Kurs:Körper- und Galoistheorie (Osnabrück 2011)/Information/Übungsbetrieb

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Liebe Freunde der Mathematik

Herzlich willkommen zur Vorlesung „Körper- und Galoistheorie“ im Sommersemester 2011. Dieses Blatt enthält die wesentlichen Informationen zu Aufgaben, Übungsbetrieb und Klausur der Vorlesung. Fragen Sie bitte nach, wenn etwas unklar ist.



Arbeitsblätter und Übungsbetrieb

Zu jeder Vorlesung gibt es ein Arbeitsblatt. Es besteht jeweils aus mehreren Übungen bzw. Aufgaben, die das Verständnis des Vorlesungsinhalts vertiefen sollen. Es unterteilt sich in Aufwärmaufgaben und Aufgaben zum Abgeben. Ich empfehle, den Stoff der Vorlesung anhand der Arbeitsblätter sofort und kontinuierlich nachzuarbeiten. Die Blätter sind verhältnismäßig umfangreich; der Umfang orientiert sich daran, in welchem Maße Sie sich mit dem Stoff auseinandersetzen müssen, um ein sehr gutes Verständnis zu erzielen. Bei der Gestaltung der Arbeitsblätter versuche ich grundsätzlich, ein umfangreiches Arbeitsangebot zur Verfügung zu stellen, das unterschiedliche Schwierigkeitsgrade abdeckt. Sie sollten sich dabei auf das für Sie Anspruchsvolle konzentrieren. Dass durch die Übungsaufgaben auch die Teilnahmeberechtigung an der Klausur erworben wird ist wichtig, aber ein Nebenaspekt.

In den Übungen können Sie Fragen zur Vorlesung stellen, es werden die Aufwärmaufgaben besprochen, Präsenzaufgaben bearbeitet, manchmal Tipps zu den abzugebenden Aufgaben gegeben, alte Aufgaben zurückgegeben und teilweise vorgerechnet. In allen Teilen ist die aktive Mitarbeit der Studierenden wichtig. Sie können auf dem Forum (auf Wikiversity) Wünsche äußern, was in den Übungen besprochen werden soll.

Während der Woche bearbeiten Sie die abzugebenden Aufgaben. Dies dient dem vertieften Verständnis des Stoffes und ist die Voraussetzung, um für die Klausur zugelassen zu werden. Sie können Ihre Aufgaben in festen Gruppen von (bis zu) sechs Personen abgeben. Der gemeinsame Abgabetermin für die beiden Arbeitsblätter einer Vorlesungswoche ist Mittwoch abend um 20:00 im Eingangsbereich 69. Sie werfen die arbeitsgruppenweise erstellten Lösungen in das Fach des zuständigen Tutors (das wird noch festgelegt). Der Tutor korrigiert die Aufgaben, und Sie erhalten die korrigierten Aufgaben in der Lösungs-Übungsgruppe am Donnerstag der nächst folgenden Woche zurück. Wenn Sie eine Korrektur überhaupt nicht nachvollziehen können, wenden Sie sich bitte direkt an den Korrekteur.

Es werden keine Musterlösungen ausgeteilt.



Testklausuren

Es werden zwei Testklausuren unter den Rahmenbedingungen einer echten Klausur geschrieben (21.5.2011 und 2.7.2011). Die dabei erreichten Punktezahlen gehen doppelt in die Gesamtpunktzahl ein.



Klausurberechtigung

Um für die Klausur zugelassen zu werden, müssen Sie in den Übungen und in den beiden Testklausuren insgesamt 188 Punkte erreichen. Diese Zahl ergibt sich aus , d.h. Sie sollten in einer Testklausur (die doppelt eingeht) Punkte erreichen und pro Woche durchschnittlich mindestens 12 Punkte erreichen (das entspricht etwa der erfolgreichen Bearbeitung von drei mittleren Aufgaben).

Es sind dabei einige Besonderheiten zu beachten, die mit der relativen Vielzahl an Aufgaben zusammenhängen. Pro Woche können maximal 20 Punkte gut geschrieben werden („Deckelregel“). Bei jeder (Teil-)Aufgabe gilt die „Sockelregel“, die besagt, dass eine Aufgabe (bzw. ein Aufgabenteil) nur dann in die Wertung eingeht, wenn sie zumindest zur Hälfte richtig beantwortet ist. Es muss also ein „substantieller Beitrag“ zur Lösung der Aufgabe erkennbar sein. Damit soll verhindert werden, dass in der Hoffnung auf Punkte rudimentäre Beiträge abgegeben werden. Diese Sockelregel gilt auch in der Klausur.

Zusätzlich zu den Aufgaben gibt es noch einige kleinere Möglichkeiten, Punkte zu sammeln. Für die Korrektur eines Fehlers im Skript (auf Wikiversity) gibt es einen halben Punkt, für die Korrektur eines mathematischen Fehlers auch mehr. Für die Bereitstellung von schönen Bildern, Animationen o. Ä. können ebenfalls zusätzliche Punkte vergeben werden. Genaueres auf Anfrage. Diese zusätzlichen Punkte werden zum Schluss des Semesters verrechnet. Sie können auch selbst hier eigene Aufgaben verfassen, die Punktezahl bestimmt allerdings der Dozent.

Wenn Sie in einem früheren Semester den Übungsbetrieb zu dieser Veranstaltung besucht und dadurch die Klausurberechtigung erworben haben, so wird dies Berechtigung akzeptiert. Als Nachweis gilt, dass Sie bei der damaligen Klausur teilgenommen haben.