 199-200.
  17. Dr. Philipp Charwath, Kirchengeschichte. Ein Lesebuch, Berlin 2011, S. 350-351.
  18. Matthias Kamann: Nicht der Zölibat ist Schuld am Kindesmissbrauch. In: welt.de, 03. Februar 2010, abgerufen am 25. Juni 2016.
  19. Wunibald Müller, Verschwiegene Wunden, München 2010, S. 124-125.
  20. Kongregation für den Klerus. Direktorium für den Sinn und das Leben der Priester, Nr. 60.
  21. Christopher West. Theologie des Leibes für Anfänger. Einführung in die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul II., Regensburg 2005, S. 89-90.
  22. KKK 1601.
  23. Corbin und Birgit Gams. Leo Tanner, Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen. Koblenz 2016, S. 161-164.
  24. CIC can. 1141.
  25. Christopher West, Theologie des Leibes für Anfänger. Einführung in die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul II., Regensburg 2005, S. 120-121.
  26. Karol Woytila, Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie, Kleinhain 2010, S. 33-35
  27. Corbin und Birgit Gams. Leo Tanner, Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen, Koblenz 2016, S. 145-146.
  28. Pastorale Konstitution, Gaudium et spes, Nr. 48 und 49.
  29. KKK 2360-2400.
  30. Christopher West, Theologie des Leibes für Anfänger. Einführung in die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul II., Regensburg 2005, S. 120-122.
  31. Christopher West, Theologie des Leibes für Anfänger. Einführung in die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul II., Regensburg 2005, S. 130-131.
  32. KKK, Nr. 2339.
  33. Robert Dodaro, „In der Wahrheit Christi bleiben“: Ehe und Kommunion der katholischen Kirche, Würzburg 2014³, S. 125.
  34. Gaudium et spes, Nr. 49.
  35. Familiaris consortio, Nr 48.
  36. Robert Dodaro, „In der Wahrheit Christi bleiben“: Ehe und Kommunion der katholischen Kirche, Würzburg 2014³, S. 123.
  37. Ludwig Schmugge, Kirche Kinder Karrieren. Päpstliche Dispense von der unehelichen Geburt im Spätmittelalter, Zürich 1995, S. 19-72.
  38. Ludwig Schmugge, Kirche Kinder Karrieren. Päpstliche Dispense von der unehelichen Geburt im Spätmittelalter, Zürich 1995, S. 21.
  39. Ludwig Schmugge, Kirche Kinder Karriere. Päpstliche Dispense von der unehelichen Geburt im Spätmittelalter, Zürich 1995, S. 68-72.
  40. Gaudium et spes, Nr. 27.
  41. Kongregation für die Glaubenslehre, Erklärung über den Schwangerschaftsabbruch, Nr. 23.
  42. Corbin und Birgit Gams. TANNER Leo, Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen, Koblenz 2016, S. 108.
  43. Josef Höffner. Deutsche Bischofskonferenz, Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik. Text und Kommentare zum Vatikan-Dokument „Persona humana“, Würzburg, S. 15.
  44. Josef Höffner. Deutsche Bischofskonferenz, Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik. Text und Kommentare zum Vatikan-Dokument „Persona humana“, Würzburg, S. 16.
  45. Vgl. Gen 1,27; 2, 21-24.
  46. Johannes Paul II., Enzyklika Familiaris consortio, Nr. 32.
  47. KKK 2370.
  48. Papst Paul VI., Humanae vitae, Nr. 14.
  49. Paul VI., Enzyklika Humanae vitae, Nr. 12; Vgl. Gen 1,28.
  50. Corbin und Birigt Gams. Leo Tanner, Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen, Koblenz 2016, S. 185-186.
  51. Karol Woytila, Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie, Kleinhain 2010², S. 55-64.
  52. Pastoralkonstitution, Gaudium et spes, Nr. 3.
  53. Richard Kaufmann, Die Pille, Bevölkerungsexplosion Familienplanung Geburtenregelung, Düsseldorf. Köln 1968, S. 22-23.
  54. Richard Kaufmann, Die Pille, Bevölkerungsexplosion Familienplanung Geburtenregelung, Düsseldorf. Köln 1968, S. 25.
  55. Richard Kaufmann, Die Pille, Bevölkerungsexplosion Familienplanung Geburtenregelung, Düsseldorf. Köln 1968, S. 29.
  56. Johannes Paul II., Enzyklika Evangelium vitae, Nr. 16.
  57. Johannes Paul II., Enzyklika Evangelium vitae, Nr. 16.
  58. Johannes Paul II., Enzyklika Evangelium vitae, Nr. 16.
  59. Regina Ammicht Quinn, „Guter“ Sex: Moral, Moderne und die katholische Kirche, Paderborn 2013, S. 61-62.
  60. Hanspeter Heinz. Hans Mendl, AIDS. Eine Herausforderung für die Theologie, Augsburg 1997, S. 84-92.
  61. Corbin und Birgit Gams. Leo Tanner, Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen, Koblenz 2016, S. 185-187.
  62. Hanspeter Heinz. Hans Mendl, AIDS. Eine Herausforderung für die Theologie, Augsburg 1997, S. 62-64.
  63. Karol Woytila, Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie, Kleinhain 2010², S. 55-70.
  64. Bartholomäus Grill. Stefan Hippler, Gott Aids Afrika. Eine Streitschrift, Köln 2007, S. 192-193.
  65. Thomas Pfammater, Geschiedene und nach Scheidung wiederverheiratete Menschen in der katholischen Kirche. kriteriologische Fundamente integrierender Praxis, Saint-Paul 2002, S. 112-114.
  66. Päpstlicher Rat für die Familie, Menschliche Sexualtität. Wahrheit und Bedeutung. Orientierungshilfen für die Erziehung in der Familie, Nr. 139.
  67. Hanspeter Heinz. Hans Mendl, AIDS. Eine Herausforderung für die Theologie, Augsburg 1997, S. 84-92.
  68. Andreas Laun, Liebe und Partnerschaft aus katholischer Sicht, Eichstätt ⁶2000, S. 124-126.
  69. Carlo Caffarra, AIDS. Allgemeine ethische Aspekte, in: Dolentium Hominum. Zeitschrift des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst 5, Vatikanstadt 1990, S. 159-164.
  70. Frank Sanders, AIDS als Herausforderung für die Theologie, Cloppenburg 2005, S. 129-141.
  71. J. Brian Benestad, Church, State and Society, Washington, D.C. 2011, S. 370.
  72. Martin Sieg, Gottes Spuren in unserer Welt, Münster 2006, S. 139-140.
  73. Werner Huber, Das Denken Joseph Ratzingers, Paderborn 2017, S. 33-34.
  74. KKK 2274-2275.
  75. Pastorale Konstitution, Gaudium et spes, Nr. 27.
  76. Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, Theologische Grundlagen zur Bewertung bioethischer Fragen, 2. Kapitel.
  77. Andreas Laun, Aktuelle Probleme der Moraltheologie, Wien 1993³, S. 119-121.
  78. Kongregation für die Glaubenslehre, Instruktion digintas personae, Nr. 16.
  79. Kongregation für die Glaubenslehre, Instruktion digintas personae, Nr. 16.
  80. Pastorale Konstitution, Gaudium et spes, Nr. 27.
  81. Dietrich von Hildebrand, Ehtik, in: Dietrich von Hildebrand, Gesammelte Werke, Band II, Stuttgart 1973, Kapitel 1-3, 17-18.
  82. KKK 1604
  83. Josef Seifert, Mensch, was bist du wert? - Philosophische Überlegungen zum Wert des Lebens und zur Würde des Menschen, Linz 2009, S. 108.
  84. Josef Seifert, Mensch, was bist du wert? - Philosophische Überlegungen zum Wert des Lebens und zur Würde des Menschen, in: Auf der Seite des Lebens, Linz 2009, S. 108.
  85. Josef Seifert, Mensch, was bist du wert? - Philosophische Überlegungen zum Wert des Lebens und zur Würde des Menschen, in: Auf der Seite des Lebens, Linz 2009, S. 107.
  86. Josef Seifert, Mensch, was bist du wert? - Philosophische Überlegungen zum Wert des Lebens und zur Würde des Menschen, in: Auf der Seite des Lebens, Linz 2009, S. 109-110. Eine Person muss - seit dem Beginn ihres Lebens - "als Zweck an sich selbst - um ihrer eigenen Würde willen - geachtet und bejaht werden", auch wenn sie zum bewussten Vollzug des eigenen Lebens noch nicht oder nicht mehr fähig ist". Das Sein der Person darf sich nicht auf ihre Handlungen reduzieren, sondern ist deren Quelle und liegt ihr zugrunde.
  87. KKK 2273
  88. Vgl. Gaudium et spes, Nr. 27.
  89. Erklärung zur Euthanasie , Glaubenskongrgation für die Glaubenslehre, Nr. I-II.