Lernrevolution

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Lernen im 21. Jahrhundert könnte und sollte anders gedacht werden, wenn wir neue Medien nicht wie alte Medien verwenden. Außerdem schlummern viele Nutzungsszenarien, die dem Lerner mehr Freiheit/ Verantwortung übertragen und den Lehrer zu einem Lernbegleiter werden lassen.

Allgemeines[Bearbeiten]

Wissen selbst kann man nicht übertragen. Es ist nur möglich Zeichen, Daten und Informationen (Inhalte) zur Verfügung zu stellen. Das Wissen entsteht durch Verstehen, was wiederum auf Lernen basiert (Individuum als Objekt des Lernens / Frage nach Subjekt und Objekt!).
Bei der Vermittlung bietet es sich an, zumindest zwei Arten von Inhalten zu unterscheiden. Zum einen Inhalte, die ein Muster, ein Prinzip oder Ähnliches vermitteln wollen, wie z.B. den Wechsel von Aggregatzuständen oder das Ineinandergreifen von mechanischen Rädern. Und zum Zweiten Inhalte, die als Fakten, leider häufig auch als "Faktenwissen" bezeichnet werden, bspw. den Tag der deutschen Wiedervereinigung oder die Anzahl der Sitze in einem A 380 Flugzeug. ...Vermittlung von Kultur und Gefühl muss später noch ausgeführt werden.

Überlegung 1 (Temis)[Bearbeiten]


Seit einigen Jahren wird das Faktenwissen in den Hintergrund gedrängt. Der Spruch "Du musst nicht wissen, wie es ist, sondern nur, wo es steht" bringt dies auf den Punkt. Gelänge es, die Suche nach Fakten oder relevanten Inhalten zu verbessern, müssten die Ablageorte nicht "gelernt" werden. Sondern es könnte die Zeit für die Vermittlung dieser Inhalte umgewidmet werden, auf die Vermittlung von Prinzipien, Kultur oder von Zusammenhängen (bzw. Mustern). Da viele Inhalte mittlerweile auch mobil abgerufen werden können, bekommt diese Überlegung eine ganz andere Dimension. Wer Anschluss an die richtigen Daten und die passenden Suchwerkzeuge besitzt, kann flexibler reagieren und muss weniger des trägen Faktenwissens mit sich tragen.

Kernaspekte: Suchwerkzeuge; Inhaltliche Unterscheidung; Mobiler Zugriff; Prinzipienverständnis; Zusammenhänge;

Überlegung 2 (Selbstorganisiertes Lernen)[Bearbeiten]

Nicht nur das Stichwort "Lebenslanges Lernen", sondern viele Ausführungen des BMWI, von Gunter Dueck oder anderen Theoretikern und Praktikern weisen uns darauf hin, dass sich die Anforderungen an Bürger, (Mit-) Arbeiter, ja an die meisten Menschen in Industrienationen ständig ändern (nichts bleibt gleich, außer der Wandel selbst). Vor diesem Hintergrund scheint es klar, dass auch nach der Schul-, Berufs- oder Hochschulausbildung ein Lernbedarf besteht. Dieser kann nicht alleine von Arbeitgebern gedeckt werden, sondern der "Lerner", der Bürger und Arbeiter ist in der Verantwortung, sich darum zu kümmern.
Entscheidend für das Selbstorganisierte Lernen sind viele Faktoren, unter anderem das Auffinden der passenden Lernmaterialien bzw. der passenden Inhalte.

Überlegung 3 (Freie Lerninhalte/OER)[Bearbeiten]

Überlegung 4 (LdL - Lernen durch Lehren)[Bearbeiten]