Kurs:Rekonstruktion Gebäude

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Vorlage für die Bild-Rekonstruktion
Urheberrechtlich geschütztes Werk; eingebunden als Bildzitat nach § 51 des deutschen Urheberrechtsgesetzes

Als Vorlage dient eine Fotografie einer Kirche. Dieses Bild soll möglichst genau nachgestellt werden. Da ein Superweitwinkel-Objektiv nicht verfügbar ist, bleibt nur die Zusammensetzung mehrere Einzelaufnahmen mittels Software.

Ausgangsbild[Bearbeiten]

Das Bild wurde mittels einfacher Umwandlung auf alt getrimmt, zu erkennen ist das in der falschen Umwandlung des Grünkanals. Das Grün des Rasens erscheint etwa so hell wie der halbschatten um die Kirchturmuhr herum, was nicht stimmt. Das Grün wurde zu dunkel umgewandelt, was durchaus Absicht sein kann, um die Bilddramatik zu steigern.

Das Vorbild wurde vormittags gegen 10:00 Uhr aufgenommen, an der Westfassade erscheint gerade so der Schatten des Daches. Der untere Teil des Gebäudes ist somit schon in der Sonne, der obere Teil jedoch erst wenige Minuten später. Durch diesen Trick gelingt es, auf natürliche Art eine starke Plastizität zu schaffen. Da die Front des Fachwerkanbaus noch nicht beleuchtet ist, steht fest, daß diese beiden Giebel nicht parallell zueinander verlaufen. Da die Gieben gerade so kein Sonnenlicht erhalten, schafft das Bild eine Tiefe, die bei direkter Sonnenbestrahlung oder starkem Schatten nicht gegeben wäre.

Der Baum rechts ist nicht einfach zu ignorieren. Weiter nach links gehen kann man ebenfalls nicht, weil dann nur der Giebel auf dem Bild wäre. Also hat die Kirche rechts deutlich mehr „Luft“ erhalten, um nicht von Maum erdrückt zu werden.

Die Kirchenuhr geht offensichtlich falsch.

Standpunkt[Bearbeiten]

Zunächst galt es, den gleichen Aufnahmestandpunkt zu finden. Dies war nicht allzu schwer, da zwischen den Aufnahmen vermutlich nur wenige Monate vergangen waren. Selbst die Äste des Baumes haben sich nur wenig verändert. Anhaltspunkte für das Auffinden des richtigen Punktes waren die Lage der Kirchturmuhr, der Schnittpunkt des am weitesten nach links ragenden Astes und derartige markante Stellen.

Aufnahmen[Bearbeiten]

Es ist gelungen, daß die Aufnahmen mehr oder weniger identische Helligkeitswerte aufweisen, was eine der Grundbedingungen für ein authentisches zusammengesetztes Bild ist. Je mehr Aufnahmen, umso erfolgreicher ist Photoshop beim Errechnen des Panoramabildes. Dabei ist es unerheblich, wie weit sich die Bilder überlappen.

Vorbereitungen[Bearbeiten]

Alle Bilder werden bei mind. 100% analysiert, unscharfe Bilder müssen entfernt werden. Bilder mit deutlichen Farbstichen oder -abweichungen werden angepaßt (in diesem Fall nicht erforderlich).